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Bei Windows aufräumen
Autor: Vögelchen 24.10.22 - 00:21
habe ich daran gedacht: Nur noch Linux nutzen und Windows von der Platte putzen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.22 00:22 durch Vögelchen. -
Re: Bei Windows aufräumen
Autor: Anonymer Nutzer 24.10.22 - 18:54
Vögelchen schrieb:
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> habe ich daran gedacht: Nur noch Linux nutzen und Windows von der Platte
> putzen.
Manche Leute wollen auch noch produktiv sein ;)
Spaß beiseite, ich nutze täglich Ubuntu, Arch und Windows und Linux wird für immer bei seinen paar % rumdümpeln, wenn nicht irgendwann mal was an der usability gemacht wird. Da gabs die letzten 10 Jahre leider keinen Fortschritt.
So lange hier niemand anfängt zu argumentieren, dass MacOS ein gutes OS wäre und man damit produktiv sein könnte, bin ich für alle andere Systeme offen. -
Re: Bei Windows aufräumen
Autor: der_wahre_hannes 24.10.22 - 19:46
Was genau verstehst du denn unter Usability?
Ich habe Windows vor ein paar Monaten tatsächlich von meiner Platte geschmissen, nachdem ich es schon über ein Jahr nicht mehr hochgefahren hatte. Im Alltag vermisse ich es nicht. Nur einmal im Jahr muss ich noch einen alten Win7-Rechner anschmeißen, weil Wiso partout nicht unter Linux laufen will, bzw ständig Probleme macht (selbst PlayOnLinux bekommt es nicht gebacken). -
Re: Bei Windows aufräumen
Autor: violator 24.10.22 - 21:13
Ich frag mich immer was die Leute machen, dass das OS die Produktivität festlegt und nicht die verwendeten Programme, mit denen man arbeitet...
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Re: Bei Windows aufräumen
Autor: Michael H. 25.10.22 - 11:37
violator schrieb:
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> Ich frag mich immer was die Leute machen, dass das OS die Produktivität
> festlegt und nicht die verwendeten Programme, mit denen man arbeitet...
+1 seh ich genau so.
Für mich ist die verwendete Software entscheidend. Da kann jemand von mir aus noch so gerne Linux oder Mac anpreisen, wenn darauf die Software die ich benötige nicht läuft oder nur ungemein unterlegene Software verfügbar ist, ist das für mich keine Alternative.
Da kann jemand wie er will Open/Libre Office als Alternative anpreisen. Mein Keyfeature ist da tatsächlich die Anbindung in die MS Cloud in zusammenarbeit mit Sharepoint bzw. Onedrive und Teams. Fertig aus.
Moderne ERP Software - wäre auf Linux maximal als Webversion tragbar. Aber hier kommt es teils auch immer auf die Branche an. Unter Windows gibt´s hier halt 10.000de Produkte die man nutzen kann. Unter Linux und Mac wirds da schon sehr eng. ERP Software unter Linux kostet im Endeffekt sehr viel, vor allem wenn man bestimmte Geschäftsprozesse abbilden muss, ist hier immer Customizing sehr hoch im Kurs... kostet aber im Vergleich zu Windows, wo einfach der vertriebliche Absatz auch das Customizing in der Summe günstiger macht, da hier wesentlich mehr Kunden vorhanden sind und in Endeffekt oft ähnliche Anforderungen haben.
Adobe bzw. Creative Software wäre mitunter unter Mac tatsächlich etwas positiver hervorzuheben, aber die ist unter Windows genau so verfügbar. Sobald da noch Office und/oder ERP Software dazu kommen muss... ist Mac da auch schon wieder quasi weg vom Fenster oder man will sich halt selbst geißeln und frisst dann halt das was man für Mac bekommen kann.
Ansonsten besteht mein Workflow unter Windows eigentlich nur daraus, die Symbole unten in die Taskleiste zu legen und sobald ich den Rechner anschmeiße unten auf die Taskleiste meine x Programme nacheinander anzuklicken und zu öffnen.
Dinge die funktionieren müssen für meine Produktivität und die vom OS abhängen, die aber Windows in meinen Augen vollumfänglich erfüllt:
- virtuelle Desktops zwischen denen man per Shortcut wechseln kann
- automatisches resizing der Fenster bzw. andocken an Monitorkanten und das automatische skalieren ( für zwei Explorerfenster die 50/50 aufm Monitor nebeneinander stehen gebe ich z.B. Windowstaste gedrückt halten + E -> Pfeiltaste links, nochmal E -> Pfeiltaste rechts - Windowstaste loslassen ein und habe zwei Fenster direkt nebeneinander)
- Programme suchen bzw. öffnen über windowstaste drücken und lostippen des programmnamen
Ansonsten gibt es da nix.
Selbst wenn ich in der Systemsteuerung nicht alles sofort finden sollte oder im neuen Einstellungsmenü (was inzwischen auch ne gute suche hat)... ist das nichts, was mich "produktiv" beeinflusst... ich weiss gar nicht was die Leute 90% des Tages machen. Aber ich muss selbst in administrativen Tätigkeiten nicht 57x am Tag in die Systemsteuerung oder 400x am Tag ins Startmenü. Tatsächlich muss ich einmal am Tag ins Startmenü und das ist zum herunterfahren. Und selbst das kann ich mir sparen, da ich so n Alt + F4 Mensch bin der AltF4 + Enter einhämmert zum herunterfahren.
Mich würde es in der Produktivität eher hindern, wenn ich um eine neue Webcam oder einen neuen Drucker zu nutzen erstmal irgendwelche Treiberpakete über die Shell installieren müsste oder irgendwelche Ubuntu Foren zu durchsuchen weil irgend ein Treiber nicht so will wie ich und ich deshalb keine Tonausgabe in einer App hab. Gut, zugegebenermaßen bin ich sehr selten in Linux (Debian oder Ubuntu) unterwegs. Aber jedes mal wenn ich da was machen will, darf ich mich erstmal mühsam durch die Foren lesen wo ggf. der Hund begraben liegt, warum solche Trivialen Dinge nicht funktionieren, die meines Erachtens unter Windows nicht aufkommen.
Klar muss ich da sagen... alles eine Sache der Gewohnheit... wenn ich unter Windows etwas installiere und es geht nicht, weiss ich das ich von der Homepage ggf. nen neuen Treiber ziehen muss oder hier in der Systemsteuerung was umstellen muss... was einem vllt nicht mal auffällt und unter Linux weiss man dann wenn man was neues macht... ok, da muss ich erst die Pakete hier noch aktualisieren etc, dann läuft das auch ohne großes zutun. Aber Out of the Box würde ich behaupten funktioniert unter windows erheblich mehr. -
Re: Bei Windows aufräumen
Autor: das Keks 25.10.22 - 14:00
Gute Nachrichten: Die Web Version von Wiso funktioniert bei mir auch absolut reibungslos, speichert automatisch online und dürfte auch problemlos unter Linux funktionieren.
Windows ade! -
Re: Bei Windows aufräumen
Autor: demon driver 25.10.22 - 14:36
john4344 schrieb:
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> Vögelchen schrieb:
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> > habe ich daran gedacht: Nur noch Linux nutzen und Windows von der Platte
> > putzen.
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> Manche Leute wollen auch noch produktiv sein ;)
> Spaß beiseite, ich nutze täglich Ubuntu, Arch und Windows und Linux wird
> für immer bei seinen paar % rumdümpeln, wenn nicht irgendwann mal was an
> der usability gemacht wird [...]
Sorry, aber ich kenne nichts Unproduktiveres und Unergonomischeres als das Windows-UI. Nur wenn man sich so sehr an das Usability- und Ergnonomie-Chaos dort gewöhnt hat, dass man gar nichts Besseres mehr zu schätzen vermag, sieht man das vielleicht anders. Seit ich vor fünf Jahren, weil ich mir auf meinen Hauptrechnern Windows 10 nicht aufzwingen lassen wollte, nur mal spaßeshalber Linux ausprobiert habe (erst Ubuntu MATE, das war schon ok, dann Mint Cinnamon, dabei blieb ich seitdem), will ich nicht mehr zurück, und seit hier im Haushalt praktisch alles auf Linux läuft, hab ich als Haus-Admin deutlich weniger Adminstrationsstress und deutlich mehr peace of mind.



