1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Beta: Microsofts PC…

Dümmer geht immer

  1. Thema

Neues Thema


  1. Dümmer geht immer

    Autor: /mecki78 24.10.22 - 15:49

    Statt Windows selber mal aufzuräumen, dass man gar keine solchen Tools dafür braucht ...

    /Mecki

  2. Re: Dümmer geht immer

    Autor: tom.stein 24.10.22 - 17:23

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt Windows selber mal aufzuräumen, dass man gar keine solchen Tools
    > dafür braucht ...

    Laber sülz.
    Wie sollte das denn gehen? Ich habe z.B. eine Windows-11-Installation, die seit 2013 (damals Windows 7) immer mal upgegradet. Läuft stabil. Leider sind einige Programme und Treiber unterwegs auf der Strecke geblieben - so ist noch ein Moorhuhn installiert (dasging schon damals nur mit Tricks), bei dem auch der Installer heute nicht mehr läuft. Und damit kann ich es auch nicht deinstallieren. Das ist nicht sehr schlimm, da es auch nicht mehr läuft - aber schöner wäre es schön, ich könnte den Datenmüll ohne Handarbeit aus der Registry und von dem Sekundärspeicher* löschen. Auch eine DVB-S-PCI-Karte brauche ich nicht mehr, aber der Zwischenschicht-Treiber hat auch keinen funktionierenden Installer mehr und wurde nicht vom Treiber, den man im Gerätemanager löschen kann, mit gelöscht. Das ist das Problem von Datenbanken, die im Laufe der zeit verbessert werden: Manchmal bleibt Müll zurück, und den würde man gerne aufräumen.

  3. Re: Dümmer geht immer

    Autor: Riemen 24.10.22 - 18:44

    Und genau das ist das Problem von Windows. Jedes x-beliebige Tool kann sich tief in die Registry eingraben und lässt sich nicht mehr spurlos entfernen. Daneben sind die Programmdateien immer noch über diverse Ordner verteilt, die auch nicht immer alle komplett entfernt werden.
    Früher musste man alle 1-2 Jahre den Rechner neu installieren, weil Windows immer langsamer und instabiler wurde. Zugegeben, die Stabilität wurde in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert und damit werden solche Szenarien wie Du sie beschreibst möglich, aber der Performance ist das sicherlich nicht dienlich, bloß merkt auch das keiner mehr, da die Rechner heute so schnell sind, dass die paar Prozente nicht mehr auffallen.

    Hier müsste man einen harten Schnitt machen und mal weg von der Registry, wie sie heute ist. Für die Kompatibilität könnte ich mir sowas wie Container für alle Programme vorstellen, mit jeweils einer virtuellen Registry, in die diese nach Belieben ihre Einträge reinsetzen können. Wird das Programm deinstalliert, kann man einfach den Container entfernen und das System ist wieder Rückstandsfrei sauber...

  4. Re: Dümmer geht immer

    Autor: tom.stein 24.10.22 - 21:56

    Riemen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das ist das Problem von Windows.

    Aha, bei Linux/Unix/sonstwas geht das nicht? Doch, auch da bleiben bei schlechten Programme Rückstände in irgendwelchen /lib, /bin, oder /usr-Ordnern. Oder es bleiben gar die extra angelegten Verwaltungs-Benutzer zurück, Dateifreigaben etc. Ja, auch da ist die Liste lang und schmutzig.

    > Jedes x-beliebige Tool kann sich
    > tief in die Registry eingraben und lässt sich nicht mehr spurlos entfernen.

    Doch, aber es ist weniger sichtbar. Das Einstellungen nun einmal in einer Datenbank gespeichert werden sollen, ist ja wohl echt nicht Dein Kritikpunkt?

    > Früher musste man alle 1-2 Jahre den Rechner neu installieren, weil Windows
    > immer langsamer und instabiler wurde. Zugegeben, die Stabilität wurde in
    > den letzten 10 Jahren deutlich verbessert und damit werden solche Szenarien
    > wie Du sie beschreibst möglich, aber der Performance ist das sicherlich
    > nicht dienlich, bloß merkt auch das keiner mehr, da die Rechner heute so
    > schnell sind, dass die paar Prozente nicht mehr auffallen.

    Quark, nicht gestartete Programme und verwaiste Registry-Einträge, die keiner mehr sehen (lesen) will, kosten kein bisschen Performance.

    > Hier müsste man einen harten Schnitt machen und mal weg von der Registry,
    > wie sie heute ist. Für die Kompatibilität könnte ich mir sowas wie
    > Container für alle Programme vorstellen, mit jeweils einer virtuellen
    > Registry, in die diese nach Belieben ihre Einträge reinsetzen können.

    Ey cool, da hat jemand die Virtualisierungen von Windows 10/11 entdeckt.

  5. Re: Dümmer geht immer

    Autor: der_wahre_hannes 24.10.22 - 22:04

    > Aha, bei Linux/Unix/sonstwas geht das nicht?

    Geht natürlich auch, aber schwieriger, da man für gewöhnlich alles über Paketmanager installiert, und wenn es nur flatpak ist. Einzig die tmp Folder des Paketmanagers muss man je nach Distribution regelmäßig manuell aufräumen.

  6. Re: Dümmer geht immer

    Autor: Hideko1994 25.10.22 - 06:43

    Riemen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das ist das Problem von Windows. Jedes x-beliebige Tool kann sich
    > tief in die Registry eingraben und lässt sich nicht mehr spurlos entfernen.
    > Daneben sind die Programmdateien immer noch über diverse Ordner verteilt,
    > die auch nicht immer alle komplett entfernt werden.

    Eben weil die Deinstallation auch nur die Dateien, Ordner und Registrierungseinträge berücksichtigt, die auch installiert worden sind - Benutzerdaten nicht, schließlich sind sie nicht vom Installer angelegt..

    > Hier müsste man einen harten Schnitt machen und mal weg von der Registry,
    > wie sie heute ist. Für die Kompatibilität könnte ich mir sowas wie
    > Container für alle Programme vorstellen, mit jeweils einer virtuellen
    > Registry, in die diese nach Belieben ihre Einträge reinsetzen können. Wird
    > das Programm deinstalliert, kann man einfach den Container entfernen und
    > das System ist wieder Rückstandsfrei sauber...

    mal angenommen es wäre so.. Stell dir mal vor: Du hast ein Programmupdate zu einem bestimmten Programm, welches die alte Version erst deinstalliert und dann installiert.

    Oder man muss ein Programm de- und neuinstallieren, weil ein externes Programm meint, daraus Dateien löschen zu müssen.

    Würde bei einer Deinstallation des Containers dann auch die hier zu behaltenen Benutzerdaten verschwinden? Wenn ja, will man das dann wieder händisch alles einstellen?

  7. Re: Dümmer geht immer

    Autor: /mecki78 25.10.22 - 12:35

    tom.stein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sollte das denn gehen?

    Indem das System von Haus aus das aufräumt, dass diese Tools aufräumen?

    >Ich habe z.B. eine Windows-11-Installation, die
    > seit 2013 (damals Windows 7) immer mal upgegradet. Läuft stabil.

    Schön für dich. Was hat das mit dem Thema zu tun?

    /Mecki

  8. Re: Dümmer geht immer

    Autor: tom.stein 25.10.22 - 14:10

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tom.stein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie sollte das denn gehen?
    >
    > Indem das System von Haus aus das aufräumt, dass diese Tools aufräumen?
    >
    > >Ich habe z.B. eine Windows-11-Installation, die
    > > seit 2013 (damals Windows 7) immer mal upgegradet. Läuft stabil.
    >
    > Schön für dich. Was hat das mit dem Thema zu tun?


    Jemand behauptete, man müsste eine Windows-Installation aufräumen. Nein. Muss man nicht. Das ist vor allem ein optischer Effekt. Windows braucht genauso viel oder wenig Aufräumen wie andere Betriebssysteme. Was auch niemanden überraschen dürfte, der den Update-Prozess der halbjährlichen Releases verstanden hat.

  9. Re: Dümmer geht immer

    Autor: /mecki78 25.10.22 - 15:19

    tom.stein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jemand behauptete, man müsste eine Windows-Installation aufräumen.

    Nur weil du das bei dir nicht musst, heißt das nicht, das andere das nicht müssen. Das wäre genauso wie wenn du sagst, dass niemand eine neue Hüfte braucht, schließlich brauchst du ja auch keine.

    Ganz davon abgesehen kannst du gar nicht wissen wie viel schneller dein Windows laufen würden, bzw. wie viel weniger Speicher es verbrauchen würde, wenn du mal so ein Tool laufen lassen würdest, denn dazu müsstest du ja genau das tun und das lehnst du ja von vornherein ab.

    /Mecki

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT Inhouse Consultant Onboarding (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
  2. Prozessexperte* SAP APO ePP/DS
    HARTING Electric Stiftung & Co. KG, Espelkamp
  3. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Molkerei Hainichen-Freiberg GmbH & Co. KG, Freiberg
  4. Cybersecurity Software Entwickler (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Fake-Jobanzeigen: Wir stellen ein - nicht
Fake-Jobanzeigen
Wir stellen ein - nicht

Wenn auf die Bewerbung eine Absage folgt, ist das ärgerlich genug. Bleibt die Stelle trotzdem weiterhin ausgeschrieben, steckt dahinter womöglich ein Geisterjob. Darauf sollten Bewerber achten.
Von Torsten Landsberg

  1. Fristlose Kündigung Gericht entscheidet über Entlassung wegen Stromdiebstahls
  2. Große Firma, flache Hierarchie Wer Talente finden will, muss sich auch nach ihnen richten
  3. Anruf beim Arzt Telefonische Krankschreibung wieder erlaubt

Visualisierung: Mit Gradio eine Webapp für Python-Modelle erstellen
Visualisierung
Mit Gradio eine Webapp für Python-Modelle erstellen

Gradio ist eine Open-Source-Python-Bibliothek, mit der man schnell und einfach eine Webanwendung für Python-Applikationen - wie zum Beispiel ML-Modelle - erstellen kann. Wir erklären, wie.
Eine Anleitung von Antony Ghiroz

  1. Sentiment Analysis mit Python Ein Stimmungsbarometer für Texte
  2. Machine Learning Mit ML.NET eine Bildanalyse-App programmieren
  3. Dishbrain Militär fördert Computerchip mit menschlichen Gehirnzellen

Carol & the End of the World: In 7 Monaten und 13 Tagen geht die Welt unter
Carol & the End of the World
In 7 Monaten und 13 Tagen geht die Welt unter

Die Welt wird enden, und das in gut einem halben Jahr. Das ist die Ausgangslage einer klugen neuen Miniserie, die davon handelt, wie die Menschen diese Endzeit verbringen.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Doctor Who Die Geburt des Doctorverse
  2. Alex Garlands neuer Film Civil War Die USA im Bürgerkrieg
  3. Stargate: SG 1 & Atlantis & Universe Der Film, der alle Serien verbunden hätte - aber nicht kam