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Nicht die Kunden wollen "Software as a Service", sondern die Hersteller!
Autor: motzerator 07.09.18 - 19:49
Behauptung: Das Konzept "Windows as a Service" scheint bei Unternehmen und Kunden nicht gut an zu kommen.
Beobachtung: Microsoft bietet Unternehmen mit Volumenlizenz jetzt drei Jahre mehr Windows 7 an. Dafür müssen diese dann aber auch bezahlen. Es kostet als viel Geld, wenn man kein Windows 10 und keine Software as a Service haben will. Auch unter Windows 10 kann man die Feature Updates nur in den teuren Professional Varianten hinauszögern oder in den nur Firmen zugänglichen Varianten mit Volumenlizenz auf eine LTS Version (Langzeitservice) zurück greifen.
Feststellung: Der Markt scheint bereit zu sein, viel Geld für die Vermeidung von "Software as a Service" und der daraus resultierenden ständigen Veränderitis auszugeben.
Man zahlt also dafür, das man etwas nicht am Hals hat. Das ist schon sehr interessant und sagt viel darüber aus, was Menschen von agiler Software und Software as a Service halten!
Das ist fast genau so genial wie die Erfindung des Teufels und der Hölle durch die Kirchen. Bei Microsoft heißt der Ablasshandel, damit man nicht in die "Software as a Service Hölle" kommt halt Volumenlizenz. Mit Windows 10 Professional gibt es dann noch die Light Variante, die einem die Hölle zwar nicht erspart, einem aber etwas Zeit gibt, bevor man gegrillt wird.



