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Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

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  1. Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: Kleba 06.02.18 - 10:52

    Vorab: Das soll hier kein trollen oder Fanboy-Gerede sein. Ich frage mich aber: wenn die Unternehmen/Institutionen schon auf Windows 10 migriert sind, warum ist es dann so ein Problem regelmäßig Updates zu machen? Grundsätzlich ändern sich doch nicht so grundlegende Dinge, dass das zum Problem führen sollte, oder?

    Kann mir das jemand erklären?

    LG
    Kleba

  2. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: Seismoid 06.02.18 - 11:12

    Hm, also teilweise wurden zwischen den Versionen doch bestimmte Funktionen entfernt bzw. deaktiviert. Wenn davon was benutzt kann das dann doch ein guter Grund sein.

    Siehe z.B.
    https://support.microsoft.com/en-us/help/4034825/features-that-are-removed-or-deprecated-in-windows-10-fall-creators-up

  3. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: Fritz Korn 06.02.18 - 13:14

    Ich arbeite bei einigen der größten Banken der Welt.

    Keine dieser Firmen setzt bis jetzt Windows 10 ein.
    Ich kenne auch keine, die mit Windows 8.1 arbeitet.

    Alle Workstations laufen noch auf Windows 7 Pro,
    das die Banken extra abgesichert haben, und mit
    dem sie sich gut auskennen, so gut, daß sie ihm trauen.

  4. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: Kleba 06.02.18 - 16:35

    Das klingt ja wiederum auch plausibel. Aber hier geht es ja um "alte" Windows 10-Versionen. Ich meine: wenn jemand sowieso schon Windows 10 drauf hat, warum sollte es für denjenigen ein sonderlich großes Problem sein innerhalb von 18 Monaten (!) auf die nächste Updateversion zu gehen?
    Wenn es jetzt um ein neues Major Release geht, verstehe ich ja die Zurückhaltung. Hier kommt mir das nur etwas spanisch vor.

  5. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: [Benutzernamen hier eingeben] 06.02.18 - 20:06

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt ja wiederum auch plausibel. Aber hier geht es ja um "alte"
    > Windows 10-Versionen. Ich meine: wenn jemand sowieso schon Windows 10 drauf
    > hat, warum sollte es für denjenigen ein sonderlich großes Problem sein
    > innerhalb von 18 Monaten (!) auf die nächste Updateversion zu gehen?

    Nach allem, was ich so mitbekommen habe, ändert Microsoft ja durchaus Dinge zwischen den Releases, die nicht gerade als Sicherheits- oder Stabilitätsupdate durch gehen. Vielleicht ist man deshalb zurückhaltend mit dem Updaten – unter Windows 7 gab es solche starken Änderungen ja nicht.

    Allgemein ist es ziemlich schlechter Stil, große Änderungen und Sicherheitsupdates nur zusammen auszuliefern.

  6. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: Der_Mops 07.02.18 - 00:38

    Einige Punkte warum es die Unternehmen nicht schaffen in 18 Monaten ein neues Release unternehmensweit rauszubringen sind u.a.:
    - Das von Microsoft angedachte "Windows as a Service" Prinzip wird zwar vielleicht von vielen Firmen verstanden, kann aber leider nicht 100% umgesetzt werden (zumindest nicht so schnell)
    - Langjährige Prozesse wie beispielsweise Validierung eines Betriebssystems, Paketierung / Validierung von Anwendungen, Verteilung / Installation von Anwendungen lassen sich nun nicht mehr in der Art und Weise wie es betrieben wurde mit Windows 10 fortführen -> Es muss alles schneller gehen, aber entweder leidet die Qualität oder es fehlt an Arbeitskraft oder schlimmstenfalls beides :o)
    - Bisher war es meist so, dass bei der Einführung eines neuen Betriebssystems ein großes Projekt aufgesetzt wurde und das irgendwann validierte / angepasste Windows wurde mit neuer Hardware als Big Bang Umstellung ausgerollt. Es gab also einen klaren Start und auch ein absehbares Ende. Das hat sich so im Schnitt alle 4 Jahre wiederholt (Ende Hardware- und/oder Betriebssystem LifeCycle).
    - In den letzten 3-4 Jahren gewann die IT Sicherheit immer mehr an Bedeutung, so dass auf den Clients unendlich viele Sicherheitsanwendungen mit Filtertreibern installiert wurden -> Schon mal einen Windows 10 Rechner mit so einer Konfiguration versucht zu aktualisieren? Falls es nicht abbricht, dauert der Vorgang seeeehr lange, was natürlich bei dem Endbenutzer zu stehenden Ovationen führt...
    - Es gibt auch Firmen mit vielen Aussenlokationen, die schmal angebunden sind (weniger als 3 Mbit) -> Über diese Leitung müssen nicht nur täglich die Softwareverteilung, Citrix, Druckdaten, normale Arbeitsdaten, sondern mit Windows 10 auch 2 mal im Jahr das Featureupdate mit je ca. 4GB pro Client, falls vor Ort kein Zwischenspeicher steht. Die monatlichen kumulativen Qualityupdates noch gar nicht mit betrachtet (die gibt es glücklicherweise inzwischen als Delta Updates)
    - Es gibt noch unendlich viel mehr Beispiele und meine habe ich auch nur kurz angerissen...
    Mit der Einführung von Windows 10 begibt man sich automatisch in ein schnell drehendes Hamsterrad und wenn versucht wird Windows 10 einfach nur so zu implementieren wie die vorherigen Windows Betriebssysteme und seine Strukturen / Prozesse nicht anpasst, dann sind 18 Monate für ein Featureupdate verdammt kurz und auch die 24 Monate werden kaum ausreichen.
    In der Spitze werden bis zu 3 parallele Windows 10 Release im produktiven Umfeld sein, mit den alteingesessenen Prozessen wird das keine IT Abteilung der Welt betreiben und supporten können.

  7. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: TechBen 07.02.18 - 08:13

    Oft sind die PCs nach den Updates unbrauchbar, benötigen Support oder müssen neu angepasst werden. Profile oder veränderte Einstellungen (Game Center im Startmenü verstecken) sind wieder auf Standard zurückgesetzt.

    Das macht man also nur, wenn man muss ...

  8. Re: Ich verstehe die Problematik nicht so ganz

    Autor: Argh 07.02.18 - 13:06

    Hi Kleba,

    ich kann Dir aus meiner Sicht gerne schildern, warum ich Windows 10 1709 bei uns im Unternehmen noch nicht freigegeben konnte.
    Ist ja schon ca. 4 Monate verfügbar.

    Wir nutzen zur Verbindung per VPN den CP Client. Dieser ist erst ab Version 80.71 für 1709 freigegeben vom Hersteller. Bei dieser Version gibt es allerdings einen Bug der VMWare Adapter unbrauchbar macht, wenn der CP Client installiert wird und VMWare schon auf dem Rechner ist. Also mussten wir zusätzlich noch auf den Patch warten, damit wir nicht auf 300 TechnikerPCs VMWare vor der Installation des VPN-Clients deinstallieren und anschließend wieder installieren müssen.

    Dies ist nur eines von vielen Beispielen. Oft sind auch zu Release die ADMX-Templates noch nicht verfügbar um GPOs für neue Funktionen zu bauen. Änderungen an GPOs sind zu dem auch noch häufig schlecht bis gar nicht dokumentiert. MS hat z.B. beim Wechsel von 1607 auf 1703 GPOs auf Enterprise only geändert.

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