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Da Bits keinen Verschleiß kennen,

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  1. Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: phender 14.04.11 - 21:16

    muss Microsoft den irgendwie anders in seine Produkte einbringen. Schlussendlich muss eine Art Zwang auf den Konsumenten ausgeübt werden, in möglichst kurzen Abständen eine Ersatzinvestition zu tätigen. Aus dem selben Grund wird ein kommerzielles Produkt nie wirklich fehlerfrei sein -- der Anreiz zum Neukauf muss immer auch im Produkt selbst angelegt sein.

    Also kauft schön brav :-)

  2. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: BasAn 14.04.11 - 21:51

    Kapitalismus besteht durch das ständige Versprechen, aber nicht in deren Erfüllung. Das Warten (welchem eine Predigt...ähhh...Werbung vorausging) auf die nächste Version (die, die wirklich selig machen wird, versprochen) ist sowas wie eine religiöse Handlung geworden. Das ultimative Gerät wär das Ende dieser Religion, Ende des Konsumismus.

  3. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: phender 14.04.11 - 22:28

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Warten (welchem eine Predigt...ähhh...Werbung vorausging)
    > auf die nächste Version ...

    Nennen wir's Produktpropaganda.

    Aber mir scheint, man merkt nach zig Versionen irgendwie, wie sehr man an der Nase herumgeführt wird. Ich hab seit Win 3.11 alle Versionen mitgemacht und langsam dämmert mir, dass auch jede künftige viele vermeidbare Ärgernisse mit sich bringen wird. Aber das ist ja nur einer der vielen Mechanismen, die zum Kauf treiben ... Sehr geschickt gemacht, dieses System. Nur über die Sache mit dem ewigen Wirtschaftswachstum müssen wir nochmal reden ...

  4. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: BasAn 14.04.11 - 22:38

    > Nur über die Sache mit dem ewigen Wirtschaftswachstum müssen wir nochmal reden ...

    Das Wirtschaftswachstum ist quasi der Sohn des Gottes, der Messias, von dem überall die Lösung der Probleme erwartet wird, dem auch alles untergeordnet wird, auf dessem Altar Mensch wie Tier geopfert werden.
    Das ein unendliches Wachstum in einer endlichen Welt ein schwachsinniger und endlicher Gott ist: geschenkt...

  5. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: Bouncy 15.04.11 - 08:24

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ein unendliches Wachstum in einer endlichen Welt ein schwachsinniger
    > und endlicher Gott ist: geschenkt...

    Niemand fordert unendliches Wachstum, woher nimmst du diese Aussage? Es interessiert schlicht keinen, was in nicht-absehbarer Zeit sein wird, ergo wird maximales Wachstum auf absehbare Zeit angepeilt. Von Unendlichkeit ist nur in niveaulosen Stammtischdiskussionen - wie deinem Post - die Rede...

  6. Hinkelsteine auch nicht...

    Autor: DerHumpink 15.04.11 - 09:09

    Erinnert mich an diese Szene aus Asterix, wo jemand Obelix vorwirft er solle doch besser Hinkelsteine herstellen die auch irgendwann kaputt gehen und nicht ewig halten. ;)

    Das ganze nennt sich "planned obsolescence", auch wenn das jetzt direkt auf Software nicht unbedingt zutrifft.

    EDIT:
    Planned obsolescence in software

    Software companies are sometimes thought to deliberately drop support for older technologies as a calculated attempt to force users to purchase new products to replace those made obsolete[citation needed]. Most proprietary software will ultimately reach an end-of-life point, at which the manufacturer will cease updates and support. As free software can always be updated and maintained by the end user, the user is not at the sole mercy of a proprietary vendor.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.11 09:13 durch DerHumpink.

  7. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: Himmerlarschundzwirn 15.04.11 - 09:16

    Dass Menschen schlicht und einfach Fehler machen bzw. ständig neu dazulernen (es geht ja das Gerücht um, Softwareentwickler seien auch Menschen), lasst ihr bei eurer Theorie aber gänzlich außen vor, kann das sein?

  8. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.11 - 11:28

    Das mag auf Programmierfehler zutreffen, aber nicht auf die Strategie von M$ - diesbezueglich hat BasAn zu 100% recht. Wenn man einen IE10 baut, der nicht auf Fista laeuft, ist das kein menschlicher Fehler, sondern pure Absicht, den Kunden auszunehmen und gleichzeitig Ausgaben einzusparen.

  9. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: Himmerlarschundzwirn 15.04.11 - 11:47

    Ich gebe zu, das Hauptthema bei meinem Argument aus den Augen verloren zu haben ;-)

    Aber dieser Thread las sich ja zum Teil wie ein Vorwurf, warum es überhaupt neue Windows-Versionen geben muss, wenn man doch eine mal perfekt machen könnte. Mit dem IE hat das - wenn überhaupt - zugegebenermaßen eher sekundär zu tun ;-)

  10. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: phender 15.04.11 - 20:05

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Menschen schlicht und einfach Fehler machen bzw. ständig neu
    > dazulernen (es geht ja das Gerücht um, Softwareentwickler seien auch
    > Menschen), lasst ihr bei eurer Theorie aber gänzlich außen vor, kann das
    > sein?

    Du glaubst doch nicht, dass Vista von Windows 7 so weit entfernt ist, dass man nicht mit etwas gutem Willen den IE 10 auch darauf laufen lassen könnte? Ich bitte Dich, die beiden sind doch quasi ident.

  11. Re: Da Bits keinen Verschleiß kennen,

    Autor: phender 15.04.11 - 20:21

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand fordert unendliches Wachstum, woher nimmst du diese Aussage? Es
    > interessiert schlicht keinen, was in nicht-absehbarer Zeit sein wird, ergo
    > wird maximales Wachstum auf absehbare Zeit angepeilt. Von Unendlichkeit ist
    > nur in niveaulosen Stammtischdiskussionen - wie deinem Post - die Rede...

    Der niveaulose Stammtisch ist auf Deiner Seite: "Ein Wirtschaftswachstum wird von den meisten Ökonomen als notwendig angesehen, um eine Erhöhung der Arbeitslosenquote zu vermeiden oder diese zu verringern." (http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstum)

    Im Kapitalismus wird ständig rationalisiert, dh. es wird mehr Output mit weniger Aufwand produziert. Und zum Aufwand gehört auch die menschliche Arbeitskraft. Wenn die wegrationalisiert wird, zB. durch Maschineneinsatz (Roboter o.ä.) -> mehr Arbeitslose. Gäbe es jetzt keine ständige Steigerung des volkswirtschaftlichen Output, würde ein immer kleinerer Teil der Gesellschaft alle benötigten Güter herstellen und auch der Lebensstandard, oder besser Konsumstandard (der allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt gesteigert werden kann), könnte nicht steigen. Das würde wiederum das Gesamtsystem gefährden, weil das Heer der unzufriedenen und von staatlichen Almosen lebenden Arbeitslosen einen politischen Unsicherheitsfaktor darstellen würde. Um denen also ein vernünftiges Leben zu ermöglichen, brauchen sie Jobs -> es muss der Gesamtoutput der Volkswirtschaft gesteigert werden, um ihnen die zu bieten. Das heißt, Wachstum ist eine Grundnotwendigkeit dieses Wirtschaftssystems. Und ganz egal, wie man ideologisch dazu steht: Dass ewiges Wachstum in der begrenzten, realen Welt nicht möglich ist, sollte jedem klar sein.

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