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NovaTerm 9 anno 1991

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. NovaTerm 9 anno 1991

    Autor: Crass Spektakel 04.01.19 - 01:22

    Ich durfte schon 1985 mit einem CBM B256 experimentieren der per 300bps Modem unter MSDOS (!!!) in einer einfachen BBS unterwegs war, angeregt durch einen Artikel im allerersten 64er-Magazin über Mailbox-Systeme. Der Rechner gehörte dem Vater eines Bekannten und er hat uns zwei oder dreimal eine Stunde spendiert. Die wahre Schau war aber der B256, das war im Prinzip ein leicht verkorkster C64 mit 8088-Daughterboard, sozusagen der Business-C128. Er war zwar zu nix wirklich kompatibel (zum C64 nicht wegen anderem Speicherlayout obwohl die Chips die gleichen waren und zum IBM PC ebenfalls nicht ebenfalls wegen komplett anderem Speicherlayout und ausserdem... ein PC mit einem VIC-Grafikchip und einem SID-Soundchip? Was soll da ausser Textmodus drauf laufen???)

    Meine eigenen Gehversuche mit Modem erfolgten nicht am C64 sondern am Amiga anno 1990 und zwar mit NComm auf einem Amiga 2000 mit 40MB Harddisk, also wahrlich ein Luxusrechner. Die armen PC-User staunten damals nicht schlecht wie ich auf meinem Amiga gleichzeitig Musik über Delitracker hörte, Railroad Tycoon zockte und Software mit 2400bps runterlud.

    Aber schon ein paar Monate später habe ich mit Nova-Term am C64 und mit Tele-Term (?) am PC experimentiert.

    Resüme am C64: Nova-Term ist geil. Das ist eine sehr professionelle und saubere Software für so ein schwaches System. Das Problem war der C64... Im Prinzip lief alles aber nichts so richtig. Mein 2400bps-MNP5-Modem konnte ich nur mit 4800bps anstatt 9600bps ansprechen, alles war saulahm, der 80-Zeichen-Modus grausam und ohne zweite Floppy konnte man nichteinmal winzigste Programme zwischenspeichern weil die Floppy dauernd Teile der Terminalsoftware austauschte. Es gab nichteinmal ZModem und X und YModem waren noch dazu funktionsbeschnitten. Achja, Packer gab es exakt: Garkeinen. Kein ZIP, RAR, ZOO, ARJ, nix, nada. Etwas später gab es ein Programm das D64-Images über XModem runterladen und schreiben konnte. Was 40 Minuten pro Disk dauerte... Bestenfalls taugte das zum Datentausch über Plattformgrenzen und das war auch elend umständlich.

    Am PC hingegen ging alles recht ordentlich. Selbst mit dem damals schon uralten PC eines Bekannten mit 128kByte RAM und 2x360 Floppy konnte man vernünftig arbeiten solange man wirklich nur per Terminal in einer BBS unterwegs war und nichts sonst am Rechner machte.

    Der Amiga war natürlich König. So eine gute BBS-Umgebung als Client und Server habe ich später nie wieder erlebt, selbst unter Linux fühlte sich das alles deutlich weniger ausgereift an.

    Achja, Linux. Das habe ich mir 1992 runtergeladen, installiert und als erste "Anwendung" habe ich minicom ausprobiert. Sehr einfaches aber zuverlässiges Terminalprogramm mit aberwitzig niedrigen Systemanforderungen, das lief sogar auf Minix- und HPUX-Systemen mit 64(!) kByte RAM und dann war noch Speicher frei ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.01.19 01:25 durch Crass Spektakel.

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