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Ist in Civilization überhaupt...

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  1. Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: demon driver 02.12.16 - 09:46

    ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...

    Ansonsten danke für den Artikel, der ist ja mal sehr interessant!

    Cheers,
    d. d.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.16 09:47 durch demon driver.

  2. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: JouMxyzptlk 02.12.16 - 10:00

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich
    > humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt
    > "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...
    >
    > Ansonsten danke für den Artikel, der ist ja mal sehr interessant!
    >
    > Cheers,
    > d. d.

    Es gibt doch gar keine Zivilisation ohne Kapitalismus. Nur wurde der normale Handel früher eben nicht mit diesem modernen Kampfwort belegt.
    Handel gab es sogar schon vor dem Menschen, diverse Menschenaffen tragen ihren Handel (Futter zum Tausch für Geschlechtsverkehr) ziemlich eindeutig zum Markt.

  3. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: Muhaha 02.12.16 - 10:19

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich
    > humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt
    > "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...

    Falsch. Kapitalismus ist so alt, seit Menschen begonnen haben Handel zu treiben. Und Handel war ein enorm wichtiger Verbreiter von Zivilisation und Kultur.

    Die Frage sollte eher lauten: Wie muss der Kapitalismus in einer globalisierten Welt aussehen, damit er zivilisiert bleibt? Wie kann Gerechtigkeit auf globaler Ebene hergestellt werden? Wie können sich Gewerkschaften von ihren nationalistischen, protektionistischen Elementen lösen und den schon lange global agierenden Konzernen ENDLICH global agierende Gewerkschaften entgegenstellen?

  4. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: mnementh 02.12.16 - 10:32

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich
    > > humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt
    > > "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...
    > >
    > > Ansonsten danke für den Artikel, der ist ja mal sehr interessant!
    > >
    > > Cheers,
    > > d. d.
    >
    > Es gibt doch gar keine Zivilisation ohne Kapitalismus. Nur wurde der
    > normale Handel früher eben nicht mit diesem modernen Kampfwort belegt.
    > Handel gab es sogar schon vor dem Menschen, diverse Menschenaffen tragen
    > ihren Handel (Futter zum Tausch für Geschlechtsverkehr) ziemlich eindeutig
    > zum Markt.
    Handel ist nicht das gleiche wie Kapitalismus. Kapitalismus hat mit dem Übergang zu größerer (und billigerer) Produktion zu tun. Während vorher ein einzelner Schuhmacher mit einigen Werkzeugen Schuhe herstellen konnte, wird das in einer Fabrik in Serie gemacht. Dazu benötigt es größere Anfangsinvestitionen als ein paar Werkzeuge, es ist Kapital notwendig. Damals hatten das einige reiche Leute, heute wird das Investitionskapital geliehen, was unsere Finanzwirtschaft so stark macht. Also der Übergang zum Kapitalismus hat tatsächlich mit Kapital zu tun - oder mit Massenproduktion. Das geht Hand in Hand. Der Handel selbst hat wenig damit zu tun.

  5. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: demon driver 02.12.16 - 14:13

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich
    > > humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt
    > > "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...

    > Es gibt doch gar keine Zivilisation ohne Kapitalismus. Nur wurde der
    > normale Handel früher [...]

    "Der normale Handel früher" war kein Kapitalismus, allenfalls eine Vorstufe. Den Kapitalismus als gesellschaftskonstituierende Wirtschaftsform macht der Profitzwang des Wirtschaftens aus; der Umstand, dass nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung, sondern der zu maximierende Profit der Unternehmen über Ressourcenallokation bestimmt und darüber, was hergestellt wird und was nicht; der dem Profitzwang folgende Zwang zu maximaler Produktion und damit zu maximaler Ausbeutung der Ressourcen und der Arbeitskräfte; und letztlich natürlich auch noch der Privatbesitz an Produktionsmitteln.

    Und darin liegen die Ursachen für nahezu alle entzivilisierenden Entwicklungen der heutigen Zeit, vom sich immer weiter verschärfenden nationalen und globalen Wohlstandsgefälle bis hin zu den Weltordnungskriegen auf dem Balkan, im Irak, in Tschetschenien, in Afghanistan oder in der Ukraine.

    Und all das wird sich solange weiter verschärfen, solange der Kapitalismus und der von ihm untrennbare Profitzwang nicht überwunden werden. Solange die Welt weiter daran festhält, für den Profit produzieren zu müssen, anstatt für die menschlichen Bedürfnisse.

    "Sozialismus oder Barbarei", die alte Formel Rosa Luxemburgs gilt immer noch, und immer mehr, je mehr die Welt den Bach runtergeht (wobei "Sozialismus" natürlich nicht als Sysnonym für "DDR" missverstanden werden darf).

  6. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: demon driver 02.12.16 - 14:18

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich
    > > humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt
    > > "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...
    >
    > Falsch. Kapitalismus ist so alt, seit Menschen begonnen haben Handel zu
    > treiben. Und Handel war ein enorm wichtiger Verbreiter von Zivilisation und
    > Kultur.

    . Du weißt nicht, was Kapitalismus ist...

    > Die Frage sollte eher lauten: Wie muss der Kapitalismus in einer
    > globalisierten Welt aussehen, damit er zivilisiert bleibt? Wie kann
    > Gerechtigkeit auf globaler Ebene hergestellt werden? Wie können sich
    > Gewerkschaften von ihren nationalistischen, protektionistischen Elementen
    > lösen und den schon lange global agierenden Konzernen ENDLICH global
    > agierende Gewerkschaften entgegenstellen?

    Hast du denn Antworten auf die Fragen oder auch nur plausible Ansätze für Antworten= Wer sich lange und intensiv genug mit dem Kapitalismus, was Kapitalismus genau ist und wie seine zentralen Funktionsmechanismen beschaffen sind, besachäftigt hat, der weiß, dass "Gerechtigkeit auf globaler Ebene" im Kapitalismus nicht zu haben ist – nicht mal auf nationaler Ebene.

  7. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: Muhaha 02.12.16 - 14:43

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nö. Du weißt nicht, was Kapitalismus ist...

    Kannst Du mir das auch erklären? Oder bleibt es beim Oneliner?
    Halt nein, jemand anders war ja schon so freundlich :)

    > Hast du denn Antworten auf die Fragen oder auch nur plausible Ansätze für
    > Antworten=

    Sind die angesprochenen Problemfelder nur dann gültig/relevant, wenn ich das tun kann?

    > Wer sich lange und intensiv genug mit dem Kapitalismus, was
    > Kapitalismus genau ist und wie seine zentralen Funktionsmechanismen
    > beschaffen sind, besachäftigt hat, der weiß, dass "Gerechtigkeit auf
    > globaler Ebene" im Kapitalismus nicht zu haben ist – nicht mal auf
    > nationaler Ebene.

    Das kommt darauf an, was unter Gerechtigkeit zu verstehen ist. Meiner Auffassung ist es sinnvoller die Errungenschaften der Gewerkschaften aus den letzten 100 Jahren endlich auf die globale Ebene zu bringen (denn national ist so einiges erreicht worden, auch wenn Du das leugnen möchtest), anstatt irgendeinen diffusen Systemwechsel anzustreben. Den HIER ist es wirklich wichtig zu wissen, was denn dem Kapitalismus nachfolgen soll und wie man das umsetzt und ob das überhaupt funktionieren kann, ohne in den gesellschaftlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts zu enden, wo Ideologie wichtiger war als alles andere.

  8. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: freddypad 02.12.16 - 14:45

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....
    > Hast du denn Antworten auf die Fragen oder auch nur plausible Ansätze für
    > Antworten= Wer sich lange und intensiv genug mit dem Kapitalismus, was
    > Kapitalismus genau ist und wie seine zentralen Funktionsmechanismen
    > beschaffen sind, besachäftigt hat, der weiß, dass "Gerechtigkeit auf
    > globaler Ebene" im Kapitalismus nicht zu haben ist – nicht mal auf
    > nationaler Ebene.


    Richtig. Wie sagte Volker Pispers so schön?
    "Im Kapitalismus kann jeder reich werden, aber eben niemals alle!" (oder so ähnlich)
    Kapitalismus funktioniert immer nur auf dem Rücken sehr vieler Menschen im Niedriglohnsektor. Für den Luxus einiger, müssen andere richtig schuften und trotzdem noch aufstockende Hilfsleistungen beantragen.
    Mit Gerechtigkeit hat das dann nicht wirklich viel zu tun.

  9. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: teenriot* 02.12.16 - 15:02

    > Nö. Du weißt nicht, was Kapitalismus ist...

    Kapitalismus ist ein nicht scharf umgrenztet eineindeutiger Begriff.
    Für mich sind Sklaven die Reinform von Kapitalismus und die gab es quasi immer.

  10. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: MrAnderson 02.12.16 - 15:09

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... eine Zivilisation ohne Kapitalismus denkbar? Aus wirklich
    > > humanistischer Perspektive wäre das die Voraussetzung, um überhaupt
    > > "zivilisiert" genannt werden zu dürfen...
    >
    > Falsch. Kapitalismus ist so alt, seit Menschen begonnen haben Handel zu
    > treiben. Und Handel war ein enorm wichtiger Verbreiter von Zivilisation und
    > Kultur.
    >
    > Die Frage sollte eher lauten: Wie muss der Kapitalismus in einer
    > globalisierten Welt aussehen, damit er zivilisiert bleibt? Wie kann
    > Gerechtigkeit auf globaler Ebene hergestellt werden? Wie können sich
    > Gewerkschaften von ihren nationalistischen, protektionistischen Elementen
    > lösen und den schon lange global agierenden Konzernen ENDLICH global
    > agierende Gewerkschaften entgegenstellen?

    "K. bezeichnet eine Wirtschaftsordnung (und Gesellschaftsordnung), in der der Faktor Kapital (Maschinen, Anlagen, Fabriken, Geld) im Vergleich zu anderen Wirtschaftsfaktoren (Arbeit, Grund und Boden) überproportionale Bedeutung hat. "
    http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/17696/kapitalismus

    Du stellst genau die richtigen Fragen, auf die bisher niemand eine schlüssige Antwort, bzw. Lösung hat. Diskutiert wird das auf pol. Ebene vor dem Hintergrund Nachhaltigkeit und Fairer Handel.

    Kapitalismus gibt es nicht zwangsläufig, ich schätze dass dieser mit der Globalisierung begonnen hat ... z.B. Seidenstraße China, etc. ... Wichtig war Geld zu haben um Ware einzukaufen und diese dann gewinnbringen an andrem Ort zu Verkaufen. Für den Produzenten galt nicht mehr der Preis vor Ort, sondern der vom Händler/Exporteur aktzeptiere Preis. Heißt der Produzent erhielt nicht mehr den Gegenwert, den er eigentlich zum Leben brauch, sondern weniger ... was er durch Mehrarbeit kompensieren musste ... oder eben durch Senkung des Lebensstandards. Wer Geld hatte, konnte mehr handeln, bekamm Kredite und konnte noch mehr handeln und noch reicher werden.

    Nichts anderes, als wenn heute ein Textil-Multi dem indischen Bauern vorschreibt, was er für seine Baumwolle bekommt. Obs zum Leben reicht, ist dem "Kaptial" dahinter egal.

    --
    Die Grundsätzliche Kritik diesbezüglich am Spiel / an Spielen finde ich da richtig ... Habe neulich z.B. mal versucht in Master of Orion übér den diplomatischen Weg zu gewinnen. Selbst wenn du alle Random-Aggro-Optionen abschaltest. Irgendwann kommt man an den Punkt wo man zwangsläufig auch militärisch und finanziell dominieren muss um zu gewinnen. Hmm?

  11. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: Muhaha 02.12.16 - 16:29

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kapitalismus gibt es nicht zwangsläufig, ...

    Ja, das stimmt. Aber Kapitalismus hat unsere Welt so nachhaltig geprägt, dass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis man etwas besseres/anderes gefunden hat. Und in der Zwischenzeit sollte man daran gehen die negativen Auswirkungen des Kapitalismus besser in den Griff zu bekommen, anstatt mit Fundamentalkritik alles abzulehnen, was nicht fundamentale Systemänderung bedeutet.

    Es sei denn, jemand hat tatsächlich eine Idee, was man wie besser machen kann und wie man dort hinkommt, ohne dass wieder ganze Weltkriege wegen ideologischer Differenzen ausbrechen müssen. Ich persönlich halte den Kapitalismus ja für einen Garanten des Weltfriedens, weil angesichts der horrenden, eigentlich nicht bezahlbaren Kosten, die ein Aufbau großflächig zerstörter Infrastruktur und Produktionskapazitäten bedeutet, Frieden ein wesentlich besseres Geschäft bedeutet.

    Man hat ja am Ukraine-Konflikt gesehen, dass NIEMAND, weder Russland, noch die NATO-Staaten auch nur den Hauch des Interesses an einer Ausweitung des Konfliktes hatten. Vor 100, 200 Jahren wäre über die Ukraine ein derber Weltkrieg ausgebrochen, heute begnügt man sich mit halbgaren Wirtschaftssanktionen und maximal militärischen Drohgesten, um die Falken im eigenen Land zufriedenzustellen. Weil heute niemand etwas zu gewinnen hat, wenn ein großer internationaler Krieg ausbricht. Globalisierte Wirtschaftsströme bedeuten Weltfrieden!

  12. Es gibt keinen Kapitalismus

    Autor: opodeldox 02.12.16 - 18:30

    Spiele Civilization und achte darauf. Egal welche Regierungsform du wählst, am Ende Spielst du trotzdem als faschistischer, allmächtiger Diktator. Die wichtigste Ressource im Spiel ist Produktion, dafür brauchst du eine grosse Population, also viele Städte und Land, dementsprechend ist eine aggressive Expansionsstrategie von Vorteil. Deine Bürger machen was du willst, sie haben keine Wahl, du kannst Menschen zum umsiedeln zwingen indem du Siedler baust. Am ehesten Spielt das eine Planwirtschaft wieder

    Man könnte das Spiel also auch Hitlersimlator nennen, nicht zuletzt weil Panzer so unglaublich effektiv sind.

  13. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: opodeldox 03.12.16 - 15:07

    Das gleiche galt schon immer, aber der Kapitalismus hat den meisten Menschen wohlstand gebracht.

  14. Re: Es gibt keinen Kapitalismus

    Autor: Elgareth 05.12.16 - 14:59

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiele Civilization und achte darauf. Egal welche Regierungsform du wählst,
    > am Ende Spielst du trotzdem als faschistischer, allmächtiger Diktator. Die
    > wichtigste Ressource im Spiel ist Produktion, dafür brauchst du eine grosse
    > Population, also viele Städte und Land, dementsprechend ist eine aggressive
    > Expansionsstrategie von Vorteil. Deine Bürger machen was du willst, sie
    > haben keine Wahl, du kannst Menschen zum umsiedeln zwingen indem du Siedler
    > baust. Am ehesten Spielt das eine Planwirtschaft wieder
    >
    > Man könnte das Spiel also auch Hitlersimlator nennen, nicht zuletzt weil
    > Panzer so unglaublich effektiv sind.

    Hm. Ich hab mein erstes Spiel als Kongo bestritten, hatte das ganze Spiel über 3 Städte (relativ am Ende eine vierte "nachgezogen"), nie auch nur einmal Krieg geführt, und per Kultursieg gewonnen.
    Produktion war mir relativ egal, das wichtigste waren die Kulturbezirke, damit ich mehr Platz für Große Werke hatte.
    Sicherlich nicht effizient (am Ende hatte ich beinahe den Wissenschaftssieg noch vor dem Tourismus-Sieg, daher die vierte Stadt, nur für den Kulturbezirk)...aber möglich ^_^

    Meine kleinen Kongolesen waren happy, während die restliche Welt in einem permanenten Krieg alle gegen alle zugrunde ging :-D Da kamen die Touristen natürlich in den Kongo mit seinen Nationalparks und Weltwundern, wo Frieden herrschte... ... obwohl ständig Panzer durch mein Land gefahren sind, weil ich zu allen offene Grenzen hatte ^_^

  15. Re: Es gibt keinen Kapitalismus

    Autor: opodeldox 06.12.16 - 12:00

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm. Ich hab mein erstes Spiel als Kongo bestritten, hatte das ganze Spiel
    > über 3 Städte (relativ am Ende eine vierte "nachgezogen"), nie auch nur
    > einmal Krieg geführt, und per Kultursieg gewonnen.

    Gegen menschliche Gegner wirst du das aber nicht durchsetzen können, selbst ein gewillter KI Gegner kann dich einfach abschiessen. Es ist relativ einfach dir 10 Panzer, plus Support, vor die Tür zu stellen, wenn du dann keine Armee hast und/oder geringe Produktion, bist du am Ende. Scythian kann z. B. 2 leichte Kavallerieeinheiten zum Preis von einer bauen, die lassen sich über die Epochen Upgraden und riesige Armeen bauen.

    Kultur, dass ich nicht lache. ;-)

  16. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: freddypad 06.12.16 - 14:53

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gleiche galt schon immer, aber der Kapitalismus hat den meisten
    > Menschen wohlstand gebracht.


    Eben nicht! Es sind nicht "die meisten Menschen", die Wohlstand genießen dürfen. Die meisten Menschen "genießen" dauerhaft einen harten Kampf um über die Runden zu kommen.
    Man könnte vielleicht den Eindruck gewinnen, dass viele Menschen in Wohlstand leben, wenn man sich in seinem täglichen Umfeld umschaut (Kollegen, Freunde, Bekannte etc.), aber man wird dann erschreckt feststellen, dass es eben viel mehr Menschen am Existenzminimum gibt, wenn man sich dazu mal entsprechende Erhebungen anschaut und über den Tellerrand schaut.
    Ist traurig, aber leider wahr. Natürlich kommt es auch darauf an, was man als "Wohlstand" definieren möchte. "Wohlstand" heißt für mich jedenfalls etwas mehr, als nur ein Dach über dem Kopf.

  17. Re: Es gibt keinen Kapitalismus

    Autor: Trollversteher 06.12.16 - 15:23

    >Gegen menschliche Gegner wirst du das aber nicht durchsetzen können, selbst ein gewillter KI Gegner kann dich einfach abschiessen. Es ist relativ einfach dir 10 Panzer, plus Support, vor die Tür zu stellen, wenn du dann keine Armee hast und/oder geringe Produktion, bist du am Ende. Scythian kann z. B. 2 leichte Kavallerieeinheiten zum Preis von einer bauen, die lassen sich über die Epochen Upgraden und riesige Armeen bauen.

    Naja, aber auch im realen Leben hilft Kultur alleine nicht viel gegen einen aggressiven Nachbarn, der auf Expansion aus ist, eine, sagen wir mal "sozialdarwinistische" Einstellung an den Tag legt und Dich regelmäßig mit seinen Panzerdivisionen besuchen kommt. Das führt zwangsläufig dazu, dass Du Dich entweder in Abhängigkeit eines militärisch starken Verbündeten begibst, oder selber, wenn schon nicht in Offensiv- dann aber zumindest in moderne und effektive Defensivwaffen investierst. In dieser Hinsicht ist Civilization also nicht ganz unrealistisch...

  18. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: opodeldox 06.12.16 - 15:27

    In china und auch Indien rutschten jedes Jahr Millionen Menschen in den Mittelstand, während auch H4 Empfänger mehr und mehr von Annehmlichkeiten profitieren die uns der Kapitalismus bietet und die dafür sorgen dass selbst der besagte H4 Empfänger besser und angenehmer lebt als die meisten Menschen vor 100 Jahren.

    Die Armut in Deutschland ist ehr philosophischer und sozialer Natur.

  19. Re: Es gibt keinen Kapitalismus

    Autor: teenriot* 06.12.16 - 15:41

    Wenn man in der Forschung entsprechend überlegen ist und dazu Garnisionsstädte hat ist es kein Problem mit ein paar wenigen modernen Einheiten eine zahlenmäßige Übermacht in Schach zu halten. Man braucht einfach eine gefüllte Schatzkammer um bei Bedarf ein paar Einheiten zu kaufen, bzw alte Einheiten (die mal alt lässt um Unterhalt zu sparen) zu modernisieren. Das ist kein Problem bei der KI. Oder man sorgt immer schön dafür das aggressive Nachbarn sich mit anderen im Krieg befinden mittels Gelddiplomatie.

    Gegen menschliche Spieler ist das natürlich wesentlich schwerer. Aber im Prinzip geht das auch dort. Angriff ist teurer als Verteidigung. Diese Differenz in Kultur gesteckt kann einen zum Sieg führen.

  20. Re: Ist in Civilization überhaupt...

    Autor: Destroyer2442 06.12.16 - 16:15

    In Deutschland vielleicht, was ist mit denen hier?

    151. Gambia
    152. Nigeria
    153. Dschibuti
    154. Mauretanien
    155. Eritrea
    156. Senegal
    157. Guinea
    158. Ruanda
    159. Benin
    160. Tansania
    161. Elfenbeinküste
    162. Malawi
    163. Sambia
    164. Angola
    165. Tschad
    166. Guinea-Biss
    167. Kongo (Kinshasa)
    168. Zentralafrikanische Republik
    169. Äthiopien
    170. Mosambik
    171. Burundi
    172. Mali
    173. Burkina Faso
    174. Niger
    175. Sierra Leone

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