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Preissenkung statt -erhöhung

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  1. Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: demon driver 30.06.16 - 07:42

    wäre vielleicht ein besserer Anreiz, mehr von den Kostenloskunden zum Bezahlen zu bewegen. Ich nutze Evernote ohnehin nur, weil ich's vor Jahren in meinem E-Book-Reader fest eingebaut mitbekam, und ich es dann eine nette Idee fand, interessante Texte, über die ich stolpere, am Heim- oder Arbeits-PC wegzuspeichern, um sie später auf dem E-Book-Reader zu lesen. Auch das "Clearly"-Plugin hab ich in dem Zusammenhang immer gerne genutzt, aber dessen Weiterentwicklung wurde inzwischen eingestellt – auch keine schlaue Entscheidung. Insofern beobachte ich das jetzt weiter, und wenn mir die Einschränkungen durch die aktuellen Änderungen zuviel sind, dann bin ich halt weg.

  2. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: igor37 30.06.16 - 07:54

    Ich habe es mal ausprobiert, aber keinen Grund gefunden, von OneNote umzusteigen. Das hat mehr Features, ist vollkommen kostenlos und lässt sich(imho) besser bedienen.
    Da wundert es mich nicht, dass Evernote Probleme hat, ähnliche Funktionen für Geld anzubieten.

  3. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: pre3 30.06.16 - 08:39

    Ich nutze Evernote sehr gern und zahle Geld dafür. Soweit ich weiß hat Evernote ja bereits preislich diversifiziert, es gibt mehrere Aboabstufungen. Das war vor zwei Jahren noch nicht der Fall.

  4. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: Timsel 30.06.16 - 09:04

    igor37 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe es mal ausprobiert, aber keinen Grund gefunden, von OneNote
    > umzusteigen. Das hat mehr Features, ist vollkommen kostenlos und lässt
    > sich(imho) besser bedienen.
    > Da wundert es mich nicht, dass Evernote Probleme hat, ähnliche Funktionen
    > für Geld anzubieten.

    Ich habe erst wie wild Alternativen gesucht und bin dann durch deinen Beitrag auf OneNote gestossen. Hättest du das nicht schon vor zwei Jahren Posten können??? ;) Danke, OneNote ist um Längen besser!

  5. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: timo.w.strauss 30.06.16 - 09:28

    Ich habe Evernote kurz mal getestet vor 2 Jahren in etwa und war nicht so begeistert. Deshalb auch keine Verwendung, trotz das ich durch den teledoof vertrag es kostenlos nutzen durfte.

    Ist es besser geworden von der Anwendung in den letzten 2 Jahren oder gleich geblieben?

  6. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.16 - 10:01

    Timsel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke, OneNote ist um Längen besser!

    Gehört aber Microsoft. Wer weiß, wer Deine Notizen noch so mitliest. Frag' mal die mit dem Beißreflex hier im Forum zu "Microsoft und Datenschutz". Aber geh' vorher in Deckung.

    P.S.: Ich nutze OneNote ;-)

  7. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: heubergen 30.06.16 - 11:00

    Das ist der letzte üble Dreck, unterstütze doch lieber eine unabhängige Firma die du mit Geld statt mit Daten bezahlst...

  8. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.16 - 11:05

    Na das ging ja flotter als ich dachte...

  9. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: Wageslave 30.06.16 - 11:11

    Ich seh es ähnlich.
    Ich habs angefangen zu nutzen, weil ich tatsächlich die Einkaufszettelwirtschaft hasse (ja, ich schreibe tatsächlich noch Einkaufszettel ;) )
    Auf dem PC geschrieben, auch Sachen für "später", auf dem Handy abgehakt. Super.

    Sonst eher noch den WebClipper verwendet, praktisch.

    Aber dafür ist es mir dann doch zu teuer. Dabei zahle ich durchaus auch für andere Apps, aber Kosten und Nutzen muss für mich schon stimmen.

    Daher hab ich gestern alles als HTML exportiert, Apps und Programm deinstalliert und mein Konto geschlossen. Tut mir auch nicht weh ^^

  10. OneNote vs Evernote

    Autor: Stepinsky 30.06.16 - 11:18

    Evernote hat einige Features die OneNote nicht hat, OneNote wieder einige Features die es in Evernote nicht oder nur eingeschränkt gibt.
    Eine Aussage wie "OneNote hat mehr Features" oder "OneNote ist um Längen besser" ist Quark. Welches Tool besser ist muss jeder für sich persönlich entscheiden.
    Ich nutze Evernote in der Premium Version und nutze häufig das Feature PDFs durchsuchen zu können. Ich öffne ein PDF im Browser, habe gleich einen Button "zu Evernote hinzufügen", schwups fertig. Bei der Suche in Evernote erscheinen auch Ergebnisse in PDFs oder Office-Dateien.
    Den Webclipper nutze ich täglich um Online-Artikel zu meinen fachlichen und privaten Interessensgebieten ohne Menübalken und ähnlichem Krempel abzulegen. Das funktioniert sehr gut automatisch. Ich wähle nur noch da Notizbuch und vergebe meine Tags. Fertig. Das soll bei OneNote nicht so einfach klappen.
    Vor allem das extrem flexible Tagging ist für viele Nutzer ein großer Vorteil gegenüber OneNote. Wer nur wenige Notizen hat interessiert sich vielleicht gar nicht dafür. Bei mehreren tausend Notizen ist Evernote im Vorteil.
    Außerdem kann ich in Evernote meine Notizen als XML exportieren. Falls Evernote irgendwann die Grätsche machen sollte, sind meine Daten nicht verloren. Für Power-User extrem wichtig. Außerdem macht Evernote eine "Datenzugriff für immer" Garantie.
    Bei OneNote kann man Notizen wohl nur einzeln exportieren, es gibt keinen Export für alle Notizen auf einmal. Mir scheint OneNote daher ein potentielles Datengrab zu sein.

    Lustig finde ich, dass jetzt haufenweise Leute zu OneNote wandern, obwohl schon das OneDrive Speicher-Limit Debakel gezeigt hat, dass Microsoft durchaus nachträglich Leistungen einschränkt, dabei auch recht drastisch vorgehen kann wie die Reduzierung des "unbegrenzter Speicher" Versprechens auf 1TB oder die Reduzierung des OneDrive Free von 15GB auf 5GB.
    Da es keinen vernünfigen Export gibt, scheint mir OneNote nur ein Tool für Leute die mit dem Risiko der hohen Abhängigkeit leben können. Es liegt nahe, dass auch hier irgendwann nur noch kostenpflichtige Pläne existieren werden.

  11. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: Jakelandiar 30.06.16 - 11:41

    heubergen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist der letzte üble Dreck,

    Das ist nur deine Persönliche Meihnung und keine Tatsache.

    > unterstütze doch lieber eine unabhängige
    > Firma die du mit Geld statt mit Daten bezahlst...

    Das ist nur dein Wunschdenken. Denn deine gesamten Daten inklusive aller Notizen etc. liegen ebenfalls bei der Firma. Also ich würde da nicht drauf wetten das man nicht noch zusätzlich mit Daten bezahlt.

  12. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: ikso 30.06.16 - 14:11

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Timsel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Danke, OneNote ist um Längen besser!
    >
    > Gehört aber Microsoft. Wer weiß, wer Deine Notizen noch so mitliest. Frag'
    > mal die mit dem Beißreflex hier im Forum zu "Microsoft und Datenschutz".
    > Aber geh' vorher in Deckung.
    >
    > P.S.: Ich nutze OneNote ;-)

    Viele nehmen sich aber zu wichtig, und denken das Ihre Fresszettel was wert sind und jeder nur darauf brennt seine Daten zu lesen.

    Ich würde jetzt nicht meine Bankdaten da eingeben, aber alltägliche Sachen spielen doch keine Rolle.

    Kann mir jemand mal ein Beispiel vom bösen MS oder Goolge nennen, die User geschadet haben?
    Aber ach die so seriösen Banken und Versicherungen sind natürlich viel besser, weil da Geheimhaltung gross geschrieben wird, da gibt es genügend Beispiele die ganze Familien um ihre Existenz gebracht haben, aber deren Image ist noch lange nicht so schlecht wie von MS und Google.

  13. Re: Preissenkung statt -erhöhung

    Autor: nicoledos 30.06.16 - 16:20

    Wie war das mit automatischen scannen der Daten und Informieren der Behörden bei verdächtigen Inhalten? Je nach Gerichtsbarkeit kann das sehr unterschiedlich sein. Klar, machen auch andere. Deshalb sind alle Tools, bei denen man nicht optional seinen eigenen Speicherort wählen kann für mich inakzeptabel.

    OneNote finde ich zwar ein klasse Tool. Aber schon morgen kann MS den Support auf Fremdsystemen einstellen. Die sind da sehr wechselhaft in ihren Entscheidungen. Dazu hängt man sich bei dem Datenformat an MS. Ähnlich geniales Tool mit LockIn-Falle ist Visio.

  14. Re: OneNote vs Evernote

    Autor: bofhl 14.10.16 - 10:15

    Stepinsky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Evernote hat einige Features die OneNote nicht hat, OneNote wieder einige
    > Features die es in Evernote nicht oder nur eingeschränkt gibt.
    > Eine Aussage wie "OneNote hat mehr Features" oder "OneNote ist um Längen
    > besser" ist Quark. Welches Tool besser ist muss jeder für sich persönlich
    > entscheiden.
    > Ich nutze Evernote in der Premium Version und nutze häufig das Feature PDFs
    > durchsuchen zu können. Ich öffne ein PDF im Browser, habe gleich einen
    > Button "zu Evernote hinzufügen", schwups fertig. Bei der Suche in Evernote
    > erscheinen auch Ergebnisse in PDFs oder Office-Dateien.
    > Den Webclipper nutze ich täglich um Online-Artikel zu meinen fachlichen und
    > privaten Interessensgebieten ohne Menübalken und ähnlichem Krempel
    > abzulegen. Das funktioniert sehr gut automatisch. Ich wähle nur noch da
    > Notizbuch und vergebe meine Tags. Fertig. Das soll bei OneNote nicht so
    > einfach klappen.

    Dann solltest du dir die entsprechenden Plugins der Browser für OneNote ansehen!

    > Vor allem das extrem flexible Tagging ist für viele Nutzer ein großer
    > Vorteil gegenüber OneNote. Wer nur wenige Notizen hat interessiert sich
    > vielleicht gar nicht dafür. Bei mehreren tausend Notizen ist Evernote im
    > Vorteil.
    > Außerdem kann ich in Evernote meine Notizen als XML exportieren. Falls
    > Evernote irgendwann die Grätsche machen sollte, sind meine Daten nicht
    > verloren. Für Power-User extrem wichtig. Außerdem macht Evernote eine
    > "Datenzugriff für immer" Garantie.

    "für immer", eher "bis die Firma geschlossen wird"!
    (ich kam zu Evernote über Springpad - und das hat auch im Juni 2014 dicht gemacht)

    > Bei OneNote kann man Notizen wohl nur einzeln exportieren, es gibt keinen
    > Export für alle Notizen auf einmal. Mir scheint OneNote daher ein
    > potentielles Datengrab zu sein.

    OneNote speichert die Daten in OneDrive! (oder eben dort wo man möchte)

    >
    > Lustig finde ich, dass jetzt haufenweise Leute zu OneNote wandern, obwohl
    > schon das OneDrive Speicher-Limit Debakel gezeigt hat, dass Microsoft
    > durchaus nachträglich Leistungen einschränkt, dabei auch recht drastisch
    > vorgehen kann wie die Reduzierung des "unbegrenzter Speicher" Versprechens
    > auf 1TB oder die Reduzierung des OneDrive Free von 15GB auf 5GB.

    Und wieviel bietet Evernote? Richtig - von Hause aus sehr beschränkt.

    > Da es keinen vernünfigen Export gibt, scheint mir OneNote nur ein Tool für
    > Leute die mit dem Risiko der hohen Abhängigkeit leben können. Es liegt
    > nahe, dass auch hier irgendwann nur noch kostenpflichtige Pläne existieren
    > werden.

    Da Evernote bereits begonnen hat ihre eigenen Server zu verkaufen, deren beide Rechenzentren dicht zu machen und alles zu Google Cloud zu verlagern und wenn man dann noch die ganzen Probleme personeller und finanzieller Natur ansieht, darf man durchaus am Weiterbestehen auf längerer Sicht zweifeln - leider muss ich sagen. (auch wenn die Möglichkeiten und Produkte immer mehr beschränkt werden)

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