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APFS ist ein Rückschritt für alle Nicht-Apple-Drives

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  1. APFS ist ein Rückschritt für alle Nicht-Apple-Drives

    Autor: ffx2010 23.05.18 - 11:18

    Ich habe APFS recht ausgiebig getestet auf meinen SSDs von Samsung. Fazit:

    - APFS ist auch nach längerer Benutzung (nach Aufbauen von optimierten Strukturen) deutlich _langsamer_ als HFS+/Trim auf der gleichen SSD

    - APFS hat wenige bis keine Recovery-Tools, die sich über Jahre bewährt haben. Eine SSD und auch eine Festplatte gehen früher oder später kaputt, das ist heutzutage die Regel. Da ist es nützlich, wenn man nötigenfalls Dateien per Sektor-Zugriff wiederherstellen kann

    - APFS ist sehr undurchsichtig mit seinen Snapshots. Ich möchte nicht, dass mein Backup-Programm auf Filesystem-Ebene Backup-Snapshots erstellt. Das sind nämlich keine echten redundanten Backups, und sind für mich als Benutzer auch nicht mehr manuell handhabbar im Notfall

    - Die Bootzeit verdoppelt sich beinahe mit APFS, auch nach vielen Boots. HFS+ mit aktiviertem TRIM ist so viel schneller!

    - Es gibt nach wie vor keine richtige Doku über APFS

    Schliesslich habe ich auf High Sierra ohne APFS aktualisiert, also HFS+ behalten. Das geht ziemlich einfach, indem man den Installer folgendermaßen aus dem Terminal heraus startet:
    /Applications/"Install macOS High Sierra.app"/Contents/Resources/startosinstall --converttoapfs NO --agreetolicense

    Siehe hier: https://www.tonymacx86.com/threads/guide-avoid-apfs-conversion-on-high-sierra-update-or-fresh-install.232855/

    Auf Fusion Drives macht APFS noch weniger Sinn, weil dort herkömmliche, rotierende Festplatten drin sind. Die werden sehr viel langsamer mit APFS.

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