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Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: spambox 02.03.17 - 10:14
Ich habe auch Win10 aber den Zeitpunkt der Updates bestimme ich.
Windows meldet mir, ob Updates verfügbar sind und ich entscheide ob und wann ich sie installiere.
Auch diese komische "Nutzungszeit" hab ich ausgehebelt, so dass Windows nie ohne meine Zustimmung rebootet.
Einfach mal ein bisschen Googeln und alle ungewünschten Funktionen lassen sich irgendwie abschalten. -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Maulwuerfel 02.03.17 - 10:29
Ja sehr komisch. Wieso hackt nicht jeder 0815 User Sachen in der Registry.
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Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Anonymer Nutzer 02.03.17 - 11:18
spambox schrieb:
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> Ich habe auch Win10 aber den Zeitpunkt der Updates bestimme ich.
> Windows meldet mir, ob Updates verfügbar sind und ich entscheide ob und
> wann ich sie installiere.
> Auch diese komische "Nutzungszeit" hab ich ausgehebelt, so dass Windows nie
> ohne meine Zustimmung rebootet.
> Einfach mal ein bisschen Googeln und alle ungewünschten Funktionen lassen
> sich irgendwie abschalten.
Das klingt aber als ob der Kunde hier ein kaputtes Produkt erst mal reparieren muss...
Ich weiß nicht ob das bei Ihnen anders ist, aber wenn ich Produkte kaufe, dann erwarte ich eigentlich dass diese in einem benutzbaren Zustand sind.
(Und etwas Kaputtes das erst repariert weden muss würde ich im Normalfall nicht kaufen.) -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Wallbreaker 02.03.17 - 11:56
DetlevCM schrieb:
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> Das klingt aber als ob der Kunde hier ein kaputtes Produkt erst mal
> reparieren muss...
> Ich weiß nicht ob das bei Ihnen anders ist, aber wenn ich Produkte kaufe,
> dann erwarte ich eigentlich dass diese in einem benutzbaren Zustand sind.
> (Und etwas Kaputtes das erst repariert weden muss würde ich im Normalfall
> nicht kaufen.)
Genau erfasst. Unter Windows ist die durch Abhängigkeit geprägte Bereitschaft, in solch lächerliche Dinge derart viel Energie zu stecken ausserordentlich hoch. Sprich, das an sich kaputte Produkt wird vom Nutzer gekauft, und ebenso von ihm noch zurechtgefrickelt. Hier ist das völlig normal. Würde man GNU/Linux dieselbe Bereitschaft entgegenbringen, könnte man verdammt viel bewegen. -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: narea 02.03.17 - 12:04
spambox schrieb:
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> Einfach mal ein bisschen Googeln und alle ungewünschten Funktionen lassen
> sich irgendwie abschalten.
Mit der Home Version? -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: BilboNeuling 02.03.17 - 12:37
spambox schrieb:
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> Ich habe auch Win10 aber den Zeitpunkt der Updates bestimme ich.
> Windows meldet mir, ob Updates verfügbar sind und ich entscheide ob und
> wann ich sie installiere.
Ja, hab ich ein mal bei Windows Professional und ein mal bei Home. Warum auch immer geht das bei einer Home Version nicht. Hab das schon mehrere male gemacht, ändert sich immer wieder. Also hab ich die Updates dort ganz abgeschaltet... Super !
Wäre ja auch echt schlimm, wenn es von Anfang an eine einfache Einstellmöglichkeit geben würde... Dann schauen wir mal was dann vom Benutzer wirklich selber eingestellt werden kann. -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Neuro-Chef 02.03.17 - 20:17
Wallbreaker schrieb:
> Genau erfasst. Unter Windows ist die durch Abhängigkeit geprägte
> Bereitschaft, in solch lächerliche Dinge derart viel Energie zu stecken
> ausserordentlich hoch.
Wenn man dann zwei bis drei Jahre zuverlässig damit arbeiten kann, warum nicht?
Für Windows 10 gilt das ja leider nur noch eingeschränkt, aber bei Windows 7 war es noch so: Schnellstartleiste wiederherstellen, Fenster-Animationen aus, Gruppieren aus, kleine Symbole, klassische Systemsteuerung, Systemwiederherstellung deaktivieren, Auslagerungsdatei abschalten, etc. pp..
> Sprich, das an sich kaputte Produkt wird vom Nutzer gekauft, und ebenso von ihm noch zurechtgefrickelt. Hier ist das völlig normal. Würde man GNU/Linux dieselbe Bereitschaft entgegenbringen, könnte man verdammt viel bewegen.
Das traurige ist doch, dass man da mit der Bereitschaft nicht weit kommt. Bei Windows hat man die meisten Teilprobleme mit einer kurzen Suche nach einer vollständigen Anleitung schnell erschlagen, während man in Linux noch herauszufinden versucht, wie das den Ärger verursachende Stück Software überhaupt heißt und wo dessen Konfiguration erfolgen sollte. Insbesondere bei so "lächerlichen Dingen" wie DE und UI.
¯\_(ツ)_/¯
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Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Neuro-Chef 02.03.17 - 20:23
BilboNeuling schrieb:
> Warum auch immer geht das bei einer Home Version nicht. Hab das schon mehrere
> male gemacht, ändert sich immer wieder. Also hab ich die Updates dort ganz
> abgeschaltet... Super !
> Wäre ja auch echt schlimm, wenn es von Anfang an eine einfache
> Einstellmöglichkeit geben würde... Dann schauen wir mal was dann vom
> Benutzer wirklich selber eingestellt werden kann.
Wer sich eine Home Version zumutet, hat zum eigene Schutz auch Zwangsupdates verdient. Inkonsequenterweise hat Miscrosoft es leider versäumt, die Updates wirklich komplett undeaktivierbar zu machen wie den dämlichen Lockscreen vor der Anmeldung.
Bevor sich jetzt jemand provoziert fühlt: Bei XP usw. haben wohl tatsächlich reihenweise dusselige Nutzer die Updates deaktiviert, um nicht davon genervt zu werde - mit der erwartbaren Konsequenz völlig verseuchter Rechner. Dagegen etwas zu tun, war grundsätzlich eine gute Idee. Sie wurde nur schlecht umgesetzt.
¯\_(ツ)_/¯
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Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: tha_specializt 02.03.17 - 20:35
Neuro-Chef schrieb:
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> Für Windows 10 gilt das ja leider nur noch eingeschränkt, aber bei Windows
> 7 war es noch so: Schnellstartleiste wiederherstellen, Fenster-Animationen
> aus, Gruppieren aus, kleine Symbole, klassische Systemsteuerung,
> Systemwiederherstellung deaktivieren, Auslagerungsdatei abschalten, etc.
> pp..
Das dürfte die dümmste Handlungssequenz aller Zeiten sein. Wahscheinlich schaltet einer wie du auch den Windows Defender und UAC aus, vermeidest Antivirenprogramme und Firewalls und klickst in E-Mail schon grundsätzlich auf die Anlagen, oder? -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: tha_specializt 02.03.17 - 20:38
Es gibt Menschen die sich aktiv gegen jegliche Veränderung wehren ... vermutlich weil sie auch im echten Leben komplett und hoffnungslos überfordert sind und das auch nicht noch zuhause haben wollen - solchen Leuten kann man nicht helfen, die muss man zu updates und per Standardeinstellung aktivierter Sicherheit zwingen denn leider sind sie in der Mehrheit.
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Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Neuro-Chef 02.03.17 - 21:23
tha_specializt schrieb:
> Das dürfte die dümmste Handlungssequenz aller Zeiten sein.
Das ist keine Sequenz, sondern unsortierte Schritte, die mir einfielen.
Über die Systemwiederherstellung kann man freilich streiten, ich habe sie jedenfalls nie gebraucht und war davon schon oft genervt. Auch, dass bestimmte Software das Vorhandensein einer Auslagerungsdatei verlangt, ist mir bekannt, ich nutze solche aber nicht. Auf 'ner SSD will ich die einfach nicht haben und schneller wird davon bei >=16 GB RAM sowieso nichts.
So, was genau findest du daran dumm? Ich bin gespannt.
> Wahscheinlich
> schaltet einer wie du auch den Windows Defender und UAC aus, vermeidest
> Antivirenprogramme und Firewalls und klickst in E-Mail schon grundsätzlich
> auf die Anlagen, oder?
Alles nein - ich administriere beruflich u.a. etliche Firewalls und erkenne vom Filter übrig gelassenen Spam schon am Betreff :-)
¯\_(ツ)_/¯
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Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Wallbreaker 03.03.17 - 07:00
Neuro-Chef schrieb:
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> Wenn man dann zwei bis drei Jahre zuverlässig damit arbeiten kann, warum
> nicht?
Weil es prinzipiell Unsinn ist. Und vor allem: 2-3 Jahre. Ernsthaft? Ein Desktop-Betriebssystem ist kein Smartphone.
> Für Windows 10 gilt das ja leider nur noch eingeschränkt
Zum Unmut vieler Nutzer.
> Auslagerungsdatei abschalten
Eine schlechte Idee egal unter welchem Betriebssystem. Sollte einmal der ganze RAM belegt sein, wird das Betriebssystem in einen unbenutzbaren Zustand verfallen. Genau darum gibt es die Swap bzw. Auslagenungsdatei. Man denke auch mal an ausartende Prozesse, die plötzlich alle Ressourcen aufbrauchen. Es ist nie ein Fehler diesen Speicher anzulegen.
> Das traurige ist doch, dass man da mit der Bereitschaft nicht weit kommt.
> Bei Windows hat man die meisten Teilprobleme mit einer kurzen Suche nach
> einer vollständigen Anleitung schnell erschlagen
In welcher Welt bitte? Das ist realitätsfremd, sowohl früher als auch heutzutage.
> während man in Linux noch
> herauszufinden versucht, wie das den Ärger verursachende Stück Software
> überhaupt heißt und wo dessen Konfiguration erfolgen sollte. Insbesondere
> bei so "lächerlichen Dingen" wie DE und UI.
Die Fehlermeldungen sind bislang überaus informativ, ebenso auch die sehr detaillierten Logs. Dagegen sind die Fehlermeldungen unter Windows, extrem kryptisch und für Normalsterbliche absolut nichtssagend. Wenn ich unter GNU/Linux mal mit irgendeiner Sache ein Problem hatte, dann konnte man mit einer Fehlermeldung auch etwas anfangen. Ebenso auch mit weiteren Hinweisen die es dazu gab, und was ggf. in solchen Fällen eine Lösung verspricht. Ich kann nicht nachvollziehen was Du hier meinst. Und was gibt es denn an DEs und UIs nicht zu konfigurieren? Hier kann man das wenigstens, während die Windows UI unveränderlich ist, und allenfalls mit fiesen Hacks verändert werden kann. -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: tha_specializt 03.03.17 - 13:03
der RAM oder auf welcher Technologie dein Festspeicher aufbaut spielt für die AUSLAGERUNGSDATEI nur eine untergeordnete Rolle - Ja, Windows fängt an, im Notfall Daten in die Auslagerungsdatei zu schaufeln ABER das passiert nur extrem selten, in den allermeissten Fällen findet man in der Auslagerungsdatei wichtige SYSTEMDATEIEN und zwischengespeicherte Dinge des Kernels - wenn man die Auslagerungsdatei ganz wegmacht sorgt man für Systeminstabilität, wie du selbst garantiert auch schon gemerkt hast.
Die tatsächlich elementaren Infos sind eher klein - deswegen verlangt Windows auch nur einige wenige MB als Minimum, meist reichen die aber nicht ganz aus. Ich hab die Erfahrung gemacht dass man mit MINDESTENS 2 GB keine Probleme mehr hat. Eigentlich sollte man die Datei garnicht erst anfassen, die Standardeinstellung frisst zwar etwas Speicherplatz aber funktioniert absolut immer problemlos - wer gerne über alles die Kontrolle hat kann die Auslagerungsdatei auf ne eigene Partition verschieben -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Neuro-Chef 03.03.17 - 14:47
tha_specializt schrieb:
> der RAM oder auf welcher Technologie dein Festspeicher aufbaut spielt für
> die AUSLAGERUNGSDATEI nur eine untergeordnete Rolle
Naja, SSDs kosten noch deutlich mehr als HDDs und letztere sind eher langsam.
> Ja, Windows fängt an,
> im Notfall Daten in die Auslagerungsdatei zu schaufeln ABER das passiert
> nur extrem selten, in den allermeissten Fällen findet man in der
> Auslagerungsdatei wichtige SYSTEMDATEIEN und zwischengespeicherte Dinge des
> Kernels
Die Frage ist, wozu? Gibt's dazu was schriftliches aus Redmond?
> wenn man die Auslagerungsdatei ganz wegmacht sorgt man für
> Systeminstabilität, wie du selbst garantiert auch schon gemerkt hast.
Ich hab 24 GB RAM, nutze nur mit VMs mehr als 10GB und bevor der Speicher komplett voll ist gibt's von Windows eine Warnmeldung. Probleme mit Instabilität hatte ich in dem Zusammenhang in all den Jahren noch keine - insofern kein Problem.
Auf dem alten Notebook mit nur 4GB RAM habe ich die freilich nicht abgeschaltet ;)
¯\_(ツ)_/¯
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Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: Neuro-Chef 03.03.17 - 15:02
Wallbreaker schrieb:
> Weil es prinzipiell Unsinn ist.
Aha. SUVs ("Stadtgeländewagen") sind prinzipiell Unsinn und verkaufen sich wie geschnitten Brot.
> Und vor allem: 2-3 Jahre. Ernsthaft?
Naja, mindestens. Windows 10 kann man jetzt bei jeder Zwischenversion wieder neu installieren :p
> > Auslagerungsdatei abschalten
> Eine schlechte Idee egal unter welchem Betriebssystem. Sollte einmal der
> ganze RAM belegt sein, wird das Betriebssystem in einen unbenutzbaren
> Zustand verfallen. Genau darum gibt es die Swap bzw. Auslagenungsdatei. Man
> denke auch mal an ausartende Prozesse, die plötzlich alle Ressourcen
> aufbrauchen. Es ist nie ein Fehler diesen Speicher anzulegen.
> > Bei Windows hat man die meisten Teilprobleme mit einer kurzen Suche nach
> > einer vollständigen Anleitung schnell erschlagen
> In welcher Welt bitte? Das ist realitätsfremd, sowohl früher als auch
> heutzutage.
Mir geht es so, unter Windows ist die Lernkurve nutzerfreundlicher, weil man vieles kann, aber nicht muss und sich etliche Probleme durch Rumklicken und teilweise schlicht mehrere Versuche lösen lassen. Das ist zwar mitunter bescheuert, funktioniert jedoch.
> Die Fehlermeldungen sind bislang überaus informativ, ebenso auch die sehr
> detaillierten Logs.
Da muss man erstmal wissen, wo die Logs welches Programms liegen, wie man sie liest und sowieso verstehen, was überhaupt den Fehler verursacht hat.
> Dagegen sind die Fehlermeldungen unter Windows, extrem
> kryptisch und für Normalsterbliche absolut nichtssagend.
Das stimmt, dafür kann man sie googeln und findet die Lösung unter den ersten 5 Ergebnissen.
> Ich kann nicht nachvollziehen was Du hier meinst. Und was gibt es denn an DEs
> und UIs nicht zu konfigurieren?
Das ist die falsche Frage. Das Problem ist eher, es manchmal tun zu müssen, auch wenn man eigentlich nur ein verdammtes Update installiert hat und garnichts ändern wollte.
> Hier kann man das wenigstens, während die
> Windows UI unveränderlich ist, und allenfalls mit fiesen Hacks verändert werden kann.
Die Hacks gibt's dafür mit ner grafischen Setup-Routine und anklickbaren Optionen :-)
¯\_(ツ)_/¯
» Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ
(war mal) Verifizierter Top 500 Poster! -
Re: Komisch, ich hab solche Sorgen nicht
Autor: tha_specializt 03.03.17 - 15:16
Hör am besten auf, dein Betriebssystem zu verschlimmbessern - die meissten Konfigurationsoptionen sollte man nur mit TIEFGREIFENDEM FACHWISSEN anfassen und ich erlebe regelmäßig MVPs und ähnliche die um Grunde nur Forenschwachsinn rezitieren und nichtmal wissen wie ein Prozessor eigentlich funktioniert.
http://lifehacker.com/5426041/understanding-the-windows-pagefile-and-why-you-shouldnt-disable-it
90% von den "Tips" und "Wahrheiten" im Internet sind ausgemachter Schwachsinn. Du persönlich hattest bisher vermutlich einfach nur Glück oder interpretiertest die Fehler falsch
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.17 15:18 durch tha_specializt.



