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Was macht man damit?

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  1. Was macht man damit?

    Autor: Prof. Firefart 26.04.10 - 12:09

    Vintage/Nostalgie/Retro-Porno für Buchhalter?

  2. Re: Was macht man damit?

    Autor: Icestorm 26.04.10 - 12:23

    Wenn mich meine schon etwas angegraute Erinnerung nicht trübt, dann konnte man mit OS/2 Daten und Programme wie es einem beliebte im Dateisystem oder auf andere Platten verschieben, und das System lief dennoch stabil.

    Platte zu klein, Dateien neu gruppieren, whatever.
    Neue Platte rein, partionieren, formatieren, Programme rübergeschaufelt, fertig.
    Probiere das mal unter Unix/Linux oder unter Windows mit seiner beschissenen Registry.
    OS/2 war zumindest damals durchdachter als alles mir bekannte.

    Aber MS machte das Rennen. Zuerst OS/2 unterstützen und dann Windows auf den Markt drücken oder drücken lassen, den bösen Raubkopierern seis gedankt ...
    So hatte die Masse der Benutzer nie Gelegenheit, ein wirklich komfortables Betriebs- und Dateisystem nutzen zu können.

  3. Re: Was macht man damit?

    Autor: Altschuliger 26.04.10 - 12:26

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So hatte die Masse der Benutzer nie Gelegenheit, ein wirklich komfortables
    > Betriebs- und Dateisystem nutzen zu können.


    Die Masse hätte sich jederzeit bei Vobis nen PC mit vorinstalliertem OS2 kaufen können, dafür wurde sogar im Fernsehen geworben.

  4. Re: Was macht man damit?

    Autor: autor 26.04.10 - 12:29

    Nur hatte es leider an Programmen gefehlt und mit Win95 war OS/2 mehr oder weniger verschwunden.
    Eigentlich schade - technisch war es besser

  5. Re: Was macht man damit?

    Autor: PmK 26.04.10 - 12:32

    letztens musste ich mit erstaunen feststellen das einige Geldautomaten hier in At mit diesem OS noch laufen...
    Wollte gerade die Karte reinstecken und siehe da.... das Teil macht plötzlich nen Reboot und das OS2-Logo prangert auf dem Display.

  6. Re: Was macht man damit?

    Autor: Christian72D 26.04.10 - 12:42

    Nicht nur die Automaten!

    Auch einige Banken setzen immer noch auf OS/2.

    Denn die bekommen ja sowieso maßgeschneiderte Software, da ist es fast egal was da drunter läuft.

    Und ich fand Warp damals echt nicht übel!

  7. Banken und Sparkassen

    Autor: Apollo13 26.04.10 - 12:42

    da das system bei einführung wesentlich stabiler und sicherer war, haben viele banken und sparkassen darauf gesetzt. und wenn einmal ein betriebsystem mit all seinen speziellen anwendungen in solch einem unternehmen eingeführt ist, dann wird man es auch so schnell nicht wieder los.

    ich denke, man trifft os2 heute noch in einigen finanzunternehmen an.

    in unternehmen zählen meist die laufenden anwendungen, die müssen für die probleme und lösungen passen. diese starke augenmerk auf die betriebsysteme findet man eher im privaten bereich

  8. Auch zur Maschinensteuerung (z.B. bei Containerschiffen,...)

    Autor: mars99 26.04.10 - 12:49

    Man findet es auch noch in diversen Containerschiffen (in den 90er gebaut) zwecks Maschinenüberwachung.
    Es gibt auch Industriemaschinen, wo es eingesetzt wird und auch Fluggesellschaften haben/hatten es im Einsatz.
    Bei den Reisebüros ist es inzwischen rausgeflogen...ich habe es dort jedenfalls das letzte Mal vor 7 Jahren gesehen.

  9. Re: Banken und Sparkassen

    Autor: Gaius Baltar 26.04.10 - 12:51

    Das wird man nicht los, so wie COBOL-Programme. ;-)

    Die letzte eComStation lief nicht in einer virtuellen Maschine. Eigentlich schade.

  10. Re: Was macht man damit?

    Autor: MBPUser 26.04.10 - 13:01

    Altschuliger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Die Masse hätte sich jederzeit bei Vobis nen PC mit vorinstalliertem OS2
    > kaufen können, dafür wurde sogar im Fernsehen geworben.

    Zu einem horrenden Preis - und der PC musste auch um einiges besser ausgestattet sein als für DOS+Win3.11

    Auf dem damals gerade noch leistbaren 386SX mit 1MB RAM und Hercules-Grafik lief das nicht wirklich gut (lief es dort überhaupt? Ich kann mich nicht mehr erinnern).

  11. Re: Was macht man damit?

    Autor: Steve-GPC 26.04.10 - 14:09

    Altschuliger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Icestorm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So hatte die Masse der Benutzer nie Gelegenheit, ein wirklich
    > komfortables
    > > Betriebs- und Dateisystem nutzen zu können.
    >
    > Die Masse hätte sich jederzeit bei Vobis nen PC mit vorinstalliertem OS2
    > kaufen können, dafür wurde sogar im Fernsehen geworben.


    Stimmt, kann mich erinnern, damals auf meinem 486er der bei Vobis gekauft wurde, war OS/2(und Win 3.11) dabei, hab hier bestimmt noch irgendwo die CDs rumliegen.

  12. Re: Was macht man damit?

    Autor: urkel 26.04.10 - 14:32

    Icestorm schrieb:

    > Neue Platte rein, partionieren, formatieren, Programme rübergeschaufelt,
    > fertig.

    [...]

    > OS/2 war zumindest damals durchdachter als alles mir bekannte.

    Also, wenn du das nur daran festmachst... Das ging auf dem Amiga auch schon. Neue Platte rein, Dateien rüberkopieren, Platte als bootfähig markieren, umbauen, fertig. Und via Bootmenü (im ROM) von einer beliebigen Partition starten.

    Das waren noch Zeiten...

  13. Re: Was macht man damit?

    Autor: trude 26.04.10 - 14:43

    IBM / Vobis usw haben eine zeitlang Windows oder IBM OS2/Warp 3 verkauft. Als Kunde konnte man wählen.

    Microsoft hat darauf hin, IBM "erpresst" und vor die Wahl gestellt: Entweder ihr verkauft eure Mühlen ausschließlich mit Windows (95?) oder ihr bekommt von uns keine Lizenz mehr. MS wusste damals schon, dass sie mächtiger waren. IBM war somit gezwungen ihr eigenes BS einzustampfen ... aus Angst vor MS.

    So schaltet man langsam heranwachsende Konkurrenz direkt aus.

  14. Re: Was macht man damit?

    Autor: Anonymer Nutzer 26.04.10 - 15:29

    > Platte zu klein, Dateien neu gruppieren, whatever.
    > Neue Platte rein, partionieren, formatieren, Programme rübergeschaufelt,
    > fertig.
    > Probiere das mal unter Unix/Linux

    Mit einer Installation schon fünfmal gemacht (wurde installiert auf 10 GB PATA, zog danach fünfmal um und ist jetzt auf 1 TB SATA).

    Klappt problemlos, und nun?

    > oder unter Windows mit seiner
    > beschissenen Registry.

    Mit Windows geht das ebenfalls, wenn man weiß wie. Windows ist nichts für IT-Anfänger.

    > OS/2 war zumindest damals durchdachter als alles mir bekannte.

    Und die Microsoft-Version von OS/2 wurde später in Windows NT umbenannt und weiterentwickelt zu Windows 7.

    > Aber MS machte das Rennen.

    Zum Glück, gar nicht auszudenken, was die IBM heute in der Marktposition tun würde...

    > So hatte die Masse der Benutzer nie Gelegenheit, ein wirklich komfortables
    > Betriebs- und Dateisystem nutzen zu können.

    Ebenso wurde HPFS zu NTFS weiterentwickelt.

    Offenbar ist Dir das alles nicht bekannt. Das kommt, wenn man sein Wissen aus der Wikipedia bezieht...

  15. Re: Was macht man damit?

    Autor: MBPUser 26.04.10 - 15:37

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Microsoft-Version von OS/2 wurde später in Windows NT umbenannt und
    > weiterentwickelt zu Windows 7.

    Soso. Meiner Erinnerung nach war Windows NT ein komplettes Redesign unter Dave Cutler, der damals bei DEC VMS entwickelt hat. Letzteres war ein legendäres Betriebssystem, keine Ahnung warum DEC das sterben lassen hat. Das Digital Unix war ja nicht so der Brüller.

  16. Re: Was macht man damit?

    Autor: Nicht MBPUser 26.04.10 - 15:49

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Platte zu klein, Dateien neu gruppieren, whatever.
    > Neue Platte rein, partionieren, formatieren, Programme rübergeschaufelt,
    > fertig.

    Schon mal was von LVM gehört?

  17. Re: Was macht man damit?

    Autor: autor 26.04.10 - 16:51

    Nicht MBPUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Schon mal was von LVM gehört?

    Schon mal auf das Datum geschaut wann OS/2 Warp 3 released wurde ?

  18. Re: Was macht man damit?

    Autor: Nicht Autor 26.04.10 - 16:54

    Schon mal dein Gehirn benutzt?

    Zitat:"Probiere das mal unter Unix/Linux oder unter Windows mit seiner beschissenen Registry."

    Wenn der Herr schon nen Vergleich macht, gelten Ausreden dieser Art nicht.

  19. Re: Was macht man damit?

    Autor: Icestorm 26.04.10 - 17:04

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Platte zu klein, Dateien neu gruppieren, whatever.
    > > Neue Platte rein, partionieren, formatieren, Programme rübergeschaufelt,
    > > fertig.
    > > Probiere das mal unter Unix/Linux
    >
    > Mit einer Installation schon fünfmal gemacht (wurde installiert auf 10 GB
    > PATA, zog danach fünfmal um und ist jetzt auf 1 TB SATA).
    >
    > Klappt problemlos, und nun?

    Okay, also ... Du hast eine Windows-Bootpartition, die zu klein wird. Du verschiebst händisch den Programme-Ordner auf eine neu eingebaute Platte im laufenden Betrieb, und kannst dann, ohne dass Windows motzt, sofort mit Word weiterarbeiten?

    > > oder unter Windows mit seiner
    > > beschissenen Registry.
    >
    > Mit Windows geht das ebenfalls, wenn man weiß wie. Windows ist nichts für
    > IT-Anfänger.

    Aha, so einfach out-of-the-box?
    Windows, nichts für IT-Anfänger - wills aber sein ...
    Ein gutes System bemisst sich nicht danach, wie tief ich für einfache Verwaltungsaufgaben in die Untiefen des Systems hinabsteigen muss.

    > > OS/2 war zumindest damals durchdachter als alles mir bekannte.
    >
    > Und die Microsoft-Version von OS/2 wurde später in Windows NT umbenannt und
    > weiterentwickelt zu Windows 7.
    >
    > > Aber MS machte das Rennen.
    >
    > Zum Glück, gar nicht auszudenken, was die IBM heute in der Marktposition
    > tun würde...

    Oh ja, sonst nur edle Ritter in der IT unterwegs ...

    > > So hatte die Masse der Benutzer nie Gelegenheit, ein wirklich
    > komfortables
    > > Betriebs- und Dateisystem nutzen zu können.
    >
    > Ebenso wurde HPFS zu NTFS weiterentwickelt.
    >
    > Offenbar ist Dir das alles nicht bekannt. Das kommt, wenn man sein Wissen
    > aus der Wikipedia bezieht...

    Möööp, 0 Punkte!

  20. Re: Was macht man damit?

    Autor: mars99 26.04.10 - 17:09

    Nicht MBPUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Icestorm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Platte zu klein, Dateien neu gruppieren, whatever.
    > > Neue Platte rein, partionieren, formatieren, Programme rübergeschaufelt,
    > > fertig.
    > Schon mal was von LVM gehört?

    LVM + JFS Dateisystem ist erst mit dem OS/2 WarpServer for eBusiness 1999 ("Aurora") erscheinen. Im Jahr 2000/2001 wurde es von IBM durch FP13+ bzw. das Convience Package (mit weiteren Zutaten: Aktualisierung der USB-Treiber,...) in Warp 4 integriert. Mit dabei war dann auch die Erweiterung des 32-Bit Treiberinterface.
    Damit erreichte man dann Warp 4.5x was abgesehen von den Server Features den gleichen Stand hatte wie der OS/2 WarpServer for eBusiness.
    OS/2 Warp 4.51/4.52 ist die Basis von eComStation. Da IBM nie den OS/2 Sourcecode des JFS Treibers freigegeben hat, war man gezwungen den Linux-Treiber wieder zurück auf OS/2 zu portieren. Mit eCS 2.0 kann man hat man das dann noch mal erweitert, so dass man auch davon booten kann. Das hört sich einfach an, aber so leicht war das nicht, denn der OS2-Loader und der Kernel sind nicht im Sourcecode verfügbar.
    Der Loader übernimmt vom BIOS die Kontrolle und muss eine minimale Dateisystemunterstützung mitbringen, damit einige Treiber geladen werden können bis dann der eigentliche Kernel aktiviert wird. Normalerweise sind das HPFS und FAT! Man musste also in den Teil den man nicht im Sourcecode vorliegen hatte, die JFS-Unterstützung einbauen, damit man davon booten kann.

    Ansonsten war (ist) die größte Baustelle ACPI, was hauptsächlich für die Verzögerung von eCS 2.0 verantwortlich ist. So richtig rund läuft das leider immer noch nicht. Die Intel-Systeme laufen soweit, aber bei den AMD-Systemen mit AMD-Chipsätzen kann man noch von einer größeren Baustelle sprechen. Ich weiss jetzt nicht was in den letzen 4-5 Monaten noch passiert ist. Vielleicht läuft es inzwischen mit den 680,780,790,... Chipsätzen inzwischen zufriedenstellend...die Trac-Einträge zeigen aber das die Probleme teilweise auf später folgende Releases verschoben wurden (http://trac.netlabs.org/acpi/report/1).
    Ansonsten sind Suspend/Resume bei Notebooks ein Problem, weil u.a. nicht alle Geräte wieder richtig aufgeweckt werden. Das hängt aber teilweise auch mit den Treibern zusammen.

    Immerhin ist bei eCS 2.0 der SMP-Kernel dabei (war zuvor ein zu kaufendes Addon wegen des IBMs Lizenzabkommens).
    Mit dem SMP-Kernel und ACPI sind theoretisch bis zu 64 CPUs (bzw. CPU-Kerne) verwendbar.

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