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Same procedure as every year

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  1. Re: Same procedure as every year

    Autor: Hotohori 24.01.19 - 19:02

    ssj3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wie können Menschen so repetitive Spieke spielen?
    > Muss man dafür RTL2 gucken um das zu verstehen? :-)

    Vielleicht muss man das tatsächlich. Videospiele sind halt heute für viele der TV Ersatz. Früher hieß es da irgendwann, dass man aus dem Alter rausgewachsen ist Videospiele zu spielen und spielt sie nicht mehr. Heute sind die Spiele eben derart plump für diese Leute gemacht, dass sie auch wenn sie älter sind sie immer noch spielen können, ohne das das noch viel mit spielen zu tun hat. Und wenn Spiele dann doch mal etwas mehr fordern, kommt genau aus der Ecke dann das Gejammer.

    Wie oft ich in den letzten Jahren den Spruch "Ich hab tagsüber mehr als genug Arbeit" gehört habe oder ähnliche Sprüche, die die Grundaussage haben, dass Spiele nicht zu einfach sein können und immer 100% Spaß liefern müssen... oft genug jedenfalls, so oft, dass es inzwischen meinen Würgereflex auslöst.

    Aber so ist es immer, wenn eine Horde von Heuschrecken in ein Hobby einfallen und am Ende nichts als verbrannte Erde hinterlässt. Sollten Spiele eines Tages verschwinden, dann wird es ohnehin auch nur wieder heißen: "Spiele sind halt out". Kann man gut beim MMORPG Genre sehen, die sind auch angeblich out und nicht, wie es in Wahrheit wirklich ist, von der Branche und Spielern kaputt gemacht worden. Die breite Masse lebt halt immer mit der für sie bequemsten Wahrheit und sieht, trotz das sie sich mit den gleichen Dingen beschäftigen, noch immer auf die Fans herab. Spätestens zu sehen wenn man wieder dafür belächelt wird, dass man nur Spiele mag, die ein gewisses spielerisches Niveau haben und in denen "spielen" eben auch mal bedeutet sich Fortschritte erarbeiten zu müssen.

    Für mich gibt es da einen sehr einfachen Indikator ob mich ein Action Titel anspricht: Warum sterbe ich in dem Spiel? Weil es eine Herausforderung ist oder aus reiner dummer Unachtsamkeit, welche daher rührt, dass das Spiel viel zu einfach ist und mich (mal wieder) damit zum Überhelden erklärt, der viel mehr aushält als die Gegner.

    Spätestens seit dem ich Videospiele auf der höchsten Schwierigkeitsstufe spielen muss und selbst dann zu oft zu wenig gefordert werde, ist klar wohin sich die AAA Titel entwickeln. Warum? Noch vor 10 Jahren war ich ein Spieler, der beim normalen Schwierigkeitsgrad mehr als genug gefordert wurde, warum also schaffen das heutige Spiele nicht mehr? Und nein, ich habe nicht vor 10 Jahren mit Videospielen angefangen sondern vor über 35 Jahren. Alters bedingt sollte ich eher schlechter geworden sein als besser.

    Und ich muss schon manchmal lachen, wenn ich sehe wie sich Spieler auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad noch abmühen, wenn ich auf schwer es schon als zu einfach empfinde. Ich war schon nie der beste Spieler, aber heutzutage scheinen ja nicht gerade weniger Spieler gar nichts zu können. Naja, wen wundert es, es ist ja out, dass man ein Spiel erst mal spielen lernen muss. Und wenn man mit seinen Spielen die Spieler nie fordert, können die auch schlecht lernen wie man richtig spielt... obwohl ich damit auch schon wieder etwas kritisches angesprochen habe, weil die heutigen Spieler ja der Meinung sind, dass ihnen Niemand vorzuschreiben hat, wie sie ein Spiel spielen, auch nicht der Spiele Entwickler, oder anders gesagt: es gibt kein "falsch spielen". Heißt Jemand der ständig verreckt spielt nicht falsch, sondern das Spiel ist Schuld das er mit seiner Herangehensweise nicht weiter kommt...

    So, genug ausgekotzt. ;) Ich kann den Großteil der heutigen Spieler einfach nicht mehr ab, sie beschäftigen sich zwar mit den gleichen Dingen, wissen aber kaum etwas davon wirklich zu schätzen.

  2. Re: Same procedure as every year

    Autor: Clown 25.01.19 - 00:42

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht muss man das tatsächlich. Videospiele sind halt heute für viele
    > der TV Ersatz. Früher hieß es da irgendwann, dass man aus dem Alter
    > rausgewachsen ist Videospiele zu spielen und spielt sie nicht mehr. Heute
    > sind die Spiele eben derart plump für diese Leute gemacht, dass sie auch
    > wenn sie älter sind sie immer noch spielen können, ohne das das noch viel
    > mit spielen zu tun hat. Und wenn Spiele dann doch mal etwas mehr fordern,
    > kommt genau aus der Ecke dann das Gejammer.

    Eigentlich liest man deutlich viel mehr Gejammere von Leuten, die sich über angeblich fehlende Herausforderung aufregen :)

    > Wie oft ich in den letzten Jahren den Spruch "Ich hab tagsüber mehr als
    > genug Arbeit" gehört habe oder ähnliche Sprüche, die die Grundaussage
    > haben, dass Spiele nicht zu einfach sein können und immer 100% Spaß liefern
    > müssen... oft genug jedenfalls, so oft, dass es inzwischen meinen
    > Würgereflex auslöst.

    Andere Menschen haben andere Belastungsgrenzen. Sei froh darüber, dass Dich das nicht betrifft, statt andere dafür zu verteufeln (wofür die im Übrigen in aller Regel auch nichts können).

    > Aber so ist es immer, wenn eine Horde von Heuschrecken in ein Hobby
    > einfallen und am Ende nichts als verbrannte Erde hinterlässt.

    Es war also "Dein" Hobby und "die anderen" habens Dir kaputt gemacht? Aha... ;P

    > Sollten
    > Spiele eines Tages verschwinden, dann wird es ohnehin auch nur wieder
    > heißen: "Spiele sind halt out". Kann man gut beim MMORPG Genre sehen, die
    > sind auch angeblich out und nicht, wie es in Wahrheit wirklich ist, von der
    > Branche und Spielern kaputt gemacht worden. Die breite Masse lebt halt
    > immer mit der für sie bequemsten Wahrheit und sieht, trotz das sie sich mit
    > den gleichen Dingen beschäftigen, noch immer auf die Fans herab. Spätestens
    > zu sehen wenn man wieder dafür belächelt wird, dass man nur Spiele mag, die
    > ein gewisses spielerisches Niveau haben und in denen "spielen" eben auch
    > mal bedeutet sich Fortschritte erarbeiten zu müssen.

    Du machst doch gerade exakt das Selbe "auf die anderen herabsehen", nur aus einer anderen Perspektive. Ist exakt genauso kacke.

    > Für mich gibt es da einen sehr einfachen Indikator ob mich ein Action Titel
    > anspricht: Warum sterbe ich in dem Spiel? Weil es eine Herausforderung ist
    > oder aus reiner dummer Unachtsamkeit, welche daher rührt, dass das Spiel
    > viel zu einfach ist und mich (mal wieder) damit zum Überhelden erklärt, der
    > viel mehr aushält als die Gegner.

    Wenn Dir das reicht, dann bitte. Hab Deinen Spaß.

    > Spätestens seit dem ich Videospiele auf der höchsten Schwierigkeitsstufe
    > spielen muss und selbst dann zu oft zu wenig gefordert werde, ist klar
    > wohin sich die AAA Titel entwickeln.

    Der Trend der letzten 2-3 Jahre geht klar wieder Richtung höherer Schwierigkeitsgrad. Hast Du da vlt was verschlafen? Es stimmt aber auch, dass die leichteren Schwierigkeitsgrade Gelegenheitsspieler-freundlich sind. Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.

    > Warum?

    Muss wohl eine rhetorische Frage sein, aber ich bin mal so frei: Geld verdienen.
    Letzten Endes gäbe es nicht die Qualität heutiger Spiele, wenn sie sich nicht so blendend verkauften.

    > Noch vor 10 Jahren war ich ein
    > Spieler, der beim normalen Schwierigkeitsgrad mehr als genug gefordert
    > wurde, warum also schaffen das heutige Spiele nicht mehr?

    Du musst mal konkret werden. Welche Spiele vor 10 Jahren waren denn noch _deutlich_ knackiger? Und im Vergleich zu welchen Titeln heute?

    > Und nein, ich
    > habe nicht vor 10 Jahren mit Videospielen angefangen sondern vor über 35
    > Jahren. Alters bedingt sollte ich eher schlechter geworden sein als
    > besser.

    Bei mir sinds jetzt knapp über 30 Jahre. Aber ich kann die Entwicklung, die Du beschreibst auch so nicht nachvollziehen.

    > Und ich muss schon manchmal lachen, wenn ich sehe wie sich Spieler auf dem
    > einfachsten Schwierigkeitsgrad noch abmühen, wenn ich auf schwer es schon
    > als zu einfach empfinde.

    Wie war das noch mit dem "auf andere herabsehen"? Funktioniert gut, wenn man oben steht, gell? ;)

    > Ich war schon nie der beste Spieler, aber
    > heutzutage scheinen ja nicht gerade weniger Spieler gar nichts zu können.
    > Naja, wen wundert es, es ist ja out, dass man ein Spiel erst mal spielen
    > lernen muss. Und wenn man mit seinen Spielen die Spieler nie fordert,
    > können die auch schlecht lernen wie man richtig spielt... obwohl ich damit
    > auch schon wieder etwas kritisches angesprochen habe, weil die heutigen
    > Spieler ja der Meinung sind, dass ihnen Niemand vorzuschreiben hat, wie sie
    > ein Spiel spielen, auch nicht der Spiele Entwickler, oder anders gesagt: es
    > gibt kein "falsch spielen". Heißt Jemand der ständig verreckt spielt nicht
    > falsch, sondern das Spiel ist Schuld das er mit seiner Herangehensweise
    > nicht weiter kommt...

    Mir scheint, Du hast da was ganz Fundamentales missverstanden! Dein Verständnis von Herausforderung im Spiel scheint einzig darauf zu fußen, dass es _einen_ Weg gibt, der funktioniert. Im Grunde also ein Puzzle. Es stimmt soweit, dass viele alte Spiele das so gehandhabt haben, denn die Entwickler waren nicht selten entweder technisch und/oder künstlerisch/kreativ nicht weit genug, dass sie mehrere mögliche Wege hätten einbauen können.

    Aber mit Schwierigkeit hat das Wenig zu tun! Im Gegenteil: Das ist sogar viel einfacher, denn wenn es nur einen Weg zu finden gilt, dann reicht stupides Trial&Error.
    Aber das ist langweilig, weil unnötig repetitiv.
    Und schlimmer noch: Solches Gamedesign basiert darauf, dass ein Spiel im gewissen Maß starr sein muss. Dein sog. "spielen lernen" ist dann Auswendiglernen von Moves, Timings und nicht selten sogar Gegnerpositionen. Nicht gerade spannend..

    Ein Super Mario Land z.B. auf dem Gameboy schaffe ich heute auch problemlos in unter einer Stunde ohne ein Leben zu verlieren. Weil ich genau weiß wo welcher Gegner steht und was ich bei den Bossen machen muss. Als Kind fand ich das noch einigermaßen interessant, das auszuprobieren. Lag aber nicht primär an dem Spiel, sondern eher daran, dass das ganze Medium für mich noch frisch war. Aber heute? Nur noch langweilig..
    Also Herausforderung sehr gerne, aber dann bitte nur soviel Trial&Error wie nötig. Das ist schlicht nicht mehr zeitgemäß.

    > So, genug ausgekotzt. ;) Ich kann den Großteil der heutigen Spieler einfach
    > nicht mehr ab, sie beschäftigen sich zwar mit den gleichen Dingen, wissen
    > aber kaum etwas davon wirklich zu schätzen.

    Dann bitte tu uns, den aktuellen Spielern, den Gefallen und wechsel das Hobby :D Hilft uns und Dir :D

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  3. Re: Same procedure as every year

    Autor: ssj3rd 25.01.19 - 17:58

    DieSchlange schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ssj3rd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Endeffekt:
    > >
    > > Jedem das seine und mir das meiste :-)
    >
    > Mit der Aussage wäre ich vorsichtig es gibt viele Krankheiten und Parasiten
    > :-)
    > Was für Videospiele "zockt" der Herr denn ? Das würde mich mal
    > interessieren.

    - Divinity Original Sin 1+2
    - The last of US
    - Uncharted
    - Pillars of Eternity 1+2
    - Spellforce 3
    - Witcher 3
    - GTA 5
    - God of War
    - Spider-Man
    - Zero Horizon Dawn
    - Forza 4
    - Pathfinder
    - Bards Tale 4
    - Dragon Quest XI
    - Battletech
    - Vampyre
    - Life is Strange
    - Okami HD
    - Warhammer Total War
    - Xcom 2
    - Wasteland 2

    Mehr fällt mir auf die Schnelle gerade nicht ein, aber dass ist so die grobe Richtung meiner Spiele.

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