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Bin ich der einzige...

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  1. Bin ich der einzige...

    Autor: JackyChun 28.10.16 - 09:30

    der die Gefahren einer Offenlegung sieht oder sind wir inzwischen so weit das Google das 2016er Equivalent zum Microsoft der 90er Jahre wird? "Hau mit dem Knüppel drauf triffst immer den richtigen*

    Wozu würde denn diese Offenlegung führen? Wenn man sich die Geschichte des Internets der letzte 16 Jahre anschaut, am wahrscheinlichsten zu tausenden Webseiten die nur noch darauf optimiert sind in den Google Ergebnissen auf Platz 1 aufzutauchen. Ob dabei auf den Inhalt und die Bedienbarkeit geachtet wird ist dann zumindest fragwürdig denn der Google Rang steht über allem, bringt er doch Werbegelder. Wer sich schon ein wenig länger damit beschäftigt der kennt die einschlägigen Click Bait Farmen wo nur Blindtexte stehen deren Informationsgehalt gegen 0 geht die aber perfekt optimiert in Google auf Seite 1 autauchen. Wollen wir das in Zukunft Seite 10(Beispiel) die neue Seite 1 wird? Ich bin auch für freie Informationen aber wenn eine bestimmte Information, wie der Google Algorithmus, dazu führt das Google nutzlos wird und damit ein großer Teil der Informationen im Netz "verschwinden", dann stelle ich in Frage ob dies ein sinnvoller Ansatz ist um Googles Marktmacht zu beschneiden. Denn das ist der eigentliche, durchaus auch berechtigte, Grund für solche Aufrufe nach Offenlegung.

    *just my 2 Gold Coins*

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.16 09:41 durch JackyChun.

  2. Re: Bin ich der einzige...

    Autor: FF-AntiK 28.10.16 - 09:48

    Ich sehe das Problem.
    Allerdings wäre die Offenlegung der Such-Algorithmen auch eine Chance, diese zu verbessern und unbestechlicher zu machen, bis es einfach unmöglich wird mit irrelevanten Inhalten auf den ersten Plätzen zu landen. Wenn die Qualität eines Algorithmus allein darin liegt geheim zu sein, ist es kein sonderlich guter.

  3. Re: Bin ich der einzige...

    Autor: chefin 28.10.16 - 09:55

    Stimmt, die Offenlegung löst das Problem nicht, sie verlagert es nur.

    Nichts desdo trotz müsste das Google Allmachtsproblem gelöst werden. Google ist kein Welterretter sondern ein agressiver kommerzieller Konzern, den nicht interessiert was wir finden, sondern was er verdient.

    Das war er schon zu anfang, nur war Google noch zu klein um seine Macht auszuspielen.

    Wir sind leider sehr monogam, wir huldigen immer nur einem Gott. Würden wir wie im alten Rom vielen Göttern huldigen, gäbe es mehr Konkurrenz. Wir hätten zwar auch etwas mehr Arbeit, aber im Gegenzug auch ehrliche Antworten. Solange wir aber jeder Mehrarbeit aus dem Weg gehen, wird das nichts

  4. Re: Bin ich der einzige...

    Autor: JackyChun 28.10.16 - 10:35

    Ich glaube nicht das es für einen seriösen Contentanbieter(Golem/Spon/Heise/etc) möglich ist seine Seite besser zu optimieren, als jemand der ausschließlich dafür optimiert auf "Den ersten Zehn" aufzutauchen, ohne dabei auf die Qualität seines Contents achten zu müssen. Jeder Algorithmus kann "ausgetrickst" werden wenn man ihn kennt. Interessant wird es wenn Deep Learning Strukturen darauf angesetzt werden. Aber da sind die die Entscheidungskriterien schnell so komplex das Google es selbst nicht mehr kapiert.


    Vielleicht ist das auch schon längst passiert und darum macht Google so ein großes Geheimnis darum, man gibt ja nicht gerne zu das man nicht weiß wie das eigene System funktioniert. Wenn dann dieses Neuronale Netzwerk so eine Art "persönlichkeit/tendenz" bei seinen Entscheidungen entwickelt hat, haben wir eigentlich schon Skynet was die Überwachung von Informationen angeht. ;-D

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