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§ 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

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  1. § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Seelbreaker 20.02.18 - 20:24

    Na hoffentlich ist das keine Deutsche Firma...

  2. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Sinnfrei 20.02.18 - 20:38

    Aber mit Sicherheit Deutsche Opfer (die vielleicht gar nichts davon wissen), von daher ist auch eine Strafverfolgung in Deutschland notwendig.

    __________________
    ...

  3. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Seelbreaker 20.02.18 - 21:19

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber mit Sicherheit Deutsche Opfer (die vielleicht gar nichts davon
    > wissen), von daher ist auch eine Strafverfolgung in Deutschland notwendig.

    Als ob es was bringt...
    Die Regierung betreibt wissentlich mit dem Bundestrojaner das gleiche Spielchen und hat keine Scham das öffentlich auszunutzen.

  4. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: powa 20.02.18 - 22:18

    Seelbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnfrei schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber mit Sicherheit Deutsche Opfer (die vielleicht gar nichts davon
    > > wissen), von daher ist auch eine Strafverfolgung in Deutschland
    > notwendig.
    >
    > Als ob es was bringt...
    > Die Regierung betreibt wissentlich mit dem Bundestrojaner das gleiche
    > Spielchen und hat keine Scham das öffentlich auszunutzen.

    Der böse Staat darf auch Leute der Freiheit berauben. Darf Menschen enteignen. Darf bei Rot über die Ampel. Alles öffentlich und ohne Scham.

  5. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: p4m 21.02.18 - 01:14

    So ein Lümmel der Staat, man kommt sich ja fast wie in einer Monarchie vor ;-)

    Spaß beiseite, die rechtliche Stellung des ominösen Bundestrojaners ist nicht abschließend geklärt. Dafür gab es mWn noch keinen Fall, der eine Offenlegung aller Möglichkeiten und Einsatzumstände notwendig machte. Sollte ein Richter der Verwendung im Einzelfall sogar stattgeben ist Polen offen.

  6. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Sinnfrei 21.02.18 - 01:37

    Verbrechen ist immer Auslegungssache. Du musst nur groß genug sein, und immer ordentlich deine Schmiergelder bezahlen, dann kommst Du auch mit Betrug durch (siehe Abgasskandal).

    __________________
    ...

  7. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: chefin 21.02.18 - 07:20

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber mit Sicherheit Deutsche Opfer (die vielleicht gar nichts davon
    > wissen), von daher ist auch eine Strafverfolgung in Deutschland notwendig.


    Was aber dran scheitert, das du mit statistischen Fakten keine Anklage erheben kannst. Statistisch mag es sicher sein, das jemand falsch infiltriert war. Aber du musst den finden und als Zeugen bzw als Beweis vorbringen. Und bei demjenigen muss dann aktuell das Tool noch aktiv sein und forensisch geprüft bzw gesichert werden. Und dabei kommt derjenige der als Zeuge auftritt in die Not, zuzugeben, das er eine Raubkopie hat und das auch wusste (Vorsatz ist strafverschärfend). Folglich wird er sich mit einer Aussageverweigerung wegen Selbstbelasten rauswinden.

    Rechtstaatlich kommst du da also nicht weiter. Man kann nun zwar hier und da ein bischen was verbiegen um doch noch zum Ziel zu kommen. Aber meine nur nicht, das sowas dann nur gemacht wird, wenn es gegen die bösen Händler und Firmen geht und die guten hart arbeitenden Hartz4ler blieben davon verschont.

    Stell es dir so vor, als würde der Bankräuber der unerkannt entkommen konnte die Bank verklagen, das vor der Türe nicht geräumt war und er wegen Glatteis sich verletzt hat und die Hose zerrissen. Das wird einfach nicht passieren, solange da noch eine gewisse Intelligenz vorhanden ist.

  8. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: sh0gun 21.02.18 - 08:02

    chefin schrieb:
    > Stell es dir so vor, als würde der Bankräuber der unerkannt entkommen
    > konnte die Bank verklagen, das vor der Türe nicht geräumt war und er wegen
    > Glatteis sich verletzt hat und die Hose zerrissen. Das wird einfach nicht
    > passieren, solange da noch eine gewisse Intelligenz vorhanden ist.

    Bittesehr: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/verhinderter-bankraeuber-erstreitet-schadenersatz/504412.html

  9. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Arestris 21.02.18 - 08:49

    Ist eine Ltd. (also Limited) und damit, wenn ich nicht irre, Englisch (UK)?
    Aber zum einen Besitzen die da auch entsprechende Gesetze und außerdem, wie schon erwähnt, findet die Strafverfolgung jeweils im Land des Opfers (und das ist hier min. jeder zahlende Kunde, bei dem diese Passwort-Phishing Software installiert wurde) statt. Also können deutsche Kunden durchaus im Bezug auf obiges Gesetz anzeigen.

  10. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Arestris 21.02.18 - 08:52

    Hier irrst du!
    Die Passwort-Phishing Software war nachweislich bei jedem Käufer installiert, der das entsprechende DLC Flugzeug erworben und installiert hatte. Das ist nachweisbar und da macht die Firma auch keinen Hehl draus. Das reicht völlig aus!

  11. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: Arestris 21.02.18 - 09:04

    Stimmt, die rechtliche Seite des Bundestrojaners ist in der Tat nicht vollständig geklärt. Z.B. ob die Hürden für die Anwendung und die Kontrollinstanzen ausreichend sind und einiges mehr.

    Ich glaube aber, wir können uns einig werden, dass die Diskussion, welche Mittel mit welchen Voraussetzungen und Kontrollen die Exekutive unseres Landes einsetzen darf, was völlig anderes ist, als eine private Ltd. die heimlisch eine Passwort-Phishing Malware bei ihren Nutzern installiert.

  12. Re: § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    Autor: pythoneer 21.02.18 - 09:22

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was aber dran scheitert, das du mit statistischen Fakten keine Anklage
    > erheben kannst. Statistisch mag es sicher sein, das jemand falsch
    > infiltriert war. Aber du musst den finden und als Zeugen bzw als Beweis
    > vorbringen. Und bei demjenigen muss dann aktuell das Tool noch aktiv sein
    > und forensisch geprüft bzw gesichert werden. Und dabei kommt derjenige der
    > als Zeuge auftritt in die Not, zuzugeben, das er eine Raubkopie hat und das
    > auch wusste (Vorsatz ist strafverschärfend). Folglich wird er sich mit
    > einer Aussageverweigerung wegen Selbstbelasten rauswinden.

    Nein, da liegst du völlig falsch. Bitte lies noch einmal den genauen Wortlaut des Gesetzestextes. Bei §202c geht es nicht um die vollendete Beschaffung von Daten wie in §202a/b sondern um das "Vorbereiten". Du musst also niemanden finden dem die Daten nachweislich entwendet wurden und der sich selbst einer illegalen Kopie (Immaterielle Güter kann man nicht rauben/stehlen) bezichtigen muss. Du musst lediglich jemanden finden der das Programm ganz legal installiert hat. Der Gesetzestext sagt ganz klar:

    wer ein Programm herstellt und verteilt das eine Straftat nach §202a ERMÖGLICHT, macht sich nach §202c strafbar.

    Hier hat es der Hersteller sogar schon öffentlich zugegeben, wer hier klagt dürfte relativ gute Chancen auf erfolgt haben. Der Hersteller hat hier illegale Ausspähsoftware auf die Rechner ihrer Kunden gespielt ... tausendfach!

    > Rechtstaatlich kommst du da also nicht weiter. Man kann nun zwar hier und
    > da ein bischen was verbiegen um doch noch zum Ziel zu kommen. Aber meine
    > nur nicht, das sowas dann nur gemacht wird, wenn es gegen die bösen Händler
    > und Firmen geht und die guten hart arbeitenden Hartz4ler blieben davon
    > verschont.

    Keine Ahnung was du mit dem letzten Teil sagen willst aber zum rechtsstaatlichen Teil sieht es ziemlich klar aus, dass sich der Hersteller hier schuldig gemacht hat.

    > Stell es dir so vor, als würde der Bankräuber der unerkannt entkommen
    > konnte die Bank verklagen, das vor der Türe nicht geräumt war und er wegen
    > Glatteis sich verletzt hat und die Hose zerrissen. Das wird einfach nicht
    > passieren, solange da noch eine gewisse Intelligenz vorhanden ist.

    Dein Vergleich hinkt hier natürlich, weil keine selbst Bezichtigung mehr notwendig ist. Der nun korrekte Vergleich ist, jemand ist bei Glatteis gestürzt der normaler Kunde der Bank war.

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