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Closed Source to open source - überall

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  1. Closed Source to open source - überall

    Autor: perahoky 21.02.18 - 09:33

    Unabhängig vom Marketing:
    Genau deswegen ist closed source imho so problematisch. Man kann ganz leicht über ein Update irgendwelche fraglichen Dinge einschleusen die ewig nicht erkannt werden.

    Das gleiche Problem haben wir z.B. bei Behörden, nur ist es dort noch empfindlicher.

    Warum verkauft man nicht stattdessen die Assets/Contents - verschlüsselt ?

    Spiel: Das ist der Quellcode, aber zum spielen brauchst du die Grafiken, die bekommste ner per download und sind verschlüsselt und sind nur mit deinem key zugänglich oder so.
    Würde sich das Kundenfreundlich umsetzen lassen? Heutzutage ist doch eh fast alles online...

    So dass man nicht mehr einfach irgendwelche fragwürdigen Dinge ausgeführt werden können, und stattdessen nur noch nicht ausführbare Inhalte geliefert werden, und ausführbares einsehbar ist?

    Man verkauft also Dienstleistungen oder Inhalte anstatt geheimer Funktionen ?

  2. Re: Closed Source to open source - überall

    Autor: PineapplePizza 21.02.18 - 11:38

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum verkauft man nicht stattdessen die Assets/Contents - verschlüsselt ?

    Wenn das Programm, das die Entschlüsselung vornimmt, bzw. die entschlüsselten Assets weiter verarbeitet, Open Source ist, dann sind die Assets ja nicht mehr verschlüsselt.

    Deswegen bauen sich die Webbrowser ja auch ein Binary Blob als DRM Modul ein...

    Das einzige was da Open Source funktionieren würde, wäre ein Videoplayer und das Spiel selbst läuft auf irgendeiner Cloud-Kiste und streamt zu dir runter. Das ist aber noch schlimmer als DRM, das immerhin manchmal noch offline play erlaubt...

  3. Re: Closed Source to open source - überall

    Autor: Sascha Klandestin 21.02.18 - 11:59

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unabhängig vom Marketing:
    > Genau deswegen ist closed source imho so problematisch. Man kann ganz
    > leicht über ein Update irgendwelche fraglichen Dinge einschleusen die ewig
    > nicht erkannt werden.

    So wie HeartBleed in OpenSource über 2 Jahre nicht erkannt wurde?

    > Warum verkauft man nicht stattdessen die Assets/Contents - verschlüsselt ?

    Weil das know-how im Code steckt, nicht in den Texturen.
    Wieso sollte man sein kostbarstes Gut der Konkurrenz schenken? Damit einige selbst-ernannte Sicherheitsexperten über den Code diskutieren und ruck-zuck 30 Forks des selben Spiels entstehen, die alle ihre vor und nachteile haben?

    > So dass man nicht mehr einfach irgendwelche fragwürdigen Dinge ausgeführt
    > werden können, und stattdessen nur noch nicht ausführbare Inhalte geliefert
    > werden, und ausführbares einsehbar ist?

    Wer Zeit hat, jedes gekaufte Spiel erstmal Wochenlang zu Auditieren, könnte viel einfacher und schneller den Prozess und Netzwerkverkehr überwachen.

    > Man verkauft also Dienstleistungen oder Inhalte anstatt geheimer Funktionen?

    Funktioniert nicht.

    Firma A entwickelt ein Spiel für 100 Millionen. Macht Marketing für 100 Millionen. Setzt Server auf für 10 Millionen. Also müsste sie durch Game-As-A-Service 220 Millionen erwirtschaften.

    Firma B nimmt das fertige Spiel mit guter Bekanntheit und setzt es für 10 Millionen auf eigene Server. Also müssen sie nur noch noch 10 Millionen erwirtschaften und kann das gleiche Game-As-A-Service zu einem Bruchteil des Preises anbieten.

    Ergebnis: Firma A bekommt ihr Geld nicht wieder rein und geht pleite.

    Das ist auch der Grund, warum sich Open Source seit Jahrzehnten nicht kommerziell durchsetzt.

  4. Re: Closed Source to open source - überall

    Autor: dominikp 22.02.18 - 00:22

    Sascha Klandestin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > perahoky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Unabhängig vom Marketing:
    > > Genau deswegen ist closed source imho so problematisch. Man kann ganz
    > > leicht über ein Update irgendwelche fraglichen Dinge einschleusen die
    > ewig
    > > nicht erkannt werden.
    >
    > So wie HeartBleed in OpenSource über 2 Jahre nicht erkannt wurde?
    >
    > > Warum verkauft man nicht stattdessen die Assets/Contents - verschlüsselt
    > ?
    >
    > Weil das know-how im Code steckt, nicht in den Texturen.
    > Wieso sollte man sein kostbarstes Gut der Konkurrenz schenken? Damit einige
    > selbst-ernannte Sicherheitsexperten über den Code diskutieren und ruck-zuck
    > 30 Forks des selben Spiels entstehen, die alle ihre vor und nachteile
    > haben?
    >
    > > So dass man nicht mehr einfach irgendwelche fragwürdigen Dinge
    > ausgeführt
    > > werden können, und stattdessen nur noch nicht ausführbare Inhalte
    > geliefert
    > > werden, und ausführbares einsehbar ist?
    >
    > Wer Zeit hat, jedes gekaufte Spiel erstmal Wochenlang zu Auditieren, könnte
    > viel einfacher und schneller den Prozess und Netzwerkverkehr überwachen.
    >
    > > Man verkauft also Dienstleistungen oder Inhalte anstatt geheimer
    > Funktionen?
    >
    > Funktioniert nicht.
    >
    > Firma A entwickelt ein Spiel für 100 Millionen. Macht Marketing für 100
    > Millionen. Setzt Server auf für 10 Millionen. Also müsste sie durch
    > Game-As-A-Service 220 Millionen erwirtschaften.
    >
    > Firma B nimmt das fertige Spiel mit guter Bekanntheit und setzt es für 10
    > Millionen auf eigene Server. Also müssen sie nur noch noch 10 Millionen
    > erwirtschaften und kann das gleiche Game-As-A-Service zu einem Bruchteil
    > des Preises anbieten.
    >
    > Ergebnis: Firma A bekommt ihr Geld nicht wieder rein und geht pleite.
    >
    > Das ist auch der Grund, warum sich Open Source seit Jahrzehnten nicht
    > kommerziell durchsetzt.

    Solange Firma A nicht aus Deutschland kommt ist doch alles gut.

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