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Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

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  1. Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: deefens 13.05.17 - 09:07

    Immer wenn ich gezwungen bin an einem Windows-Rechner zu arbeiten kommt es mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 90er. Absoluter Wirrwarr an Versionen und Editionen, inkonsistente und unlogisch zu bedienende UI mit Tonnen an Dialogen, die seit Jahrzehnten von Version zu Version mitgeschleppt werden, mieser Support für HiRes-Displays oder Multi-Monitor-Setups und nicht zu vergessen die häufigen & langsamen Windows-Updates, die nicht selten einen Rechner-Neustart erfordern. Windows, nein danke.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.17 09:09 durch deefens.

  2. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Berner Rösti 13.05.17 - 10:51

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wenn ich gezwungen bin an einem Windows-Rechner zu arbeiten kommt es
    > mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 90er.

    Tja, und immer wenn ich gezwungen bin, an einem Linux-System zu arbeiten, kommt es mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 70er, als man noch vor bernsteinfarbenen Textmonitoren saß.

    Aber klaro, die Kommandozeile ist ja sooooo määääächtig. ^-^

  3. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.05.17 - 11:39

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wenn ich gezwungen bin an einem Windows-
    > Rechner zu arbeiten

    Was zwingt dich denn, wenn's so überflüssig ist?

  4. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: SeppKrautinger 13.05.17 - 14:42

    Ich nutze im Windows 10 parallell zu Arch, die Bedienungsfreundlichkeit ist da eher auf der Windows Seite zu finden. Natürlich bin Ich bei Arch flexibler, aber es kommt halt stark auf den Anwendungsfall an.

    Die UI unter Windows 10 finde Ich ehrlich gesagt ziemlich gelungen, hat man Windows 7, 8 oder 8.1 verwendet findet man sich in 10 super zurecht.

    Ich betreibe 2 27 Zoll Displays mit 4k; die Installation war eigentlich reines Plug & Play.

    Das letzte Update (Ich glaub Creators) hat bei mir in etwa 4 Minuten gedauert.

    Es klingt schon ein bisschen so als würdest du hauptsächlich Windows XP Rechner vor dir haben.

  5. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: SeppKrautinger 13.05.17 - 14:47

    Mit Linux bist du halt richtig Underground; und das muss man natürlich jedem unter die Nase reiben; wär doch schade wenn nicht absolut jeder im Internet wüsste dass du ein OS Rebell bist und Microsoft nicht leiden kannst!

    Als Ich anfing mich mit Arch zu beschäftigen hat es schon einige Zeit gedauert um da hineinzukommen, Benutzerfreundlichkeit ist bei Linux (wenn man mit minimalen Kenntnissen einsteigt) -10²²²²²².

    Ich habe in etwa ein Jahr gebraucht um mich da einzuarbeiten und kann jetzt produktiv mit dem System umgehen, aber das kann man nunmal wirklich nicht von jedem Endanwender verlangen.

    Aber Ich verbeuge mich natürlich vor dem Kommandozeilenritter auf dem Kreuzzug gegen Microsoft, damit ist auf man auf dem coolen underground Rebellen Niveu eines Justin Bibers.

  6. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: dEEkAy 13.05.17 - 15:42

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wenn ich gezwungen bin an einem Windows-Rechner zu arbeiten kommt es
    > mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 90er. Absoluter Wirrwarr an
    > Versionen und Editionen, inkonsistente und unlogisch zu bedienende UI mit
    > Tonnen an Dialogen, die seit Jahrzehnten von Version zu Version
    > mitgeschleppt werden, mieser Support für HiRes-Displays oder
    > Multi-Monitor-Setups und nicht zu vergessen die häufigen & langsamen
    > Windows-Updates, die nicht selten einen Rechner-Neustart erfordern.
    > Windows, nein danke.


    Kurz gesagt, JA.
    Es gibt für Zocke für Zuhause keine wirkliche Alternative. Hätte ich die Wahl, würde es wohl trotzdem Windows werden. Dafür sind die anderen Betriebssysteme einfach zu grützig.

  7. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: deefens 13.05.17 - 16:28

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------------
    > Was zwingt dich denn, wenn's so überflüssig ist?

    Der Arbeitgeber

  8. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.05.17 - 17:18

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Was zwingt dich denn, wenn's so überflüssig ist?
    > Der Arbeitgeber

    Und warum nutzt der es?

    Wir können die Deduktion jetzt in weiteren Babyschritten zu ihrem logischen Ende bringen, aber ich halte dich für schlau genug um direkt zum Ende der Überlegung zu springen, an dem sich herausstellt, dass Windows technisch notwendig und/oder betriebswirtschaftlich lohnenswert ist.

    Es soll ja auch Leute geben, die kein Wasser mögen und für viele Bereiche gibt es deutlich bessere Stoffe als Wasser, aber aufgrund diverser Entwicklungen ist Wasser nun einmal so unentbehrlich für das Leben auf Erde geworden wie Windows für die IT-Landschaft. Wenn man reinfällt, muss man schwimmen. Und wenn man schon schwimmt, kann man auch gleich sauber werden und 'ne gute Figur dabei machen. ;-)

  9. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Sandeeh 13.05.17 - 22:18

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deefens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Was zwingt dich denn, wenn's so überflüssig ist?
    > > Der Arbeitgeber
    >
    > Und warum nutzt der es?
    >
    > Wir können die Deduktion jetzt in weiteren Babyschritten zu ihrem logischen
    > Ende bringen, aber ich halte dich für schlau genug um direkt zum Ende der
    > Überlegung zu springen, an dem sich herausstellt, dass Windows technisch
    > notwendig und/oder betriebswirtschaftlich lohnenswert ist.

    Beispielsweise gibt es häufig folgende Gründe:

    - Standard-Desktop-Betreibermodell nutzt Windows
    - $Konzern hat mit Microsoft Rahmenvertrag und somit günstige Lizenzen
    - (Server-)Applikationen laufen nicht unter RHEL oder nur eingeschränkt => Windows Server 2012 aufwärts wird angeschafft

    Das sind bei uns die Gründe, Win7 (Desktop), W2K3 und Windows Server 2012 einzusetzen. Davor betreute ich eine Applikation (CPLEX) unter HPUX - war sehr angenehm, auch wenn HP nicht alle UNIX-Befehle unterstützte. Es ist auch noch gar nicht so lange Herr, wo wir auf USAS/UNISYS-Kisten herumdaddelten - transaktionsbasierte Applikationen - war effizient und vor allem schnell - selbst bei ISDN-Anbindung. OK, genug in der Vergangenheit geschweift.

    Mit der Telemetrie-Datensammelwut von Windows 10 habe ich ein persönliches Problem. Für die "Zeit nach Windows 7" bin ich daei, auf MacOS zu migrieren - und da ist sie auch wieder, die vertraute *NIX-Shell. Und meine Produktivprogramme laufen auch - sogar besser als unter Windows (zum Beispiel: Samplitude vs. Logic Pro X).

    Die *NIX Hürde ist am Anfang schon hoch gelegt - doch mit ein wenig Übung kommt man mit OS aus der *NIX-Familie ganz gut und schnell klar.

    Jedem das OS, was er mag und verdient! :-P

    Viele Grüße, Sandeeh.

  10. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: lottikarotti 13.05.17 - 23:25

    > Immer wenn ich gezwungen bin an einem Windows-Rechner zu arbeiten kommt es
    > mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 90er.
    Dann solltest du mal eine aktuelle Windows-Version installieren :-)

    > Absoluter Wirrwarr an Versionen und Editionen,
    Öh? .. bei Linux spricht man halt von Distributionen und Derivaten. Dann gibt's da so lustige Namen wie Lenny, Squeeze und Jessie. YAAY!

    > inkonsistente und unlogisch zu bedienende UI mit
    > Tonnen an Dialogen, die seit Jahrzehnten von Version zu Version
    > mitgeschleppt werden,
    Die meisten dieser Dialoge wurden komplett überarbeitet.

    > mieser Support für HiRes-Displays oder Multi-Monitor-Setups
    Ich betreibe 3x 4k-Monitore und einen HD-TV an meiner Workstation und habe keinerlei Probleme.

    > und nicht zu vergessen die häufigen & langsamen
    > Windows-Updates, die nicht selten einen Rechner-Neustart erfordern.
    Es muss wirklich ein fürchterliches Erlebnis sein, regelmäßig mit kostenlosen Updates versorgt zu werden. Meine Workstation bootet in 5-6 Sekunden. Dieses Reboot-Geheule ist sowas von 80er.

    R.I.P. Fisch :-(

  11. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 14.05.17 - 09:18

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es muss wirklich ein fürchterliches Erlebnis sein,
    > regelmäßig mit kostenlosen Updates versorgt zu werden.
    > Meine Workstation bootet in 5-6 Sekunden. Dieses
    > Reboot-Geheule ist sowas von 80er.

    Ganz davon zu schweigen, dass die meisten Windows-Updates gar keinen Reboot erfordern. Das ist nur bei Major Updates nötig und der Reboot kann warten, bis man den Rechner ohnehin ausgeschaltet (und anzunehmenderweise auch wieder eingeschaltet) wird. Und wenn das Update nicht warten kann oder der Rechner 24/7 läuft, dann startet man halt neu und dann gilt, was du geschrieben hast: Ein paar Sekunden, dann ist das Ganze durch.

    Wir ignorieren jetzt mal, dass Major Updates unter Linux auch nicht schneller sind und ebenso einen Neustart erfordern. Der Unterschied ist nur der, dass einige Derivate das nicht explizit melden, sondern es unkommentiert beim nächsten Neustart erledigen - was vielleicht bei sensiblen Gemütern weniger aggravierende Zustände auslöst, dass Update jedoch rational betrachtet auch nicht schneller macht. ;-)

  12. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: evilgoto 14.05.17 - 12:29

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lottikarotti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es muss wirklich ein fürchterliches Erlebnis sein,
    > > regelmäßig mit kostenlosen Updates versorgt zu werden.
    > > Meine Workstation bootet in 5-6 Sekunden. Dieses
    > > Reboot-Geheule ist sowas von 80er.
    >
    > Ganz davon zu schweigen, dass die meisten Windows-Updates gar keinen Reboot
    > erfordern. Das ist nur bei Major Updates nötig und der Reboot kann warten,
    > bis man den Rechner ohnehin ausgeschaltet (und anzunehmenderweise auch
    > wieder eingeschaltet) wird. Und wenn das Update nicht warten kann oder der
    > Rechner 24/7 läuft, dann startet man halt neu und dann gilt, was du
    > geschrieben hast: Ein paar Sekunden, dann ist das Ganze durch.
    >
    > Wir ignorieren jetzt mal, dass Major Updates unter Linux auch nicht
    > schneller sind und ebenso einen Neustart erfordern. Der Unterschied ist nur
    > der, dass einige Derivate das nicht explizit melden, sondern es
    > unkommentiert beim nächsten Neustart erledigen - was vielleicht bei
    > sensiblen Gemütern weniger aggravierende Zustände auslöst, dass Update
    > jedoch rational betrachtet auch nicht schneller macht. ;-)

    Eben:

    https://wwwtecmintcom-vcko128hufjif0.stackpathdns.com/wp-content/uploads/2016/04/Restart-to-Finish-Ubuntu-Updates.png

    http://zdnet1.cbsistatic.com/hub/i/r/2016/07/21/e524cf50-21c5-4ac1-b7c2-8a0bf640d141/resize/770xauto/0dd10bef5aa7ed63df8a579d61f2998a/updates.png



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.17 12:32 durch evilgoto.

  13. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Sandeeh 14.05.17 - 13:51

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)
    > > und nicht zu vergessen die häufigen & langsamen
    > > Windows-Updates, die nicht selten einen Rechner-Neustart erfordern.
    > Es muss wirklich ein fürchterliches Erlebnis sein, regelmäßig mit
    > kostenlosen Updates versorgt zu werden. Meine Workstation bootet in 5-6
    > Sekunden. Dieses Reboot-Geheule ist sowas von 80er.

    Nicht alle haben einen so schnellen Rechner, wie du. Insbesondere in Konzernen/Firmen hast du noch Fujitsu "Win7 (x32)/3GB/ 250GBHDD" Betreibermodelle laufen, wo EIN Image die ganze Firmenwelt von Timbuktu bis Seattle bedienen muss. Aus der IT-Abteilung eines DAX-Konzerns: da dauerte ein Desktop-Reboot letztens ganze 13 Minuten - ich hab's während dem Kaffee holen gestoppt...daher ja: es ist durchaus schlimm, so ein Reboot. :-P ^^

    Beste Grüße, Sandeeh.

  14. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Berner Rösti 14.05.17 - 14:06

    Sandeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...da dauerte
    > ein Desktop-Reboot letztens ganze 13 Minuten - ich hab's während dem Kaffee
    > holen gestoppt...daher ja: es ist durchaus schlimm, so ein Reboot. :-P ^^

    Ist doch bezahlte Arbeitszeit. Wer heult da also?

  15. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Benjamin_L 14.05.17 - 14:29

    SeppKrautinger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Ich anfing mich mit Arch zu beschäftigen hat es schon einige Zeit
    > gedauert um da hineinzukommen, Benutzerfreundlichkeit ist bei Linux (wenn
    > man mit minimalen Kenntnissen einsteigt) -10²²²²²²

    Wenn man Arch selbst baut und nicht Antergos oder so nimmt, oder Gentoo, ja, gebe ich dir recht. Aber Fedora und Ubuntu zu installieren und zu bedienen, schafft wirklich fast jeder. Intuitiv ist Windows ("wenn man mit minimalen Kenntnissen einsteigt") nämlich auch so überhaupt nicht, wenn man ehrlich ist. Vieles finde ich da immer noch mega unintuitiv.

  16. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 14.05.17 - 16:08

    Sandeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus der IT-Abteilung eines DAX-Konzerns: da dauerte
    > ein Desktop-Reboot letztens ganze 13 Minuten - ich
    > hab's während dem Kaffee holen gestoppt...daher ja:
    > es ist durchaus schlimm, so ein Reboot. :-P ^^

    Und was hat eine offenkundig schlechte Konfiguration mit dem Betriebssystem zu tun?
    So einer Argumentation zufolge müsste Linux ja auch doof sein, weil zum Beispiel die Münchener Stadtverwaltung nicht damit klar kam. ;-)

    Windows 10 per se läuft jedenfalls selbst schnarchlangsamen Embedded-Kisten ordentlich, deren SoCs weniger Leistung haben als manche Smartphones. Anders herum betrachtet bekommt man auch Linux auf die halbe Geschwindigkeit eines Begräbnisumzugs gebremst, wenn man sich nur ausreichend dämlich anstellt.

    Der Rest ist pure Demographie: Durch die größere Verbreitung von Windows im Frontend-Bereich gibt es natürlich deutlich mehr Leute (oder eben Unternehmen), die sich damit dämlich anstellen können.

  17. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: perseus 14.05.17 - 18:43

    kt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.17 18:50 durch perseus.

  18. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: evilgoto 14.05.17 - 22:11

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SeppKrautinger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als Ich anfing mich mit Arch zu beschäftigen hat es schon einige Zeit
    > > gedauert um da hineinzukommen, Benutzerfreundlichkeit ist bei Linux
    > (wenn
    > > man mit minimalen Kenntnissen einsteigt) -10²²²²²²
    >
    > Wenn man Arch selbst baut und nicht Antergos oder so nimmt, oder Gentoo,
    > ja, gebe ich dir recht. Aber Fedora und Ubuntu zu installieren und zu
    > bedienen, schafft wirklich fast jeder. Intuitiv ist Windows ("wenn man mit
    > minimalen Kenntnissen einsteigt") nämlich auch so überhaupt nicht, wenn
    > man ehrlich ist. Vieles finde ich da immer noch mega unintuitiv.

    Windows auf meinem PC installieren: Stick rein, installieren, fertig; Windows lädt und installiert nach dem ersten Start automatisch alle Treiber, die dann sogar ohne Neustart funktionieren.

    Fedora auf meinem PC: Stick rein, ähm, schwarzes Bildschirm, abgestürzt? Nochmal probieren. Nichts. Google: "nomodeset" muss als Bootoption hinzugefügt werden. Besser: Kein schwarzes Bildschirm mehr, Installer startet. Ähm, in 640 x 480. Leider zu klein für das Installer Fenster, das man nicht kleiner ziehen kann und das keine Scrollbalken besitzt. Die Buttons unten, "Weiter", "Zurück" kann man nur blind über Tab erreichen. Partitionieren braucht ein paar Versuche, da wie gesagt, blind mit Tab; irgendwann geschafft.
    Ohne Stick booten; schwarzer Bildschirm, nichts. Ups. "nomodeset" wieder als Bootoption hinzufügen. System läuft. In 640 x 480. Wie installiert man nun den Grafiktreiber?

    Erstes Ergebnis bei Google: https://www.if-not-true-then-false.com/2015/fedora-nvidia-guide/
    Hahaha, danke, ich weiß, der war gut. :D

    Nächstes brauchbares Ergebnis: https://rpmfusion.org/Howto/nVidia
    Würde mich meine nicht ITler Schwester zwar noch immer fragen, ob ich sie auf den Arm nehmen will, funktioniert dann aber tatsächlich.

    Muss aber zugegeben: Nach der ruckeligen Installation gefällt mit Fedora als Linux-Einsteiger wirklich gut. Wenn Gnome alle paar Tage komplett einfriert, erinnert mich das sogar etwas an Windows XP. Da kommt Nostalgie auf. :)

  19. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: ve2000 15.05.17 - 03:19

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kurz gesagt, JA.
    > Es gibt für Zocke für Zuhause keine wirkliche Alternative...

    Nicht nur für Games, sondern auch für vieles andere, gibt es keine echte Alternative zu Windows.
    Stichwort Touch-Support oder Miracast oder DRM: Unter Linux wenn überhaupt, bestenfalls sehr rudimentär vorhanden.
    So nutze ich Linux eben für die Dinge, die unter Windows nicht laufen.
    Momentan bin ich allerdings gerade dabei, "Windows Subsystem for Linux" zu testen.
    Sieht schon gut aus und wenn es meine zwei-drei "Hauptgründe Linux zu nutzen", erfüllen kann, kann ich mir die ein oder andere Linux-VM auch schenken.

    Denn, sich aus ideologischen Gründen selbst einzuschränken, ist nur was für die hart gesottenen Hater und Fanboyz.

  20. Re: Benutzt Windows noch jemand freiwillig?

    Autor: FreiGeistler 15.05.17 - 08:06

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deefens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Immer wenn ich gezwungen bin an einem Windows-Rechner zu arbeiten kommt es mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 90er.
    >
    > Tja, und immer wenn ich gezwungen bin, an einem Linux-System zu arbeiten,
    > kommt es mir vor wie eine Zeitreise zurück in die 70er, als man noch vor
    > bernsteinfarbenen Textmonitoren saß.
    >
    > Aber klaro, die Kommandozeile ist ja sooooo määääächtig. ^-^

    Wüsste nicht, wo man in den gängigen Desktop-Linux mehr die CLI bräuchte als in Windows. Dafür muss man seit Windows 8 mehr frickeln, weil immer weniger geht was MS nicht als besser für dich betrachtet.

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