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BT LE für Microcontroller

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  1. BT LE für Microcontroller

    Autor: Leibnizianer 24.04.14 - 23:12

    Ich denke dies ist ein tolles Tutorial für den Einstieg in BT LE. Ich hätte mir nur ein Tutorial für den Atmega gewünscht, statt für einen Raspberry.. Da findet man nämlich fast nix zu im Internet.
    Der Raspberry PI ist meiner Meinung nach zu teuer für Projekte wo man zB viele Beacons brauch.

  2. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: MarioWario 24.04.14 - 23:25

    Ich benutze beides: Arduino & RasPi, aber vllt. könnte das Ding was für dich sein ? http://www.watterott.com/de/Bluetooth-Low-Energy-Shield :-)
    Die Einsatzgebiete für LE sind nun wirklich weitläufig (das Preisgefüge ist daher relativ) - ich bin eher ein Beacon-Feind, aber LE-Messsensoren sind ein echter Fortschritt.

  3. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: am (golem.de) 24.04.14 - 23:47

    Im Adafruit-Blog gab es in den letzten Wochen manches zu BTLE mit deren Modul + Hinweise zu weiterführender Literatur.

    Dieser Artikel war ursprünglich gar nicht in dieser Form angedacht, vielmehr sollte es ganz allgemein um Bluetooth gehen. Der Schwenk auf BTLE war da eher Zufall als Absicht. (deswegen auch der Rant auf der letzten Seite)

    Ein Peripheral auf Rasp-Basis zu bauen ist weniger wegen des Preises ein Problem, sondern weil der Rasp dafür einfach zu viel Strom zieht. Der Vorteil des Rasp-Ansatzes ist allein die Möglichkeit relativ einfach und flexibel mit BTLE experimentieren zu können, ohne sich gleich auch noch mit irgendwelchem Hardware- und Software-Limitierungen herumzuschlagen.

    Das Preis-Argument lass ich übrigens aus einem anderen Grund nicht gelten: vollwertige Bluetooth-Dongles (also die Standards BT 2.1, 3 und 4 unterstützen) kriegst du auf den einschlägigen Webseiten für 8 bis 10 Dollar hinterhergeworfen. BTLE-Module/Shields für Arduino&Co kosten hingegen ab 20 Dollar aufwärts[1], vollwertige BT-Module/Shields kosten ab 50 Dollar aufwärts. Ein Rasp mit Dongle dürfte derzeit effektiv billiger als fast sämtliche Arduino + Shield/Module-Kombis sein.

    [1] Es gibt auch BT-Serial-Module für 10 Dollar. Aber wie der Name sagt: die unterstützen lediglich serielle Verbindungen per BT. Nix weiter, sind also ein reiner RS232-Kabelersatz.

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  4. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: Tylon 25.04.14 - 09:32

    @Alexander Merz
    wenn man das Zeug bei den Chinesen direkt kauft, gibts den Arduino für 7 Euro und das Bluetooth-Seriell-Modul für 6. Mehr Bluetooth braucht für nen Sensor kein Mensch. Öffnen, Kommando hin, Wert empfangen, schließen.

    Bluetooth LE klingt gut und wenn die Module bisschen billiger werden, ist das auch ok. Solange reicht aber der RS232 Kabelersatz wunderbar und für alles.

    Selbst direkt über Ebay liegt der Nano bei 9 Euro und der normale bei 12. (Suche nach Sainsmart)
    Da ein Sensor auch häufig mit Solar und LiPo-Akku läuft, kommt einem ein µC im Vergleich zum Raspi preislich nochmal entgegen, da hier weniger gebraucht wird.

    Allerdings ist der Artikel sehr gut. Golem hat in letzter Zeit einige solche Artikel gebracht. Mein Kompliment.

  5. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: am (golem.de) 25.04.14 - 11:17

    > Euro und das Bluetooth-Seriell-Modul für 6. Mehr Bluetooth braucht für nen
    > Sensor kein Mensch. Öffnen, Kommando hin, Wert empfangen, schließen.
    Mehr Fantasie bitte ;) Ja, für viele Fälle reicht das. Allerdings muss man sich klar sein, dabei eine proprietäre Insellösung zu bauen.
    Und BTLE hat tatsächlich deutlich mehr Reichweite als Classic BT. Bei Tests im Büro konnten wir damit 25+x Meter überbrücken, trotz mehrerer Gipskartonwänden dazwischen.

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  6. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: Leibnizianer 25.04.14 - 13:11

    Was ist denn mit so einem Modul: http://ebay.eu/1htc8TR
    Kostet weniger als 10¤ und hat UART. Oder spricht irgendwas dagegen was ich übersehe?

  7. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: Tylon 25.04.14 - 13:23

    Leibnizianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn mit so einem Modul: ebay.eu
    > Kostet weniger als 10¤ und hat UART. Oder spricht irgendwas dagegen was ich
    > übersehe?

    Das is eines der von mir angesprochenen Seriell-Module für 6 Euro.
    Aber vorsicht: im Titel steht Master unten steht Slave Modul. Bisschen unklar. Du brauchst tatsächlich ein Slave. Dein Master (Raspi, Handy, Sonstiger Rechner) connected ja zum µC.

    @AM
    Das mit der Insellösung verstehe ich. Allerdings ist Bluetooth mit den 100000 Profilen eh schon lang nicht mehr kompatibel zueinander. Daher ist es immer eine gewisse Sonderlösung außer man weiß, dass das andere genutzte genau so über Bluetooth spricht, wie man es implementiert.
    Im Gegenzug lässt sich bei typischen Steuerungen RS232 doch recht simpel ansteuern.
    Man kann dem µC auch fertige JSON-Objekte oder ähnliches über RS232 zurückgeben lassen, um dann mit maximal einfach weiterzuarbeiten.

  8. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: am (golem.de) 25.04.14 - 14:11

    Das mit der Insellösung meinte ich anders: Wenn es nur um die Anbindung eines Sensors an einen Rasp&Co geht, der wiederum z.B. per Webinterface die eigentlichen Funktionen an den "Endnutzer" weitergibt, ist das undramatisch und würde ich in Grenzen wohl selbst so machen.[1]
    Wenn es aber darum geht, dass Anwendungen direkt mit den Bluetooth-Geräten kommunizieren soll, dann hast du ein Problem. Weil du die Anwendungen bereitstellen musst und nicht auf Dritt-Software zurückgreifen kannst.
    Stell dir vor, du hast in deinem Keller Bewegungssensoren verteilt, die dir anzeigen, ob da eventuell grad jemand unbefugt rumläuft. Nutzt du einen einschlägigen Service (Immediate Alert bei BTLE-GATT) brauchst du keine Anwendung selbst zu schreiben, sondern kannst auf die bestehenden Fähigkeiten von Smartphones (egal ob iOS, Android oder WP) zurückgreifen (Dezentralisierung!) + optional zentraler Homeserver mit eigenem Script, der das über ein Webinterface anzeigt.
    Ein eigenes Protokoll auf serieller Basis aufzusetzen würde dich zwingen, für sämtliche Smartphones im Haushalt eigene Apps zu schreiben - oder du musst einen Homeserver aufsetzen, der dann aber auch ein Single point of failure ist.

    [1] Das ist übrigens im weitesten Sinne die Idee hinter dem Wunderbar: [www.golem.de]

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  9. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: Tylon 25.04.14 - 15:18

    Ich verstehe den Gedankengang schon.
    Ist auch sinnvoll aber ohne Verbreitung leider nur das hier:
    http://imgs.xkcd.com/comics/standards.png

    Denn auch da kann das Smartphone dann nur die 17 auslesen, die der Sensor zurückgibt mit Standardfunktionen.
    Um damit was zu machen braucht es auch eine App die clever genug ist, dass dann mit irgendwas zu mappen. Sonst steht da nur der Text "Grad Celsius->17". Logging oder sonstwas is halt auch dann sehr begrenzt.
    Daher find ich auch genau das mit ner Middleware, also nem Minirechner mit Webinterface attraktiv. Das muss man auch nicht per Hand machen, sondern gibts zusammenkopierbar bzw. mit EHEM und änhlichen Lösungen auch schon ansatzweise.

    Nicht umsonst haben die größeren Lichtsysteme (so als Beispiel) ne WLAN->Zigbee (oder irgendwas anderes) Bridge, also nen Miniserver dabei.

    Die Anwendungszwecke zwischen zentral und dezentral sind halt auch verschieden. BTLE hat interessantes, ist aber durchaus beschränkt. Wenn BTLE günstiger wird (schneller günstig als Zigbee), kann ich mir aber durchaus vorstellen, damit was zu realisieren. Allerdings eher auch mit zentraler Komponente.

  10. Re: BT LE für Microcontroller

    Autor: pUiE 10.06.14 - 11:19

    Um eine Verbindung von Android Smartphone zu µC herzustellen (zu testzwecken/vorentwicklung) und dabei sowohl mit Bluetooth classic und Bluetooth LE experimentieren zu können, welches EVA Board bzw BT Module nimmt man am besten? Wäre auch nett wenn man noch ein NFC Modul anhängen könnte und das Pairing darüber abluafen lassen kann.

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