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Warum will man überhaupt OSX installieren?

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  1. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: oni 04.11.09 - 18:17

    tomtom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man die Bilder mit Meta-Informationen annotiert, wie bei RDF und OWL
    > möglich, kann man trotz einer zu Grunde liegenden zeitlichen Einordnung
    > (Datum) auf der Platte noch neue zusätzliche Sortier-Varianten und
    > Zusammenstellungen ermöglichen.

    Wie es am Ende gemacht wird, ist eigentlich unerheblich. Ich wollte mit meinem Posting nur aussagen, dass die starre Fixierung auf Dateien bis in die höchsten Anwenderschichten überholt ist.

    >
    > Da wohl überwiegend nach einem speziellen Tag oder Anlass gesucht wird,
    > dürfte die Speichervariante nach Datum oder Anlass sinnvoll sein.
    > Sicherlich ist auch das nicht per default problemfrei, aber prinzipiell ist
    > es ohnehin unwichtig wie physikalisch abgelegt wird, solange das konsistent
    > durchgehalten wird - das geht auch schon jetzt. Theoretisch kannst du auch
    > alles in einen Ordner werfen und immer alles durchsuchen, indem du jedem
    > File genügend Meta-Infos zugibst.

    Das wäre dumm. Macht selbst iTunes nicht so - das baut eine Ordnerstruktur ala "Interpret/Album/TrackNo - Titel.mp3". Auf dem iPod sieht es anders aus, aber ich gehe davon aus, dass sich Apple auch dort was dabei gedacht hat.

    > Allerdings steigt mit steigender Foto-Anzahl auch die Suchdauer an. Da man
    > das nicht will ist es sinnvoll, nach wenigstens 1 Kriterium zu
    > klassifizieren. (Anmerkung: Wenn du dann noch x-beliebige Formate und
    > Versionen etc. so annotieren und auswerten willst, musst du jedes Mal,
    > alle! Files durchsuchen und auswerten, um ihre Eignung zu prüfen. -> Das
    > verlängert die Suchzeit sehr stark. Insofern ist das Runterbrechen auf,
    > z.B. Dateitypen sinnvoll, damit man dann wenigstens nur noch die Versionen
    > hat.)
    > Eine Aufsplittung nach der Zeit ist bei Fotos ohne Probleme möglich. Wenn
    > man Themen hat wird das nicht so einfach, weil man wie du angesprochen
    > hast, auch an künstlichen Alternativ-Themen interessiert sein könnte und
    > dann sowieso wieder alles durchsuchen muss.
    >

    Stimmt. Aber wie gesagt: Dazu könnte man eben zusätzliche Relationen modellieren.

    > Beim Aufbrechen nach Datum, kann zumindest die Eingrenzung der Suche für
    > einen Zeitraum die Suche erheblich beschleunigen, wenn das System, z.B.
    > nach Tagen, Monaten, Jahren splittet - je nach Datenumfang.
    > Dann muss nur noch auf einem kleinen physikalischen Bereich gesucht werden.
    > Nur selten wird man nach Fotos suchen, wo man "z.B. selbst lachend drauf
    > ist und einen Handstand macht unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme" ->
    > lange Suchzeiten sollten somit oft vermeidbar sein.
    >

    Das ist richtig. Bei meinem Vereinsbeispiel ist das ja auch so: "Alle Fotos von diesem Flugtag" (=> Datum steht fest) "auf denen jemand was aus seiner Maschine abwirft."

    > Wenn man eine hübsche relationale Datenbank nimmt, kann man diese
    > Geschichte super umsetzen. Schnell ist das auch. Wenn man sogar noch
    > geschickt die Meta-Infos in der Datenbank verwaltet, spart man sich auch
    > noch die Analyse der Dateien und wird noch schneller und schlanker.
    > Entwirft man selbst die Struktur, ist man prinzpiell Tool-unabhängig und
    > wenn man es richtig gut macht, besteht natürlich prinzpiell die Chance,
    > dass andere diese Variante aufgreifen, schon allein um die Migration zu
    > ihrem System zu ermöglichen.
    >

    Stimmt. Wie gesagt: genau das wollte ich mit den Abhängigkeiten eigentlich aussagen. Nur sind mir die Worte nicht eingefallen. Eine RDB unter das eigentliche FS legen ist der beste Kompromiss für bessere Sortierbarkeit und Suchperformance.

    >
    > > Man muss ja nicht jedes Objekt mit jedem verknüpfen.
    >
    > Ja - sicherlich nicht alles mit allem, aber die Vorteile der Verknüpfung
    > auf Meta-Ebene will man nicht auf einen Bereich beschränken, damit man
    > endlich mal Dinge entdecken kann, die man so nicht bemerkt oder gefunden
    > hätte. Das Problem ist - Wo zieht man die Grenze. Einen nutzen durch
    > Einbeziehung weiterer Bereiche wird fast immer gegeben sein. Zugleich wird
    > dadurch immer stärker die Performance darunter leiden. Ich vermute,
    > irgendwann macht mal jemand einen Vorstoß in der Richtung - wenn es
    > ausgewogen ist und es das System nicht lahmlegt und der Möglichkeiten
    > super, dann werden alle auf den Zug aufspringen. Wenn nicht, wird es für
    > eine Weile der Todesstoß sein.
    >

    Ich habe solche Ansätze dieses Jahr auf der CeBIT gesehen. Da wurde ein typübergreifendes Sortiersystem für Medien vorgestellt, das die Medien sogar inhaltlich analysierte und sie mit Hilfe von KI-Technologien verknüpft hat. "Rasen" hat da z.B. die auf der Wiese spielenden Kinder, das Fußballspiel etc. zum Vorschein gebracht. Problem: Bei Suchbegriffen wie z.B. "Rasen" bekommt man statt der Wiese mitunter auch Videos vom letzten Formel1-Nachmittag. Aber das kann man ja dann durch weitere Begriffe einschränken ("Rasen", aber ohne "Fahrzeug").

    > > Ich wollte statt eines Baumes einen allgemeinen gerichteten Graphen
    > nutzen.
    >
    > geht natürlich auch, dürfte aber bei der Suche etwas schwieriger zu
    > handhaben sein

    Der gerichtete Graph entsteht praktisch durch die RDB. Da ja wie ich schon schrieb, der Großteil weiterhin baumartig modellierbar sein wird, kommen die zusätzlichen Kanten effizient durch die RDB.

    >
    > > APT unter Linux schafft das ja auch.
    >
    > Wobei Linux an manchen Stellen einfach mal Dinge ohne Rücksicht auf
    > Verluste über Bord wirft, die das System nur groß, langsam und unhandlich
    > machen würden - wie APM, dass bei mir seit Mandrake 9 nicht mehr per
    > default funktioniert.

    Ja, perfekt ist es auch nicht.

    >
    > > Mh, ich speichere jeden Mimetype in einer Tabelle ab und kodiere dann
    > "lässt sich öffnen" > als ein Bit. Dann benötige ich dafür genau
    > ceil(log2(nDatentyp)) Bytes+die Tabelle. Das > sollte mit einer Handvoll
    > KiB machbar sein.
    >
    > Das wird ja auch jetzt schon so ungefähr bei Windows gemacht und ist
    > eigentlich eher starr - Mimetypeliste erstellen und jedes File verweist auf
    > genau einen - Kennzeichnung per Dateiendung.
    > Du musst natürlich noch die Versionen irgendwie mit einfließen lassen (*n
    > Versionen), es sei denn sie werden als eigenständiger Typ gewertet. Durch
    > die Operation hast du aber erst die Anzahl der Bits, um die Datentypen
    > eindeutig unterscheiden zu können. Somit kann nicht ein File auf mehrere
    > MimeTypes verweisen. Wenn das der Fall sein kann brauchen wir noch n* die
    > obigen Bits.

    Das kann man dann ja auch wieder feiner machen.

    >
    > Wenn du jetzt möchtest, dass das OS entscheidet, ob es eine alte Instanz
    > löschen kann, muss entweder das File ein paar Informationen mitführen od.
    > aber die alte Instanz. Wenn es das File ist, muss, um zu löschen, das
    > komplette System durchgegangen werden, ob irgendein File diese Variante
    > benötigt - das kann dauern.

    Man kann dann, wenn nur noch eine Version gebraucht wird, aus der alten Instanz und dem diff die neue Version errechnen und wieder ablegen. Danach wirft man das diff und die alte Instanz weg.

    > Problematisch werden die Fälle, wenn das File
    > zwar prinzipiell auf eine neuere Version gebracht werden kann, der Nutzer
    > dies aber nicht möchte, weil er irgendwo einen uralt PC stehen hat, der nur
    > mit der alten Version klarkommt - schwierige Handhabung. Fragen kann man
    > den Nutzer wahrscheinlich auch nicht, weil er es typischerweise schlichtweg
    > nicht beantworten kann.

    Das ist ein Problem, ja.

    > Wenn sich umgekehrt jedes File bei der Instanz meldet muss man zwar nicht
    > jedesmal alles durchsuchen, wenn man aufräumen will, aber dann muss die
    > Instanz auf alle Files verweisen werden, die es betrifft (n*Speicheradresse
    > pro Instanz). Das dürfte heftig werden.

  2. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Perter L. 09.03.10 - 20:19

    Man kanns drehen und wenden wie man will...
    Wer keine Probleme will... installiert OS X
    Wer schnell und effektiv arbeiten will... installiert OS X
    Wer keinen Nerv auf Konfig-Scheiß hat... installiert OS X
    Wer auf geiles Design steht... installiert OS X
    Wer Ahnung hat... installiert OS X

    Wer 70% seines Lebens mit Konfigurationen verschwenden will... installiert Win
    Wer gerne wärend einer Installation einkaufen geht... installiert Win
    Wer gerne Betriebssysteme aufesetzt... installiert Win
    Wer denkt "geiz ist geil"... installiert Win
    Wer statt Geld verdienen, Zeit verschwenden will... installiert Win
    Wer auf Möglichkeiten scheißt... installiert Win
    Wer auf Normen und Standards scheißt... installiert Win

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