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Warum will man überhaupt OSX installieren?

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  1. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: QDOS 03.11.09 - 23:34

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10" Zoll Touchpad! :D Hm, klar. 10" Display aber egal.
    > EEEPC und MacBook ist ein denkbar schlechter Vergleich.
    Was hat die Größe des Displays mit der Qualität eines Multitouchpads zu tun? Außerdem hab ich das Macbook nicht mit dem EEE verglichen, sondern wollte damit ausdrücken, dass Multitouch nix besonderes von Apple ist.

    > Windows haben die Meisten, ist das ein Argument für Dich?
    Und wenns 1000€ vom Staat gäbe, wäre das für mich genau sowenig ein Argument für Windows, wie, dass der Großteil der Bevölkerung verwendet...

    > Vista ist von Natur aus Träge, da brauchte ich nicht mal Software zu
    > installieren. Windows 7 wird sicher nicht besser. Je mehr Software drauf
    > ist, desto mehr muss man sich darum bemühen, Altlasten wieder zu entsorgen
    > (Registry Cleaner usw.)
    Wer heute noch glaubt, dass die Registry Einfluss auf die Geschwindigkeit hat, lebt echt noch mit Windows95...

  2. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: EiBuck 03.11.09 - 23:40

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 10" Zoll Touchpad! :D Hm, klar. 10" Display aber egal.
    > > EEEPC und MacBook ist ein denkbar schlechter Vergleich.
    > Was hat die Größe des Displays mit der Qualität eines Multitouchpads zu
    > tun? Außerdem hab ich das Macbook nicht mit dem EEE verglichen, sondern
    > wollte damit ausdrücken, dass Multitouch nix besonderes von Apple ist.

    okay.

    > > Windows haben die Meisten, ist das ein Argument für Dich?
    > Und wenns 1000€ vom Staat gäbe, wäre das für mich genau sowenig ein
    > Argument für Windows, wie, dass der Großteil der Bevölkerung verwendet...

    It´s time for change...

    > > Vista ist von Natur aus Träge, da brauchte ich nicht mal Software zu
    > > installieren. Windows 7 wird sicher nicht besser. Je mehr Software drauf
    > > ist, desto mehr muss man sich darum bemühen, Altlasten wieder zu
    > entsorgen
    > > (Registry Cleaner usw.)
    > Wer heute noch glaubt, dass die Registry Einfluss auf die Geschwindigkeit
    > hat, lebt echt noch mit Windows95...

    Seither hat sich bei Windows aber leider nicht sehr viel getan, außer das sie ständig andere OS´s kopiert haben. Ich mein, Die Taskleiste in W7 ist von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.

  3. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: TrashBoy 04.11.09 - 00:01

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Manche wollen ihr Gerät einfach auspacken und direkt
    > loslegen. Kennst Du doch. ;)

    Und was bringen denen dann lauter Programme, die sie gar nicht brauchen? Man kann zwar loslegen, hat aber genausoviel Müll den man nicht braucht.

  4. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Frau von Klau 04.11.09 - 00:07

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich mein, Die Taskleiste in W7 ist
    > von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von
    > Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.

    Also ne Leiste am unteren Rand des Bildschirms, mit nem Startmenü links, über das man Programme und Funktionen erreichen kann, offenen Tasks daneben und rechts in der Ecke Trayicons und ne Uhr - ich glaub nicht dass die von KDE sowas erfunden haben.

    Aber klar, nur weil MS mal ein, zwei kleine neue Funktionen wo abguckt "ist die Leiste bei KDE geklaut".

  5. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: QDOS 04.11.09 - 00:45

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seither hat sich bei Windows aber leider nicht sehr viel getan, außer das
    > sie ständig andere OS´s kopiert haben. Ich mein, Die Taskleiste in W7 ist
    > von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von
    > Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.
    Wo hat KDE ne Superbar? Nur weil die Icons größer standardmäßig größer waren als bei Windows - wobei die gesamte Grundidee hinter KDE ja mal sowas von Eindeutig von Windows "beeinflusst" ist - hatte KDE noch nie die Funktionalität der Superbar...

    BTW. was heißt hier klauen? Ich kann mich an andere Beispiele erinnern, wo Linux-Programme direkt Ideen von Windows übernommen haben - da beschwert sich aber nie einer, dass es nur kopiert ist...

  6. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: EiBuck 04.11.09 - 01:09

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seither hat sich bei Windows aber leider nicht sehr viel getan, außer
    > das
    > > sie ständig andere OS´s kopiert haben. Ich mein, Die Taskleiste in W7
    > ist
    > > von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von
    > > Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.
    > Wo hat KDE ne Superbar? Nur weil die Icons größer standardmäßig größer
    > waren als bei Windows - wobei die gesamte Grundidee hinter KDE ja mal sowas
    > von Eindeutig von Windows "beeinflusst" ist - hatte KDE noch nie die
    > Funktionalität der Superbar...
    >
    > BTW. was heißt hier klauen? Ich kann mich an andere Beispiele erinnern, wo
    > Linux-Programme direkt Ideen von Windows übernommen haben - da beschwert
    > sich aber nie einer, dass es nur kopiert ist...

    Linux hat sich stets an Windows UND OSX orientiert aber bei Linux kostet´s auch nix. Bei der Linux Gemeinde gewinnt man jedoch immer wieder den Eindruck, daß sie es verbessern wollen. Allein der Versuch, dieses Gedankens bezieht sich bei Windows lediglich auf Schadensbegrenzung.

  7. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: QDOS 04.11.09 - 01:27

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux hat sich stets an Windows UND OSX orientiert aber bei Linux kostet´s
    > auch nix. Bei der Linux Gemeinde gewinnt man jedoch immer wieder den
    > Eindruck, daß sie es verbessern wollen. Allein der Versuch, dieses
    > Gedankens bezieht sich bei Windows lediglich auf Schadensbegrenzung.
    Warum nur hat dieses Statement bei mir den üblen Nachgeschmack des 2-Klassendenkens? Wenn Linux-Apps sich von Windows inspirieren lassen, ist das ok? Die andere Richtung ist aber verachtenswert?
    BTW hast du immer noch nicht erklärt, wo KDE die Superbar erfunden hat! Wie siehts damit aus? Oder hatte ich doch recht, damit, dass KDE nur große Icons aber nicht die Funktionalität der Superbar hat?

  8. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: EiBuck 04.11.09 - 01:54

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Linux hat sich stets an Windows UND OSX orientiert aber bei Linux
    > kostet´s
    > > auch nix. Bei der Linux Gemeinde gewinnt man jedoch immer wieder den
    > > Eindruck, daß sie es verbessern wollen. Allein der Versuch, dieses
    > > Gedankens bezieht sich bei Windows lediglich auf Schadensbegrenzung.
    > Warum nur hat dieses Statement bei mir den üblen Nachgeschmack des
    > 2-Klassendenkens? Wenn Linux-Apps sich von Windows inspirieren lassen, ist
    > das ok? Die andere Richtung ist aber verachtenswert?

    Ganz einfach.

    Wenn ich etwas nachmache und ist fast oder vielleicht besser als das Original, es dann verschenke - ist es cool.

    Wenn ich etwas nachmache und es ist halbwegs oder garnicht besser als das Original, es dann VERKAUFE - ist es Scheisse!

    > BTW hast du immer noch nicht erklärt, wo KDE die Superbar erfunden hat! Wie
    > siehts damit aus? Oder hatte ich doch recht, damit, dass KDE nur große
    > Icons aber nicht die Funktionalität der Superbar hat?

    Optisch. Optisch! Erfunden haben es die Schweizer. ;)

  9. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: QDOS 04.11.09 - 02:04

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > BTW hast du immer noch nicht erklärt, wo KDE die Superbar erfunden hat!
    > Wie
    > > siehts damit aus? Oder hatte ich doch recht, damit, dass KDE nur große
    > > Icons aber nicht die Funktionalität der Superbar hat?
    Man achte auf den unteren Bildschirmrand: http://toastytech.com/guis/win101resize.gif
    Eindeutig vor KDE mit großen Symbolen...

  10. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: oni 04.11.09 - 08:27

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder diese Konzepte versteht, aber
    > es
    > > dann gleich "Gesabbel" zu nennen, gehört sich dann auch nicht...
    >
    > Das Problem ist das ich die Konzepte Verstehe und *deshalb* meine Wertung
    > des Texts treffe.

    OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil. Diese Konzepte sind auch nicht für jeden was. Gibt ja auch noch genug Leute, die ID3-Tags in Musikdateien und komfortable Medienverwaltungen für Schnickschnack halten und lieber händisch Ordnerhierarchien pflegen. Sollnse, ich nehme da lieber (iTunes|AmaroK|Songbird|whatever)

    >
    > > Was vermisst du? Was konkret ist kaputt?
    >
    > Momentan z.B. KDE samt anhängender Programme, soweit es mich persönlich
    > tangiert. Aber die Liste ist noch gewaltig länger.
    >

    Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."

    > > > Textersetzung,
    > > Mh, ich kann hier problemlos markieren, Cmd-C, Cmd-V. Oder meinst du
    > > "Suchen&Ersetzen" global in jedem Textfeld?
    >
    > Stichwort Typinator.
    >

    Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt? Immerhin kann ich bei OpenOffice auch "sgdh" schreiben und es macht "Sehr geehrte Damen und Herren" draus.

    > > > ein richtiger
    > > > Editor
    > > Der ist doch bei keinem (etablierten) System dabei.
    > > - Windows: Notepad ist Schrott.
    >
    > Es gibt zahlreiche kostenlose Editoren für Windows.
    >

    Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu müssen.

    > > - Die meisten Linux-Distris: "nano" eignet sich bestenfalls für ein paar
    > > kurze Shellscripts, und mit "vi(m)" bin ich nie warm geworden mit seinen
    > > kryptischen Textbefehlen.
    >
    > Das lässt tief in deine Kompetenz blicken...
    >
    > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    >

    Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach Editoren zu verschwenden.

    > > OSX Smultron und unter Linux (X)EMacs.
    >
    > Wer will schon so einen Schrott?
    >

    Smultron hat mir bisher immer gereicht. Wenn ich irgendwas hatte, was über die Funktionen hinaus ging, dann war das bisher auch immer gleich ein Job für eine Textverarbeitung oder eine richtige IDE.

    > > Bildschirm nur 1280x1024 oder weniger schafft. Aber hey - wir haben in
    > > weniger als 2 Monaten 2010, und Standard ist 1680x1050 oder
    >
    > Welches Macbook bietet die Auflösung? aber biete eines das man auch ohne
    > Rückenschaden nutzen kann.
    >

    Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss. Und wenn ich im Zug sitze, dann kommt das Notebook höchstens für einen Film raus, wenn ich nicht lieber gleich ein gutes Buch lese.

    > > Ich persönlich brauche im Grunde nur verschieben, Größe ändern,
    > minimieren,
    > > auf sinnvolle Größe ändern und ausblenden.
    >
    > Ich glaube allzuviel mehr wird es da auch nicht geben ;)
    >

    Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.

    > > Sagen wir so: Wenn ich mir die meisten Nutzer aller Systeme ansehe,
    > fehlen
    > > solche Funktionen den wenigsten.
    >
    > Die meisten dieser Nutzer sind auch Happy wenn ihr Mauszeiger lustig
    > blinkt.
    >

    Sollnsedoch. Was stören mich die anderen?

    > > Wieso sehr "speziell"?
    >
    > Weil Sonderbehandlung nötig. Fink/Macports installiert nicht ohne grund
    > alles doppelt und in separierte Vereichnisse, und hat haufenweise
    > Helfer-Apps die alles mögliche mit dem Grundsystem abgleichen.
    >

    Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.

    > > Eclipse lief bisher out of the box,
    >
    > Das war jetzt nicht auf Java gemünzt.
    >

    Eclipse kann aber nicht nur Java.

    > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > es mir leichter machen würde,
    >
    > Was ja Aufgabe von Software ist.
    >

    Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein? Fast die ganze Welt nutzt Windows und da gibt es das gleich gar nicht. Ich glaube aber nicht, dass alle sie vermissen.

    > > Nachdem iTunes jetzt ja endlich einen "watched
    > > folder" hat, wo Sachen, die man da reintut, automatisch in
    > > iTunes importiert werden.
    >
    > Achja, der schwachsinn..
    >

    Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's? Ich möchte die Sortier- und Filterfunktionen von Medienverwaltungen nicht mehr missen. So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört habe. Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.

    > > Wie man es auch dreht und wendet: Du hast schon nicht unrecht, die
    > > Mac-Plattform ist wie jede andere auch nur ein Kompromiss. Alles gute
    > ist
    > > nie beisammen. Und so wählt eben jeder sein Lieblingssystem nach seinen
    > > Präferenzen aus.
    >
    > Tja, und pauschal gefragt lautet die Antwortet immer noch: Windows gewinnt
    > nach Punkten.

    Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser. Pauschal gefragt siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist. Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.

    Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig" rein logisch und mathematisch berechenbar.

  11. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Supreme 04.11.09 - 10:51

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil.

    Ein mieses Konzept ist immer ein mieses Konzept, egal wer es nutzt.

    > Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."

    Ahja, Lesen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    > > Stichwort Typinator.
    > Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst
    > mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt?

    Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.

    > Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu müssen.

    Nein.

    > > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    > Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach
    > Editoren zu verschwenden.

    Das lässt Tief blicken...
    Schon mit einem blick ins Applkations-Menü überfordert? Naja...

    > Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss.

    Immer wieder schön diese ausreden...

    > Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch
    > nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.

    Persönlch hätte ich aber etwas dagegen wenn ich mich dem Kleinwagen langsamer voran komme als mit einem Fahrrad.

    > Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.

    Soso...

    > > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > > es mir leichter machen würde,
    > > Was ja Aufgabe von Software ist.
    > Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein? Fast

    Sind sie nicht. Sie sind ein Symptom.

    > Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine
    > Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's? Ich

    Tut mir leid dich enttäuchen zu müssen.

    > So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten
    > Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört habe.
    > Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.

    Ahja...
    Vermutlich glaubst du den schwachsinn sogar.

    > Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser.

    Das ist irrelevant.

    > Pauschal gefragt
    > siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist.
    > Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.

    Das glaub ich nicht.

    > Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig" rein
    > logisch und mathematisch berechenbar.

    Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)

  12. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: oni 04.11.09 - 11:26

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil.
    >
    > Ein mieses Konzept ist immer ein mieses Konzept, egal wer es nutzt.

    Ein mieses Konzept ist immer nur für den ein mieses Konzept, der es für ein mieses Konzept hält. Oder behauptest du jetzt, der Nabel der Welt zu sein und zentral zu definieren, was ein mieses Konzept ist?

    >
    > > Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."
    >
    > Ahja, Lesen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    Ahja, Verstehen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    >
    > > > Stichwort Typinator.
    > > Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst
    > > mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt?
    >
    > Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.

    Wer definiert zentral, was ein normaler Mensch ist, und wie kann man mit dem Verstand verhindern, dass eine Anwendung eine Funktion hat, die schon im Betriebssystem vorhanden ist und sicher stellen, dass es sich nicht beißt? Erst einmal jede Anwendung stundenlang vorkonfigurieren?

    >
    > > Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu
    > müssen.
    >
    > Nein.
    >
    > > > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    > > Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach
    > > Editoren zu verschwenden.
    >
    > Das lässt Tief blicken...
    > Schon mit einem blick ins Applkations-Menü überfordert? Naja...

    Sagen wir so: Ich habe besseres zu tun, als erstmal alles auseinanderzuschrauben. Das Zeug soll funktionieren.

    Aber wenn du mal deine Ausbildung/dein Studium abgeschlossen, die 20 deutlich hinter dir gelassen und durch den Beruf und evtl. andere Sachen weniger Zeit dafür hast, "am" Rechner zu arbeiten, wirst du vielleicht auch umdenken. Vor 10 Jahren dachte ich auch mal genauso wie du.

    >
    > > Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss.
    >
    > Immer wieder schön diese ausreden...

    Man könnte meinen, du würdest bei Heise als "Affenfreund" schreiben. Der hat auch sämtliche Ausführungen, die seinen "Argumenten" widersprachen, als Ausrede bzw. Schönreden bezeichnet, nur es nie begründet bzw. immer nur rhetorische Spiegelschlachten bzw. "Beweis durch beispiel" gebracht.

    >
    > > Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch
    > > nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.
    >
    > Persönlch hätte ich aber etwas dagegen wenn ich mich dem Kleinwagen
    > langsamer voran komme als mit einem Fahrrad.
    >

    Dann nimmst du eben im Zentrum der Großstadt mitten in der Rush Hour das Fahrrad.

    > > Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.
    >
    > Soso...
    >

    Ja, kaum zu glauben. Aber der Horizont mancher ist ja bekanntlich ein Kreis mit dem Radius 0 - was sie dann ihren Standpunkt nennen. Verüble ich ihnen nicht mal - in der Pubertät ist das normal und hält i.d.R. bis ca. 20, manchmal 25 an und weitet sich erst später aus.

    > > > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > > > es mir leichter machen würde,
    > > > Was ja Aufgabe von Software ist.
    > > Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein?
    > Fast
    >
    > Sind sie nicht. Sie sind ein Symptom.
    >
    > > Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine
    > > Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's?
    > Ich
    >
    > Tut mir leid dich enttäuchen zu müssen.
    >
    > > So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten
    > > Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört
    > habe.
    > > Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.
    >
    > Ahja...
    > Vermutlich glaubst du den schwachsinn sogar.
    >

    Dann zeige mir, wie du auf Ordnerebene modellierst:
    - Du willst in einem Ordner 100 zufällige Titel haben, die du ein Jahr lang nicht gehört hast
    - Wenn du einen davon gehört hast, soll er aus diesem Ordner verschwinden und ein neuer soll rein
    - Das soll auch passieren, wenn du einen dieser Titel unterwegs hörst und den Player danach wieder ansteckst

    > > Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser.
    >
    > Das ist irrelevant.

    Für dich. Aber keiner von uns beiden, weder du noch ich, ist der Nabel der Welt und bestimmt, was (ir)relevant ist. Und eine zentrale Definition habe ich bisher noch nicht gefunden.

    >
    > > Pauschal gefragt
    > > siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist.
    > > Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.
    >
    > Das glaub ich nicht.

    Das beobachte ich ständig. Die allermeisten Transporter (ich meine jetzt so "Sprinter"-Klasse) gehören Firmen. Nur ganz wenige werden als Privat-PKW gefahren. Auf jeden Fall weniger als sportlichere Autos. Obwohl die sportlicheren Autos rein pauschal betrachtet mehr Nachteile gegenüber Transportern haben.

    >
    > > Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig"
    > rein
    > > logisch und mathematisch berechenbar.
    >
    > Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)

    Und wenn Apple welches verdienen will, ist das auf einmal schlecht? Entscheidet euch mal für eins ;)

  13. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: EiBuck 04.11.09 - 11:40

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil.
    >
    > Ein mieses Konzept ist immer ein mieses Konzept, egal wer es nutzt.
    >
    > > Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."
    >
    > Ahja, Lesen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    blaaaaaaaaaa....

    > > > Stichwort Typinator.
    > > Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst
    > > mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt?
    >
    > Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.

    Der sitzt bei Dir gerade in einer Schleife.

    > > Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu
    > müssen.
    >
    > Nein.

    Doch.

    > > > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    > > Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach
    > > Editoren zu verschwenden.
    >
    > Das lässt Tief blicken...
    > Schon mit einem blick ins Applkations-Menü überfordert? Naja...

    Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

    > > Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss.
    >
    > Immer wieder schön diese ausreden...

    Da biste chef drin. Von Dir kommt nicht ein klares Argument, nur "Nein stimmt nicht", "Ihr habt sowieso keine Ahnung" Gesülze. Du Vollprofi.

    > > Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch
    > > nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.
    >
    > Persönlch hätte ich aber etwas dagegen wenn ich mich dem Kleinwagen
    > langsamer voran komme als mit einem Fahrrad.
    >
    > > Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.
    >
    > Soso...
    >
    > > > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > > > es mir leichter machen würde,
    > > > Was ja Aufgabe von Software ist.
    > > Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein?
    > Fast
    >
    > Sind sie nicht. Sie sind ein Symptom.
    >
    > > Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine
    > > Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's?
    > Ich
    >
    > Tut mir leid dich enttäuchen zu müssen.

    Mehr haste nicht drauf?

    > > So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten
    > > Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört
    > habe.
    > > Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.
    >
    > Ahja...
    > Vermutlich glaubst du den schwachsinn sogar.

    Liest auch Deine Sachen, bevor Du sie postest?

    > > Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser.
    >
    > Das ist irrelevant.

    Das auch.

    > > Pauschal gefragt
    > > siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist.
    > > Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.
    >
    > Das glaub ich nicht.

    Musst Du nicht. Das ist Tatsache.

    > > Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig"
    > rein
    > > logisch und mathematisch berechenbar.
    >
    > Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)

    Deswegen leben die meisten Menschen auch auf dieser Erde in Armut?

  14. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: tomtom 04.11.09 - 11:54

    Man kann ohne weiteres Bibliotheken mit relativen Pfaden einbeinden und hat damit nicht das Problem, diese mehrfach ablegen zu müssen. Somit sind bei Änderungen an der Bibliothek auch alle Programme betroffen, die das auf diese Weise tun. Bei Fotos geht das analog.
    Übrigens ist dieser Ansatz nicht ganz ungefährlich, denn dann muss man alle Programme kennen, die diese Bibliothek nutzen und bei Änderungen alle Programme neu testen, es sei denn man läuft mit einer History rum. Aber dann hat man schnell eine riesige Bibliothek, mit vielen unnützen Daten und braucht ne DVD, um ein Programm wie Notepad zu sichern, nur weil eine klitzekleine Sache auf die gigantische Bibliothek verweist.

    > Wie legst du Fotos ab, die in mehreren Fotoalben vorkommen?

    Fotos in mehreren Fotoalben? Bei mir sind Fotos nach Zeit und Veranstaltung sortiert. Und grob gibt es noch Kategorien nach Personen. Sicherlich gibt es 2-3 Fotos, die man in 2 verschiedene Ordner stecken könnte, allerdings haben alle meine Fotos einen Hauptgrund, sodass die Entscheidung leicht fällt.
    Ich verstehe was du meinst, allerdings kannst du das auch hier mit einem einfachen Link als Referenz lösen. Das ist minimaler Overhead und kann auch noch leicht verwaltet werden. Außerdem könnte man sich auch ein Tool bauen, was die Verwaltung der Links übernimmt bzw. diese veranschaulicht, um auch mal aufräumen zu können.

    > zyklischen Abhängigkeiten

    Ich verstehe immer noch nicht was das 'zyklisch' da soll. Für mich sind es einfach Abhängigkeiten, die da sind oder eben nicht. Wenn sie zyklisch sind sollten sie gemäß Begriff irgendwie periodisch wiederkehrend auftreten.

    > DB so an Ressourcen frisst

    Ich glaube, da kann man fast immer sagen, dass wenn das der Fall ist, das DB-Schema Mist ist. Relationale Datenbanken bieten für den Großteil der Anwendungen (mit großem Abstand) die beste Möglichkeit, Daten zu sichern und vor allem kann man schnell wieder darauf zugreifen. Objekt-orientierte Datenbanken sind da wesentlich schlechter und haben massive Nachteile, weshalb die auch wieder in der Versenkung verschwunden sind (ausgenommen ein paar kleinere Projekte). Da aber natürlich ein paar Vorteile gegeben sind, versucht man es ja seit Jahren mit Objekt-relationalen Datenbanken - mit mäßigem Erfolg.

    > Bist du eigentlich auch gegen virtuelle Maschinen, Abstraktion von Systemschichten

    Abstraktion und Plattform Unabhängigkeit ist eine völlig andere Schiene. Das hat mit den obigen Vorhaben nix gemein.


    > Bei Festplattengrößen von 1TB und mehr ist es unerheblich, ob eine Textdatei 100KB oder 102KB inkl. Metadaten groß ist.

    Zum einen ist es gerade nicht unerheblich, wenn man Dateien auf deine Weise verknüpfen möchte, da mit steigender Anzahl von Dateien auch der Umfang der Meta-Daten ansteigt und zwar exponentiell, wenn man davon ausgeht, dass alles bestmöglich miteinander verknüpft wird.
    Wenn man aber sowas wie OWL Konzepte nutzt (die ich bereits angesprochen habe), dann ist der Verlauf natürlich nicht exponentiell. Deine jetzige Beschreibung passt auch eher zu OWL-Konzepten als die Vorherige. Wenn ich mich recht erinnere wolltest du vorhin die Files direkt miteinander verschränken, was natürlich etwas völlig anderes ist.

    > Das sollte das System dann schon abfangen können.

    So einfach wie in dem trivialen Beispiel funktioniert das leider nicht immer. Stell dir mal eher vor, dass der Typ übereinstimmt, aber die Dinge dennoch nix miteinander zu tun haben, aber dennoch so ähnlich heißen. Dann meint man alles ist gut - ist es aber nicht.
    Das ist kein triviales Problem!

    > Leute, die das alte Baumsystem wollen
    Umgekehrt wird es vermutlich performanter. Man gaukelt dem Benutzer einfach deine Struktur vor, pflegt aber die Files als einen schönen Baum. Dann ist der Zugriff schnell und der Overhead sind nur die Meta-Daten.

    > Jede Anwendung versteht ein oder mehrere Modelle.
    Und schwupp hat man das Versionsproblem am Hals und der Nutzer kann gar nicht entscheiden, welche Version von Klassen für sein neues File die Beste ist.

    Übrigens gibt es eine "Versionierung auf Filesystemebene" schon ewig. Nur eben nicht bei jedem System. Schau dir mal Novell an.


    > Updates: "das "alte" Objekt dann von keinem anderen mehr benutzt wird"

    So einfach kann man das nicht abtun. Wenn du nur "diff" speicherst, musst du dann beim Gebrauch auch jedesmal alle Schritte komplett durchgehen. Zyklen müssten zudem gebrochen werden, wobei dies nur partiell geht und 1 winziger Fehler an irgendeinem Diff führt sofort dazu, dass nichts mehr geht. D.h. die Wahrscheinlichkeit das Fehler auftreten steigt enorm an, schon weil der Umfang der Objekte wesentlich größer wird, die Ausfallwahrscheinlichkeit (z.B. einzelner Bits auf der Platte) aber nicht sinkt.
    Und mit dem Löschen der alten Objekte: Das dieses Problem nicht entscheid- und lösbar ist, hat auch schon Microsoft mit seinen DLL's rausgefunden. Du weißt nämlich gar nicht, welche Programme oder Files, diese Klasse noch benötigen könnten.
    Wenn du jedem Objekt alle potentiellen Files mitteilen möchtest, die sich mit diesem öffnen lassen, hast du gigantischen Overhead. Nix mit 2kb, da mit jedem neuen Objekt und jeder Version davon dieses mit allen Files abgeglichen werden und ggf. ergänzt werden muss. Umgekehrt natürlich beim Erstellen von File genauso -> Resultat: Gerade Notebooks werden unter der Rechenlast zusammenbrechen bzw. nicht mehr benutzbar und der Akku hält dann wahrscheinlich wieder nur noch 2h.

    ------------------
    ----------------------

    > ich denke die 0815 user möchte einfach mit dem Computer arbeiten und sich nicht mit Viren und Einstellungen rumplagen.

    Weil man behauptet, dass ein System nicht angreifbar ist und kein gutes Sicherheitstool vertrieben wird, heißt das dann automatisch, dass das System sicher ist???? War nicht dieses Jahr das MacBook sogar das erste Gerät, dass beim Hack-Wettbewerb gekapert wurde?
    Mac-Interessierten wird noch heute eingeredet, es gibt keine Viren etc., weil es früher so war. Nur war es damals schlicht die Tatsache, dass zu wenige Menschen Apple benutzten als das es sich lohnte dafür nach Backdoors zu suchen. Ich kann auch Windows ohne Virenscanner betreiben und werde damit lange leben können, ohne dass das System nicht mehr tut, denn format c: Viren sind schon lange aus der Mode. Nur sollte man sich dann im Klaren sein, dass die Daten jemand mitlesen könnte.

  15. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Supreme 04.11.09 - 12:32

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder behauptest du jetzt, der Nabel der Welt zu sein
    > und zentral zu definieren, was ein mieses Konzept ist?

    Selbstverständlich bin ich das :-P

    > > Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.
    > Wer definiert zentral, was ein normaler Mensch ist, und wie kann man mit
    > dem Verstand verhindern, dass eine Anwendung eine Funktion hat, die schon
    > im Betriebssystem vorhanden ist und sicher stellen, dass es sich nicht
    > beißt? Erst einmal jede Anwendung stundenlang vorkonfigurieren?

    Na wenn du schon damit überfordert bist zu wissen was du gemacht hast...

    > Aber wenn du mal deine Ausbildung/dein Studium abgeschlossen, die 20
    > deutlich hinter dir gelassen und durch den Beruf und evtl. andere Sachen
    > weniger Zeit dafür hast, "am" Rechner zu arbeiten, wirst du vielleicht auch
    > umdenken. Vor 10 Jahren dachte ich auch mal genauso wie du.

    Schlecht für dich das du unter mir stehst :-P
    Ich arbeite shcon lange genug um zu wissen wo der effektive Kosten/Nutzen-Punkt beim Konfigurieren und Experimentieren liegt. Aber das wirst du mit deiner Milchmädchen-Denke vermutlich nicht nachvollziehen können.

    > Ja, kaum zu glauben. Aber der Horizont mancher ist ja bekanntlich ein Kreis
    > mit dem Radius 0 - was sie dann ihren Standpunkt nennen.

    Nicht immer ist Selbsterkenntnis ein Fortschritt. Wie du beweist ;-P

    > Dann zeige mir, wie du auf Ordnerebene modellierst:

    Dss muss ich nicht. Das ist nicht Aufgabe des Systems. War es nie und wird es nie werden. Was nicht heißt das man nichts zusammenfrickeln kann, aber warum sollte man?

    > - Du willst in einem Ordner 100 zufällige Titel haben, die du ein Jahr lang
    > nicht gehört hast

    Gerade diese Funktion hat rein gar nichts mit Meta-Basierter Ordnung zu tun. Das ist eifach nur eine Dumme History in der Player-Software.

    > Das beobachte ich ständig. Die allermeisten Transporter (ich meine jetzt so
    > "Sprinter"-Klasse) gehören Firmen. Nur ganz wenige werden
    als Privat-PKW
    > gefahren. Auf jeden Fall weniger als sportlichere Autos.

    Wahrnehmungsproblem.

    > > Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)
    > Und wenn Apple welches verdienen will, ist das auf einmal schlecht?
    > Entscheidet euch mal für eins ;)

    Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber das ist bei dir ja scheinbar System.

    BTW Apple verdient direkt keinen Cent an 3rd-Party-Löhnware. Wobei ich da eigentlich nicht mal was dagegen hätte. Die würden vermutlich wenigstens eine halbwegs brauchbare INfrastruktur für den Vertrieb und die Bezahlung aufbauen.

  16. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Supreme 04.11.09 - 12:33

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Da sieht man was verdorbene Eier alles produzieren können...

  17. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: oni 04.11.09 - 13:21

    tomtom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann ohne weiteres Bibliotheken mit relativen Pfaden einbeinden und hat
    > damit nicht das Problem, diese mehrfach ablegen zu müssen. Somit sind bei
    > Änderungen an der Bibliothek auch alle Programme betroffen, die das auf
    > diese Weise tun. Bei Fotos geht das analog.

    Das kommt auf die Fotos an. Siehe unten.

    > Übrigens ist dieser Ansatz nicht ganz ungefährlich, denn dann muss man alle
    > Programme kennen, die diese Bibliothek nutzen und bei Änderungen alle
    > Programme neu testen, es sei denn man läuft mit einer History rum. Aber
    > dann hat man schnell eine riesige Bibliothek, mit vielen unnützen Daten und
    > braucht ne DVD, um ein Programm wie Notepad zu sichern, nur weil eine
    > klitzekleine Sache auf die gigantische Bibliothek verweist.
    >

    Wie gesagt, ganz perfekt ist das Modell auch nicht. Dann muss man eben bestimmte Sachen zentral standardisieren und Wildwuchs entsprechend begrenzen. Zusätzlich wie gesagt verwaiste Objekte automatisch reinigen.

    > > Wie legst du Fotos ab, die in mehreren Fotoalben vorkommen?
    >
    > Fotos in mehreren Fotoalben? Bei mir sind Fotos nach Zeit und Veranstaltung
    > sortiert. Und grob gibt es noch Kategorien nach Personen. Sicherlich gibt
    > es 2-3 Fotos, die man in 2 verschiedene Ordner stecken könnte, allerdings
    > haben alle meine Fotos einen Hauptgrund, sodass die Entscheidung leicht
    > fällt.
    > Ich verstehe was du meinst, allerdings kannst du das auch hier mit einem
    > einfachen Link als Referenz lösen.

    Beispiel: Beim Modellflug fallen öfter mal Veranstaltungsfotos an. Die kommen dann in ein Projekt, das den Namen der Veranstaltung trägt (analog zum "Schuhkarton") - als z.B. mit dem Namen "Flugtag". Nun kocht z.B. Schulze Gulasch und Müller kommt gerade mit zwei weiteren Kästen Bier für den Abend nach der Fliegerei, weil doch mehr Gäste gekommen sind. Danach fliegt Schulze ein besonderes Kunstflugprogramm und Müller wirft für die Kinder Bonbons ab. Wie ordne ich die Bilder dann ein? In "Verpflegung" und "Flugshow"? Was ist aber, wenn ich dann alle Bilder haben möchte, auf denen Müller zu sehen ist? Oder alle Bilder, auf denen irgendwas abgeworfen wird (Bonbons, Fallschirme...)? Und dann wäre noch die Fotoauswahl für die Vereins-Website und eine besondere andere Auswahl für ein anderes Mitglied, das Schmidt nicht leiden kann und deshalb die Bilder nicht will, wo der drauf ist, usw. usw...

    Das sind ganz alltägliche Anforderungen, die man nicht mehr ohne großen Aufwand in simplen Bäumen modellieren kann. Links sind eine Lösung, die aufs gleiche hinaus läuft. Nur dass hier das Programm selbst die Links anlegt.

    > Das ist minimaler Overhead und kann auch
    > noch leicht verwaltet werden.

    Bis zu einer gewissen Menge an Daten.

    > Außerdem könnte man sich auch ein Tool bauen,
    > was die Verwaltung der Links übernimmt bzw. diese veranschaulicht, um auch
    > mal aufräumen zu können.

    Womit wir beim Thema wären: Das Tool, das die Verwaltung der Links übernimmt, heißt iTunes, iPhoto, Picasa, digiKam etc., nur dass die Referenzen eben in eine DB kommen. Und anstatt Wildwuchs zu haben mit mehreren programmabhängigen DBs, verankert man die DB eben gleich im System.

    >
    > > zyklischen Abhängigkeiten
    >
    > Ich verstehe immer noch nicht was das 'zyklisch' da soll. Für mich sind es
    > einfach Abhängigkeiten, die da sind oder eben nicht. Wenn sie zyklisch sind
    > sollten sie gemäß Begriff irgendwie periodisch wiederkehrend auftreten.

    Das habe ich vielleicht falsch ausgedrückt. Zyklische Abhängigkeiten bedeutete bei mir Adjazenzen zweier Knoten im Graphen, die die Baumeigenschaft zerstören.

    >
    > > DB so an Ressourcen frisst
    >
    > Ich glaube, da kann man fast immer sagen, dass wenn das der Fall ist, das
    > DB-Schema Mist ist. Relationale Datenbanken bieten für den Großteil der
    > Anwendungen (mit großem Abstand) die beste Möglichkeit, Daten zu sichern
    > und vor allem kann man schnell wieder darauf zugreifen. Objekt-orientierte
    > Datenbanken sind da wesentlich schlechter und haben massive Nachteile,
    > weshalb die auch wieder in der Versenkung verschwunden sind (ausgenommen
    > ein paar kleinere Projekte). Da aber natürlich ein paar Vorteile gegeben
    > sind, versucht man es ja seit Jahren mit Objekt-relationalen Datenbanken -
    > mit mäßigem Erfolg.

    Ja, OK, der Punkt geht an dich. Man könnte andererseits auch das klassische Dateisystem beibehalten, aber nur noch als "Hochregal" und die Verwaltung der Dateien in eine relationale DB packen. So wie es z.B. beim iPod gemacht wird.

    >
    > > Bist du eigentlich auch gegen virtuelle Maschinen, Abstraktion von
    > Systemschichten
    >
    > Abstraktion und Plattform Unabhängigkeit ist eine völlig andere Schiene.
    > Das hat mit den obigen Vorhaben nix gemein.
    >
    > > Bei Festplattengrößen von 1TB und mehr ist es unerheblich, ob eine
    > Textdatei 100KB oder 102KB inkl. Metadaten groß ist.
    >
    > Zum einen ist es gerade nicht unerheblich, wenn man Dateien auf deine Weise
    > verknüpfen möchte, da mit steigender Anzahl von Dateien auch der Umfang der
    > Meta-Daten ansteigt und zwar exponentiell, wenn man davon ausgeht, dass
    > alles bestmöglich miteinander verknüpft wird.

    Man muss ja nicht jedes Objekt mit jedem verknüpfen. Im großen und ganzen wird es bei den meisten Daten auch nahezu bei einem Baum bleiben mit einem geringen Anteil an Adjazenzen, die die Baumeigenschaft zerstören.

    > Wenn man aber sowas wie OWL Konzepte nutzt (die ich bereits angesprochen
    > habe), dann ist der Verlauf natürlich nicht exponentiell. Deine jetzige
    > Beschreibung passt auch eher zu OWL-Konzepten als die Vorherige. Wenn ich
    > mich recht erinnere wolltest du vorhin die Files direkt miteinander
    > verschränken, was natürlich etwas völlig anderes ist.
    >

    Ich wollte statt eines Baumes einen allgemeinen gerichteten Graphen nutzen.

    > > Das sollte das System dann schon abfangen können.
    >
    > So einfach wie in dem trivialen Beispiel funktioniert das leider nicht
    > immer. Stell dir mal eher vor, dass der Typ übereinstimmt, aber die Dinge
    > dennoch nix miteinander zu tun haben, aber dennoch so ähnlich heißen. Dann
    > meint man alles ist gut - ist es aber nicht.
    > Das ist kein triviales Problem!

    Das ist richtig. Aber wie gesagt: Es soll nicht alles miteinander verknüpft werden, sondern nur z.B. ein Fotoprojekt mit den Bildern und mit Alben, die wiederum auf die selben Bilder zeigen. Ein Bild verweist dann auf verschiedene andere Versionen des selben mit unterschiedlichen Auflösungen/Kompressionsformaten.

    >
    > > Leute, die das alte Baumsystem wollen
    > Umgekehrt wird es vermutlich performanter. Man gaukelt dem Benutzer einfach
    > deine Struktur vor, pflegt aber die Files als einen schönen Baum. Dann ist
    > der Zugriff schnell und der Overhead sind nur die Meta-Daten.

    Ja, das ist auch eine Möglichkeit. Eigentlich auch die, an die ich primär gedacht habe. Aber ich wollte nicht gleich die ganzen Hateboys auf den Plan rufen, weil es z.B. beim iPod und in iTunes genau so gemacht wird.

    >
    > > Jede Anwendung versteht ein oder mehrere Modelle.
    > Und schwupp hat man das Versionsproblem am Hals und der Nutzer kann gar
    > nicht entscheiden, welche Version von Klassen für sein neues File die Beste
    > ist.

    Das ist natürlich richtig. Der Punkt geht auch an dich.

    >
    > Übrigens gibt es eine "Versionierung auf Filesystemebene" schon ewig. Nur
    > eben nicht bei jedem System. Schau dir mal Novell an.

    Ja, leider eben nicht bei den etablierten Desktopsystemen. Immerhin hat Apples Timemachine sowas jetzt bei den Backups, und das sogar auf Ebene einzelner Dateien.

    >
    >
    > > Updates: "das "alte" Objekt dann von keinem anderen mehr benutzt wird"
    >
    > So einfach kann man das nicht abtun. Wenn du nur "diff" speicherst, musst
    > du dann beim Gebrauch auch jedesmal alle Schritte komplett durchgehen.

    Ja, OK das ist ein Performanceproblem.

    > Zyklen müssten zudem gebrochen werden, wobei dies nur partiell geht und 1
    > winziger Fehler an irgendeinem Diff führt sofort dazu, dass nichts mehr
    > geht. D.h. die Wahrscheinlichkeit das Fehler auftreten steigt enorm an,
    > schon weil der Umfang der Objekte wesentlich größer wird, die
    > Ausfallwahrscheinlichkeit (z.B. einzelner Bits auf der Platte) aber nicht
    > sinkt.

    Das ist auch ein Argument. Aber andererseits: Das ist genauso wie jetzt auch. Wenn mir heute die HDD abraucht, kann ich die entsprechenden Dateien auch nicht mehr lesen. "Unser tägliches Backup gib uns heute".

    > Und mit dem Löschen der alten Objekte: Das dieses Problem nicht entscheid-
    > und lösbar ist, hat auch schon Microsoft mit seinen DLL's rausgefunden. Du
    > weißt nämlich gar nicht, welche Programme oder Files, diese Klasse noch
    > benötigen könnten.

    Das muss dann natürlich sauber im System vermerkt werden. APT unter Linux schafft das ja auch.

    > Wenn du jedem Objekt alle potentiellen Files mitteilen möchtest, die sich
    > mit diesem öffnen lassen, hast du gigantischen Overhead.

    Mh, ich speichere jeden Mimetype in einer Tabelle ab und kodiere dann "lässt sich öffnen" als ein Bit. Dann benötige ich dafür genau ceil(log2(nDatentyp)) Bytes+die Tabelle. Das sollte mit einer Handvoll KiB machbar sein.

    > Nix mit 2kb, da
    > mit jedem neuen Objekt und jeder Version davon dieses mit allen Files
    > abgeglichen werden und ggf. ergänzt werden muss. Umgekehrt natürlich beim
    > Erstellen von File genauso -> Resultat: Gerade Notebooks werden unter der
    > Rechenlast zusammenbrechen bzw. nicht mehr benutzbar und der Akku hält dann
    > wahrscheinlich wieder nur noch 2h.

    Ja, es wäre wirklich die Methode, dem Nutzer mein Konzept vorzugaukeln und unter der Haube ein klassisches FS und eine RDB zu nutzen, besser. Eigentlich meinte ich das auch nur mit "Dateien sind ein Relikt der Vergangenheit" - das sollte nur heißen, dass der Nutzer das nicht mehr nötig haben sollte, da händisch mit rumzumachen.

    >
    > ------------------
    > ----------------------
    >
    > > ich denke die 0815 user möchte einfach mit dem Computer arbeiten und sich
    > nicht mit Viren und Einstellungen rumplagen.
    >
    > Weil man behauptet, dass ein System nicht angreifbar ist und kein gutes
    > Sicherheitstool vertrieben wird, heißt das dann automatisch, dass das
    > System sicher ist???? War nicht dieses Jahr das MacBook sogar das erste
    > Gerät, dass beim Hack-Wettbewerb gekapert wurde?
    > Mac-Interessierten wird noch heute eingeredet, es gibt keine Viren etc.,
    > weil es früher so war. Nur war es damals schlicht die Tatsache, dass zu
    > wenige Menschen Apple benutzten als das es sich lohnte dafür nach Backdoors
    > zu suchen. Ich kann auch Windows ohne Virenscanner betreiben und werde
    > damit lange leben können, ohne dass das System nicht mehr tut, denn format
    > c: Viren sind schon lange aus der Mode. Nur sollte man sich dann im Klaren
    > sein, dass die Daten jemand mitlesen könnte.

  18. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: oni 04.11.09 - 13:26

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder behauptest du jetzt, der Nabel der Welt zu sein
    > > und zentral zu definieren, was ein mieses Konzept ist?
    >
    > Selbstverständlich bin ich das :-P

    Hochmut kommt vor dem Fall. Und der Klügere gibt nach. Byebye.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.09 13:27 durch oni.

  19. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Zörfer 04.11.09 - 16:32

    TrashBoy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Manche wollen ihr Gerät einfach auspacken und direkt
    > > loslegen. Kennst Du doch. ;)
    >
    > Und was bringen denen dann lauter Programme, die sie gar nicht brauchen?
    > Man kann zwar loslegen, hat aber genausoviel Müll den man nicht braucht.

    Du verwaltest also keine Bilder, hörst keine Musik, verwaltest sie nicht, kuckst keine Filme, surfst nicht im Internet und programmierst nicht? Wozu hast Du einen Computer. Zum zocken reicht auch ne Konsole.

  20. Re: Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: tomtom 04.11.09 - 16:34

    Wenn man die Bilder mit Meta-Informationen annotiert, wie bei RDF und OWL möglich, kann man trotz einer zu Grunde liegenden zeitlichen Einordnung (Datum) auf der Platte noch neue zusätzliche Sortier-Varianten und Zusammenstellungen ermöglichen.

    Da wohl überwiegend nach einem speziellen Tag oder Anlass gesucht wird, dürfte die Speichervariante nach Datum oder Anlass sinnvoll sein. Sicherlich ist auch das nicht per default problemfrei, aber prinzipiell ist es ohnehin unwichtig wie physikalisch abgelegt wird, solange das konsistent durchgehalten wird - das geht auch schon jetzt. Theoretisch kannst du auch alles in einen Ordner werfen und immer alles durchsuchen, indem du jedem File genügend Meta-Infos zugibst.
    Allerdings steigt mit steigender Foto-Anzahl auch die Suchdauer an. Da man das nicht will ist es sinnvoll, nach wenigstens 1 Kriterium zu klassifizieren. (Anmerkung: Wenn du dann noch x-beliebige Formate und Versionen etc. so annotieren und auswerten willst, musst du jedes Mal, alle! Files durchsuchen und auswerten, um ihre Eignung zu prüfen. -> Das verlängert die Suchzeit sehr stark. Insofern ist das Runterbrechen auf, z.B. Dateitypen sinnvoll, damit man dann wenigstens nur noch die Versionen hat.)
    Eine Aufsplittung nach der Zeit ist bei Fotos ohne Probleme möglich. Wenn man Themen hat wird das nicht so einfach, weil man wie du angesprochen hast, auch an künstlichen Alternativ-Themen interessiert sein könnte und dann sowieso wieder alles durchsuchen muss.

    Beim Aufbrechen nach Datum, kann zumindest die Eingrenzung der Suche für einen Zeitraum die Suche erheblich beschleunigen, wenn das System, z.B. nach Tagen, Monaten, Jahren splittet - je nach Datenumfang.
    Dann muss nur noch auf einem kleinen physikalischen Bereich gesucht werden. Nur selten wird man nach Fotos suchen, wo man "z.B. selbst lachend drauf ist und einen Handstand macht unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme" -> lange Suchzeiten sollten somit oft vermeidbar sein.

    Wenn man eine hübsche relationale Datenbank nimmt, kann man diese Geschichte super umsetzen. Schnell ist das auch. Wenn man sogar noch geschickt die Meta-Infos in der Datenbank verwaltet, spart man sich auch noch die Analyse der Dateien und wird noch schneller und schlanker.
    Entwirft man selbst die Struktur, ist man prinzpiell Tool-unabhängig und wenn man es richtig gut macht, besteht natürlich prinzpiell die Chance, dass andere diese Variante aufgreifen, schon allein um die Migration zu ihrem System zu ermöglichen.


    > Man muss ja nicht jedes Objekt mit jedem verknüpfen.

    Ja - sicherlich nicht alles mit allem, aber die Vorteile der Verknüpfung auf Meta-Ebene will man nicht auf einen Bereich beschränken, damit man endlich mal Dinge entdecken kann, die man so nicht bemerkt oder gefunden hätte. Das Problem ist - Wo zieht man die Grenze. Einen nutzen durch Einbeziehung weiterer Bereiche wird fast immer gegeben sein. Zugleich wird dadurch immer stärker die Performance darunter leiden. Ich vermute, irgendwann macht mal jemand einen Vorstoß in der Richtung - wenn es ausgewogen ist und es das System nicht lahmlegt und der Möglichkeiten super, dann werden alle auf den Zug aufspringen. Wenn nicht, wird es für eine Weile der Todesstoß sein.

    > Ich wollte statt eines Baumes einen allgemeinen gerichteten Graphen nutzen.

    geht natürlich auch, dürfte aber bei der Suche etwas schwieriger zu handhaben sein

    > APT unter Linux schafft das ja auch.

    Wobei Linux an manchen Stellen einfach mal Dinge ohne Rücksicht auf Verluste über Bord wirft, die das System nur groß, langsam und unhandlich machen würden - wie APM, dass bei mir seit Mandrake 9 nicht mehr per default funktioniert.

    > Mh, ich speichere jeden Mimetype in einer Tabelle ab und kodiere dann "lässt sich öffnen" > als ein Bit. Dann benötige ich dafür genau ceil(log2(nDatentyp)) Bytes+die Tabelle. Das > sollte mit einer Handvoll KiB machbar sein.

    Das wird ja auch jetzt schon so ungefähr bei Windows gemacht und ist eigentlich eher starr - Mimetypeliste erstellen und jedes File verweist auf genau einen - Kennzeichnung per Dateiendung.
    Du musst natürlich noch die Versionen irgendwie mit einfließen lassen (*n Versionen), es sei denn sie werden als eigenständiger Typ gewertet. Durch die Operation hast du aber erst die Anzahl der Bits, um die Datentypen eindeutig unterscheiden zu können. Somit kann nicht ein File auf mehrere MimeTypes verweisen. Wenn das der Fall sein kann brauchen wir noch n* die obigen Bits.

    Wenn du jetzt möchtest, dass das OS entscheidet, ob es eine alte Instanz löschen kann, muss entweder das File ein paar Informationen mitführen od. aber die alte Instanz. Wenn es das File ist, muss, um zu löschen, das komplette System durchgegangen werden, ob irgendein File diese Variante benötigt - das kann dauern. Problematisch werden die Fälle, wenn das File zwar prinzipiell auf eine neuere Version gebracht werden kann, der Nutzer dies aber nicht möchte, weil er irgendwo einen uralt PC stehen hat, der nur mit der alten Version klarkommt - schwierige Handhabung. Fragen kann man den Nutzer wahrscheinlich auch nicht, weil er es typischerweise schlichtweg nicht beantworten kann.
    Wenn sich umgekehrt jedes File bei der Instanz meldet muss man zwar nicht jedesmal alles durchsuchen, wenn man aufräumen will, aber dann muss die Instanz auf alle Files verweisen werden, die es betrifft (n*Speicheradresse pro Instanz). Das dürfte heftig werden.

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Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


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