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"Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

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  1. "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: EinKrankerTyp 26.05.22 - 12:36

    Ja warum denn nun? Habe keine Antwort darauf finden können..

  2. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Madarejuwa 26.05.22 - 15:59

    Die Kernidee scheint zu sein, eine private Alternative zum ISP aufzubauen.
    Ein geteiltes NAS ist dafür aber mMn. zu wenig. Es bräuchte auch Webdienste wie z.B. ein soziales Netzwerk, eine Videoplattform oder einen Kartendienst. Jeder Teilnehmer könnte dann einen Server mit Mastodon, Diaspora, Peer-Tube oder etwa einen Mail-Server aufsetzen.

    Der Vorteil: Symmetrische Verbindungen ermöglichen hohe Datenraten in beide Richtungen ohne Unsummen an einen ISP dafür bezahlen zu müssen. Außerdem bieten privat betriebene Dienste mehr Datenschutz und Unabhängigkeit.

  3. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: robinx999 26.05.22 - 16:13

    > Der Vorteil: Symmetrische Verbindungen ermöglichen hohe Datenraten in beide
    > Richtungen ohne Unsummen an einen ISP dafür bezahlen zu müssen. Außerdem
    > bieten privat betriebene Dienste mehr Datenschutz und Unabhängigkeit.


    Die hohen Datenraten hat man am Ende aber nur wenn man Kabel verlegt über WLAN alleine bekommt man selten gute Datenraten über Grundstücksgrenzen hinweg, da die Mauern oft dick sind, wenn man Straßen überqueren will wird es oft noch schlimmer.
    Ja gut innerhalb eines Hauses mehrere Wohnungen klappt vermutlich noch, aber sobald man mit Nachbarn auch das Nebengebäude meint wird es schon schwieriger.

  4. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Madarejuwa 26.05.22 - 16:27

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die hohen Datenraten hat man am Ende aber nur wenn man Kabel verlegt über
    > WLAN alleine bekommt man selten gute Datenraten über Grundstücksgrenzen
    > hinweg, da die Mauern oft dick sind, wenn man Straßen überqueren will wird
    > es oft noch schlimmer.

    Im Artikel wurden dafür Richtfunkantennen vorgeschlagen. Ein Laser könnte auch funktionieren.

  5. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: robinx999 26.05.22 - 18:28

    Madarejuwa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die hohen Datenraten hat man am Ende aber nur wenn man Kabel verlegt
    > über
    > > WLAN alleine bekommt man selten gute Datenraten über Grundstücksgrenzen
    > > hinweg, da die Mauern oft dick sind, wenn man Straßen überqueren will
    > wird
    > > es oft noch schlimmer.
    >
    > Im Artikel wurden dafür Richtfunkantennen vorgeschlagen. Ein Laser könnte
    > auch funktionieren.

    Der wird für längere Strecken genannt damit kann man evtl. eine Straße überqueren, aber wenn wir von lizenzfreiem reden und da mit Rechtantennen und WLAN arbeiten hat man leider auch keine hohen Bandbreiten. Sobald der Internetausbau ein mal läuft ist halt die Frage was will man machen, aktuell habe ich 100Mbit Down 40 Mbit Up
    Angeblich will die Telekom im nächsten Jahr Glasfaserausbauen dann wären sogar 1000/200 buchbar, da kommt man mit Funktechnologie zwar problemlos hin wenn man lizenzpflichtige verwenden kann im lizenzfreiem Bereich ist das schlecht vor allem in Städten wo alle möglichen WLANs reinstrahlen

  6. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Madarejuwa 26.05.22 - 18:59

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im lizenzfreiem Bereich ist das schlecht vor allem in Städten wo alle möglichen WLANs reinstrahlen

    Das wäre doch mal ein spannendes Open Hardware Projekt: Eine kostengünstige Datenübertragung zwischen Häusern. Neben Richtfunk wäre eine Lösung wie das Projekt Taara von Alphabet interessant.

  7. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: berritorre 26.05.22 - 19:37

    Wenn man das Glück hat, dass man sich mit den direkten Nachbarn super versteht: Klasse! Mit meiner Nachbarin hier möchte ich eigentlich nicht mal den Hausflur teilen. Gott sei Dank ja auch nicht mehr lange.

    Aber selbst dann, sind wir doch mal ehrlich, mit sowas holt man sich doch nur Streit ins Haus. Wenn ich mir so die Eigentümerversammlungen ansehe ist immer irgendwas, worüber man sich streiten kann. Warum sich noch einen möglichen Grund ins Haus holen, worüber man sich streiten könnte. Zumal ich keine echten Vorteile sehe. Will ja nicht nur mit den Nachbarn kommunizieren. Und wenn, dann bräuchte ich doch gerade bei denen eben kein Internetz, Netzwerk, oder sonstwas. Sehe da wirklich nicht viele Vorteile, nur Pandoras Box. Aber vielleicht bin ich zu negativ und ein gebranntes Kind. ;-)

  8. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: P0.05 26.05.22 - 20:49

    Ich würde nicht einmal anderen Leuten in meiner Familie die Zuverlässigkeit und Sicherheit meines Netzwerks anvertrauen. Was soll ich dann anfangen, das Thema mit den Nachbarn überhaupt zu erörtern. Entweder sie haben keine Ahnung davon und wären genervt oder verunsichert über so einen Vorschlag, oder sie haben genug Ahnung um zu wissen dass sie das nicht wollen.

    Ich habe Haus-zu-Haus Verbindungen nur im ländlichen Raum und innerhalb von Familien gesehen. Zum Beispiel konnte nicht jeder DSL buchen, da hat dann derjenige teilen müssen, der es bekommen hat, über Richtfunk. Oder weil ein extrem schneller Anschluss angeschafft wurde, haben die Verwandten im Nachbarhaus ihre private Leitung bekommen. Aber in diesen Fällen gab es immer den "einen" der sich auskannte und alles eingerichtet hat. Das war keine Kooperation in dem Sinne

  9. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Urbautz 26.05.22 - 21:25

    Ich lese auch nur Gründe dagegen.

  10. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Runshak 27.05.22 - 03:56

    Mir ist bei diesem Artikel auch schleierhaft, warum ich meine Internetverbindung teilen wollen würde/sollte. Will ich Daten teilen, dann einfach zusammen ne Cloud mieten. Oder nen gemeinsamen Ordner bei der eigenen Cloud machen. Aber sonst? Warum sollte ich das tun? Ich sehe dabei überhaupt keine Vorteile sondern nur Nachteile. Und wenn es um Netflix oder sowas geht, dann wäre mir das schon zu blöd mit dem Aufwand und den Sicherheitsbedenken mit dem restlichen Internetzugriff. Nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll...

  11. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Oktavian 27.05.22 - 09:48

    > Warum sollte ich das tun?

    Für mich klingt der Artikel stark nach "Lösung sucht Problem".

    Wir haben an der Uni im Rahmen von nem Praktikum rund um Netzwerke und Netzwerksicherheit sowas auch mal gebastelt. Zwei Hosts A und B hatten ein VPN aufgebaut und ihre Netze freigegeben. Jeder dieser Hosts hatte Verbindung per VPN zu einem weiteren Host C und D, die natürlich auch miteinander reden können sollten.

    Es war ein lustiges Rumkonfigurieren mit VPNs, Netzen, Netzmasken, Routing- und Firewall-Einträgen. Wir haben vorher etwas geplant, es dann an nem Abend umgesetzt, dokumentiert und im Rahmen einer Seminar-Veranstaltung die Ergebnisse präsentiert. Lernwert hoch, Nutzwert gering.

    Sowas ist für Unternehmen lustig, die Standorte vernetzen wollen, aber doch nicht für Privatpersonen, die "einfach mal so" einer doch eher fremden Person Ressourcen bereitstellen wollen.

  12. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Oktavian 27.05.22 - 09:56

    > Die Kernidee scheint zu sein, eine private Alternative zum ISP aufzubauen.
    > Ein geteiltes NAS ist dafür aber mMn. zu wenig. Es bräuchte auch Webdienste
    > wie z.B. ein soziales Netzwerk, eine Videoplattform oder einen
    > Kartendienst. Jeder Teilnehmer könnte dann einen Server mit Mastodon,
    > Diaspora, Peer-Tube oder etwa einen Mail-Server aufsetzen.

    Witzige Idee. Ich wohne in einem Wohngebiet von ca. 160 Einfamilienhäusern, die meisten kenne ich zumindest grob. Hier wohnen viele, die ein eigenes kleines Unternehmen besitzen (Metallbauer, Installateur, Elektriker), viele Angestellte, ein Pilot, zwei Richter, ein Bauingenieur, ein Vermessungstechniker, usw. Einfach eine ziemlich bunt gemischte Nachbarschaft, die aber alle eint, dass sie sich ein Haus in dieser Lage leisten können.

    Das, was Du da beschreibst, können exakt 3. Da wäre meine Wenigkeit, aber ich hab nicht so Interesse daran. Da wäre ein Berater für IT-Security in Enterprise-Netzen. Und da wäre einer, die als Trainer für MS-Produkte arbeitet und quasi ein kleines RZ im Keller betreibt.

    Bei uns wären das also knapp 2% der Eigentümer. Das würde ein doch eher einsames Netz. Klar könnte man sowas machen für alle, so quasi als Dienstleistung. Dann arbeitet man tagsüber für Geld, und abends auch nochmal. Super Hobby. Die anderen verlassen sich natürlich drauf, und Du darfst 24*7 Support dafür machen.

  13. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: Zim 27.05.22 - 10:16

    EinKrankerTyp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja warum denn nun? Habe keine Antwort darauf finden können..

    Ich auch nicht.
    Ich teile mein Internet hier mit 3 anderen Wohnungen. Aber der einzige Grund war damals zu Studizeiten die Geldersparnis.
    Auf die Idee kamen wir, weil meine Vormieter mit der Wohnung gegenüber ein Lankabel ziehen durften. Diese Wohnung war auch am Einfachsten anzubinden.
    Bei den Nachbarn direkt über mir gehts gut mit Wlan, die Router kleben halt unter der Decke und der StudiWG im Vorderhaus mittlerweile mit Richtfunk. Anfangs gings da noch mit nem normalen Router, aber mit zunehmender Dichte der drahtlosen Netze benötigt man Richtfunk.

    Heute brauche ich die Geldersparnis nicht mehr. Aber die Studis sind saufroh, dass sie 250/50 für 1,66¤ pro Nase bekommen.

    Immer wenn mal jemans untervermietet und wirklich Fremde da sind, bekommt der/die nen Router mit VPN dazwischengeknallt.

    Probleme gabs nie, dafür warten die Informatikstudenten die Nextcloud.

    Erhöht irgendwie auch den nachbarschaftlichen Kontakt.

  14. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: most 27.05.22 - 12:10

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar könnte man sowas machen für alle, so quasi als
    > Dienstleistung. Dann arbeitet man tagsüber für Geld, und abends auch
    > nochmal. Super Hobby. Die anderen verlassen sich natürlich drauf, und Du
    > darfst 24*7 Support dafür machen.

    Ja, aber selbst wenn man diese Dienstleistung als Hobby und gerne erbringen würde, wo wäre der Mehrwert in diesem Wohngebiet?

    Mal die gesamte Filmsammlung teilen? Wohl eher nicht, selbst wenn es wirklich nur die sprichwörtlichen Urlaubsfilmchen wären.

    Der ganz große Vorteil der etablierten kommerziellen Dienste im Netz ist doch, dass ich eben nicht auf die Nachbarschaft angewiesen bin, weil selbst unter 1000 Leute nicht die Interessen zu finden sind, wie unter Millionen und Milliarden von Nutzern.
    Es fällt auch die Anonymität weg, weil man unter 1000 Leuten die sich ein bisschen kennen über die Inhalte identifizierbar ist.

    Selbst bei 100% legalem und jugendfreiem Kram will ich doch nicht, dass alle von meinen Interessen und Vorlieben wissen.

  15. Re: "Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist."

    Autor: berritorre 27.05.22 - 17:05

    Ja, als zum lernen ist das ganz sicher eine sehr spannende Geschichte. Für die Vernetzung von Unternehmensstandorten ist es sicher auch eine interessante Sache.

    Aber auch da hat die Cloud schon einiges verändert.

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