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Und was ist mit Deduplizierung?

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  1. Und was ist mit Deduplizierung?

    Autor: JouMxyzptlk 09.06.16 - 14:57

    Haben die das endlich "nativ" mit drin oder muss man es wieder vom Server 2016 klauen?
    Dass Storage Spaces mit Tiering unter Win10 geht (mit powershell einrichten) freut mich auch schon, man merkt dass die MFT und die Verzeichnis-Strukturen auf der SSD liegen, währen die meisten Dateien auf der HDD sind. Ich hab da so einen extrem ausladenden Verzeichnisbaum wo etliche mit desktop.ini ein icon haben. Vor dem Tiering hat das 30+ Sekunden gedauert wenn man es nach einem neustart aufgemacht hat, jetzt ist es sofort da.

    Und dann muss beides verheiratet werden: Storage Spaces mit Tiering und Deduplizierung. Ideal für das Spielelaufwerk mir Steam, Origin und zig Spielen außerhalb von den beiden.

    Ultra HD ist LOW RES! 8K bis 16K sind mein Metier.

  2. Re: Und was ist mit Deduplizierung?

    Autor: AmaTrykowski 09.06.16 - 15:28

    Schade, dass es nicht möglich ist ZFS unter Windows zu nutzen. Dann wäre ich schon sehr glücklich. Deduplizierung, bessere Snapshots und Raid.

  3. Re: Und was ist mit Deduplizierung?

    Autor: NeoCronos 09.06.16 - 16:04

    Oder man benutzt halt nicht Windows o0

  4. Re: Und was ist mit Deduplizierung?

    Autor: JouMxyzptlk 09.06.16 - 17:28

    AmaTrykowski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade, dass es nicht möglich ist ZFS unter Windows zu nutzen. Dann wäre
    > ich schon sehr glücklich. Deduplizierung, bessere Snapshots und Raid.

    Wegen Deduplizierung hatte ich da mal nachgefragt, keine online-deduplizierung (braucht zu viel RAM und CPU Power), nur Daten die drei Tage alt sind deduplizieren als täglichen oder stündlichen background Task wenn nicht zu viel los ist. (Das sind die Standards von Server 2012 R2, mit sehr guten Erfahrungen)...
    Man glaub kaum wie unfreundlich die Linux community sein kann, "wieso denn nicht online", falsche Samba Tipps und und.
    Jetzt ist es Server 2012 R2 auf der Kiste, gleiche Hardware wie vorher (Okay, 8 TB Archive HDD's), Software-RAID5, booten von Software RAID1/UEFI, verschlüsselt, dedupliziert, und mit mehr Geschwindigkeit im LAN bei gleichzeitig weniger CPU Last also vorher mit dem Linux. Und das als "einfach zusammengeklicke config". Okay, Software RAID1+UEFI boot mit beiden Platten korrekt bootfähig muss man wissen wie man macht, aber das ist bei Linux nicht anders.
    Kann sein dass es JETZT wieder besser ist mit Linux, oder eher einer BSD-Variante.

  5. Finger weg: Deduplizierung sollte man bei ZFS vermeiden ==> btrfs

    Autor: Anonymer Nutzer 10.06.16 - 12:55

    So wie ich das mitbekommen habe, sollte man als Klein-Anwender Deduplizierung unter ZFS sozusagen unter allen Umständen vermeiden weil diese dann gravierend Arbeitsspeicher-Ressourcen in Anspruch nimmt und unter Umständen "ewig" dauern kann. (Kann da jemand praktische Erfahrung beisteuern?)

    Fragt sich ohnehin ob man
    - wenn man Anforderungen a la ZFS hat -
    nicht gleich zum "Original" greift und ZFS in dem Betriebssystem nutzt
    für das es von Oracle vorgesehen wurde.

    Ansonsten ist ja Ubuntu das zweite "Original" mit dem man ZFS gut nutzen können soll.

    Und überhaupt, nach den Empfehlungen diverser Experten ist man selbst unter Linux / Ubuntu als nicht vorbelasteter bzw. in seiner Entscheidung freier(!) Anwender mit btrfs wesentlich besser bedient als mit ZFS.

    ZFS-on-Linux scheint sich vor allem für den Produktiv-Einsatz vor allen in denjenigen Unternehmen zu eignen, in denen ZFS bereits im Einsatz ist.

    Wenn man einen Linux-Server in eine bestehende Infrastruktur
    - in der bereits ZFS genutzt wird - integrieren möchte,
    dann ist ZFS-on-Linux die perfekte Wahl.

    Wenn ZFS in einer Organisation noch nicht im Einsatz ist,
    dann wird mehr oder weniger dringend davon abgeraten damit anzufangen.

    Angeblich ist es Oracle selbst, die es betreiben, btrfs zu forcieren.

    Es stünde Oracle(Sun) als Urheber von jeweils ZFS und btrfs frei
    die Weiterentwicklung von ZFS so zu betreiben
    dass die Vorteile von btrfs in ZFS einfließen.

    Das bedeutet im Prinzip,
    dass es btrfs als eigenständiges Produkt von Oracle
    "eigentlich" gar nicht geben dürfte
    und statt dessen die nun unter btrfs bekannte Funktionalitäten
    als Weiterentwicklung von ZFS stattfinden müsste.

    Dem ist jedoch nicht der Fall - Oracle scheint auf (recht) lange Sicht btrfs zu präferieren.
    Dieser Eindruck scheint zumindest zu entstehen.
    Also eher: btrfs deckt ZFS-Fähigkeiten ab als umgekehrt.

    Zudem sind die Rechte/Lizenzen bei ZFS und btrfs anders gelagert.

    Das alles könnte heißen:
    ZFS ist in Bezug auf seine Weiterentwicklung in einem gewissen Maße "beschränkt"
    weil die Goodies in Form von neuen, vorteilhaften Features bei btrfs stattfinden.

    Die tatsächliche Quasi-Modernisierung des ZFS-Konzeptes findet als (unter derzeitigen Umständen) anscheinend eher bei dem btrfs-Zweig statt.

    Allen Nicht-Konzern-Anwendern
    oder allen Anwendern, die in ihrer Entscheidung frei sind,
    wird mehr oder minder direkt ans Herz gelegt lieber gleich auf btrfs zu setzen
    und ZFS links liegen zu lassen.

    Manche Experten vermuten,
    dass Oracle sich mit btrfs wettbewerbsmäßig
    besser gegen Microsoft aufgestellt sieht (in Bezug auf ReFS).

    Auch der Google-Ober-Admin spricht sich für btrfs aus:
    Er trifft die Aussage, dass btrfs nun für den Produktiv-Einsatz und den Massenmarkt reif ist.

    Ich selber
    - als Super-Mini-Anwender mit allerhöchsten Anforderungen und Basis-Budget -
    bin mit btrfs (unter Ubuntu) im "Raid 1"-Einsatz hoch zufrieden.

    Besser als btrfs geht es für mich mit meinen hohen Ansprüchen nicht.
    (Alles haben wollen, nix/kaum was dafür bezahlen wollen,
    bitteschön minimaler Admin- und Pflege-Aufwand
    und am besten noch dazu bereits vorhandene Hardware recyceln.)

    Klassisches RAID bzw. ZFS kann für Anwender,
    die zwar hohe Ansprüche haben,
    jedoch kaum etwas ausgeben wollen und keinem schlecht bezahlten Admin
    die Arbeit aufs Auge drücken können,
    schnell zu einem Mini-Alptraum werden,
    wenn doch mal was schief geht bei klassischem RAID bzw. ZFS.

    Der Zeitaufwand, der bei ZFS und klassichem RAID geleistet werden muss
    um aus einer technisch problematischen Situation wieder rauszukommen,
    ist wohl immens.

    Vor einem Jahr wurde btrfs noch hauptsächlich nur für RAID 0 und RAID 1 empfohlen,
    RAID 5/6 schien wohl noch hoppelig zu sein und wurde vorsichtshalber nur "zum Testen" empfohlen.

    Weiß nicht ob es für btrfs RAID 5/6 mittlerweile eine Empfehlung gibt für den Produktiv-Einsatz. Für mich RAID 5/6 ohnehin kein Thema.
    Anwender die btrfs in RAID 5/6 Konfiguration tatsächlich produktiv einsetzen
    haben bislang noch nicht die weiße Flagge gehisst und sind wohl soweit zufrieden.

    Wer die Wahl hat, der könnte mit btrfs wohl recht zufrieden werden.
    Jedenfalls zufriedener als mit ZFS und klassischem RAID -
    sollte man denjenigen vertrauen, die alles (teils schmerzvoll) ausgetestet haben.

    ReFS - die große Frage.
    Mal sehen wie es mit Windows 10 (Pro) weitergeht.
    Irgendwann wäre von Microsoft ja auch mal ReFS für den Desktop fällig.

    ReFS werden ja ähnliche Fähigkeiten nachgesagt wie btrfs (CoW).
    Ob sich da mal was tut?
    Oder ob das noch Jahre dauert bis Microsoft mit ReFS in die breite Offensive geht?
    Vielleicht wird das ja was mit W10 RS2 / RS3. Wer weiß. Schön wäre es ja.


    --------------------------------------------------------

    Nota bene:
    RAID gibt es tatsächlich nur bei dem ursprünglichen RAID.
    Bei btrfs werden die RAID-Begriffe mehr als ein Synonym für eine vergleichbare Festplatten-Konfiguration geführt, denn die Umsetzung der Funktionalität wird ja tatsächlich komplett anders realisiert (sonst könnte btrfs ja nicht besser sein als klassisches RAID).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.16 12:55 durch cicero.

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