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Komischer Artikel

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  1. Re: Komischer Artikel

    Autor: violator 05.03.14 - 14:45

    Eben. Mit der Argumenation könnte er es ja auch fordern, aus Egoshootern die Sniper zu entfernen und stattdessen alles nur noch auf MGs zu setzen.

  2. Re: Komischer Artikel

    Autor: zampata 05.03.14 - 14:50

    Sammie schrieb:
    >
    > Viel merkwürdiger finde ich es, sowas an den Verkaufszahlen festzumachen.
    > Das ist so als würde man sagen, jedes Musikstück, was es nicht in die
    > Mainstream-Charts schafft, ist automatisch Müll. Oder zu sagen Angry Bird
    > wäre besser als Spiel XY nur weil die Verkaufszahlen höher sind.

    Doch genau das ist es ;-) Zumindest solang es um Bereiche geht, deren Zweck in der Erwirtschaftung eines Gewinnes liegt.
    Gewiss gibt es sowohl bei Spielen auch bei Musik noch einige, die den Zweck ihres Handelns nicht im Erwirtschaften von Gewinnen sehen sondern im Schaffen der Kunst. Für diese Leute stimmt diese Aussage natürlich nicht.

    Doch wer ist dies? Wer macht etwas nur wegen der Kunst oder aufgrund eines Hobbys?
    Die großen Publisher? Nein. Der kleine Hobby Entwickler, der ... den ersten Counter Strike Mod erfand? Ja. Der Publisher der Versucht Counter Strike zu verkaufen? Eher nicht.
    Ist doch bei Musik genauso. Die Ganzen Musikerfritzen, die das nur machen um ihre Millionen zu scheffeln, machen es nur aus diesem Grund. Würden gelbe CDs sich besser als rote verkaufen wären alle CDs gelb.

    Das Musikstück welches im Mainstream Chart Platz 1 belegt ist besser als jenes von Platz 2, da mehr $$$. Das Musikstück 1 aus der Indiplattform mag deutlich besser sein als jenes aus dem Mainstream Chart Platz 1.

    Sammie schrieb:
    >Es gibt eben für jedes Genre eine gewisse Zielgruppe, die aber nicht zwingend den >Geschmack der breiten Masse treffen muss - und wenn sich so ein Spiel nur 3 Mio >mal verkauft, ist das trotzdem eine stolze Zahl.
    Ja klar. Daher nimmt man bei so was ja meist die Rendite. Wenn du den Manager des 3 Mio Spiels fragst wird er dir sicher sagen, dass er es gern 60 Mio Mal verkauft hätte ;-)

    Es gibt einfach nur noch wenige Firmen die ihren Zweck in ihrer Stammkundschaft sehen. Das trifft fast nur noch auf alte Familienunternehmen zu.


    Sammie schrieb:
    >Klar, verkaufen sich Shooter besser - aber das macht sie nicht automatisch zum >besseren Genre - sowas ist eine rein subjektive Meinung jedes Einzelnen. Das >bessere an Shootern ist vorallem der Umsatz für den Entwickler.
    Du sagst es. Und warum machen Entwickler / Firmen spiele?



    Was ich sagen will: was ist ein gutes Spiel?
    Aus Firmensicht: eines, welches einen guten Gewinn und eine noch bessere Rendidte bringt
    Was ist aus Spielersicht ein gutes Spiel: eines, dass Spaß macht

    Letzteres kann man nicht objektiv messen, ersteres schon.
    Anscheinend macht einer großen Anzahl an Menschen aber die Fortsetzungsspiele Spaß zumindest kaufen sie immer wieder die Fortsetzung.

    Trotzdem können wir die Spiele scheiße finden ;-)


    Sammie schrieb:
    >rumballert und mehr Zeit hat sich in der virtuellen Welt umzusehen, muss die Welt >selbst eben mehr bieten - aber diesen Mehraufwand will kaum ein Entwickler >machen - und es würde auch die Zielgruppe nicht erhöh
    Ja früher, die gute alte Zeit... Damals bauten die Entwickler noch nette Gimmicks und Hidden Eggs ein. Damals , ja das war einfach eine andere Zeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.14 14:56 durch zampata.

  3. Re: Komischer Artikel

    Autor: Anonymouse 05.03.14 - 15:04

    Ich bin nicht allein <3

  4. Re: Komischer Artikel

    Autor: PapstJL4U 05.03.14 - 15:11

    Der Artikel ist unangenehm provozierend. Es ist okay ein Genre zu Verurteilen, aber das kann man auch besser machen. Wenn die Argument schwach sind, dann verliert auch eventuell berechtigte Kritik seine Wirkung.

    Zum Schleichgenre: Dies war nach meiner Erfahrung nach nie der absolute Mainstream. Splinter Cell war erfolgreich, aber es war eben kein Battlefield, Halo oder Fifa. Schleichspiele sind wie Bemus/Fighting-Games ein bekanntes, großes Genre, aber werden niemals die großen Hits landen. Fighting-Games Entwickler haben allerdings schon lange festgestellt, dass es sich hierbei lohnt den Fokus auf die Kerngruppe zu setzten und dabei Abstriche in gewissen Bereichen zu machen. Die Kerngruppe an Kunden braucht nicht das Maximum an Grafik, Sound und Story, sondern wollen meist nur den Teil, der das Genre ausmacht.
    Für mich sind Schleichspiele 3D-Timing-Puzzel. Sie belohnen Ruhe, Behutsamkeit sowie Plannung und zeitlich korrekte Ausführung. Linearität oder Offenheit - das ist kein Schwerpunkt in Schleichspielen. Die ersten Splinter Cell Spiele waren sehr linear mit größeren 'Puzzelräumen' und dies war vollkommen okay. Hingegen waren die älteren Hitmans von fast komplett offenen Levels geprägt. Hier finde ich auch gerade die Erwähnung von Hitman:Abs. als unangebracht. Es hat zwar gute Kritiken als Spiel bekommen, aber einige Fans der alten Teile finde gerade Absolution als schwachen Teil. Die Level sind sehr linear und klein im Vergleich zum Vorgänger und Kostumeparty ist fast nix wert, wohingegen Splinter Cell-esques schleichen belohnt wird mit an der Wand kauern und 30 Sekunden hinterm Sofa warten.
    Splinter Cell selber machte auch erstmal ein groben Fehltritt, bevor wieder mehr wie im aktuellen Teil mehr Wert auf den Schleichaspekt legte.

    Im Endeffekt verstehe ich auch nicht die Kritik des "starren Regelwerkes". Jedes Spiel hat dies und die Spieler wollen das auch. Viele Spieler haben kein Problem mit obstrusen Regelwerken. Wir befinden uns gerade auch im GoldenAge of Boardgaming und dieses Genre ist voll von Spielen, die davon leben merkwürdige Regel aufzustellen und Spieler die Spass daran haben sich in diesen merkwürdigen Regeln zu beweisen. Puzzel haben auch ein starres Regelwerk: 1) 'Gewonnen hat, wer das komplette Bild fertig hat. und 2) Puzzelteile bleiben starr. Stelle sich mal jemand vor, die Puzzelteile würden sich über die Zeit verändern. ;)

    Ein starres und am besten transparentes Regelwerk ist das beste, was einem Spiel passieren kann. Es erzeugt geringen/keinen Frust und Spieler können es erschließen und haben ein Erfolgsgefühl, wenn sie es geschafft habe. Für den Moment des Spielens wollen wir ein starres Regelwerk und über längere Zeit wollen wir unterschiedliches, was sich die Entwickler zu nutze machen können um neue Spiele zu schaffen.

  5. Zusammenfassung

    Autor: s.katze 05.03.14 - 20:57

    Volle Zustimmng, Papst. Der Artikel war, wie bereits von vielen hier erwähnt, größtenteils Quatsch. Die meisten Argumente waren dünn oder an den Haaren herbeigezogen. Dass der Autor ein niedergehendes Genre betrauert, sorry, aber das haben anscheinend wirklich nur 2-3 Leute hineininterpretiert. Die anderen haben ganz richtig erkannt, dass der Autor das Genre nicht ausstehen kann.

    Zusammenfassend kann man die Aussage des Artikels wie folgt widergeben:

    Ich mag das Genre nicht.
    Ich mag Thief nicht.
    Ich mag intelligentes Argumentieren nicht.

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