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Was ich schon immer darüber wissen wollte

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  1. Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: Usernäme 27.03.19 - 14:00

    Ka, gar nichts?

  2. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 27.03.19 - 17:23

    Hey, alt-eingesessener ITler, der sich nicht mit modernen Technologien auseinandersetzen mag und aufgrund seiner altbackenen Arbeitsweise und der maximalen Zahl von 15 gleichzeitigen Usern auf seiner Personal Homepage auch nicht nachvollziehen kann, warum sie existiert.

    Bist was ganz besonderes!

    Währenddessen verdienen wissbegierige ITler massig Geld und steigen beruflich Monat für Monat weiter auf, weil sie mit 18 komplette Cloud-Infrastukturen durchkonfigurieren können.

    Gut gemacht! Hast es der Welt gezeigt :)

  3. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: SchrubbelDrubbel 27.03.19 - 21:38

    Cloud-Infrastrukturen bestehen aus Hardware!
    Das Container-Buzzword-Bingo nervt.

  4. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: The Ego 28.03.19 - 13:24

    Hey IT-Neuling, vielleicht verstehst Du dass IT "ein wenig mehr" ist, als sich - wohl gemerkt schon mit 18 !!! - eine schicke Cloud aufzuziehen ;)

    Für große Webauftritte, Onlineangebote wie Netflix, iTunes und Co. oder das fiese Berechnungsbackend der Firma XYZ, das jeden 20ten im Monat 1000% mehr Leistung benötigt, weil es die Lohnabrechnung macht ist, ist so eine schicke Cloud echt nicht übel. Besser einmal im Monat für paar Stunden die Leistung individuell erhöhen, als 100 Server vorzuhalten, die 99% im Idle rumgurken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 13:25 durch The Ego.

  5. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 28.03.19 - 14:21

    SchrubbelDrubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cloud-Infrastrukturen bestehen aus Hardware!
    > Das Container-Buzzword-Bingo nervt.

    Achso, man baut quasi einen Rechner zusammen und hat eine Cloud-Infrastruktur?

    Cloud-Infrastukturen bestehen _auch_ aus Hardware.

    Nervt es, weil du es nicht verstehst?

  6. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 28.03.19 - 14:36

    The Ego schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hey IT-Neuling, vielleicht verstehst Du dass IT "ein wenig mehr" ist, als
    > sich - wohl gemerkt schon mit 18 !!! - eine schicke Cloud aufzuziehen ;)

    Es ist ein großer Unterschied dazwischen, "eine Cloud aufzuziehen" (was du jetzt gerade wohl wie eine OwnCloud Instanz oder so was siehst?!) und eine Cloud-Infrastruktur aufzuziehen, die deine Applikation bzw. deinen Dienst fährt.

    Die 18 war wohlgemerkt eine Zierzahl, um auf den klassischen IT-Trend hinzuweisen. Die kommende Generation kann IT besser als du, auch wenn du meinst, du hast die Erfahrung für dich gepachtet. Ich selbst bin um einiges älter.

    > Für große Webauftritte, Onlineangebote wie Netflix, iTunes und Co. oder das
    > fiese Berechnungsbackend der Firma XYZ, das jeden 20ten im Monat 1000% mehr
    > Leistung benötigt, weil es die Lohnabrechnung macht ist, ist so eine
    > schicke Cloud echt nicht übel. Besser einmal im Monat für paar Stunden die
    > Leistung individuell erhöhen, als 100 Server vorzuhalten, die 99% im Idle
    > rumgurken.

    Es ist auch für kleine Unternehmen bereits preiswerter, seine Applikation skalierbar in die Cloud zu setzen und ist auch mit diversen Sicherheitsaspekten verbunden. Will z.B. mal sehen, wie ein 50¤ Strato Root Server DDOS abwehrt. Und jetzt antworte am besten noch mit Cloudflare.

    Du verstehst, wie man sieht, unter Cloud "100 Server, die 99% im idle rumgurken". Cloud ist aber genau das, was du im Satz davor beschreibst. Eine Applikation/ein Dienst wird skalierbar gestaltet (d.h. sie/er erzeugt keine Änderungen im lokalen System und nutzt wiederrum skalierbare Dienste als Datenquelle/Datenspeicher). Du kannst nun eine (kleine) Instanz davon fahren (kostet dich dann so deine 23¤ im Monat bei Azure, zumindest nachdem du deine 230¤ Free-Usage aufgebraucht hast), du kannst eine große Instanz fahren (Geht so bis 14.000¤/mtl pro Instanz, je nach Hardware) und du kannst einen Load-Balancer schalten und nach und nach die Instanzen erhöhen, je nachdem, wie viel Last deine Applikation hat (was sich dann auch noch mal vollständig automatisieren lässt).
    Du zahlst genau für die Last, die du tatsächlich auf deiner Applikation hast. Noch wichtiger, Hardware rauf- und runterschrauben ist eine Sache vom Verschieben eines Reglers im Azure Portal/AWS.

    Weiterhin wird Deployment extrem vereinfacht, wenn du deine Dienste so gestaltest. Du kannst lokal einen reinen, kleinen Container zusammenbauen, der deine Applikation enthält (üblicherweise mit einer vernünftigen CI dahinter) der alle notwendigen Abhängigkeiten enthält, du kannst dein Datei-System auf read-only schalten, was die Sicherheit enorm erhöht, die Container enthalten absolut nur die notwendigsten Tools, die der dahinter arbeitende Dienst benötigt und jeder Container ist in sich geschlossen. Dann kannst du das Ding dann einfach gegen Azure/AWS schießen und es wird dort mit deiner Wunschhardware hochgefahren.

    Alles in allem hast du halt nur gezeigt, dass du von Cloud einfach keine Ahnung hast und das für dich anscheinend nichts weiter als OneDrive oder ein Data-Center ist. Das Stichwort bei Cloud ist die Skalierung deiner Applikation, ohne eine skalierbare Applikation verlagert man halt einfach nur die Hardware zu einem anderen Anbieter und das hat dann offensichtlich keinen Mehrwert für dich.

    Ich rate dir, dich mal vernünftig damit auseinander zu setzen, sonst wirst du in den kommenden Jahren den Faden verlieren. Aber ist ja deine Zukunft, was weiß ich schon. Den klassischen Backup-Admin wird es halt einfach bald nicht mehr geben, aber mach du mal.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 14:40 durch TheUnichi.

  7. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: Usernäme 28.03.19 - 16:32

    Na wunderbar, dass tolle ist, dass ich Recht wenig mit IT zu tun habe. Das komische Computer Gedöns überlasse ich lieber den Pickel Langhaar Jungfrauen. Ich bin zu höherem Berufen



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 16:37 durch Usernäme.

  8. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: SchrubbelDrubbel 28.03.19 - 19:26

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Es ist auch für kleine Unternehmen bereits preiswerter, seine Applikation
    > skalierbar in die Cloud zu setzen und ist auch mit diversen
    > Sicherheitsaspekten verbunden.
    Dafür gibts VMs

    > Will z.B. mal sehen, wie ein 50¤ Strato Root
    > Server DDOS abwehrt. Und jetzt antworte am besten noch mit Cloudflare.

    OSI nicht verstanden?

  9. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 29.03.19 - 13:35

    SchrubbelDrubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Es ist auch für kleine Unternehmen bereits preiswerter, seine
    > Applikation
    > > skalierbar in die Cloud zu setzen und ist auch mit diversen
    > > Sicherheitsaspekten verbunden.
    > Dafür gibts VMs

    In VMs fährst du komplette Betriebssysteme, keine kleinen, reduzierten Container die lediglich sämtliche Grundvorraussetzungen für diese Dienste mitbringen.

    Weiterhin ist Containerisierung auch Virtualisierung.

    > > Will z.B. mal sehen, wie ein 50¤ Strato Root
    > > Server DDOS abwehrt. Und jetzt antworte am besten noch mit Cloudflare.
    >
    > OSI nicht verstanden?

    DDOS nicht verstanden? DDOS wehrst du ab, indem du durch Systeme kommst, die es besser abkönnen und die Zugriffsraten entsprechend limitieren. Keines deiner Systeme kann einen richtigen DDOS Angriff direkt ab. Spätestens hier benötigst du, als normaler Mensch, einen Cloud-Dienst.

    Fakt ist, dass ich Recht habe, was auch dadurch ersichtlich ist, dass du auf den Rest nicht eingegangen bist.

    Lass dich nicht abhängen.

    Wünsche ein schönes Wochenende.

  10. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: redmord 29.03.19 - 14:48

    https://www.hetzner.de/unternehmen/ddos-schutz/
    https://www.golem.de/news/hoster-hetzner-bietet-kostenlosen-ddos-schutz-1609-123017.html

    Ob das jetzt auf Strato ebenfalls zutrifft, ka..

  11. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 29.03.19 - 15:23

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.hetzner.de
    > www.golem.de
    >
    > Ob das jetzt auf Strato ebenfalls zutrifft, ka..

    Versteh mal, wie das funktioniert. Die machen nichts anderes, als dir einen Reverse Proxy zu geben, der den Traffic limitiert und weiteren Traffic abfängt und ins leere laufen lässt.

    Das kannst du halt machen, wenn du exorbitant viel Hardware zur Verfügung hast, die gut angebunden ist und das ist eben nur bei Hostern und Cloud-Anbietern der Fall. Ob du das nun über CloudFlare oder einen ähnlichen Dienst von Hetzner oder Strato machst, ist jacke wie Hose. In beiden Fällen landest du in Cloud-Infrastukturen, die genau auf diese Situationen ausgelegt sind und deine Kommunikation wird durch verschiedenste Dienste geroutet, die du nicht mehr unter Kontrolle hast (und dessen Kontrolle man sich eben auch nicht leisten kann)

  12. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 29.03.19 - 15:26

    Usernäme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na wunderbar, dass tolle ist, dass ich Recht wenig mit IT zu tun habe. Das
    > komische Computer Gedöns überlasse ich lieber den Pickel Langhaar
    > Jungfrauen. Ich bin zu höherem Berufen

    Bist ein ganz besonderer Hengst im Stall.

    Argumentlos gegen etwas kotzen, was einem den Job abnimmt und dann am Ende rumkotzen, dass man keine Jobs mehr kriegt.

    Ein trauriges Ende dass einen Großteil der ITler trifft, vor allem jene, die sich bereits selbst vergessen und aufgegeben haben.

  13. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: redmord 29.03.19 - 15:42

    Hetzner macht das auch für 50 ¤ Dedicated Root Server. Ich selbst muss dafür nicht in die Cloud.

  14. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: TheUnichi 29.03.19 - 16:22

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hetzner macht das auch für 50 ¤ Dedicated Root Server. Ich selbst muss
    > dafür nicht in die Cloud.

    Noch mal, versteh bitte, wie es funktioniert.

    Sobald Hetzner dir "DDOS Schutz" anbietet, schalten sie einen Reverse Proxy, der Requests gegen deinen Host annimmt, limitiert und dann an deinen tatsächlichen Server weiterleitet.

    Das _ist_ Cloud. Hetzer benötigt dafür einen großen Cluster an Servern, die die Traffic-Spitzen abfangen und verwerfen. Die können das. Du kannst das nicht mit eigener Hardware.

    Mich würde es nicht mal ansatzweise wundern, wenn dein Traffic trotzdem über AWS (CloudFlare)/Azure/Google geleitet wird, weil Hetzner auch nur deren Dienste nutzt, weil sie gut und günstig sind.

  15. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: Usernäme 29.03.19 - 17:25

    Wie gesagt, bin kein ITler, deswegen glaube ich nicht, dass mir irgend ein ITler den Job ersetzen wird, egal wie viel er über Kuba Netze weiß.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.19 17:26 durch Usernäme.

  16. Re: Was ich schon immer darüber wissen wollte

    Autor: skipper664 31.03.19 - 05:11

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    >
    > Es ist ein großer Unterschied dazwischen, "eine Cloud aufzuziehen" (was du
    > jetzt gerade wohl wie eine OwnCloud Instanz oder so was siehst?!) und eine
    > Cloud-Infrastruktur aufzuziehen, die deine Applikation bzw. deinen Dienst
    > fährt.

    Jep, mann muss sich mit so Sachen auseinandersetzen wie (ich rede nicht von owncloud) -

    public, hybrid oder private cloud?
    welche Ressourcen werden die Applikationen auf meiner Cloud verbrauchen?
    was passiert mit meinen Daten in einer nicht-privaten Cloud, wenn die Verschlüsselung, die ich jetzt verwende in fünf Jahren überholt ist?
    welche Cloud-Infrastruktur schnalle ich am besten darunter (aber eigentlich ist der Artikel ja über kubernetes - da ist so was wie cloudfoundry schon mal raus ... - oder muss man das auch kennen)?
    welche Latenzen können die Applikationen ab, damit ich mehrere Standorte für die Ausfallsicherheit nutzen kann?
    macht es Sinn bestimmte Applikationen in eine Cloud zu schieben oder ist es günstiger spezialisierte dedizierte Systeme zu verwenden?

    Im Prinzip ist das alles alter Wein in neuen Schläuchen - die Themen kann man in IBM-Literatur der späten neunziger für die Z-Hoster (ich glaub, das waren die Kollegen der Telekom - bin aber nicht sicher) alle schon finden.

    > Die 18 war wohlgemerkt eine Zierzahl, um auf den klassischen IT-Trend
    > hinzuweisen. Die kommende Generation kann IT besser als du, auch wenn du
    > meinst, du hast die Erfahrung für dich gepachtet. Ich selbst bin um einiges
    > älter.

    Das hoffe ich mal - ich will bald in Rente :)

    >
    > Es ist auch für kleine Unternehmen bereits preiswerter, seine Applikation
    > skalierbar in die Cloud zu setzen und ist auch mit diversen
    > Sicherheitsaspekten verbunden. Will z.B. mal sehen, wie ein 50¤ Strato Root
    > Server DDOS abwehrt. Und jetzt antworte am besten noch mit Cloudflare.

    ... ja, cloud ist mit gewissen Sicherheitsaspekten verbunden. Einige Probleme aus der "alten" Welt wurden da gut eingebracht, mit der zusätzlichen Virtualisierung hat man sich aber auch einige neue Probleme eingefangen. - Die Antwort des kleinen Unternehmens ist egal wo - ich nutze den Service, den mir mein Hostprovider anbietet - was das genau ist, ist ihm herzlich egal.

    > Du verstehst, wie man sieht, unter Cloud "100 Server, die 99% im idle
    > rumgurken". Cloud ist aber genau das, was du im Satz davor beschreibst.
    > Eine Applikation/ein Dienst wird skalierbar gestaltet (d.h. sie/er erzeugt
    > keine Änderungen im lokalen System und nutzt wiederrum skalierbare Dienste
    > als Datenquelle/Datenspeicher). Du kannst nun eine (kleine) Instanz davon
    > fahren (kostet dich dann so deine 23¤ im Monat bei Azure, zumindest nachdem
    > du deine 230¤ Free-Usage aufgebraucht hast), du kannst eine große Instanz
    > fahren (Geht so bis 14.000¤/mtl pro Instanz, je nach Hardware) und du
    > kannst einen Load-Balancer schalten und nach und nach die Instanzen
    > erhöhen, je nachdem, wie viel Last deine Applikation hat (was sich dann
    > auch noch mal vollständig automatisieren lässt).
    > Du zahlst genau für die Last, die du tatsächlich auf deiner Applikation
    > hast. Noch wichtiger, Hardware rauf- und runterschrauben ist eine Sache vom
    > Verschieben eines Reglers im Azure Portal/AWS.

    Dann schlau uns mal auf, wie du deine Cloud-Backend-Server auslastet um amok laufende Apps einzufangen oder einen Standortausfall zu kompensieren? Die 99% idle würde ich jetzt mal nicht unterstellen aber auf Intel auf jeden Fall 60 % Idle und falls du IBM-Power nutzt so 30 - 40 % idle, bevor man sich um zusätzliche oder neue HW kümmert. Den Schieberegler hat so eine HW nämlich nicht. Das ist immer noch klassisches IT-Geschäft.

    Damit habt ihr eigentlich beide recht - Cloud heisst die sysadmins sind von den App-betreibern wegvirtualisiert worden, damit man sie austauschen kann. Deswegen betreiben sie aber immer noch die Systeme - auch mit Sicherheitskonzepten und so.

    Das Thema von dem Artikel war aber Kubernetes.

    >
    > Weiterhin wird Deployment extrem vereinfacht, wenn du deine Dienste so
    > gestaltest. Du kannst lokal einen reinen, kleinen Container zusammenbauen,
    > der deine Applikation enthält (üblicherweise mit einer vernünftigen CI
    > dahinter) der alle notwendigen Abhängigkeiten enthält, du kannst dein
    > Datei-System auf read-only schalten, was die Sicherheit enorm erhöht, die
    > Container enthalten absolut nur die notwendigsten Tools, die der dahinter
    > arbeitende Dienst benötigt und jeder Container ist in sich geschlossen.
    > Dann kannst du das Ding dann einfach gegen Azure/AWS schießen und es wird
    > dort mit deiner Wunschhardware hochgefahren.

    Ein Hoch auf die Docker-exploits :) - und wunschhardware? Du bekommst dort ressourcen zugeteilt - soweit vorhanden und wenn du in grossen Schritten skalieren möchtest, dann triffst du sehr schnell auf die Kollegen von google/amazon/M$, die dich bitten ihnen hier etwas mehr vorlauf zu geben, damit sie das in ihrer HW abbilden können ...

    Ja, in der neuen Cloudwelt ist es komfortabler und schicker Apps zu deployen und mit k8 oder cf HA am Leben zu halten. Wer patcht aber die Entwicklungsumgebung und die Container? Den Sysadmin mit Rufbereitschaft, der im System das SSL am Wochenende zu gemacht hat gibt es da nicht mehr und wie weit man einem Dockerhub oder einer anderen Quelle vertraut um sie vollautomatisiert rein zu patchen muss man sich auch überlegen.

    > Alles in allem hast du halt nur gezeigt, dass du von Cloud einfach keine
    > Ahnung hast und das für dich anscheinend nichts weiter als OneDrive oder
    > ein Data-Center ist. Das Stichwort bei Cloud ist die Skalierung deiner
    > Applikation, ohne eine skalierbare Applikation verlagert man halt einfach
    > nur die Hardware zu einem anderen Anbieter und das hat dann offensichtlich
    > keinen Mehrwert für dich.
    >
    > Ich rate dir, dich mal vernünftig damit auseinander zu setzen, sonst wirst
    > du in den kommenden Jahren den Faden verlieren. Aber ist ja deine Zukunft,
    > was weiß ich schon. Den klassischen Backup-Admin wird es halt einfach bald
    > nicht mehr geben, aber mach du mal.

    Dem schliess ich mich an - nur aus Gründen der Haupttriebfeder für Sysadmins - Faulheit. Wenn man sich die Sachen mal genau ansieht ist das nur anders - keine Magie und die Verwaltung hat einige sehr schicke Methoden, die vieles von dem bisherigen Scriptkonglomerat ersetzen.

    schönen Sonntag noch

    skipper

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