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Frage an die IT-Sysadmins hier

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  1. Frage an die IT-Sysadmins hier

    Autor: MD94 16.04.19 - 23:02

    Ich würde mich gerne mal unter den Kollegen erkundigen, wie sehr man in der praktik eigentlich wirklich in Kontakt mit Containern und anderen solchen, meiner Meinung nach derzeit etwas gehypten, Technologien steht.

    Ich selbst bin schon seit einigen Jahren angestellter IT-Sysadmin in einem mittleren bis größeren Konzern, sagen wir um die 500 User und wir sind in mehreren EU Ländern tätig. Unser Geschäft besteht im Großhandel von Rohstoff-Waren und tw. auch deren Bearbeitung. Damit ist dem Unternehmen eigentlich keine IT-Kompetenz gelegen, ich bin wie gesagt nur einer von mehreren angestellten Sysadmins für die interne IT.

    Unsere wichtigsten Anwendungen sind das ERP System und der Exchange-Server bzw. die Office Suite im generellen, und dann kommen noch viele weitere Anwendungen die auch verfügbar sein sollten. Wir haben auch einen Web-Auftritt und einen Onlineshop, aber die sind nur so mittelmäßig bedeutsam in dieser Branche.

    Natürlich sind wir vor langem auf den Zug der Virtualisierung aufgesprungen, verwenden auch seit langem und nach wie vor Terminal-Server und ThinClients, aktuell wird ein wechsel in die Cloud debattiert (also VMs in der Cloud, eben nicht Cloud Native Apps, Container etc).

    Ich bin als Sysadmin weniger mit der Auswahl und Beschaffung von Unternehmens-Anwendungen betraut, das machen andere. Da geht es wirklich mehr um Infrastruktur, Maintanence, Implementierung in unsere IT-Landschaft. Kennt ja bestimmt jeder.

    Bisher wurde mir von noch keinem einzigen Unternehmen, von dem wir einen Software-Baustein bekommen haben, ein Container angeboten. In der Regel ists einfach ein Setup auf Windows oder Linux Server, ganz traditionell eben. Ich persönlich komme mit dieser Praktik bestens aus, und auch für das Unternehmen scheint es das richtige zu sein.

    Die einzige wirkliche "Cloud-Anwendung" die für uns technisch überhaupt in Frage kommen könnte wäre Office 265, und nach all den Pannen und Datenschutzfragen die da in letzter Zeit aufgetaucht sind, bin ich froh wenn wir noch lange einen eigenen Exchange Server haben.

    Hin und wieder bekommen wir noch Windows-Server Anwendungen, wo man einen permanent angemelden User auf der Konsolen-Session braucht, der irgendwelche Services im Vordergrund ausführt. Und das nichts was seit über 15 Jahren bei uns rumgammelt, sondern das gibts auch im Jahre 2019 noch neu.
    Solche Setups wirken für mich so weit entfernt wie nur irgendwie denkbar von Containern, Kubernetes usw., und dennoch sind sie in meinem Berufsalltag viel präsenter als letztere.

    Jetzt ist meine Frage, was sind die Erfahrungen anderer? Habt ihr Container, und wenn ja, wofür? Was läuft da drin? Betreut ihr die selbst, oder macht das der Herausgeber der Anwendung in seiner Cloud?
    Dass Services wie Netflix auf Container setzen, ist mir klar, aber es ist doch nicht jeder zweite Betrieb ein Anbieter von Internet-Services.
    Ist das überhaupt eine praktikable Technik für "Konsumenten" von Anwendungen, sprich Unternehmen die sich eine Anwendung am Markt kaufen, und nicht eine entwickeln.
    Oder richten sich Container eh nur an die Entwickler der eigenen Anwendung (Sprich Netflix entwickelt sein Portal selbst, setzt auf die Conainer-Technologie dafür).

  2. Re: Frage an die IT-Sysadmins hier

    Autor: elgooG 17.04.19 - 08:48

    Also in der Windows-Welt hinkt man hier sowieso noch ein Jahrzehnt hinterher. Aber wie du schon richtig erkannt hast, müssen natürlich auch die Software-Hersteller mitspielen. Wenn die Software gar nicht Cloud-fähig ist oder sich nicht für Container eignet, fehlen die alle die Vorraussetzungen dafür.

    Die Frage ist also: Wie viel Einfluss habt ihr auf die Softwareentwickler um diese dazu zu bringen Container für die Cloud bereitzustellen? Gibt es eigentlich überhaupt Lizenzen dafür, die sich dafür eignen, dass ihr das für eure Kunden als SaaS in der Cloud hostet?

    Ansonsten ist für dich wohl eher nur IaaS eine denkbare Lösung um eure Produkte in die Cloud zu bringen. Auch wenn man nicht jedem Trend automatisch hinterherlaufen soll, hat man den Sprung mal geschafft und läuft alles geschmiert, gibt es deutlich weniger Probleme als mit klassischen Terminalservern.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

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