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20 Millionen

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: 20 Millionen

    Autor: thinksimple 16.06.20 - 13:52

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 20kk¤ fand ich ja noch ok.
    > Was mich ein wenig irritiert sind die 2,5-3,5kk¤/Monat für die
    > Bereitstellung der App. Ich frage mich ob da wirklich so viele täglich
    > anrufen das ein ganzer Kriesenstab bereitstehen muss.
    > Es könnte sich natürlich auch um verschleppte Entwicklungskosten handeln -
    > so das ein Teil der Informatiker weiter Bugs ausmerzen.
    >
    > Positiv gesehen: Das wird ja nicht die letzte Pandemie sein. Die nächste
    > ist hoffentlich noch weit entfernt. Aber wenn, dann hätten wir jetzt schon
    > mal eine App dafür.


    Deine Replik die du ja nur privat versendest hast , ist toll. Lustiger Kerl. Naja zu jung eben. Sieht man ja. Wird schon noch

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  2. Re: 20 Millionen

    Autor: Anonymer Nutzer 16.06.20 - 14:05

    Ernsthaft? Ihr werft dem Verkehrsministerium hunderte von Millionen hinterher, aber bei 20 Millionen für eine sinnvolle App wird ganz genau nachgerechnet?

  3. Re: 20 Millionen

    Autor: thinksimple 16.06.20 - 14:11

    Auch wenn Zocker in Games immer von kGold, k's oder kcoins usw schwafeln ist es noch lange nicht allgemeingültig von k¤ zu sprechen.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  4. Re: 20 Millionen

    Autor: Trockenobst 16.06.20 - 15:35

    toastedLinux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was an der App jetzt genau 20 Millionen gekostet hat ist mir aber echt
    > unklar 🤔

    Gibt es noch die Server Komponente? Wer hat die denn entwickelt?
    Dazu gibt es Abstimmungen mit Google/Apple und das ganze technische Konzept drumherum, mit lustigen Diagrammen und seitenlangen Beschreibungen der unterliegenden Annahmen.

    Wir hatten mal ein Projekt, da gab es vier Architekten und sechs Autoren (sechs Sprachen Handbuch) aber nur zwei Entwickler, einer Web, einer Backend.

    Da würde auch niemand verstehen, wie "zwei Entwickler" so teuer sein konnten. Die anderen 10 Leute hat man einfach ignoriert.

  5. Re: 20 Millionen

    Autor: mganss 16.06.20 - 16:18

    > Gibt es noch die Server Komponente? Wer hat die denn entwickelt?

    Ja, auch SAP/Telekom, alles Open Source auf github (corona-warn-app). Alle Projekte (Apps, Server, ...) zusammen ca. 35k LOC, d.h. mehr als 500 EUR pro Zeile Code (s. Stats bei sonarcloud). Ich weiß, da fehlen ne Menge Aufwände, aber trotzdem ne ordentliche Hausnummer.

    Bei github sind 30 Personen Teil der Projektorganisation. Angenommen, alles Vollzeitentwicklerinnen mit 100 TEUR Gehalt wären das 500 TEUR Kosten für die Entwicklung (ca. 2 Monate), d.h. 2.5% der Gesamtkosten, also 97.5% "Overhead". Klingt fair.

  6. Re: 20 Millionen

    Autor: Hallonator 16.06.20 - 17:12

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20kk E bei 100 Tagen Entwicklung wären das 200k/Tag.
    >
    > 80% Personalkosten bei 2k Tagessatz/Person
    > 20% Kosten für Technik
    >
    > Am Ende wären das 80 Leute, die da dran gearbeitet haben. Klingt irgendwie
    > viel für so eine App, oder?

    Man weiß halt nicht, was in den 20 Mio drin ist.

    Wenn mehrere Unis, Politiker mitsamt McKinseyBerater und so weiter zur Konzepterstellung mit einrechnest, hast du sicher schnell viel zusammen.

  7. Re: 20 Millionen

    Autor: Trockenobst 16.06.20 - 18:48

    mganss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei github sind 30 Personen Teil der Projektorganisation. Angenommen, alles
    > Vollzeitentwicklerinnen mit 100 TEUR Gehalt wären das 500 TEUR Kosten für
    > die Entwicklung (ca. 2 Monate), d.h. 2.5% der Gesamtkosten, also 97.5%
    > "Overhead".

    Kann passen oder auch nicht. Wo sind die Anwälte für die Verträge aufgehängt, wo sind die Serveradmins etc. die man bei Github gar nicht sieht. Arbeiten die alle mit privaten Laptops und zahlen den Strom selbst?

    Die Frage ist auch, wo genau der Anfang der Planung für die App war. Die ersten Meldungen darüber waren im Februar. Wurden die Kosten der Vorplanung/Vorentwicklung, vor der Übergabe an SAP/Telekom mit eingerechnet? Wie viele Entwickler arbeiten hinten rum, sind gar nicht bei Github gemeldet?

    Die Zahlen sind ohne ein angehängtes Excelsheet (das wahrscheinlich nicht mal der Staat wirklich hat) entweder stark erhöht oder im Kontext der politischen und technischen Abstimmung gerade im oberen Mittelfeld.

  8. Re: 20 Millionen

    Autor: richtchri 16.06.20 - 19:43

    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > richtchri schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 20kk E bei 100 Tagen Entwicklung wären das 200k/Tag.
    > >
    > > 80% Personalkosten bei 2k Tagessatz/Person
    > > 20% Kosten für Technik
    > >
    > > Am Ende wären das 80 Leute, die da dran gearbeitet haben. Klingt
    > irgendwie
    > > viel für so eine App, oder?
    >
    > Man weiß halt nicht, was in den 20 Mio drin ist.
    >
    > Wenn mehrere Unis, Politiker mitsamt McKinseyBerater und so weiter zur
    > Konzepterstellung mit einrechnest, hast du sicher schnell viel zusammen.

    Ein Senior von PWC kostet je nach Fachgebiet 2,5-3,5 TE am Tag. Die entsprechenden Entwickler vermutlich weniger. Daher eine durchschnittliche Annahme von 2,0 TE.

    An die, die sich über das k aufregen. Es soll Menschen geben, die von Rassismus sprechen statt von Diskriminierung oder von Sinn machen statt Sinn ergeben. Habe mich da nur dem allgemeinem Niveau anpasst >.<

  9. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 17.06.20 - 01:18

    [gelöscht]

  10. Re: 20 Millionen

    Autor: alextst 17.06.20 - 01:48

    Das finde ich auch gut.
    Die Sache ist nämlich, es wird ein Spiel getrieben. Man wählt jemanden, der dann sagt, oh ja, ich gebe euer Steuergeld aus. Wenn man dieses Geld nun selbst zur Verfügung hätte und selbst ausgeben müsste, dann würde man wohl jeden Cent zweimal umdrehen und fragen: hol ich mir jetzt diese App? Wenn man es auslagert, dann erledigen andere den Job für einen. Diese wissen aber, dass man eben genau dies möchte, sprich, es wird ausgenutzt (dass man lieber andere Geld ausgeben lässt, um nicht selbst entscheiden zu müssen, zusätzlich wird natürlich noch der Beruf des „Entscheidens für andere, wie Geld ausgegeben wird“ ordentlich bezahlt).
    Da es primär nicht das eigene Geld ist, dass da fließt, gibt man es irgendwie aus, die Geldflüsse sind auch nicht besonders transparent. Man muss sich (wie gesagt - es geht hier nicht um die konkrete Umsetzung, sondern um das Gedankenspiel) halt einfach mal fragen: wie viel wäre mir so eine App im App store privat denn persönlich wert? Würde ich dafür 10 ¤ ausgeben? Die direkte Kontrolle der Ausgaben wäre da. Der Geldfluss transparent. Spätestens durch eine Steuererklärung könnte man ja die 10¤ zurückfordern. In Wahrheit würde es aber wahrscheinlich eher so sein, dass jeder, der das Ding auch selbst kaufen müsste (hypothetisch), wohl eher dem abgeneigt wäre, das eigene Geld - direkt ausgegeben - wäre dann doch zu schade, vielleicht ist diese App ja „doch nicht so sinnvoll“. Die Frage ist halt, ob die Sinnhaftigkeit / der reale Nutzen / die Qualität der App dann automatisch besser wird, wenn andere, anstatt man selbst für einen entschieden haben, dass für diese App Gele fließt. Ich denke es wird hier schlicht mit dem Verhalten von Menschen gespielt und etwas „hingeworfen“, da so die Leute eh keine Fragen stellen werden, weil es ja „all inclusive“ ist. Dies hat i.d.R. aber keinen Einfluss auf die Wirksamkeit einer solchen App, wird dann aber auch nicht mehr hinterfragt. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. (Keine Rückfragen und es wird einem suggeriert, man hat etwas „bekommen“ ... stimmt das so?).

  11. Re: 20 Millionen

    Autor: asd 18.06.20 - 08:21

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KK ist aus Onlinegames. Tausend mal tausend, eben Million. Und im Internetz
    > auch durchaus gebräuchlich.


    Sry nein, ist es nicht.

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