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Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

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  1. Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Hanson 18.03.14 - 10:00

    Ernstgemeinte Frage ohne Apple-Bashing.

    Wer sammelt freiwillig Gesundheitsdaten in seinem Smartphone zur Auswertung (und nur darauf ist das System ja hinaus). In anderen Threads wurde es bereits angesprochen - wer immer Zugriff auf diese Daten bekommt (und hier meine ich nicht Sebastian von nebenan, sondern Lebensversicherer, Krankenversicherer, Banken, usw...) hat einen gläsernen Kunden vor sich - davon träumen die doch schon lange.

    Das kann sich doch nur nachteilig auf die Einzelperson auswirken. Alle genannten Institutionen brauchen nur eines: mehr Geld von ihren Kunden. Systeme wie dieses hier sind meiner Meinung für nichts weiter ausgelegt, als die Daten an Dritte weiterzugeben (auch wenn es anders behauptet wird).

    Die aktuelle Entwicklung gefällt mir gar nicht.

  2. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Stereo 18.03.14 - 10:19

    Hanson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ernstgemeinte Frage ohne Apple-Bashing.
    >
    > Wer sammelt freiwillig Gesundheitsdaten in seinem Smartphone zur Auswertung
    > (und nur darauf ist das System ja hinaus). In anderen Threads wurde es
    > bereits angesprochen - wer immer Zugriff auf diese Daten bekommt (und hier
    > meine ich nicht Sebastian von nebenan, sondern Lebensversicherer,
    > Krankenversicherer, Banken, usw...) hat einen gläsernen Kunden vor sich -
    > davon träumen die doch schon lange.
    >
    > Das kann sich doch nur nachteilig auf die Einzelperson auswirken. Alle
    > genannten Institutionen brauchen nur eines: mehr Geld von ihren Kunden.
    > Systeme wie dieses hier sind meiner Meinung für nichts weiter ausgelegt,
    > als die Daten an Dritte weiterzugeben (auch wenn es anders behauptet wird).
    >
    > Die aktuelle Entwicklung gefällt mir gar nicht.


    Wer sagt, dass Versicherer oder andere Dritte unbeschränkten Zugriff auf diese Daten bekommen?

    Aus einer anderen Sichtweise können diese Daten für den einzelnen durchaus Sinn machen.
    Viele Menschen kontrollieren täglich ihren Blutdruck, Zuckerspiegel oder messen ihre gelaufenen Kilometer. Wenn diese Daten in einer App zusammengefasst und zu einer sinnvollen Korrelation gebracht werden, könnte das durchaus hilfreich sein – auch für ärztliche Diagnosen.

  3. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Dino13 18.03.14 - 10:29

    Für so etwas gibt es doch schon zu genüge Apps mit denen man diese Daten festhalten kann. Inwiefern eine App da sinnvolle Korrelationen herstellt ist eine andere Frage. Glaube kaum das ein Arzt sich diese Arbeit von einer App abnehmen lassen möchte.

  4. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Zaphod 18.03.14 - 10:32

    gehört in der EU sofort verboten ohne drüber nachzudenken... da reicht es zu wissen wo es herkommt und fertig.

  5. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: crayven 18.03.14 - 10:42

    Zaphod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gehört in der EU sofort verboten ohne drüber nachzudenken... da reicht es
    > zu wissen wo es herkommt und fertig.

    Also übst du Zensur?

  6. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Stereo 18.03.14 - 10:43

    Zaphod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ohne drüber nachzudenken ...

    Da kann die Gesellschaft ja froh sein, dass Personen wie du absolut keine Relevanz haben und bekommen werden.

  7. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: medium_quelle 18.03.14 - 10:47

    Unabhängig davon, dass ich meine Fitnesswerte nicht unbedingt im Smartphone brauche, würde mir das zu Gute kommen. Aktuell zahle ich für Trinker, Raucher, Fettleibige und genetisch Benachteiligte mit. Sollte mir danach ja nicht mehr passieren.
    Vielleicht hilft es aber auch einigen der oben genannten Gruppen, wenn ihnen das iPhone ein schlechtes Gewissen macht und darauf hinweist, dass die wöchentliche Bewegung zu wenig war und das Essen zu viel. Viele gehen einfach nur fahrlässig mit ihrem Körper um und leiden bewusst oder unbewusst darunter.

  8. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: chriz.koch 18.03.14 - 11:13

    medium_quelle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unabhängig davon, dass ich meine Fitnesswerte nicht unbedingt im Smartphone
    > brauche, würde mir das zu Gute kommen. Aktuell zahle ich für Trinker,
    > Raucher, Fettleibige und genetisch Benachteiligte mit. Sollte mir danach ja
    > nicht mehr passieren.
    > Vielleicht hilft es aber auch einigen der oben genannten Gruppen, wenn
    > ihnen das iPhone ein schlechtes Gewissen macht und darauf hinweist, dass
    > die wöchentliche Bewegung zu wenig war und das Essen zu viel. Viele gehen
    > einfach nur fahrlässig mit ihrem Körper um und leiden bewusst oder
    > unbewusst darunter.

    Gesellschaftlich ist es eigentlich schon irgendwie interessant: Jeder der gesund lebt und Sport betreibt subventioniert ja ordentlich viele Dicke und ungesund Lebende mit, finde ich jetzt schon irgendwie unfair.

    Auch wenn das nur eine weitere Spionage unseres Privatlebens ist (was grundlegend zu vermeiden ist), so erhöht es doch die Fairness.

  9. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.14 - 11:31

    Dann möchte ich als Nicht-Autofahrer auch nicht die Autofahrer subventionieren.
    Und als Nicht-Drachenflieger nicht die Drachenflieger.
    Und, und, und ...
    Wenn das Fass einmal auf ist, dann haben wir nichts mehr zu lachen!
    Ach, und was machen die, die mit einer Krankheit geboren sind?

  10. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Keridalspidialose 18.03.14 - 11:52

    Es gibt in Deutschland (/ in der EU?) Vorgaben zur verschlüsselten Speicherung medizinischer Daten.

    Ob man tatsächlich darauf vertraut dass diese wirklich eingehalten werden, das ist die andere Sache.

    Ich weiß nicht inwieweit Datenkraken wie Apple, Google oder Microsoft diese Vorgaben beachten bei ihren Medizinprodukten.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.14 11:53 durch Keridalspidialose.

  11. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: McCoother 18.03.14 - 11:56

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt in Deutschland (/ in der EU?) Vorgaben zur verschlüsselten
    > Speicherung medizinischer Daten.
    >
    > Ob man tatsächlich darauf vertraut dass diese wirklich eingehalten werden,
    > das ist die andere Sache.
    >
    > Ich weiß nicht inwieweit Datenkraken wie Apple, Google oder Microsoft diese
    > Vorgaben beachten bei ihren Medizinprodukten.


    Seit wann sind Apple und Mircosoft Datenkraken? Google sammelt alles, was sie in die Finger bekommen.. Die 2 anderen verdienen das Geld nicht mit Werbung, sondern mit Software/Hardware..

  12. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Stereo 18.03.14 - 11:58

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt in Deutschland (/ in der EU?) Vorgaben zur verschlüsselten
    > Speicherung medizinischer Daten.
    >
    > Ob man tatsächlich darauf vertraut dass diese wirklich eingehalten werden,
    > das ist die andere Sache.
    >
    > Ich weiß nicht inwieweit Datenkraken wie Apple, Google oder Microsoft diese
    > Vorgaben beachten bei ihren Medizinprodukten.

    Apple stellt Medizinprodukte her?

  13. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: jack_torrance 18.03.14 - 13:24

    Stereo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus einer anderen Sichtweise können diese Daten für den einzelnen durchaus
    > Sinn machen.
    > Viele Menschen kontrollieren täglich ihren Blutdruck, Zuckerspiegel oder
    > messen ihre gelaufenen Kilometer. Wenn diese Daten in einer App
    > zusammengefasst und zu einer sinnvollen Korrelation gebracht werden, könnte
    > das durchaus hilfreich sein – auch für ärztliche Diagnosen.
    Dass die Daten "Sinn machen" bestreiten vermutlich die wenigsten.
    Aber sie gehören in ein Smart-Med oder Smart-Doc-Device, welches isoliert ist von der sonstigen Datenwelt. Sie alleine können dann Ihre Daten auswerten und wenn Sie zum Arzt geben, können Sie (physikalisch und nach eigener Meinung) das Smart-Med-Device überreichen und der Arzt (mit all seinen Schweigepflichten etc) kann die Daten auswerten.

    Alles von Ihnen geforderte ist erfüllt:
    ► ihre tägliche Kontrolle
    ► Zusammenfassung der Daten
    ► zu einer sinnvollen Korrelation gebracht
    ► auch für ärztliche Diagnosen verwendbar

    Merken Sie, dass Sie dafür kein Smartphone ohne Datenkontrolle brauchen?

  14. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: chriz.koch 18.03.14 - 13:53

    MrReset schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann möchte ich als Nicht-Autofahrer auch nicht die Autofahrer
    > subventionieren.
    > Und als Nicht-Drachenflieger nicht die Drachenflieger.
    > Und, und, und ...
    > Wenn das Fass einmal auf ist, dann haben wir nichts mehr zu lachen!
    > Ach, und was machen die, die mit einer Krankheit geboren sind?

    Warum? Ich finde das tatsächlich fair, hab selbst kein Auto und würde auch nicht einsehen warum ich für die Autofahrer bezahlen sollte (wäre aber glücklich bei Bus und Bahntickets...)

    bin mir aber gerade nicht sicher wie ich Drachenflieger mit meinem hart erarbeitetem versorge?

    Und natürlich gibt es ein paar Ausnahmen, besonders Invalide.

  15. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: jack_torrance 18.03.14 - 14:46

    chriz.koch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MrReset schrieb:
    > --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dann möchte ich als Nicht-Autofahrer auch nicht die Autofahrer subventionieren.
    Ich bin sehr für einen Sozialstaat und mir gefällt der Gedanke, dass man gegenseitig füreinander da ist und zusammen stark ist, um auch den Benachteiligten zu helfen.
    Für Menschen, die ein solches System schamlos ausnutzen und z.B. extrem viel Rauchen oder sich bei Alkoholabhängigkeit nicht helfen lassen, sollte man jedoch Ausnahmen in Erwägung ziehen.

    > Und natürlich gibt es ein paar Ausnahmen, besonders Invalide.
    Buah, selbst für ein IT-Forum ein unschönes Wort. Invalid value hätte man noch durchgehen lassen können ;-)
    Im militärischen Sinne (für jemanden, der im Dienst nicht mehr geeignet ist) ja noch ok, aber invalidus (lat.): hinfällig, kraftlos ist für Menschen mit einer Behinderung schon sehr fies. Zumal ein (großer?) Teil der Menschen, die irgendwie eingeschränkt sind, ja in anderen Bereichen sehr gut einsetzbar ist und so manchem gesunden Menschen den Rang ablaufen ;-)
    Nein, "Invalide" das klingt zu sehr nach Ungültigkeit und Unnutz.

    Sehr cool und einwandfrei lustig zu dem Thema ist übrigens die Episode »Fleischfresser« der deutschen Serie »Der Tatortreiniger« mit Bjarne Mädel. Für Fans des schwarzen Humors doppelt gut ;-)

  16. Re: Wer lässt sich freiwillig darauf ein?

    Autor: Anonymer Nutzer 19.03.14 - 08:49

    Hanson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ernstgemeinte Frage ohne Apple-Bashing.
    >
    > Wer sammelt freiwillig Gesundheitsdaten in seinem Smartphone zur Auswertung
    > (und nur darauf ist das System ja hinaus). In anderen Threads wurde es
    > bereits angesprochen - wer immer Zugriff auf diese Daten bekommt (und hier
    > meine ich nicht Sebastian von nebenan, sondern Lebensversicherer,
    > Krankenversicherer, Banken, usw...) hat einen gläsernen Kunden vor sich -
    > davon träumen die doch schon lange.
    >
    > Das kann sich doch nur nachteilig auf die Einzelperson auswirken. Alle
    > genannten Institutionen brauchen nur eines: mehr Geld von ihren Kunden.
    > Systeme wie dieses hier sind meiner Meinung für nichts weiter ausgelegt,
    > als die Daten an Dritte weiterzugeben (auch wenn es anders behauptet wird).
    >
    > Die aktuelle Entwicklung gefällt mir gar nicht.

    Zuerst einmal auf Deine Eingangsfrage.
    Die Schafherde die derzeit auf Facebook, Whatsapp, in der Cloud jedwede interna posten und hinterlegen werden auch dies machen.
    Vermutlich beginnen die ersten derzeit aufzuwachen ,die Frage ist nur ob sie die Kraft haben sich von Gewohnheiten zu verabschieden.

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