-
Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Marginalie27 21.09.22 - 10:23
Daran merkt man halt, dass der Autor kein (UI/UX) Designer ist. Solche Icons sind nicht dazu da eine hunderprozentig korrekte Darstellung der Hardware-Komponenten anzugeben. Außerdem ist das Gestalten von solch kleinen Dingen immer ein Abwägen. Zeigt man den Status genauer an -> Dann wird die Schrift schlechter lesbar, da die Überschneidung von HG-Farbe zu Text zu gering ist. Gestaltet man es barrierefreier und besser lesbar -> ist die Anzeige halt nicht mehr so genau.
Ich hasse es, dass mittlerweile jeder Depp mal die Begriffe UX/UI gehört hat und alles, was er nicht zu verstehen vermag auf die Designerinnen abwälzt und direkt von "SCHLECHTEM UI DESIGN" redet. Die Anzeige ist durch die Schriftwahl und Größe, sowie durch den Kontrast sehr gut lesbar und nahezu barrierefrei – zugunsten dessen kann man dann gerne auf eine exaktere Anzeige (wie gesagt, icons sind ohnehin nicht dazu da um „das Exakte“ abzubilden) verzichten.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.22 10:26 durch Marginalie27. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Marginalie27 21.09.22 - 10:28
EDIT: Bei einigen Smartphones merkt man, wenn sich die Hersteller den Nutzern zu sehr beugen. Da wird dann vieles „kaputt“ geupdated und alles integriert was sich irgendwelche User so wünschen, bis das System an sich nicht mehr schlüssig ist. Der Grund dafür warum iOS so ein schlüssiges, komplettes und einfaches System ist, hat auch mit der Philosophie zu tun, nicht allem und jedem Gehör zu schenken und jeden noch so absurden Wunsch zu integrieren. Das würde ich mir auch mehr von anderen Herstellern aus der Android-Welt wünschen.
-
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: RealThore 21.09.22 - 10:37
Imho würde es reichen, wenn man dann kein halbvolles Akkuicon hat, sondern z.B. eine Farbveränderung von Grün zu rot, so kann man es immer noch grob einschätzen, ohne die Zahlen zu lesen
-
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Marginalie27 21.09.22 - 10:39
Das ist aber null Barrierefrei. Schon mal von rot-grün schwäche gehört? Oder Leute mit Sehschwäche, die unscharf sehen? Es gibt ja auch Farbenblinde, die gerne ein iPhone nutzen möchten. Und da ist das auf den ersten Blick schon ersichtlicher.
-
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Dino13 21.09.22 - 10:59
Marginalie27 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Daran merkt man halt, dass der Autor kein (UI/UX) Designer ist. Solche
> Icons sind nicht dazu da eine hunderprozentig korrekte Darstellung der
> Hardware-Komponenten anzugeben. Außerdem ist das Gestalten von solch
> kleinen Dingen immer ein Abwägen. Zeigt man den Status genauer an -> Dann
> wird die Schrift schlechter lesbar, da die Überschneidung von HG-Farbe zu
> Text zu gering ist. Gestaltet man es barrierefreier und besser lesbar ->
> ist die Anzeige halt nicht mehr so genau.
>
> Ich hasse es, dass mittlerweile jeder Depp mal die Begriffe UX/UI gehört
> hat und alles, was er nicht zu verstehen vermag auf die Designerinnen
> abwälzt und direkt von "SCHLECHTEM UI DESIGN" redet. Die Anzeige ist durch
> die Schriftwahl und Größe, sowie durch den Kontrast sehr gut lesbar und
> nahezu barrierefrei – zugunsten dessen kann man dann gerne auf eine
> exaktere Anzeige (wie gesagt, icons sind ohnehin nicht dazu da um
> „das Exakte“ abzubilden) verzichten.
Und heute nennt sich jeder gleich Designer der sich 5 min mit dem Thema beschäftigt hat und ist gleich eingeschnappt wenn man jegliches Designelement kritisiert.
Den Designern ist keine Ausrede zu blöd. Zur Not diskreditiert man auch die anderen Personen gleich das sie ja eh keine Ahnung haben.
Abgesehen davon kann man in beiden Fällen die Zahl gut ablesen. Was man davon also besser findet, sehe ich eher als persönliche Präferenz an als gutes/schlechtes Design. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Marginalie27 21.09.22 - 11:12
Dino13 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und heute nennt sich jeder gleich Designer der sich 5 min mit dem Thema
> beschäftigt hat und ist gleich eingeschnappt wenn man jegliches
> Designelement kritisiert.
Ich mache das jetzt seit ca. 10 Jahren (Beruflich exklusive 5 Jahre Studium und Praktika). Von Selbstständigkeit über kleinen Agenturen bis hin zu JVM habe ich alles durch. Das mit dem eingeschnappt sein ist schon lange vorbei ;)
Aber nur beim Design-Beruf darf man als Laie, ohne Wissen, wahnsinnig viel Kritik äußern. Oder gehst du auch mit deinen eigenen Rezepten und Zutaten in ein Restaurant und bittest Die Küche mal deine Rezepte auszuprobieren; Vielleicht alles in 2Kg Butter anzubraten, statt in einem EL Öl, weil es halt deine persönliche Präferenz ist?
> Abgesehen davon kann man in beiden Fällen die Zahl gut ablesen. Was man
> davon also besser findet, sehe ich eher als persönliche Präferenz an als
> gutes/schlechtes Design.
Wie bereits beschrieben ist Design halt mehr als „persönliche Präferenz” oder „gutes Aussehen“ — Man muss eben auch Barrierefreiheit berücksichtigen — ansonsten hagelt es übrigens Shitstorms (alles schon erlebt), denn entgegen deiner Meinung, werden Designerinnen für alles kritisiert und „diskreditiert”, nicht wie von dir beschrieben der Nutzer; Anders lassen es die Machtverhältnisse ja auch gar nicht zu.
Wenn du schlecht lesen kannst oder eine Sehbehinderung hast dann hat das wenig mit persönlicher Präferenz zu tun, aber guess what: Leute ohne Behinderung meckern gerne laut, weil die Statusanzeige nicht zu 100% exakt ist...
4 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.22 11:15 durch Marginalie27. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Jorgo34 21.09.22 - 11:17
Marginalie27 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dino13 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Und heute nennt sich jeder gleich Designer der sich 5 min mit dem Thema
> > beschäftigt hat und ist gleich eingeschnappt wenn man jegliches
> > Designelement kritisiert.
>
> Ich mache das jetzt seit ca. 10 Jahren (Beruflich exklusive 5 Jahre Studium
> und Praktika). Von Selbstständigkeit über kleinen Agenturen bis hin zu JVM
> habe ich alles durch. Das mit dem eingeschnappt sein ist schon lange vorbei
> ;)
> Aber nur beim Design-Beruf darf man als Laie, ohne Wissen, wahnsinnig viel
> Kritik äußern. Oder gehst du auch mit deinen eigenen Rezepten und Zutaten
> in ein Restaurant und bittest Die Küche mal deine Rezepte auszuprobieren;
> Vielleicht alles in 2Kg Butter anzubraten, statt in einem EL Öl, weil es
> halt deine persönliche Präferenz ist?
>
> > Abgesehen davon kann man in beiden Fällen die Zahl gut ablesen. Was man
> > davon also besser findet, sehe ich eher als persönliche Präferenz an als
> > gutes/schlechtes Design.
>
> Wie bereits beschrieben ist Design halt mehr als „persönliche
> Präferenz” oder „gutes Aussehen“ — Man muss eben
> auch Barrierefreiheit berücksichtigen — ansonsten hagelt es übrigens
> Shitstorms (alles schon erlebt), denn entgegen deiner Meinung, werden
> Designerinnen für alles kritisiert und „diskreditiert”, nicht
> wie von dir beschrieben der Nutzer; Anders lassen es die Machtverhältnisse
> ja auch gar nicht zu.
>
> Wenn du schlecht lesen kannst oder eine Sehbehinderung hast dann hat das
> wenig mit persönlicher Präferenz zu tun, aber guess what: Leute ohne
> Behinderung meckern gerne laut, weil die Statusanzeige nicht zu 100% exakt
> ist...
Und dafür kann man keinen Farbenblindenmodus, oder für Sehschwache eine Vergrößerung anbieten?
Stattdessen muss man es für alle gleich gestalten?
Ein perfektes Design gibt es nicht, aber es gibt Möglichkeiten Designs an Anforderungen anzupassen und dazu gehört nicht, es allen mit einem Design recht zu machen.
Funktioniert in Games schon lange so. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Marginalie27 21.09.22 - 12:08
Da stimme ich dir einerseits zu, andererseits ist UI und Gamedesign schon etwas anderes. Und als Jemand mit z.B. einer Rot-Grün Schwäche möchte ich ja nicht gleich den Blindenmodus anschmeißen. Es geht hier nicht darum „es allen Recht zu machen”, sondern mir geht es um Inklusion.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.22 12:09 durch Marginalie27. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: unbuntu 21.09.22 - 12:14
Ein Akkusymbol zu gestalten, das formtechnisch etwas anderes anzeigt, als die Textanzeige darin, ist halt verwirrend und somit schlechtes Design. Gerade bei gelerntem Design wie Akku-Icons, die schon seit Jahrzehnten anhand der Form den groben Zustand anzeigen sollte man nicht auf einmal was anderes machen.
Dass es besser geht zeigt halt dieses Update.
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.22 12:16 durch unbuntu. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: crew 21.09.22 - 13:33
Marginalie27 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Daran merkt man halt, dass der Autor kein (UI/UX) Designer ist. Solche
> Icons sind nicht dazu da eine hunderprozentig korrekte Darstellung der
> Hardware-Komponenten anzugeben. Außerdem ist das Gestalten von solch
> kleinen Dingen immer ein Abwägen. Zeigt man den Status genauer an -> Dann
> wird die Schrift schlechter lesbar, da die Überschneidung von HG-Farbe zu
> Text zu gering ist. Gestaltet man es barrierefreier und besser lesbar ->
> ist die Anzeige halt nicht mehr so genau.
>
> Ich hasse es, dass mittlerweile jeder Depp mal die Begriffe UX/UI gehört
> hat und alles, was er nicht zu verstehen vermag auf die Designerinnen
> abwälzt und direkt von "SCHLECHTEM UI DESIGN" redet. Die Anzeige ist durch
> die Schriftwahl und Größe, sowie durch den Kontrast sehr gut lesbar und
> nahezu barrierefrei – zugunsten dessen kann man dann gerne auf eine
> exaktere Anzeige (wie gesagt, icons sind ohnehin nicht dazu da um
> „das Exakte“ abzubilden) verzichten.
Bei uns arbeitet auch eine high-qualified-Designerin/Grafikerin, die selbst winzigkleine Kritik an ihrer Arbeit mit "Ihr habt ja alle von guten Design keine Ahnung" abtut. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: ElCondirPasa 21.09.22 - 14:38
crew schrieb:
------------------------------------------------------------------------------
> Bei uns arbeitet auch eine high-qualified-Designerin/Grafikerin, die selbst
> winzigkleine Kritik an ihrer Arbeit mit "Ihr habt ja alle von guten Design
> keine Ahnung" abtut.
Und ich kenne einen schlechten Zahnarzt…
Hier geht es doch darum, dass sich ganze Völkerscharen am Design der Batterieanzeige des iPhones stören und meinen, sie alleine wüssten, wie es richtig sein muss.
In dieser Diskussion (oben) finden sich zahlreiche Hinweise, warum das Design vielleicht doch nicht so schlimm ist, etwa der Hinweis auf die Barrierefreiheit.
Was ich aber wirklich sehr ermutigend finde: wenn die Gestaltung des Batterie – Icons (!!!) wirklich ein großes Problem ist, dann hat Apple Verdammt viel richtig gemacht! -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: Jorgo34 21.09.22 - 14:42
Ich spreche ja nicht vom Game an sich, sondern vom UI des Games.
Für eine wahrhaftige Inklusion müsste man schon bei der Geräteeinrichtung die jeweilige Schwäche/Nichtschwäche auswählen und als Systemstandard setzen können. Funktioniert mit dem Light/Dark mode ja auch mittlerweile gekoppelt mit Webseiten etc.
Durch so einen Gerätestandard könnte man jeden Dienst barrierefrei anbieten, statt es auf jeder Ebene abfragen und anbieten oder nicht anbieten zu können. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: crew 21.09.22 - 15:05
ElCondirPasa schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> crew schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> ---
> > Bei uns arbeitet auch eine high-qualified-Designerin/Grafikerin, die
> selbst
> > winzigkleine Kritik an ihrer Arbeit mit "Ihr habt ja alle von guten
> Design
> > keine Ahnung" abtut.
>
> Und ich kenne einen schlechten Zahnarzt…
>
>
Was hat jetzt Zahnarzt mit Design zu tun??? -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: ElCondirPasa 21.09.22 - 16:41
crew schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ElCondirPasa schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > crew schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > ---
> > > Bei uns arbeitet auch eine high-qualified-Designerin/Grafikerin, die
> > selbst
> > > winzigkleine Kritik an ihrer Arbeit mit "Ihr habt ja alle von guten
> > Design
> > > keine Ahnung" abtut.
> >
> > Und ich kenne einen schlechten Zahnarzt…
> >
> >
> Was hat jetzt Zahnarzt mit Design zu tun???
Was hat „unsere Designerin (die keiner hier kennt) ist eine Diva“ mit dem konkreten Thema zu tun?
Ich empfand das als sehr unqualifizierte Bemerkung.
da Nick -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: katze_sonne 21.09.22 - 17:03
Marginalie27 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ist aber null Barrierefrei. Schon mal von rot-grün schwäche gehört?
> Oder Leute mit Sehschwäche, die unscharf sehen? Es gibt ja auch
> Farbenblinde, die gerne ein iPhone nutzen möchten. Und da ist das auf den
> ersten Blick schon ersichtlicher.
Bingo! Das wäre sehr gruselig - ich gehöre zu denen mit RG-Schwäche. Am besten schwarz auf nem dunklen grün, sodass ich gar nichts mehr erkenne… -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: katze_sonne 21.09.22 - 17:05
unbuntu schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ein Akkusymbol zu gestalten, das formtechnisch etwas anderes anzeigt, als
> die Textanzeige darin, ist halt verwirrend und somit schlechtes Design.
> Gerade bei gelerntem Design wie Akku-Icons, die schon seit Jahrzehnten
> anhand der Form den groben Zustand anzeigen sollte man nicht auf einmal was
> anderes machen.
>
> Dass es besser geht zeigt halt dieses Update.
Dann lass es halt so wie es ist. Ohne Prozentzahl. Geht doch. Ist sogar Standardeinstellung.
Ich glaube tatsächlich nicht ganz dran und glaub der Autor bringt was durcheinander. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: katze_sonne 21.09.22 - 17:07
Jorgo34 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Marginalie27 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Dino13 schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Und heute nennt sich jeder gleich Designer der sich 5 min mit dem
> Thema
> > > beschäftigt hat und ist gleich eingeschnappt wenn man jegliches
> > > Designelement kritisiert.
> >
> > Ich mache das jetzt seit ca. 10 Jahren (Beruflich exklusive 5 Jahre
> Studium
> > und Praktika). Von Selbstständigkeit über kleinen Agenturen bis hin zu
> JVM
> > habe ich alles durch. Das mit dem eingeschnappt sein ist schon lange
> vorbei
> > ;)
> > Aber nur beim Design-Beruf darf man als Laie, ohne Wissen, wahnsinnig
> viel
> > Kritik äußern. Oder gehst du auch mit deinen eigenen Rezepten und
> Zutaten
> > in ein Restaurant und bittest Die Küche mal deine Rezepte
> auszuprobieren;
> > Vielleicht alles in 2Kg Butter anzubraten, statt in einem EL Öl, weil es
> > halt deine persönliche Präferenz ist?
> >
> > > Abgesehen davon kann man in beiden Fällen die Zahl gut ablesen. Was
> man
> > > davon also besser findet, sehe ich eher als persönliche Präferenz an
> als
> > > gutes/schlechtes Design.
> >
> > Wie bereits beschrieben ist Design halt mehr als „persönliche
> > Präferenz” oder „gutes Aussehen“ — Man muss eben
> > auch Barrierefreiheit berücksichtigen — ansonsten hagelt es
> übrigens
> > Shitstorms (alles schon erlebt), denn entgegen deiner Meinung, werden
> > Designerinnen für alles kritisiert und „diskreditiert”,
> nicht
> > wie von dir beschrieben der Nutzer; Anders lassen es die
> Machtverhältnisse
> > ja auch gar nicht zu.
> >
> > Wenn du schlecht lesen kannst oder eine Sehbehinderung hast dann hat das
> > wenig mit persönlicher Präferenz zu tun, aber guess what: Leute ohne
> > Behinderung meckern gerne laut, weil die Statusanzeige nicht zu 100%
> exakt
> > ist...
>
> Und dafür kann man keinen Farbenblindenmodus, oder für Sehschwache eine
> Vergrößerung anbieten?
> Stattdessen muss man es für alle gleich gestalten?
> Ein perfektes Design gibt es nicht, aber es gibt Möglichkeiten Designs an
> Anforderungen anzupassen und dazu gehört nicht, es allen mit einem Design
> recht zu machen.
>
> Funktioniert in Games schon lange so.
Rot-Grün-Schwäche findest du bei 9% der Männer. Ganz selten auch bei Frauen. Das ist also keineswegs nur eine Randgruppe… -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: violator 21.09.22 - 18:57
ElCondirPasa schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hier geht es doch darum, dass sich ganze Völkerscharen am Design der
> Batterieanzeige des iPhones stören und meinen, sie alleine wüssten, wie es
> richtig sein muss.
Wieso "sie alleine wüssten es"? Wie man ne vernünftige Akkuanzeige macht ist seit Jahren bekannt, aber Apple machts lieber erst schlecht und dann richtig.
Wer ein Akkustands-Icon einbaut muss den Akkustand auch anzeigen, nicht nur das statische Bild eines Akkus. Sowas kann man in den Optionen als Icon verwenden, aber nicht bei einem dynamischen Element. -
Re: Autor ist halt kein UI/UX Designer
Autor: sre 22.09.22 - 07:58
ElCondirPasa schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hier geht es doch darum, dass sich ganze Völkerscharen am Design der
> Batterieanzeige des iPhones stören und meinen, sie alleine wüssten, wie es
> richtig sein muss.
An dieser Stelle müsste dir als UX Professional aber auffallen, dass wohl doch irgendwas nicht "gut" ist.
Wenn sich eine sehr große Anzahl an Nutzern an einem UX-Element stört sollte man DRINGEND!! in sich gehen und überlegen warum das so ist.
In diesem Fall ist die Erwartungshaltung der Nutzer absolut klar:
Das Akku-Symbol soll sich wie gewohnt mit dem Akkustand verändern, wenn ich das als UX Professional einfach wegargumentieren möchte mache ich keinen guten Job.
Was ich hier viel mehr sehe ist eher eine Art von Abwehrhaltung gegen Kritik von "non-professionals" oder eine Art von "Berufsblindheit".
Das ist MEGA gefährlich, denn die Kritik von den Nutzern!
Leute ihr designed für die NUTZER nicht für euch selbst!
Das einfach mit "Ihr habt ja alle keine Ahnung" abzutun ist absoluter Irrsinn.
PS: IMO
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.22 07:59 durch sre.



