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Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

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  1. Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: derdiedas 02.03.20 - 12:40

    und fokussiert sich nun auf seine Dienstleistungen aus der Cloud. Und Windows wird immer mehr zum dummen Terminalclient degradiert. Selbst der neue Flugsimulator ist nur noch ein Cloudclient, wozu dann noch einen TR mit 64 Kernen wenn eh alles in der Cloud berechnet wird?

    Wie schön das es Linux gibt, und man Windows immer weniger braucht :-)

    Gruß DDD

  2. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: User_x 02.03.20 - 13:40

    Warts ab, kommt bald Windows für Linux. Bedeutet - Linux als Unterbau und Windows als Premium Desktop-Service. Die Tools müssten dann aber trotzdem nur auf Windows laufen, weil die dann eine Bibliothek mitbringt die geschützt ist oder nicht ohne ausgeführt werden kann...

  3. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: Oktavian 02.03.20 - 14:33

    > Warts ab, kommt bald Windows für Linux.

    Eher unwahrscheinlich. Wenn man darüber spekulieren will, dass Windows seinen Unterbau austauschen will, dann würde MS rein aus Gründen der Lizenz-Thematik den gleichen Weg gehen, den schon Apple mit OSX gegangen ist, und eine BSD-Variante als Unterbau nehmen.

    Man tut sich doch als großer Hersteller nicht dieses GPL-Rumgehampel an, wenn man es vermeiden kann. Linux irgendwie in seine Produkte zu integrieren bringt nur Ärger.

    > Bedeutet - Linux als Unterbau und
    > Windows als Premium Desktop-Service. Die Tools müssten dann aber trotzdem
    > nur auf Windows laufen, weil die dann eine Bibliothek mitbringt die
    > geschützt ist oder nicht ohne ausgeführt werden kann...

    Klar, und irgendwer verklagt dann MS, weil sie doch irgendeine Bibliothek benutzen oder irgendeine Kernel-Schnittstelle, die sie nicht hätten benutzen dürfen, oder man zieht ihnen die Schnittstelle einfach weg.

  4. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: buttercookie42 02.03.20 - 14:44

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst der
    > neue Flugsimulator ist nur noch ein Cloudclient, wozu dann noch einen TR
    > mit 64 Kernen wenn eh alles in der Cloud berechnet wird?

    Stimmt so nicht - die Cloud soll hauptsächlich nur als Speicherplatzerweiterung dienen, um nicht die Unmengen an Daten für den ganzen Planeten lokal vorhalten zu müssen, dazu kommen dann noch so ein paar Sachen wie reale Wetterdaten (live oder historisch), realer Flugverkehr, etc. die sowieso nur mit Onlineanbindung sinnvoll machbar sind.
    Die ganze Physik- und Grafik an sich wird aber weiterhin lokal berechnet.

  5. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: derdiedas 02.03.20 - 15:00

    Das ist Deine Annahme, wenn aber Microsoft den Ideen von Google, Shadow oder Nvidia folgt wird es das bald auch als Streaming geben - die Cloudplattform haben sie ja bereits dafür.

    Und da beim Flugsimulator man nicht gegen andere Spieler antritt sind die Lags auch weniger relevant.

    Rechenleistung soll zentralisiert werden, und das wird Microsoft auch so machen. Am Ende soll alles nur ein Stream sein und der Rechner am Ende kann auch irgendein Android Device sein.

    Dahin wird die Reise gehen und das Ende des (dedizierten) Windows PC ist absehbar.

    Gruß DDD

  6. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: Oktavian 02.03.20 - 15:06

    > Das ist Deine Annahme,

    Es ist keine Annahme sondern genau das, was alle Tester bislang darüber berichten. Man kann beliebige Teile der "Welt" herunterladen, solange man genug Speicherplatz bereitstellt, und ist dann voll offline-fähig. Lediglich dynamische Elemente der realen Welt entfallen und werden durch zufällige ersetzt. Keine Annahme sondern von Testern verifiziert.

    > wenn aber Microsoft den Ideen von Google, Shadow
    > oder Nvidia folgt wird es das bald auch als Streaming geben - die
    > Cloudplattform haben sie ja bereits dafür.

    Das wiederum ist eine Annahme deinerseits.

    > Und da beim Flugsimulator man nicht gegen andere Spieler antritt sind die
    > Lags auch weniger relevant.

    Natürlich, aus dem Grund würde sich das Spiel prinzipiell gut eignen für Streaming. Allerdings sind Flugsimulator-Fans oft etwas exzentrisch, was ihre Ausstattung betrifft. Da hat man oft Setups mit 5 Monitoren unterschiedlichster Größe und mehr, Spezial-Hardware und Anzeigen, die direkt mit der Software kommunizieren, usw. Alles andere als streaming-freundliche Umgebung, da sehr variable Setups und hohe Integration mit Spezial-Hardware und -Software.

    > Rechenleistung soll zentralisiert werden, und das wird Microsoft auch so
    > machen. Am Ende soll alles nur ein Stream sein und der Rechner am Ende kann
    > auch irgendein Android Device sein.

    Auch wiederum reine Spekulation deinerseits. Könnte sein, oder auch nicht.

    > Dahin wird die Reise gehen und das Ende des (dedizierten) Windows PC ist
    > absehbar.

    Ja, und am Ende sind wir alle tot. Ganz sicher.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.20 15:08 durch Oktavian.

  7. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: Komischer_Phreak 02.03.20 - 21:01

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dahin wird die Reise gehen und das Ende des (dedizierten) Windows PC ist
    > absehbar.

    Was denn, schon wieder?

  8. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: elgooG 03.03.20 - 09:39

    Was für ein Unsinn. Erstmal müsste ein "Windows für Linux" überhaupt nicht OpenSource sein, wäre es aber wohl trotzdem weil Microsoft bereits viele solcher Projekte veröffentlicht hat. Nebenbei zB den auf Debian Linux basierenden Azure Netzwerk Switch. Schon alleine das Azure massiv auf Linux aufbaut, stellt deine wohl persönliche Abneigung zu Linux in Frage.

    Wenn es dazu kommen sollte, dass Microsoft Windows aufgeben möchte und nur mehr Bibliotheken für Cloud-Clients anbieten würde, wäre die GPL außerdem eine gute Möglichkeit um Entwicklungskosten zu sparen und gleichzeitig zu verhindern, dass Konkurrenten wie Amazon sich die Bibliotheken schnappen und daraus eine Version machen die für ihre eigene Cloud optimiert ist und trotzdem eigene Weiterentwicklungen Microsoft vorenthalten können.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.20 09:41 durch elgooG.

  9. Re: Microsoft verabschiedet sich als Produkthersteller

    Autor: User_x 03.03.20 - 10:45

    Also gar nicht Mal so abwegig. Mit dem Microsoft Launcher hat man unter Android ja schon ein MS-Feeling.... Könnte man also sozusagen als Testumgebung ansehen ;-)

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