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Nächster Standort ist 2 km entfernt in Frankfurt, Betriebsrat am Standort hat nur blockiert

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  1. Re: Nächster Standort ist 2 km entfernt in Frankfurt, Betriebsrat am Standort hat nur blockiert

    Autor: Smoffte 15.03.14 - 21:42

    Sie mögen zwar organisatorisch getrennt sein, dennoch hast du in einem einzigen Team bunt gemischt AIT, AIS und AIDB über mehrere Standorte verteilt, die gemeinsam an ein und demselben Projekt / Kunden arbeiten. Gemeinsam natürlich, weil Atos ja ein globales Unternehmen ist, mit diversen AIT/AIS Mitarbeitern aus Polen und Rumänien.
    Aber das weißt du ja eh schon alles.
    Auch, welchen Sinn der BR damit verfolgt, Überstunden, also alles, was über gewöhnliche Gleitzeit hinaus geht, nicht mehr zu genehmigen.
    Richtig?

  2. Re: Nächster Standort ist 2 km entfernt in Frankfurt, Betriebsrat am Standort hat nur blockiert

    Autor: Meine2Cent 16.03.14 - 12:52

    Der Standort als ganzes wird aus den Gründen geschlossen, die Herr Weiss von der IGM schon dargelegt hat. Weil es das einfachste für AtoS ist (s. HP Rüsselsheim). Kollateralschäden, die aus bestehenden Kundenveträgen, die über den 30.09.2014 hinaus gehen, werden entweder bewusst in Kauf genommen, weil als nicht wichtig genug erachtet, oder es wird angenommen, diese aus den anderen Standorten weiter bedienen zu können. Nach außen wir AtoS natürlich alles daran setzen, den Eindruck zu vermitteln, daß für die Kunden keine Nachteile entstehen. Alles andere wäre ja auch rufschädigend (über den schlechten Eindruck, der durch die Betriebsänderung entsteht hinaus).

  3. Re: Nächster Standort ist 2 km entfernt in Frankfurt, Betriebsrat am Standort hat nur blockiert

    Autor: MaGuE 17.03.14 - 12:41

    sTolen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hab nur schlechte Erfahrung mit der Atos Dienstleistungen ... deshalb denke
    > ich kein Wunder wenn Verträge nicht verlängert werden

    Ja? Bitte mal ein Beispiel nennen ...
    Mosern kann jeder.

    MaGuE

  4. Re: Nächster Standort ist 2 km entfernt in Frankfurt, Betriebsrat am Standort hat nur blockiert

    Autor: Kochbär 17.03.14 - 22:06

    Smoffte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie mögen zwar organisatorisch getrennt sein, dennoch hast du in einem
    > einzigen Team bunt gemischt AIT, AIS und AIDB über mehrere Standorte
    > verteilt, die gemeinsam an ein und demselben Projekt / Kunden arbeiten.
    > Gemeinsam natürlich, weil Atos ja ein globales Unternehmen ist, mit
    > diversen AIT/AIS Mitarbeitern aus Polen und Rumänien.
    > Aber das weißt du ja eh schon alles.
    > Auch, welchen Sinn der BR damit verfolgt, Überstunden, also alles, was über
    > gewöhnliche Gleitzeit hinaus geht, nicht mehr zu genehmigen.
    > Richtig?

    Klar empfehle dazu den Artikel:
    http://www.fr-online.de/frankfurt/it-dienstleister-atos-belegschaft-steht-unter-schock,1472798,26549216.html

    Mal abgesehen davon, dass der BR Unternehmenskennziffern ausplaudert (Abmahnungsgrund).

    Die meisten Mitarbeiter am Standort wurden wohl von der Dresdner Bank & Neckermann übernommen und hatten für 7 Jahre eine garantierten Arbeitsplatz (den Kommentaren zu entnehmen).

    Laut der BR Mitarbeiterin hatten 10 Prozent der Mitarbeiter nix zu tun (also bei einer geschätzten Marge von 8-10% in diesem Umfeld), macht der Standort wenn überhaupt ne schwarze 0. Zusätzlich kannst du dir sicher sein, dass die Dresdner Bank nicht ihr billigsten IT-Fachkräfte ausgelagert haben (Senior Consultants, Consultant Manager etc.). Nun nehmen wir noch an dass der Vertrag mit der Dresdner Bank ausgelaufen ist, weil Sie ja von der Commerzbank übernommen wurde.
    Und Neckermann ist ja wohl pleite...

    Was tun also mit 300 Mitarbeitern, die vll zu großen Teílen nur die Dresdner Bank und Neckermann kennen?
    Und die womöglich zu teuer sind für den freien Markt?
    Und die 7 Jahre im Voraus ahnen konnten dass nach 7 Jahren schweres Fahrwasser kommt?
    Und der Betriebsrat der die Mitarbeiter blockiert, die Gewinn machen könnten für den Standort, weil er keine Mehrarbeit genehmigt z.B. ?

    Was würdest du aus dieser Konstellation machen?
    Jeder der sich mit Outsourcing beschäftigt weiß, dass nach Ablauf der zugesicherten Garantien Personalanpassungen folgen. Und angenommen die Verträge laufen aus, welche diese Mitarbeiter mit Arbeit versorgt haben.....

    Und da die IT Konzerne wohl nicht die Caritas sind und die IG Metall lieber "Übernahmegarantien" für Azubis aushandelt, welche nicht wirksam sind, weil die Ausnahmenliste länger als mein Einkaufszettel zu Weihnachten ist, wundert es mich nicht dass es letztendlich so gekommen ist.

    Und natürlich sind alle überrascht dass es so gekommen ist..... Nicht abzusehen, undenkbar, Geschäftsuntypisch ....

    Und dann noch Pech für die Mitarbeiter dass Sie nicht bei Opel sind und der Staat ne Milliarde hinlegt....

    Wie du siehst bin ich leicht sarkastisch und natürlich tun auch mir die Mitarbeiter Leid.
    Aber es ist in meinen Augen eine absehbare Entwicklung.

    Wahrscheinlich bekommen die für das Unternehmen wichtigen Mitarbeiter sowieso einen neuen Vertrag bzw. eine Änderungskündigung.

    Wir wissen doch alle (hoffe ich), wie das läuft.

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