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  5. › iTunes 9.0.3 behebt Fehler

Und ich hatte vermutet...

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  1. Und ich hatte vermutet...

    Autor: Jeem 02.02.10 - 10:49

    Und ich hatte vermutet, iTunes 9.0.3 wäre ein Uninstaller für iTunes...

    btw, wo sind eigentlich die ganzen "Apple ist immer ganzsupersuperdoll, und wenn es nicht eingebaut ist, braucht man es nicht"-Apple-Freaks? Wer verteidigt denn bitteschön diesen Fehler?

    Lustig auch, das bei der Erwähnung anderer Fehler von iTunes ein Apple-Fan aus der Deckung kam und meinte, das läge gar am User. Von mir ein ganz lautes "Nööööö" an dieser Stelle. iTunes hat noch jede Menge anderer Fehler; obwohl mich die Software-Fehler noch am wenigsten stören. Das schlimmste ist die Bedienung der Software. Wäre sie nämlich so leicht zu bedienen, wie es immer behauptet wird, verstehe ich nicht, warum ich so häufig anderen Leuten zeigen muss, wie man mit iTunes Musik / Videos auf den iPod bringt. Das ist gräßlich und unnötig kompliziert. Aber klar, vermutlich kommt jetzt auch wieder jemand und behauptet einfach, das wäre nicht wahr. Ich halte dagegen - für Computernoobs ist iTunes ungeeignet. Blöderweise posten die hier nicht.

  2. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: oni 02.02.10 - 11:24

    Jeem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich hatte vermutet, iTunes 9.0.3 wäre ein Uninstaller für iTunes...

    Bloß nicht. iTunes hat seine Schwächen und ist lange nicht perfekt, aber ich kenne bisher auch keine komfortablere Alternative, die so nahtlos mit tragbaren geräten zusammen funktioniert. Amarok ist zwar auch ein Super-Stück Software. Aber befüllt man damit tragbare Player, geht immer das eine oder andere Feature verloren. Beispielsweise werden Hörstatistiken nicht auf dem Gerät weitergeführt und zurücksynchronisiert. Smart Playlists, die auf diesen Statistiken basieren, funktionieren so nur, wenn man immer am Rechner hört.

    >
    > btw, wo sind eigentlich die ganzen "Apple ist immer ganzsupersuperdoll, und
    > wenn es nicht eingebaut ist, braucht man es nicht"-Apple-Freaks? Wer
    > verteidigt denn bitteschön diesen Fehler?
    >

    Sowas habe ich bisher seltener gesehen als bei der Anti-Apple-Seite, dass Features, die bisher nicht auf große Gegenliebe gestoßen sind, auf einmal als super toll und wichtig hochgehalten werden, wenn Apple diese nicht hat. Beispiel: MMS auf dem iPhone oder Flash auf dem iPad. Argument dann: "Weil man ja theoretisch könnte" oder "Weil es alle anderen haben". Ist aber IMHO genauso eine wackelige Argumentation wie "Apple ist überteuert, weil das billigere Gerät meine Anforderungen nicht erfüllt und das teure Features hat, die ich nicht brauche" oder "Das Macbook ist überteuert, weil der Medion-Trümmer mehr GHz und ein größeres Display hat".

    > Lustig auch, das bei der Erwähnung anderer Fehler von iTunes ein Apple-Fan
    > aus der Deckung kam und meinte, das läge gar am User. Von mir ein ganz
    > lautes "Nööööö" an dieser Stelle.

    Welche Fehler wären das zum Beispiel?

    > iTunes hat noch jede Menge anderer
    > Fehler; obwohl mich die Software-Fehler noch am wenigsten stören. Das
    > schlimmste ist die Bedienung der Software. Wäre sie nämlich so leicht zu
    > bedienen, wie es immer behauptet wird, verstehe ich nicht, warum ich so
    > häufig anderen Leuten zeigen muss, wie man mit iTunes Musik / Videos auf
    > den iPod bringt. Das ist gräßlich und unnötig kompliziert.

    Ich nenne das das "Der Button sieht anders aus, damit komme ich nicht klar"-Problem. Die Leute, die iTunes kompliziert finden, denken nur an ihren CD-Schrank oder als Analogie ihre Ordnerstruktur. Musik hören = CD raus, in den Player, Play. Oder: Ordner auf, Dateien markieren, Play. Sie kennen das von ihrem "USB-Stick, der auch MP3 abspielt" so, dass sie in ihren Ordnern rumwühlen und die entsprechenden rüberziehen. Genau so, wie sie bewusst eine Tasche mit CDs packen für das Auto. iTunes pflegt da eine andere Philosophie: Das Erfassen einer jeden Datei über ihre Metadaten und das Einsortieren in eine Datenbank.
    Neben dem althergebrachten "Direkt eine CD hören" kann man dann nämlich so eine Mediathek gut durchsuchen. Das setzt natürlich voraus, dass die Dateien ordentliche Tags haben. Aber heutzutage dürfte das der Fall sein. Kaufmusik hat ordentliche Tags, rippt man eine CD in iTunes, fragt es Gracenote ab. Probleme bekommt man, wenn man sich aus zweifelhaften Quellen "MP3z" saugt, die gar keine oder fehlerhafte Tags von irgendwelchen Ripgruppen haben. Oder wenn man seine Sammlung von Ordnern auf iTunes umstellt und sich früher nie um die Tags gekümmert hat. Klar könnte man hergehen und iTunes einen "Ordnerstruktur-Import-Dialog" geben. Aber das setzt auch voraus, dass man wenigstens eine ordentliche Ordnerstruktur hat. Viele wenig versierte, die bisher kein iTunes genutzt hatten, haben aber meistens nur ihren "Eigene Musik"-Ordner und kippen da alles irgendwie rein, was sie kriegen. Sei es, weil ihnen das händische organisieren zu kompliziert ist oder weil sie es nicht mal können.
    Apple hat mit iTunes und iPod darauf gesetzt, alles von Anfang an ordentlich zu organisieren. Allerdings in einer Zeit, als es iTunes für Windows noch nicht gab. Die meisten iPod-Nutzer haben aber weiterhin Windowsrechner und sind mit dem iPod das erste Mal in Berührung mit iTunes gekommen. Und da gibt es dann halt Probleme mit dem Paradigmenwechsel. Wer seine Sammlung aber einmal ordentlich getaggt hat, wird in Zukunft vieles leichter haben.
    Damit kommen eben viele Leute nicht klar. Mein Vater verzweifelt ständig an OSX, weil er Windows gewohnt ist. Er ist nicht so computer-versiert und hat viele Handgriffe einfach auswendig gelernt und spult sie mechanisch ab. Er kommt übrigens mit Windows 7 aus diesem Grund auch nicht klar.

    > Aber klar,
    > vermutlich kommt jetzt auch wieder jemand und behauptet einfach, das wäre
    > nicht wahr. Ich halte dagegen - für Computernoobs ist iTunes ungeeignet.
    > Blöderweise posten die hier nicht.

    Richtig. Für "Computernoobs", die ihre auswendig gelernten Arbeitsschritte übertragen wollen, ist iTunes nichts. Für "Computernoobs", die irgendwelche "MP3z" einfach ungeordnet nach "Eigene Musik" kippen, auch nicht. Für Nutzer, die von Ordnern auf iTunes umsteigen wollen und bisher keine konsistenten Tags haben, bedeutet es zumindest ein verregnetes Wochenende Mehraufwand, die Sammlung richtig zu taggen.

    Wenn ich aber mal die wirklichen "Noobs" nehme, die vorher noch nie solche Technik in der Hand hatten, und ihnen einen frisch installierten Mac, einen iPod und eine Hand voll CDs hinlege, bin ich sicher, dass die den Inhalt der CDs schneller auf dem iPod haben, als würde ich die gleiche Gruppe vor einen frisch installierten Win7-PC setzen und ihnen dazu einen der Filesystem-Player in die Hand geben.

    Aber es ist immer so: Man kann es nun mal nicht allen Recht machen.

    EDITs: Rechtschreib- und Formulierungsfehler korrigiert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.10 11:25 durch oni.

  3. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: Trollversteher 02.02.10 - 11:25

    >btw, wo sind eigentlich die ganzen "Apple ist immer ganzsupersuperdoll, und wenn es nicht eingebaut ist, braucht man es nicht"-Apple-Freaks? Wer verteidigt denn bitteschön diesen Fehler?

    Vielleicht liegt es daran, dass diese "Freaks" nur in Deiner Phantasie existieren?

  4. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: bla 02.02.10 - 13:40

    Also deinen Ausführungen bezüglich iTunes stimme ich großteils zu, allerdings:

    iTunes synchronisiert afaik nur mit iPods (von Playern im Plural kann kaum die Rede sein)
    SO toll ist die GUI auch nicht. Beispiel dieses blöde Häkchen. Ich benutze iTunes seit mehr als drei Jahren, aber was dieses Häkchen zu bedeuten hat...
    Einmal iTunes, immer iTunes. Es zerhaut dir gleich mal deine Ordnerstruktur beim Import, wobei die Einstellung, dass iTunes das nicht machen soll nichts taugt, da es keine Ordnerüberwachung gibt. und Ordnerstrukturen sind der quasi Standard, auch wenn es IT Steinzeit ist.
    Man wird zum Taggen gezwungen. Taggen ist ja schön und gut, aber iTunes ignoriert einfach die Dateinamen. Wenn dann 1000 Einträge mit "unknown" oder ähnlich benannt sind, macht es das ganze nicht leichter. Bei nicht vorhandenen Tags könnte es wenigstens die Dateinamen einblenden. Oder noch besser: Beim Import könnte man vorgeben, wie die Ordnerstruktur ist und iTunes taggt automatisch. DAS wär mal was. Manuell Taggen das ganze Wochenende ist in Zeiten von Shazam und CO btw auch IT Steinzeit.

  5. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: oni 02.02.10 - 13:51

    bla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also deinen Ausführungen bezüglich iTunes stimme ich großteils zu,
    > allerdings:
    >
    > iTunes synchronisiert afaik nur mit iPods (von Playern im Plural kann kaum
    > die Rede sein)

    Naja, drei iPods sind auch drei Player *g*

    > SO toll ist die GUI auch nicht. Beispiel dieses blöde Häkchen. Ich benutze
    > iTunes seit mehr als drei Jahren, aber was dieses Häkchen zu bedeuten
    > hat...

    Es gibt bei iTunes beim Synchronisieren die Option "Nur markierte Titel synchronisieren". Dann landet alles, wo kein Häkchen davor ist, nicht auf den Player.

    > Einmal iTunes, immer iTunes. Es zerhaut dir gleich mal deine Ordnerstruktur
    > beim Import,

    Wenn du keine ordentlichen Tags hast, stimmt das. Sonst macht es schön ordentlich Artist/Album/TrackNo Title.mp3

    > wobei die Einstellung, dass iTunes das nicht machen soll
    > nichts taugt, da es keine Ordnerüberwachung gibt.

    Mittlerweile gibt es im iTunes-Ordner einen Unterordner namens "Automatisch zu iTunes hinzufügen". Das taugt aber leider nur wenn man iTunes den Ordner verwalten lässt.

    > und Ordnerstrukturen sind
    > der quasi Standard, auch wenn es IT Steinzeit ist.

    Und genau da macht Apple den ersten Schritt um davon zu abstrahieren. Bei heutigen Datenmengen kommt es unweigerlich zu zyklischen Abhängigkeiten, wo Bäume versagen und da versagt auch das manuelle Ordnen. Da sind zusätzliche Abstraktionsschichten gerade sinnvoll.

    > Man wird zum Taggen gezwungen. Taggen ist ja schön und gut, aber iTunes
    > ignoriert einfach die Dateinamen. Wenn dann 1000 Einträge mit "unknown"
    > oder ähnlich benannt sind, macht es das ganze nicht leichter.

    Wie gesagt: Manchmal ist es gut, dass man gezwungen wird. Firefox und Co hat auch die Web-Entwickler dazu gezwungen, Standards zu beachten und den Unsinn mit "optimiert für IE6" sein zu lassen.

    > Bei nicht
    > vorhandenen Tags könnte es wenigstens die Dateinamen einblenden. Oder noch
    > besser: Beim Import könnte man vorgeben, wie die Ordnerstruktur ist und
    > iTunes taggt automatisch. DAS wär mal was. Manuell Taggen das ganze
    > Wochenende ist in Zeiten von Shazam und CO btw auch IT Steinzeit.

    Ja, wenn man nicht gerade sehr exotische Musik hat, dann helfen auch Tools wie Musicbrainz Picard. Das mit der Ordnerstruktur habe ich angesprochen: Gerade viele unbedarfte Nutzer, die vorher kein iTunes genutzt haben, haben überhaupt keine durchgehende Ordnung in ihrer Sammlung. Die kippen einfach alles irgendwo in den Musikordner.

    Und wenn man eine durchgehende Ordnerstruktur hat, geht das Taggen schneller als ein Wochenende, dafür gibt es ja Massentagger.

  6. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: humppa 02.02.10 - 14:04

    @bla

    Die Häkchen sind da um zu markieren welche Songs er spielen bzw. nicht spielen soll. Nehmen wir an du hast ein Album wo ein Song drauf ist, den du abgrundtief hasst, dann nimmst du das Häkchen weg und wird nicht mehr gespielt. Das ist quasi die Bedienlogik von Playlisten umgedreht.

  7. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: bla 02.02.10 - 14:07

    Aber ist mir doch wurschd, was der unbedarfte Nutzer hat oder nicht hat^^
    Fakt ist, das Feature wäre klasse gewesen bei mir z.B.
    Und Musicbrainz, naja die Foo Fighters find ich jetzt nicht sonderlich exotisch.
    Außerdem sind die Abhängigkeiten und damit verbundenen Probleme bei einer einfachen Musiksammlung (auch wenn sie groß sein mag) nicht wirklich ein Problem.

    Ich finde es nicht schlecht, wenn man zu etwas gezwungen wird, was gut ist. Bei einer einfachen Musiksammlung ist das aber sowas von unnötig. tags sind nice to have bei Musik aber alles andere als essentiell. Im Dateinamen steht alles drin, was braucht man denn noch? Komponist vielleicht? ich bitte dich. ich hab nichts gegen Tags, finde hier den Zwang zur Pflege aber unangebracht.

  8. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: humppa 02.02.10 - 14:15

    Aber das Problem ist doch universell und nicht nur iTunes spezifisch. Stell dir vor du hast über 5000 CD's in verschiedenen Schränken aber davon nur die Hälfte beschriftet. Das ist genau das gleiche Problem und es spricht hier einfach dafür, sich bei einem Archiv um die Suchschlagwörter zu kümmern. Das ist ja die Logik von Archiven. Wem das nicht gefällt der kann immer noch so Dinger wie Auto-tagger benutzen. Gibts ja mittlerweile auch alles.

  9. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: Jeem 02.02.10 - 14:21

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Für "Computernoobs", die ihre auswendig gelernten Arbeitsschritte
    > übertragen wollen, ist iTunes nichts. Für "Computernoobs", die irgendwelche
    > "MP3z" einfach ungeordnet nach "Eigene Musik" kippen, auch nicht. Für
    > Nutzer, die von Ordnern auf iTunes umsteigen wollen und bisher keine
    > konsistenten Tags haben, bedeutet es zumindest ein verregnetes Wochenende
    > Mehraufwand, die Sammlung richtig zu taggen.

    Nope. Ich rede von Leuten, die ihren Computer nur dazu nutzen, im Internet zu surfen und hin und wieder mal einen Brief zu tippen und auszudrucken. Das ist praktisch Betriebssystemunabhängig. Besagte Nutzer hatten noch gar keinen MP3-Player und haben sich dann direkt einen iPod geholt. Keiner von denen hat die Befüllung des Players mittels iTunes geschafft. Ich selber befasse mich mit der Erstellung von Oberflächen, die wirklich jeder versteht. Apple hält sich da nicht an bestimmte Regeln. Ich lege bspw. eine CD ein und erhalte direkt den Vorschlag, das ganze in iTunes zu integrieren. So weit, so gut. Nur - warum wird der Kram dabei nicht gleich an den ebenfalls angeschlossenen iPod übertragen sondern muss erstmal synchronisiert werden? Das möglicherweise nicht jeder das möchte, ist mir klar, ließe sich aber durch eine simple Abfrage abfangen: "Sollen die Songs direkt an den iPod übertragen werden?". Das man erstmal auf synchronisieren klicken muss, leuchtet nicht jedem ein und ist in der Form als Arbeitsschritt nicht notwendig. Ebenso ist es ziemlich umständlich, iTunes beizubringen, welche der auf dem Rechner erfassten MP3s auf den iPod sollen und welche nicht. Das lässt sich alles wesentlich benutzerfreundlicher regeln.

    Ich habe mal einem Risikoinvestor erklärt, wie ich mir so ein System vorstelle. Sofern ich Zeit hätte, mein System zu realisieren, hätte ich jemand, der mir die dabei anfallenden Kosten abnimmt. Denn mein System schlägt jedes vorhandene um Längen - und es wundert mich wirklich sehr, das nicht jeder auf diese absolut simple Idee gekommen ist, zumal sie sich auf praktisch jede existente Software anwenden lässt. Und nein, ich werde hier sicherlich nicht erklären, wie es funktioniert ;).

  10. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: Jeem 02.02.10 - 14:24

    Nein. Sie schlagen bei praktisch jedem Apple-Thread auf und verteidigen auch den skurillsten Unsinn im System wie bspw. die nicht abstellbare Mausbeschleunigung oder die Kantenglättung der Schriftarten, die sich ebenfalls nicht abstellen lässt. Und nein, die Kantenglättung lässt sich nicht wirklich abschalten. Lies Dir die entsprechende Option auf OSX mal genau durch.

    Dafür, das Optionen nicht vorhanden sind, habe ich ja noch Verständnis, aber das Optionen vorhandenen sind und kein Aus-Schalter integriert ist - das ist ein Witz.

  11. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: oni 02.02.10 - 14:26

    bla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ist mir doch wurschd, was der unbedarfte Nutzer hat oder nicht hat^^
    > Fakt ist, das Feature wäre klasse gewesen bei mir z.B.
    > Und Musicbrainz, naja die Foo Fighters find ich jetzt nicht sonderlich
    > exotisch.

    Du kannst bei Musicbrainz gern mitmachen und deine manuellen Tag-Ergüsse dort hochladen. Ein anderer freut sich dann, der das gleiche Album erneut taggen will.

    > Außerdem sind die Abhängigkeiten und damit verbundenen Probleme bei einer
    > einfachen Musiksammlung (auch wenn sie groß sein mag) nicht wirklich ein
    > Problem.
    >

    Abhängigkeiten nicht. Aber ich finde Datenbankfunktionen nützlich, wenn Sachen in Vergessenheit geraten, die ich lange nicht gehört habe. Ich habe z.B. drei Smart Playlists:
    - Meine Top100 (also am häufigsten gehört)
    - 100 zufällige Titel, die ich vor mehr als einem Jahr das letzte Mal gehört habe
    - 100 zufällige Titel, die ich noch nie gehört habe
    Dabei werden alle Titel ignoriert, die als Bewertung nur einen Stern haben. Das Häkchen kann man leider in Smart PLs nicht abfragen (das ist eine der angesprochenen Schwächen von iTunes)

    Ich habe noch viel mehr, auch mit AppleScript erweitert.

    > Ich finde es nicht schlecht, wenn man zu etwas gezwungen wird, was gut ist.
    > Bei einer einfachen Musiksammlung ist das aber sowas von unnötig. tags sind
    > nice to have bei Musik aber alles andere als essentiell. Im Dateinamen
    > steht alles drin, was braucht man denn noch? Komponist vielleicht? ich
    > bitte dich. ich hab nichts gegen Tags, finde hier den Zwang zur Pflege aber
    > unangebracht.

    Komponist? gerade wenn man Klassik hört, wichtig. Dann ist der Interpret nämlich das Orchester bzw. der Dirigent. Wenn man dann zweimal das gleiche Werk von unterschiedlichen Orchestern hat, gibt's bei einfacher Artist/Album/Track Title.mp3-Sortierung Probleme.
    Statische Ordnerhierarchie ist nur dann wirklich ausreichend, wenn man Musik weiter genau so hört wie früher: gezielt ein bestimmtes Album/Lied, maximal ein selbstgebastelter Sampler.

  12. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: Trollversteher 02.02.10 - 14:29

    >Nein. Sie schlagen bei praktisch jedem Apple-Thread auf und verteidigen auch den skurillsten Unsinn im System wie bspw. die nicht abstellbare Mausbeschleunigung oder die Kantenglättung der Schriftarten, die sich ebenfalls nicht abstellen lässt. Und nein, die Kantenglättung lässt sich nicht wirklich abschalten.

    Über die nicht abstellbare Mausbeschleunigung habe ich hier noch nichts gelesen - un ddie Kantenglättung kenne ich daher, dass sie immer mal wieder von Provokationstrollen als Köder hier ausgelegt wird, auf den dann aber nieamnd reagiert...

    >Lies Dir die entsprechende Option auf OSX mal genau durch.

    Kann ich nicht, besitze keinen Mac.

    >Dafür, das Optionen nicht vorhanden sind, habe ich ja noch Verständnis, aber das Optionen vorhandenen sind und kein Aus-Schalter integriert ist - das ist ein Witz.

    Wäre schon nett, ja, allerdings habe ich die Kantenglättung bei Schriften unter Windows noch nie deaktiviert, mir würde dieser Ausschalter also auch nicht fehlen...

  13. Re: Und ich hatte vermutet...

    Autor: oni 02.02.10 - 14:38

    Jeem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nope. Ich rede von Leuten, die ihren Computer nur dazu nutzen, im Internet
    > zu surfen und hin und wieder mal einen Brief zu tippen und auszudrucken.
    > Das ist praktisch Betriebssystemunabhängig. Besagte Nutzer hatten noch gar
    > keinen MP3-Player und haben sich dann direkt einen iPod geholt. Keiner von
    > denen hat die Befüllung des Players mittels iTunes geschafft.

    Komisch. Obwohl mein Vater bei OSX regelmäßig verzweifelt, ist er mit dem iPod sofort klargekommen, als ich ihm meinen alten 40GB überlassen hatte. Sein Kommentar: "Das ist aber einfach."

    Sein Grundsatz ist aber auch: "Nichts geht von alleine". Er hat sich also schon denken können, dass er nach dem importieren von CDs erstmal "Synchronisieren" klicken muss. Hab ich ihm aber auch gesagt, was er sich auch merken konnte.

    > Ich selber
    > befasse mich mit der Erstellung von Oberflächen, die wirklich jeder
    > versteht.

    Was machst du denn? Ich geh mal davon aus, du designst Fahrkarten- oder Geldautomaten-GUIs. Ohne Mist, die sind großteils logisch und verständlich.

    > Apple hält sich da nicht an bestimmte Regeln. Ich lege bspw. eine
    > CD ein und erhalte direkt den Vorschlag, das ganze in iTunes zu
    > integrieren. So weit, so gut. Nur - warum wird der Kram dabei nicht gleich
    > an den ebenfalls angeschlossenen iPod übertragen sondern muss erstmal
    > synchronisiert werden?

    Weil es zwei unterschiedliche Handlungen sind: CD importieren und Sammlung synchronisieren.

    > Das möglicherweise nicht jeder das möchte, ist mir
    > klar, ließe sich aber durch eine simple Abfrage abfangen: "Sollen die Songs
    > direkt an den iPod übertragen werden?". Das man erstmal auf synchronisieren
    > klicken muss, leuchtet nicht jedem ein und ist in der Form als
    > Arbeitsschritt nicht notwendig.

    Ja, es gibt Leute, die SO schwer von Begriff sind. Die stehen immer vor mir in der Schlange am Fahrkartenautomaten *g* Aber wenn man da hilfsbereit ist, geht's auch besser.

    > Ebenso ist es ziemlich umständlich, iTunes
    > beizubringen, welche der auf dem Rechner erfassten MP3s auf den iPod sollen
    > und welche nicht. Das lässt sich alles wesentlich benutzerfreundlicher
    > regeln.
    >

    Benutzerfreundlichkeit hat aber auch eine subjektive Komponente.

    > Ich habe mal einem Risikoinvestor erklärt, wie ich mir so ein System
    > vorstelle. Sofern ich Zeit hätte, mein System zu realisieren, hätte ich
    > jemand, der mir die dabei anfallenden Kosten abnimmt. Denn mein System
    > schlägt jedes vorhandene um Längen - und es wundert mich wirklich sehr, das
    > nicht jeder auf diese absolut simple Idee gekommen ist, zumal sie sich auf
    > praktisch jede existente Software anwenden lässt.

    Und wie ist dein Konzept? Ich sehe ja viel Potential in der OLPC-Oberfläche Sugar und auch an Smartphone-Oberflächen.

    > Und nein, ich werde hier
    > sicherlich nicht erklären, wie es funktioniert ;).

    Das heißt für mich: Du hast gar kein Konzept und blubberst nur. Im Internet gehe ich nach dem grundsatz vor: "Pics or it didn't happen"

  14. gute Güte

    Autor: bla 02.02.10 - 16:02

    Den Nutzen von Tags habe ich doch nie bestritten.
    Der Zwang dazu ist das, was mich nervt. Ich brauch sie nicht, werde durch iTunes aber dazu gezwungen. Und das müsste nicht sein. Mehr wollte ich doch gar nicht sagen.

  15. Beispiele und Analogien taugen nix!

    Autor: bla 02.02.10 - 16:11

    Das ist eben nicht das gleiche!!
    ich ging doch von Ordnerstrukturen und korrekt benamsten Dateien aus, mit allem was ich brauche. Nur das interessiert itunes und Co nicht. Und das müsste nicht sein.

    Wenn du dein CD Beispiel retten willst, dann vielleicht so:
    Stell dir vor, du hast 500CDs, alle beschriftet. Die einen aber linksherum und die anderen rechtsherum geschrieben. Jetzt versuchst du was zu finden, ignorierst aber einfach alles, was rechtsherum geschrieben steht als "nicht beschriftet".
    Das mit den Beispielen und Analogien sollte man eh lassen, die erklären auch nix und auf einmal unterhält man sich über CD Sammlungen und Archive ganz allgemein anstatt über das spezifische Problem.
    Naja sei es drum.

    Viel interessanter finde ich den Ansatz, die Daten auf dem Rechner, also diverse Dokumente und Co mit iTunes ähnlicher Weise zu verwalten. Ich habe von einer Software auf dem Mac gelesen, die das macht und wollte es mal ausprobieren.
    Denn hier kommt das Dateisystem meiner Meinung nach an seine Grenzen. Wenn ich mal an den Lehrerjob denke, in dem man z.B. Dokumente sortieren muss. Wenn man es nur nach Klassen macht, ist es einfach mit Ordnern. Will man aber Klassen, Inhalt usw. als Kriterium haben, scheitert die Ordnerstruktur kläglich. Von so einer Software würde ich aber auch erwarten, dass sie die Ordner so wie ich es vorgebe anlegt, dass sie Ordner überwachen kann und dass sie selbstverständlich auch den Dateinamen berücksichtigt, den die Datei hat; denn Ordnerstrukturen sind leider nach wie vor Standard.

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