-
Wozu eigentlich iTunes?
Autor: Detlef 02.02.10 - 14:40
Ich zieh meine Lieder immer auf den mp3 Player wenn ich sie hären will. Also Ordner für Ordner.
Wozu Windows Media Player oder iTunes? Gibt es da einen Vorteil ggü meiner Methode? -
Re: Wozu eigentlich iTunes?
Autor: Trollversteher 02.02.10 - 14:45
>Wozu Windows Media Player oder iTunes? Gibt es da einen Vorteil ggü meiner Methode?
Ob es einen Vorteil gibt, musst Du für Dich selbst herausfinden - das eine ist halt Datenbankbasiert, was bedeutet dass man die Songs nach unterschiedlichen Kategorien filtern/sortieren/gruppieren kann, dafür gehts nicht ohne Zusatzsoftware am Rechner, das andere führt zu einer starren Struktur, in der die Songs nur nach einem Kriterium gruppiert werden, dafür gehts ohne Software, einfach über das Filesystem... -
Re: Wozu eigentlich iTunes?
Autor: iFanboy 02.02.10 - 14:49
Trollversteher schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> >Wozu Windows Media Player oder iTunes? Gibt es da einen Vorteil ggü meiner
> Methode?
>
> Ob es einen Vorteil gibt, musst Du für Dich selbst herausfinden - das eine
> ist halt Datenbankbasiert, was bedeutet dass man die Songs nach
> unterschiedlichen Kategorien filtern/sortieren/gruppieren kann, dafür gehts
> nicht ohne Zusatzsoftware am Rechner, das andere führt zu einer starren
> Struktur, in der die Songs nur nach einem Kriterium gruppiert werden, dafür
> gehts ohne Software, einfach über das Filesystem...
Kann Windows 7 alles über das Dateisystem, wenn du deinen Musik-Ordner öffnest hast du quasi ein iTunes für Windows. Das läuft synchron mit dem WMP und vielen MP3 Playern. Und nein es gibt natürlich nicht jede SchnickSchnack-Funktion die Apple für Überlebenswichtig hält. -
Re: Wozu eigentlich iTunes?
Autor: Trollversteher 02.02.10 - 15:05
>Kann Windows 7 alles über das Dateisystem, wenn du deinen Musik-Ordner öffnest hast du quasi ein iTunes für Windows. Das läuft synchron mit dem WMP und vielen MP3 Playern.
Mit vielen MP3 Playern? welchen denn? Und dass das Windows 7 kann ist ja toll, habe ich als XP-Benutzer allerdings herzlich wenig von...
>Und nein es gibt natürlich nicht jede SchnickSchnack-Funktion die Apple für Überlebenswichtig hält.
Dafür gibts bestimmt die Schnickschnack-Funktionen, die Microsoft für überlebenswichtig hält. Und die Medienverwaltung von WMP fand ich übrigens bisher immer noch suboptimaler als iTunes... -
Re: Wozu eigentlich iTunes?
Autor: humppa 02.02.10 - 15:09
Heutige iPods sind schon lange keine reinen Mp3 Player mehr. Neben Musik synchronisiert man Filme & Hörbücher samt Lesezeichen, Adressbücher, Kalendereinträge, Emailkonten, Safari-Lesezeichen, Passwörter, Notizen, Playcount, Bewertungen, Anwendungen, Systemupdates usw. Gleichzeitig hältst du deine Software auf den Geräten auf dem aktuellen stand. Und wir reden hier von beidseitiger Synchronisation und nicht nur "one-way" auf den Player schieben. Stell dir mal vor, man müsste alles genannte per Hand frickeln. Aus diesem Grund gibt es ja für Windows Mobile Geräte auch Active Sync, weil das zuviel Arbeit wäre. Wenn du unterwegs was in den Kalender schreibst oder einen Song bewertest, hast du das zu Hause gleich auf dem Rechner und kannst dir gleiche eine intelligenten Playlists die z.B. auf dem Wert "wie oft gespielt?" basieren, automatisch aktualisieren. Hinzu kommt, dass das Verwalten einer großen Mediathek per Hand mittels Ordnerstruktur einfach viel länger dauert. Wenn du was spielen willst, musst du dich erst durch die Ordner klicken während man bei einer Datenbank einfach das Suchwort eingibt und auf play drückt. Einige Leute füllen Terrabyte Festplatten mit Musik und irgendwann wirds auch da kompliziert. Sortiert man jetzt nur nach Artist/Album/Titel oder sortiert man bei soviel Musik noch mit nach Genre? Wo tut man Sampler hin? Was macht man mit unklaren Einordnungen? Mit der Ordnerstruktur muss man quasi immer Kompromisse machen und für andere ist es unmöglich sich in DEIN System hineinzudenken. Eine Datenbank kannst du die mit einem einfachen Klick ordnen lassen, ob du jetzt nur nach Genre gehst, Artist oder Album, klick und du findest sofort alles. Multikategorien gehen damit auch. Das sind die schon starken Vorteile einer Datenbank.
-
Re: Wozu eigentlich iTunes?
Autor: iFanboy 02.02.10 - 22:42
Trollversteher schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mit vielen MP3 Playern? welchen denn? Und dass das Windows 7 kann ist ja
> toll, habe ich als XP-Benutzer allerdings herzlich wenig von...
>
Die meisten MP3-Player können ID3 Tags und genau das gleiche macht auch der WMP.
Zum XP-Argument: iTunes funktioniert auch nur mit dem iPod oder Apple-Produkten
> Und die Medienverwaltung von WMP fand ich übrigens
> bisher immer noch suboptimaler als iTunes...
Hat mir bisher völlig ausgereicht. Ich fand eher iTunes lästig, will aber auch nicht weiter drauf eingehen, weil ich es vor lauter Unmut wieder entfernt hatte. Dachte halt damals, guckste auch mal was das ist so ein toller Podcast.



