1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Jobcenter: Hardware verursachte…

Geballte Kompetenz...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Geballte Kompetenz...

    Autor: jayrworthington 21.04.15 - 13:15

    Eine Hardware macht die gesammte IT Platt, standortuebergreiffend? Naaaa, haben wir wohl ein paar angemeldete Netzwerktechniker via 1¤-Job zu Zwangsarbeit am Netzwerk genötigt und die "Rechnung" dafür bekommen, oder sind die einfach unfaehig...?

  2. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: thecrew 21.04.15 - 13:18

    Nö, ich würde schlicht sagen das ist eine "Lüge".

    Ich glaube jedenfalls nicht, dass ein Hardwareproblem sämtliche Systeme da lahmlegt in alles Bereichen. Da müsste schon mehr ausfallen als ein bisschen Hardware. Vor allem liegen doch im Normalfall auch die Web Klamotten ganz woanders als die internen Akten. Trotzdem ist beides betroffen?

    Für mich ist das eher so eine "pauschale" Aussage für die Zeitungen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.15 13:20 durch thecrew.

  3. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.04.15 - 13:30

    Unsere Server waren auch mal beim Hoster paar mal nicht erreichbar als ganze Switches abgeraucht sind. Passiert.

  4. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: cry88 21.04.15 - 13:32

    Hätte eigentlich erwartet die Ursache wäre im Routing gewesen. Verbockt da einer nur eine Konfig kann es das gesamte Netzwerk zerstören. Aber wie nur eine Hardware da so einen Schaden verursachen soll? Das kann an sich ja nur einer der Core Switche gewesen sein, aber die werden redundant aufgebaut oder hier etwa nicht? o.O

  5. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: tingelchen 21.04.15 - 13:33

    Das muss keine Lüge sein. Wenn die ganze Struktur zentralisiert ist, muss lediglich der Hauptswitch ne macke haben und schon geht nichts mehr. Die Services selbst laufen alle noch. Mail, Archive, Backup, Datenbanken und was sonst noch so läuft. Nur kann man darauf nicht mehr zugreifen.

    Womöglich könnte es sogar so sein das ein Zugriff auf einzelne Komponenten eigentlich möglich wäre. Da man aber alles in ein Frontend zusammen gefasst hat, reicht es aus das der Zugriff auf dieses nicht mehr geht und schon steht alles Still. D.h. ein Switch oder ein Router kann durchaus für den Ausfall verantwortlich sein.

    Daher zentralisieren echte Experten solche großen Systeme auch nicht. Sondern halten sie dezentral. So ist es dann konzeptionell unmöglich das alle Filialen ausfallen. Denn dafür müssten alle dezentrale gehaltenen Server ausfallen. Was sehr unwahrscheinlich ist. Bei einem technischen versagen.

    Auch hat man hier wohl schlicht versäumt zentrale Komponenten redundant vor zu halten. Das ganze ist natürlich nicht billig. Hochverfügbarkeit ist nicht nur schwer um zu setzen (in Hard- & Software), sondern auch teuer.

  6. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: User_x 21.04.15 - 13:34

    wahrscheinlich reißt du hier schon das nächste problem auf, intranet und extern gemeinsam nebenan...

    ich finde es lustig wie sich die zeiten verändern - findest du den fehler nicht, wars ein hacker...

  7. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: thecrew 21.04.15 - 13:36

    Sollte es wirklich ein nicht redundanter Core Switch gewesen sein... Dann.. ^o^

  8. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.04.15 - 13:37

    Oder beim AA werden die Datenpaket noch von der Poststelle verteilt ;)

  9. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: JOKe1980 21.04.15 - 13:40

    In solchen Größenordnungen ein RZ nicht redundant aufzubauen ist i.d.R. teurer als es zu tun, denn min. 1 Ausfall pro Jahr kostet mehr Kohle, als die Komponenten ausfallsicher auf Jahre hin auszulegen. Ich habe keinen Kunden, der das nicht begreift und nicht umsetzt.
    Traurig, wenn das im öffentlichen Bereich anders gesehen wird.

    http://www.jenskahl.net/

  10. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Oldschooler 21.04.15 - 13:55

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Server waren auch mal beim Hoster paar mal nicht erreichbar als
    > ganze Switches abgeraucht sind. Passiert.

    Nein, so etwas passiert nicht! Als vernünftiger ITler sorgt man dafür, dass es redudante Lösung gibt. Im Notfall muss es, insbesondere für einen Cloud-Quatsch, dafür sorgen dass man innerhalb weniger Minuten umstellen kann.

  11. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: norinofu 21.04.15 - 14:06

    Die Frage ist, ob es wirklich die Hardware war oder die darauf eingesetzte Software / Firmware.
    Hab es leider selbst schon selbst erlebt, dass sich die LAN Core Switches gegenseitig ausgeschaltet haben. Waren vier Nexus 7000 mit mehreren aktiven VDCs. Ein Bug im NX-OS hat dafür gesorgt, dass ein VDC die CPU des gesamten Switches platt gemacht hatte, damit waren dann auch die anderen VDCs betroffen. Das Problem ist dann zwischen den Switches gewandert. Mit Hersteller Support hat es dann auch mehrere Stunden gedauert, bis der Fehler gefunden wurde.
    Um sowas zu vermeiden, müsste man schon zwei Core Infrastrukturen von zwei versch. Herstellern haben und da trifft man dann auf ganz andere Probleme.

  12. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.04.15 - 14:20

    Hatte das schon mit nem Netgear Switch der taufrisch aus der Verpackung alle paar Wochen mal gefreezed ist. Erst nach einem Firmware Update, was drei Monate nach Kauf zur Verfügung gestellt wurde, hat sich das Problem erledigt. So ist das wenn von Hardware Magazinen getestete und als toll bewertete Hardware von Haus aus Probleme hat, von denen aber im Vorgeld niemand was gesehen haben will.

  13. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: norinofu 21.04.15 - 14:30

    Der Netgear Switch dürfte vermutlich geringfügig günstiger als vier Nexus 7010 gewesen sein und wahrscheinlich auf für andere Aufgaben konstuiert worden sein.
    Da kann man noch so viele Fehlerszenarien vor Produktivgang durchspielen oder Compguides lesen irgendwann kommt evtl. ein Punkt an den nichtmal der Hersteller gedacht hat - leider.

  14. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Lemo 21.04.15 - 14:31

    Ich verrate euch mal was:

    Auch redundante Systeme können fehlerhaft anlaufen bzw. einen fehlerhaften Failover durchführen.
    Dann stehst du als IT-Mitarbeiter auch erst mal dumm da, es ist ja nicht so, dass dir die Maschinen ein paar Stunden Zeit geben zu reagieren. Das setzt eventuell Kettenreaktionen frei.

    Wir hatten bei uns (relativ großer internationaler Mittelständler) auch mal das Problem, dass der Core Switch meinte er müsse sich verabschieden und der Failover nicht geklappt hat weil nur ein paar Tage zuvor Neukonfigurationen am anderen Switch vorgenommen wurden.
    Nur eine Zeile war falsch, aber die führte zum mehrstündigen Totalausfall aller anderen Knotenpunkte.

  15. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Qbit42 21.04.15 - 14:36

    Weil man natürlich auch ALLES redundant auslegen kann, sicher. Bauen wir doch am besten die gesamte BA redundant nach, die dann alle X Jahre für solche Notfälle einspringen kann.

    Außerdem kann man ja mit Redundanz jedes Problem lösen, weil ja alle Komponenten immer sauber in einen Fehlerzustand übergehen und auch nie durch eine Fehlkonfiguration (z.B. Broadcast-Sturm) das ganze Netz verstopfen, was die Behebung immer zu einem Klacks macht.

    Wer etwas anderes behauptet ist einfach kein "IT-Profi".


    ... Vorstellungen haben manche.

  16. Von Theorie und Praxis

    Autor: Anonymer Nutzer 21.04.15 - 14:45

    Dummerweise muss man sich auch als vernünftiger ITler häufig mit einem begrenzten Budget herumschlagen. Spätestens die höhere bürokratische Instanz wägt Risikohöhe mit etwaiger Schadenshöhe auf der einen Seite mit den Anschaffungskosten für die Redundanz auf der anderen Seite ab und so kommt es halt manchmal zu einem (für den Admin bitteren) Kompromiss.
    So ist das im Berufsleben. :-/

  17. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.04.15 - 14:58

    Ein IT-Student oder Berufsanhänger (wie "Oldschooler" vermutlich auch einer ist) wird dafür kein Verständnis haben. :-D

  18. Re: Geballte Kompetenz...

    Autor: norinofu 21.04.15 - 14:59

    hm, wirklich neues hast du nun nicht verraten

  19. Re: Von Theorie und Praxis

    Autor: Lala Satalin Deviluke 21.04.15 - 15:03

    Dann sollte man sich woanders einen Job suchen, solche Experten sind nicht häufig anzutreffen und man findet leicht Jobs in dem Bereich. Nun muss das mit der Budgetplanung in dem neuen Unternehmen aber dann stimmen...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  20. Re: Von Theorie und Praxis

    Autor: Qbit42 21.04.15 - 15:13

    Also sollte man nur in Unternehmen arbeiten, die quasi unbegrenzt Geld zur Verfügung haben, um ihre IT-Infrastruktur optimal auszurichten?

    Hmm, wo genau sind den diese leicht zu findenden Jobs? Ich habe bisher keine gefunden. Ich würde aber auch mal gerne alles richtig machen und eine Software 25 Jahre lang entwickeln bis sie richtig ausgereift ist.

    Jobangebote gerne als PN.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Braunschweig, Hannover
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Pfaffenhofen
  3. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  4. Quentic GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

  1. Scheuer: Steuergelder sollen 5.000 weiße Flecken schließen
    Scheuer
    Steuergelder sollen 5.000 weiße Flecken schließen

    Die Bundesregierung will den Mobilfunkausbau vereinfachen und 1,1 Milliarden Euro für die Schließung weißer Flecken ausgeben. Doch bis wann die Mobilfunkstrategie umgesetzt sein soll, ist völlig unklar.

  2. E-Privacy-Verordnung: Medien sollen Tracking-Erlaubnis bekommen
    E-Privacy-Verordnung
    Medien sollen Tracking-Erlaubnis bekommen

    In die jahrelangen Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung kommt Bewegung. Die EU-Mitgliedstaaten könnten sich auf eine pauschale Tracking-Erlaubnis für Medien und Drittanbieter einigen.

  3. Chemiekonzern: BASF kauft 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo
    Chemiekonzern
    BASF kauft 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo

    3D-Druck on Demand ist für den größten Chemiekonzern BASF so interessant, dass er den 3D-Druck-Anbieter Sculpteo übernimmt. Das Unternehmen möchte Sculpteo als ein Schaufenster für seine Materialien nutzen, erklärte der Gründer.


  1. 18:59

  2. 18:41

  3. 18:29

  4. 18:00

  5. 17:52

  6. 17:38

  7. 17:29

  8. 16:55