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mit Linux...

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  1. Re: mit Linux...

    Autor: MrAnderson 10.12.16 - 11:45

    Ach Leute ... ich weiß, diese BS Grabenkampf-Diskussionen sind eigentlich sinnlos. Da ich mich aber eher unter "politischen / gesellschaftlichen" Aspekten für die Verbreitung von Linux einsetze, muss ich doch noch mal meinen Post von gestern [Re: omfgwtfrly?] aufgreifen.

    An die Pro-Linux-Fraktion:

    Ihr müsst euch eines bewusst sein: 90% der Menschen da draussen, haben NICHT euer Wissen über die Funktionsweise von Hard- und Software, müssen aber trotzdem einen Computer (relativ eigentständig) bedienen können.

    Die brauchen ein einfach zu verstehendes System, das genau das macht was sie benötigen. Und gehen wir ins rein private Umfeld, dürfte sehr vielen das reichen, was ihnen die Standardinstallation einer Standard-Linux-Distri bietet. Wenn man ihnen auch oft anderes erzählt und den Web-Browser durch Apps ersetzen will.

    Enduser brauchen heute eine fensterbasierende Oberfläche, da die am verständlichsten das Prinzip von Instanzen, Klassen und Prozessen visualisiert. Profis, kommen anders natürlich evtl. schneller ans Ziel.

    Aber ich (Anwender) will nicht:
    > Shell aufklappen und ein kurzes ifconfig {interface} [address] [netmask{address}] [gateway{address}] in 20 Sekunden erledigt.
    Sondern:
    > Einstellungen > Netzwerk > Optionen > DHCP automatisch auf Manuel ändern -> IP eingeben.
    Das habe ich im Standard-Ubuntu, intuitiv in 30 Sekunden gefunden, ohne komplizierten String auswendig kennen zu müssen.

    Natürlich ist es toll, kurz drei, vier Variablen in einen String zu schreiben. Aber kein normaler Mensch kann das leisten. Fensterchen auf, das notwendige Textfeld ausfüllen und gut. Drehregler versteht der DAU, nicht den richtigen Wert in der richtigen Zeile einer .config anzusprechen.

    Wichtig ist natürlich immer die Frage, bietet ein BS und die verfügbaren Applikationen den Leistungsumfang, der nötig ist.

    Aber wenn es passt und ihr Liunx promoten wollt, macht das doch nicht auf der technischen Ebene. Ich erkär es immer eher wie eine lila Mischung aus Windows und Mac und zeig wie schnell man z.b. auf wichtige Funktionen über die Hauptmenü-Leiste kommt. Dann reden wir über die berühmte Konsole und ich gestehe, dass ich davon auch nach 1,5 Jahren noch keine Ahnung hätte. Firefox, bekannt. Thunderbird, meist. LibreOffice, oft bekannt. Mein Linux-Buch? Einleitung gelesen, weg gelegt.

    Irgendwann kommt das Gespräch auf Enigmail (beim richtigen Gesprächspartner) und die Runde zu OpenSorce, Datenschutz und Unabhängigkeit von Globalen IT-Anbietern ist eröffnet.

    Wenn ihr eine neue Technologie (hier Linux) "verkaufen" wollt, müsst ihr den Menschen erst einmal die Angst nehmen, dass sich etwas verschlechtern könnte. Zeigen, dass sie mehr oder weniger weiter machen können wie bisher und dann erst auf die Vorteile hinweisen. Die Shell ist das für die meisten Anwender sicher nicht. Warum mit etwas verunsichern, was der DAU nicht brauch?

    Beim Thema Linux denke ich kann man aktuell nur mit den Bedürfnissen Sicherheit, Datenschutz, Unabhängigkeit, vllt. noch Geld sparen, argumentieren. Der Bedarf an Informations Technik ist für den Enduser weitgehend funktionierend gedeckt und kein Grund für einen Systemwechsel.

    ... fällt mir halt immer auf, wenn Diskussionen zu diesemThema verfolge.
    LG aus der Marketing-Abteilung :)

  2. Re: mit Linux...

    Autor: Bautz 10.12.16 - 12:27

    Klar, Linux wird auf dem Desktop im Jahr [hier nächstes Jahr einsetzen] richtig durchstarten! Und sicher ist es auch.

  3. Re: mit Linux...

    Autor: Niaxa 10.12.16 - 13:24

    Klar... Als ob es bei keiner Linux Distribution je Update Probleme gab. Sry hört sich so an als nutzt du keines.

  4. Re: mit Linux...

    Autor: Niaxa 10.12.16 - 13:26

    Endlich ein Erwachsener hier :-).

  5. Re: mit Linux...

    Autor: eiischbinsnur 10.12.16 - 14:43

    Wallbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn es bei Vielen nie wirklich ankommen wird, so war Linux noch nie
    > ein Inbegriff für laufendes Frickeln. Diesen Titel hat Microsoft bereits
    > seit über 30 Jahren inne, was ebenso Vielen schon gar nicht mehr bewusst
    > ist, wie viel wertvolle Zeit die Probleme rund um Windows eigentlich
    > kosten. Die gängige Aussage ist meist, dass es eben Windows sei, aber
    > begegnen Leute minimalen Hürden unter Linux, dann ist Linux nur noch als
    > ultimatives Gefrickel verschrien. Dabei hat man unter Linux meist nur
    > Probleme mit Dingen, die nur unter Windows wirklich funktionieren, und
    > Linux das anzukreiden ist mehr als heuchlerisch. Als ich vor vielen Jahren
    > gewechselt bin, hatte ich nicht mehr als 1-2 Wochen Arbeit zu investieren,
    > um dann im Nachhinein ein System zu haben, was schlichtweg ewig läuft. Nur
    > der Unterschied ist nun, dass ich zwar durchaus frickeln kann, sogar
    > meistens sehr gerne, doch der entscheidende Punkt ist, ich muss das nicht
    > tun nur damit Irgendetwas läuft. Sprich ich kann mich voll auf meine
    > Arbeiten konzentrieren, ohne das System in regelmäßigen Abständen
    > reparieren zu müssen.


    Amen, Bruder :-)

    Genau das selbe sag ich auch immer.

    Oder etwas anders ausgedrückt: bei Linux muss man sich am Anfang sicher umstellen, umgewöhnen, diverse Probleme googlen und sich schlau machen.

    Das war aber mit Ubuntu selbst für mich als IT-Laien (wenn auch interessierten Laien) wirklich jetzt kein Hexenwerk. Für viele Fragen und Probleme findet man mit Google innerhalb von max. 5 Minuten eine praktikable Lösung.
    Fairerweise muss ich dazu sagen, dass mein noch recht junges Ubuntu 16.04 auch nicht so rund läuft wie 14.04, 12.04 und 10.04 davor. Gelegentlich steigt mein UMTS-Stick aus oder wird nach dem Hochfahren nicht sofort erkannt (muss dann einmal rausgezogen und wieder reingesteckt werden).
    Und Kaffeine, eine Medienplayer-Software, die ich zum DVB-T-Gucken verwende, zeigt gelegentlich nach dem Starten beim Fernsehen nur ein Standbild (muss dann einfach beendet und neu gestartet werden, dann geht's).

    Deshalb habe ich schon überlegt, wieder auf 14.04 downzugraden...... aber wenn man dann die Stunts in der Windows-Welt sieht, wird man doch wieder etwas geerdet......

    Es bleibt somit dabei: Bei Linux muss man am Anfang etwas Zeit und Geduld investieren, aber wenn das System dann läuft, dann LÄUFT es.

    Windows ist einfacher in Betrieb zu nehmen (sofern vorinstalliert), aber selbst dann hat man immer mit Spasseken wie dem hiesigen aus der Meldung und anderen lustischen Dingen zu kämpfen.

    Ich weiß auch, was ich mittlerweile bevorzuge.

  6. Re: mit Linux...

    Autor: DeathMD 10.12.16 - 15:58

    Windows is comparable to a polish car. Stolen in the 60s, more or less improved in the 70s and horribly out of date.

  7. Re: mit Linux...

    Autor: DeathMD 10.12.16 - 16:21

    Mich kostete Outlook letztens einen ganzen Tag und es läuft noch immer nicht wirklich wie es sollte. Das Tolle daran, es werden fast nur Produkte von Microsoft benutzt. Ein Surface Pro 4, Lumia 950, dazu ein HP Elitebook und auf allen läuft Windows 10 und Office 365 über ein Outlook Konto. Man könnte meinen, das würde alles funktionieren und ohne Probleme Kontakte etc. synchronisieren. Nein tut es nicht, irgendetwas funktioniert einfach nie so wie es soll und selbst eine komplette Neuinstallation ändert nichts daran... es treten nur andere Fehler auf. Einmal werden Geburtstage richtig synchronisiert, dann wieder nicht, einmal geht gar nichts, dann wieder nur über einen bestimmten Weg.

    Hab bei mir letztens Ubuntu Gnome 16.10 installiert, nach 20 Minuten war das System installiert und aktuell. Danach öffnete ich die Einstellungen/Online-Konten, gab meine Google Zugangsdaten ein, öffnete den Kalender und die Kontakte und siehe da, alles funktioniert wie es soll.

    Jedes System kann in einer Frickelei ausarten, absolut JEDES!

    PS: Installier das nächste Mal den prop. Graka Treiber, dann sollten die HD Videos auch laufen, bzw. versuch eine aktuelle Distro es hat sich nämlich wirklich viel getan in den letzten Jahren. Auf dem Teil (https://www.amazon.de/Acer-Aspire-Nettop-1-6GHz-Premium/dp/B00264GMNW) hatte ich immer nur Linux laufen und so weit ich mich erinnere auch HD Videos gesehen.

  8. Re: mit Linux...

    Autor: Subotai 10.12.16 - 17:21

    Was ginge, wäre Windows offline zu betreiben. Dann kann man zumindest booten und eben damit "arbeiten".

    Persönlich nutze ich Win nur zum Zocken, habe es schon seit einigen Monaten nicht gebootet und werde jetzt wohl eh noch abwarten.

  9. Re: mit Linux...

    Autor: Analysator 10.12.16 - 17:26

    wäre dein per dkms hingefrickelter Treiber für den WLAN - Stick wieder kaputt und müsste neu gebaut werden.
    Oder die wpa.conf zerschossen.

    Oder oder oder.

    Also bitte nicht so überheblich, jedes System hat seine individuellen Probleme

  10. Re: mit Linux...

    Autor: sg-1 10.12.16 - 17:26

    beim Thema linux frage ich mich mittlerweile, warum das noch nicht in Richtung macOS verbessert wurde...

    also doppelklick zur installation bzw. ziehen der Datei in den applications-ordner ..usw
    dieses ganze apt-get/aptitude und was weiß ich nicht, kann man dem normalen Benutzer wirklich nicht zumuten.

    zum Thema Windows : ich benutze jetzt seit 2012 nen Mac und vermisse absolut nichts. Nebenbei bekomme ich immer wieder die Probleme und Frickeleien von Bekannten mit (alles Informatiker). Das werd ich mir nicht mehr geben...dann lieber Linux beim nächsten Rechner (wenn apple weiterhin meint, so nen Müll rausbringen zu müssen)

    beim windows phone sieht es ähnlich aus. hab ein Lumina 640xl...schönes handy. gute Kamera, dual sim lte, sdxc karte geholt... offline navigation im Ausland hat super funktioniert...selbst im nirgendwo. ABER:
    es hängt sich auf, mit der super Kamera geschossene fotos speichern weit/verschwinden im nirvana, oder die Kamera app stürzt einfach ab (neueste). Das handy lädt selbst mit dem Original-ladegerät nur mit 0.45A. Sobald man es neustartet, lädt es schneller...
    Leute, wenn das ein neues OS von einer Open-Source Gemeinde wäre, dann wären solche Dinge nachvollziehbar, aber ich erwarte von einem MS Smartphone, dass die Funktionen, mit denen es verkauft wird auch funktionieren.

  11. Re: mit Linux...

    Autor: Keep The Focus 10.12.16 - 19:29

    genau Linux läuft so gut, dass ich ständig mit der Tastatur an den Server ran muss, weil mal wieder per Update der ssh Zugriff verloren ging. Yai

    Windows läuft bei mir ohne irgendwelche Problemchen und sieht auch noch anständig aus, unterstützt Features wie Continuum, ermöglicht es mir ein Surface zu verwenden uvm.

  12. Re: mit Linux...

    Autor: Danse Macabre 10.12.16 - 20:54

    paris schrieb:

    > Linux und windows sind schon (seit jahren) richtig solide, pauschaliert
    > sich das eine oder andere schönzureden ist - mit verlaub - naiv.

    Es sei denn, man begibt sich mit Windows10 in die erzwungene Update-Hölle. Das ist nicht mehr naiv, sondern ein fortgesetztes Ärgernis.

  13. Re: mit Linux...

    Autor: Wallbreaker 11.12.16 - 01:50

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich (Anwender) will nicht:
    > > Shell aufklappen und ein kurzes ifconfig {interface} in 20 Sekunden
    > erledigt.
    > Sondern:
    > > Einstellungen > Netzwerk > Optionen > DHCP automatisch auf Manuel ändern
    > -> IP eingeben.
    > Das habe ich im Standard-Ubuntu, intuitiv in 30 Sekunden gefunden, ohne
    > komplizierten String auswendig kennen zu müssen.

    Warum werden immer solche komischen Beispiele herausgekramt? Ein Netzwerk einzurichten, läuft wenn überhaupt nur auf Servern so ab, und das auch nur wenn mal kein Desktop vorhanden sein sollte. Ansonsten bei so ziemlich allen Linux-Distributionen inkl. Desktops, ist das schon lange über grafische Menüs erreichbar.

    > Natürlich ist es toll, kurz drei, vier Variablen in einen String zu
    > schreiben. Aber kein normaler Mensch kann das leisten.

    Wenn man einmal damit konfrontiert ist, dass die grafische Oberfläche einmal nicht funktioniert wie sie sollte, oder evtl. eingefroren ist und Dergleichen, spätestens dann wird man dankbar sein für die Konsole. Unter Windows wäre man hier sprichwörtlich am Ende, da gibt es keine Option hier noch mal kurz auf eine Root-Konsole zu wechseln, und ggf. etwas zu korrigieren oder neuzustarten bei Bedarf.

    > Aber wenn es passt und ihr Liunx promoten wollt, macht das doch nicht auf
    > der technischen Ebene. Ich erkär es immer eher wie eine lila Mischung aus
    > Windows und Mac und zeig wie schnell man z.b. auf wichtige Funktionen über
    > die Hauptmenü-Leiste kommt. Dann reden wir über die berühmte Konsole und
    > ich gestehe, dass ich davon auch nach 1,5 Jahren noch keine Ahnung hätte.
    > Firefox, bekannt. Thunderbird, meist. LibreOffice, oft bekannt. Mein
    > Linux-Buch? Einleitung gelesen, weg gelegt.

    Wichtige Funktionen erreicht man nicht über simple grafische Oberflächen, die erst gar nicht in der Lage sind komplexe Dinge sinnvoll darzustellen, und das samt aller relevanten Optionen. Da ist man mit der Konsole bedeutend besser beraten, und hat eine weitaus effektivere Position agieren zu können. Zwar mag es durchaus eine Gewohnheitssache sein, doch die Meisten haben von der Konsole eine falsche Vorstellung. Denn bei regelmäßiger Nutzung der kurzen intuitiven unixioden Befehle, die nach wenigen Malen ins Blut übergehen, ist das so überhaupt keine Belastung mehr. Aber wenn man von Anfang an schon da steht, und nur Negatives denkt, dann kann das auch nicht funktionieren.

    > Irgendwann kommt das Gespräch auf Enigmail (beim richtigen
    > Gesprächspartner) und die Runde zu OpenSorce, Datenschutz und
    > Unabhängigkeit von Globalen IT-Anbietern ist eröffnet.

    Das ist mit weitem Abstand, eines der unmöglichsten Programme auf Erden.

    > Wenn ihr eine neue Technologie (hier Linux) "verkaufen" wollt, müsst ihr
    > den Menschen erst einmal die Angst nehmen, dass sich etwas verschlechtern
    > könnte. Zeigen, dass sie mehr oder weniger weiter machen können wie bisher
    > und dann erst auf die Vorteile hinweisen. Die Shell ist das für die meisten
    > Anwender sicher nicht. Warum mit etwas verunsichern, was der DAU nicht
    > brauch?

    Man sollte es jedem Menschen selbst überlassen was dieser haben will. Eine Konsole ist keineswegs etwas was die Meisten nicht brauchen. Man müsste eher vielfach kritisieren, dass Nutzern die freie Entscheidung schon aufgrund von Windows genommen wird, jemals etwas Anderes kennenzulernen. So werden Menschen jahrelang geprägt, und haben schliesslich Probleme Andersartiges als valide zu betrachten. Da wird ein Linux schlichtweg belächelt, oder ohne es zu kennen einfach schlecht geredet, nur weil es nicht mittels Milliardeninvestionen und dubioser vertraglicher Bindungen, dass einzige Betriebssystem ist welches lange Zeit überhaupt im Laden angeboten werden durfte. Viele wissen nicht einmal das es Alternativen gibt. Wie kann man sich also anmaßen einfach festzulegen, etwas Anderes als Windows wäre nicht gewollt, bzw. andere Formen der Nutzung? Viele hatten nie eine Wahl. Nicht einmal Apple-PCs würden im Laden stehen, hätten sie nicht derartige Finanzen zur Verfügung.

    > Beim Thema Linux denke ich kann man aktuell nur mit den Bedürfnissen
    > Sicherheit, Datenschutz, Unabhängigkeit, vllt. noch Geld sparen,
    > argumentieren. Der Bedarf an Informations Technik ist für den Enduser
    > weitgehend funktionierend gedeckt und kein Grund für einen Systemwechsel.

    Man sieht wie Windows funktioniert, nämlich ausserordentlich enttäuschend gemessen am Status. Von einem Betriebssystem des Weltmarktführers würde ich eine gänzlich andere Qualität erwarten. Und wie ist die Realität? Dort bildet Windows im realistischen Vergleich, oftmals das Schlusslicht hinter Linux und macOS in vielerei Hinsicht, und nur die massiven Abhängigkeiten die an Windows binden, schützen es idR. vor Schlimmerem. Die Leute wären vielfach ohnehin zu faul etwas zu ändern, beissen lieber ewig in den sauren Apfel und nehmen es einfach hin. Den Rest erledigt die Zeit und die Gewohnheit, was ziemlich schade ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.16 01:56 durch Wallbreaker.

  14. Re: mit Linux...

    Autor: DeathMD 11.12.16 - 09:25

    Ich finde immer noch, dass Original sieht besser und konsistenter aus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/KDE_Plasma_5

  15. Re: mit Linux...

    Autor: pythoneer 11.12.16 - 17:15

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siemens NX

    Oh, das hab selbst ich mal gehört von Freunden die jetzt im Triebwerksbau arbeiten (keine Ahnung ob man das da braucht) ... jedenfalls ging es darum, dass alle da unbedingt Schulungen für haben wollten weil sie die Jobchancen damit wohl rasant gesteigert haben.

  16. Re: mit Linux...

    Autor: pythoneer 11.12.16 - 17:34

    Keep The Focus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und sieht auch noch anständig aus,

    Für die Vergangen Versionen von Windows würde ich dir da sogar auch noch zustimmen. Windows 10 wird dem Begriff Patchwork hingegen schon gar nicht mehr gerecht. Und ich weiß wie inkonsistent ne UI aussehen kann wenn man Gnome/Gtk und KDE/Qt Applikationen gemeinsam nutzt. Aber sowas wie unter Win10 habe ich überhaupt noch nicht erlebt das fühlt sich an wie 8 verschiedene GUI-Toolkits

  17. Re: mit Linux...

    Autor: pythoneer 11.12.16 - 17:54

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > beim Thema linux frage ich mich mittlerweile, warum das noch nicht in
    > Richtung macOS verbessert wurde...

    Weil es A) nicht unbedingt besser ist und B) Flatpak/Snap/AppImage ziemlich genau das Leistet nur ohne die Nachteile die man unter macOS hat.

    > also doppelklick zur installation bzw. ziehen der Datei in den
    > applications-ordner ..usw

    Warum so kompliziert? Vor allem, wo kommen die Dateien her auf die man doppelklicken soll?

    Wenn ich unter meiner aktuellen Arch+Gnome Installation meinen Programmstarter-Sucher (Meta/Windows Taste) – das Äquivalent zu Spotlight/Windowssuche öffne und einfach "video editor" oder "video player" oder "web browser" oder "chat" eingebe, dann Zeigt er mir Programme an, die ich entweder installiert habe oder die im "Store"(Softwarecenter) zur Verfügung stehen – ich brauch dann nur noch auf "Installieren" und anschließend auf "Starten" klicken. Viel einfacher geht es doch gar nicht mehr.

    Wenn ich direkt VLC benutzen will (und es noch nicht auf meinem Rechner installiert habe) weil ich das schon kenne und nicht einfach nach "video player" suchen will, dann drücke ich einfach Meta/Windows-Taste (so wie ich jedes andere Programm auch starte um in die Programmübersicht zu gelangen) und tippe "VLC" ... Dann erscheint das VLC Logo, ich klicke drauf – ein Fenster öffnet sich und ich installiere es.

    Wie viel einfacher soll es noch gehen? Hier ein kleiner Screencast von mir

    https://youtu.be/ofS_ysvwuhs

    Zeig mir bitte wie es unter Windows oder Mac noch einfacher geht, ich bitte darum.

    > dieses ganze apt-get/aptitude und was weiß ich nicht, kann man dem normalen
    > Benutzer wirklich nicht zumuten.

    Muss auch keiner, aber das verstehen die meisten halt nicht. Man kann es benutzen wenn man will (weil es schneller geht) man muss aber nicht sondern kann es viel einfacher als unter Windows und Mac haben.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.16 18:12 durch pythoneer.

  18. Re: mit Linux...

    Autor: Moe479 11.12.16 - 17:59

    irgendwelche excutables von irgendwoher zu saugen und adminstratoren rechte zu geben ist imho in sachen sicherheit und datenschutz keine besonders vertrauenserweckende praxis (das geht übriges mit entsprechenden rechten unter linux auch, wird einem nur nicht aufs auge gedrückt).

    andwendungen mit einem anwendungskatalog von vertrauenswürdig eingestuften quellen zu beziehen und zu installieren hieft dieses thema sicherheit zumindest zu den maintainern der dafür eingestellten reposetories.

    und für apt/paketmanager xyz gibt es schon lange frontends(z.b. synaptic) bei denen man nichts mehr in der kommandozeile tippen muss:

    frontend starten -> katalog durchforsten -> anwendung(en)/paket(e) für installation auswählen(abhängigkeiten werden gleich mitausgewählt) -> installieren drücken.

    sogar das hinzufügen distributionsferner reposetories ist in den meistens frontents vorgesehen, ich sehe da eher den komfort- und sichheitsnachteil beim arbeiten windows, der windows store, der das problem adressieren soll, ist leider immer noch vergleichsweise beschränkt.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.16 18:19 durch Moe479.

  19. Re: mit Linux...

    Autor: Anonymer Nutzer 11.12.16 - 18:34

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr kennt den Rest.
    > Ich habe mich damals in die Linuxwelt gewagt mit dem Wissen, dass ich ab
    > und zu frickeln müssen würde. Big Surprise: Microsoft hat im letzten Jahr
    > mehr meiner Zeit mit Frickelei verschwendet als Linux. Well done MS.

    Meine nicht. Mein alter Rechner blieb bei W7. Der neue bekam Linux Mint.
    Wenn MS wirklich das Supportende für W7 wie geplant einläutet, dann läuten sie noch etwas ganz anderes ein. Exodus, Movement of ..... people.... (Bob Marley).

  20. Re: mit Linux...

    Autor: unbuntu 11.12.16 - 19:41

    Wenn Betriebssysteme Wohnungen wären:

    Windows: Nix besonderes, aber für jeden gut und praktikabel.
    OSX: Tolle Designerwohnung, man darf aber nichts verändern oder gegen andere Möbel austauschen
    Linux: Dachboden mit Brettern und Werkzeug, "jeder kann sich seine Wohnung so bauen, wie er sie gerne hätte".

    ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

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