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In 20 Jahren...

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  1. In 20 Jahren...

    Autor: Mel 10.07.18 - 10:26

    In 20 Jahren hat sich eine Anhängerschaft gebildet die der "guten alten Schulmedizin" nachhängt und darauf bestehen das ein Arzt aus Fleisch und Blut die Diagnose stellt...

  2. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Muhaha 10.07.18 - 10:44

    Warum auch nicht?

    Übrigens, einer der Wurzeln des Faschismus war die italienische Futurismusbewegung, die Erfinder des "Futurismus", wo man der festen Überzeugung war Fortschritt auch mit Gewalt, gegen den Willen der Menschen erzwingen zu dürfen.

  3. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Cerdo 10.07.18 - 11:40

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigens, einer der Wurzeln des Faschismus war die italienische
    > Futurismusbewegung, die Erfinder des "Futurismus", wo man der festen
    > Überzeugung war Fortschritt auch mit Gewalt, gegen den Willen der Menschen
    > erzwingen zu dürfen.

    Das ist eine gefährliche Halbwahrheit.

    Was hat denn bitte Fortschrittsglaube mit politischem Futurismus zu tun?

  4. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Dino13 10.07.18 - 11:42

    In 20 Jahren werden wir alle in der Matrix "leben". Ähnlich realistisch wie deine Aussage.

  5. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Muhaha 10.07.18 - 11:47

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist eine gefährliche Halbwahrheit.

    Nö. Der italienische Futurismus und der beginnende Faschismus unter Mussolini sind eng miteinander verknüpft gewesen.

    > Was hat denn bitte Fortschrittsglaube mit politischem Futurismus zu tun?

    Ich will nur darauf hinweisen, dass Fortschrittsglaube immer dann an seine Grenzen zu stoßen hat, wenn Menschen sich nicht in die Zukunft schleppen lassen wollen.

  6. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Cerdo 10.07.18 - 11:54

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cerdo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das ist eine gefährliche Halbwahrheit.
    >
    > Nö. Der italienische Futurismus und der beginnende Faschismus unter
    > Mussolini sind eng miteinander verknüpft gewesen.
    Ich meinte auch deinen ganzen Kommentar.

    > > Was hat denn bitte Fortschrittsglaube mit politischem Futurismus zu tun?
    >
    > Ich will nur darauf hinweisen, dass Fortschrittsglaube immer dann an seine
    > Grenzen zu stoßen hat, wenn Menschen sich nicht in die Zukunft schleppen
    > lassen wollen.
    Es zwingt sie ja keiner. Nur wenn ein IBM Watson schon heute jeden Diagnostiker übertrumpft muss man das eingestehen.
    Hast du schon mal die Krankenakte(n) eines chronisch kranken Patienten gesehen? Da kommen locker mal ein paar hundert Befunde zusammen. Die kann kein Mensch völlig überblicken, wenn er mehr als einen Patienten hat.

  7. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Anonymer Nutzer 10.07.18 - 13:22

    Mussolini war vom Sozialismus mehr beeinflusst als vom Futurismus.

    Wobei ich den Futurismus jetzt auch für keine gute Ideologie halte - der hang zum Gigantischen hat immer eine autoritäre Substanz - alles Gleichförmig und Sauber das Betätigungsfeld für Leute die ihre anale Phase nicht gut überstanden haben.

  8. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Muhaha 10.07.18 - 13:32

    Mir musst Du nicht erzählen, wie sinnvoll solche Systeme wären :)

    Aber wenn sich jemand partout weigert ... was tust Du?

    Ist wie mit gewissen evangelikalen Sekten, wo man eine ärztliche Behandlung ablehnt und lieber den Tod von Familienangehörigen in Kauf nimmt. Weil die Reinheit der Seele diesen Menschen wichtiger ist als Gesundheit der Körper. Für uns ist das natürlich Unfug, aber das ist deren Religion und schaden tun sie mit dieser Überzeugung nur sich selbst.

    Sollen wir also deren Religion respektieren, auch wenn es gegen alles geht, was uns wichtig ist? Sollen wir auf deren Überzeugung scheissen? Eine Antwort ist nicht einfach zu finden

  9. Re: In 20 Jahren...

    Autor: TrollNo1 10.07.18 - 14:34

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir musst Du nicht erzählen, wie sinnvoll solche Systeme wären :)
    >
    > Aber wenn sich jemand partout weigert ... was tust Du?

    Das Problem regelt sich von ganz allein...

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  10. Re: In 20 Jahren...

    Autor: ibsi 10.07.18 - 14:34

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir musst Du nicht erzählen, wie sinnvoll solche Systeme wären :)
    >
    > Aber wenn sich jemand partout weigert ... was tust Du?
    >
    > Ist wie mit gewissen evangelikalen Sekten, wo man eine ärztliche Behandlung
    > ablehnt und lieber den Tod von Familienangehörigen in Kauf nimmt. Weil die
    > Reinheit der Seele diesen Menschen wichtiger ist als Gesundheit der Körper.
    > Für uns ist das natürlich Unfug, aber das ist deren Religion und schaden
    > tun sie mit dieser Überzeugung nur sich selbst.

    Und deren minderjährigen Kindern!


    >
    > Sollen wir also deren Religion respektieren, auch wenn es gegen alles geht,
    > was uns wichtig ist? Sollen wir auf deren Überzeugung scheissen? Eine
    > Antwort ist nicht einfach zu finden
    Da ich von Religion nichts halte (ist halt Humbug), JA.

  11. Re: In 20 Jahren...

    Autor: Muhaha 10.07.18 - 14:53

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und deren minderjährigen Kindern!

    Die schliesse ich hier mit ein. Die Auswirkungen dieser religiös motivierten Entscheidung betreffen nur die Mitglieder innerhalb der Gruppe, niemanden ausserhalb. Von daher kann man durchaus argumentieren, diesen Menschen die Freiheit zu lassen nach eigenen Moralvorstellungen zu leben und eben zu sterben.

  12. Re: In 20 Jahren...

    Autor: divStar 10.07.18 - 15:06

    Entweder das tun wir bereits - oder wir werden es auch in 20 Jahren nicht tun.

    Andererseits ist das Digitale - Smartphones, Tablets, PCs usw. - heute schon so dominant, dass es auch eine eigene "Matrix" um die Nutzer schafft. Es denkt aber noch nicht selbst.

    Mir behagt es auch nicht wenn Ärzte sich auf das verlassen was Maschinen diagnostizieren - dann braucht man ja keinen Arzt. Solange es aber Empfehlungen sind, die der Arzt zu überprüfen und zu diagnostizieren hat, ist alles in Butter. Eine KI ist nämlich nicht haftbar zu machen und richtig muss sie auch nicht liegen - auch wenn die Diagnosen möglicherweise logisch sind. Der menschliche Körper ist nämlich nicht unbedingt logisch.

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