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KIs, und wovor muss man eigentlich Angst haben?

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  1. KIs, und wovor muss man eigentlich Angst haben?

    Autor: Hotohori 29.12.17 - 20:37

    Simpel ausgedrückt: vor der Dummheit der Menschheit.

    Wir Menschen reagieren meist immer erst dann wenn bereits etwas passiert ist. Siehe z.B. die ganzen Webseiten, die erst dann ihre Datensicherheit verbessern, wenn Andere eingebrochen und Daten geklaut haben. Gerade Unternehmen und Sicherheit ist ein Thema für sich.

    Kann man es sich bei KIs leisten nur zu reagieren? Aktuell sicherlich, nur wie will man erkennen ab wann nicht mehr? Es muss also erst etwas passieren und je besser die KI wird desto schlimmer könnte es werden, allein schon bis ein Mensch überhaupt bemerkt, dass etwas schief läuft.

    Dazu kommt, dass viele KIs auch noch am Internet hängen und in Zeiten von Botnetzen... kann sich jeder selbst ausmalen. Gerade im Internet gibt es zu viele Idioten denen gar nicht klar ist was sie mit ihren Aktionen anrichten können.

    Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die Menschheit noch lange nicht reif genug ist mit KIs verantwortungsvoll umzugehen. Und so lange bei Unternehmen nur eines zählt sowieso nicht: mehr Geld verdienen.

    Wir haben ja alle schon Probleme damit Unternehmen wie Facebook oder Google zu vertrauen mit unseren Daten in unserem Sinne verantwortungsvoll damit um zu gehen. Woher soll daher das Vertrauen kommen, dass sie es mit KIs können.

    Vor nicht mal 20 Jahren hat jeder über den Überwachungsstaat gelächelt und es als nette SciFi Story in Filmen abgeschrieben. Wir sind immer mehr auf den Weg dort hin und KIs sind eine prima Unterstützung dafür die ganzen Daten auswerten zu können, die bei so etwas anfallen, genau dafür wollen es bereits Facebook und Google nutzen und bei denen wird es garantiert nicht bleiben.

    Ich sage immer gerne: "die breite Masse ist dumm" (darum brauchen wir Regierungen, weil ohne würde das Chaos herrschen). Und auch hier wird sie es wieder beweisen und erst reagieren, wenn der Zug längst abgefahren ist. Gibt ja immer noch genug "ich hab nichts zu verbergen" Leute.

  2. Re: KIs, und wovor muss man eigentlich Angst haben?

    Autor: FreierLukas 30.12.17 - 13:44

    Diese "ich hab nichts zu verbergen" Leute die denken dass nur Leute die Dreck am Stecken haben sich über sowas Gedanken machen sind die schlimmsten. Dass aber Leute die Dreck am Stecken haben zu denen gehören die Daten sammeln darauf kommen sie nicht. Sie kritisieren die jenigen die ihre Daten verheimlichen wollen mehr als die die sie sammeln. Warum braucht jemand meine Daten? Wieso geht es nicht auch ohne? Was kann man heute mit den Daten anstellen und vielleicht wichtiger, was kann man morgen? Was wenn morgen eine K.I. geboren wird die es schafft jeden anhand seines Nutzprofils zu manipulieren? Schließlich stecken die Informationen dazu in Facebook's Servern. Sie wissen worauf jeder emotional reagiert. Jeder hat quasi sein Backdoor ins Hirn be Facebook abgelegt.

    Wenn eine einzelne Person morgens aufsteht und schlechte Laune hat weil sie etwas blödes im Netz gesehen hat ist das nicht weiter tragisch. Wenn das aber bei 80 Millionen gleichzeitig der Fall ist kann ein Land schneller im Chaos versinken als einem lieb ist. Diese subtile Massenmaniulation ist das gefährliche an Social Media Datenkraken. Zeige ich einer Million Leute eine Katze reagieren alle etwas anders. Zeige ich aber einer Million Leute ein Tier auf das alle gleich reagieren habe ich eine Waffe.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.17 13:45 durch FreierLukas.

  3. Re: KIs, und wovor muss man eigentlich Angst haben?

    Autor: ArcherV 30.12.17 - 18:36

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben ja alle schon Probleme damit Unternehmen wie Facebook oder Google
    > zu vertrauen mit unseren Daten in unserem Sinne verantwortungsvoll damit um
    > zu gehen.

    Haben wir das?
    Wer behauptet sowas?

  4. Re: KIs, und wovor muss man eigentlich Angst haben?

    Autor: intergeek 31.12.17 - 10:00

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir haben ja alle schon Probleme damit Unternehmen wie Facebook oder
    > Google
    > > zu vertrauen mit unseren Daten in unserem Sinne verantwortungsvoll damit
    > um
    > > zu gehen.
    >
    > Haben wir das?
    > Wer behauptet sowas?

    Google, Facebook und co sind ja kein Problem. Ich vertraue Facebook nicht und daher nutze ich es auch nicht, wer Google nicht traut nutzt Google nicht und wer meint das Windows 10 zu viele Daten abgreift der nutzt eben ein alternatives System... Es ist ja nicht so das man gezwungen wird dort Daten zu veröffentlichen. Millionen Facebook Nutzer geben dort freiwillig alle Details ihres bedauerlichen Lebens preis, dann sollen diese auch nicht jammern das andere mit ihren Daten arbeiten... Anders sieht es eben bei z.B Krankenakten aus, da hat man ja keine Wahlmöglichkeit ob die Daten irgendwo online liegen oder nicht.

    Was KI betrifft kann man festhalten das eine KI schon eine nützliche Sache sein kann, da diese einfach viel schneller logische Entscheidungen treffen kann. In Assistenzsystemen als Beispiel (Auto, OP usw.). Aber da Menschen Dumm sind wird eine KI wohl auch entscheiden ob jemand in einem Konflikt jetzt erschossen wird oder nicht.

    Was man aber immer bedenken sollte ist das eine KI auch nur ein Stück Software ist und Software kann man angreifen oder manipulieren. Eine KI die wirklich schlau ist und Zugang zu vielen Systemen hat ist ein lohnendes Ziel für Angreifer und eine kompromittierte KI die nebenbei Strom und Wasserversorgung einer ganzen Region steuert und z.B auf militärische Systeme Zugang hat kann eben richtig unangenehm werden. Nebenbei ist bei einer KI immer das Problem das die Entwickler ja teilweise nicht mehr nachvollziehen können wie das ganze funktioniert und auf welcher Grundlage welche Entscheidungen basieren.

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