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Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

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  1. Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: anm256 11.02.21 - 12:35

    Selbst Lotus/IBM/HCL (oder wem auch immer diese Softwareantiquität gerade gehört) hat es seit ~15 Jahren aufgegeben, den Notes-Client noch irgendwo weiterzuentwickeln. Eigentlich auch kein Wunder bei einer Software, die seit 1989 eher schlecht als recht zusammengeflickt wird...

  2. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: Pizzabrot 11.02.21 - 13:39

    Ach deswegen sieht das so Bescheiden aus.
    Ohne Spass ich bin im Moment gezwungen diesen Schund zu benutzen. Mir unverständlich warum mit einem vollem Officepaket unbedingt auf Notes als Email Client gesetzt werden muss. Wenn man mal in die Eigenschaften rein muss dann rollen sich mir immer die Zehennägel hoch.

  3. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: Dino13 11.02.21 - 14:00

    Pizzabrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach deswegen sieht das so Bescheiden aus.
    > Ohne Spass ich bin im Moment gezwungen diesen Schund zu benutzen. Mir
    > unverständlich warum mit einem vollem Officepaket unbedingt auf Notes als
    > Email Client gesetzt werden muss. Wenn man mal in die Eigenschaften rein
    > muss dann rollen sich mir immer die Zehennägel hoch.

    Da kann ich nur hoffen, dass du was Neueres als die Version 9 verwendest. Es ist eine Hölle, aus der ich mich freue, bald herauszukommen. Denn bei uns gibt es tatsächlich Abteilungen die das Ticketsystem und das DB-System aus Notes verwenden und deswegen müssen alle anderen Mitleiden. Dem wird dann dieses Jahr ein Ende gesetzt.

  4. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: bytewarrior123 11.02.21 - 14:02

    anm256 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst Lotus/IBM/HCL (oder wem auch immer diese Softwareantiquität gerade
    > gehört) hat es seit ~15 Jahren aufgegeben, den Notes-Client noch irgendwo
    > weiterzuentwickeln. Eigentlich auch kein Wunder bei einer Software, die
    > seit 1989 eher schlecht als recht zusammengeflickt wird...

    Das kann man nahezu beliebig (zumindest) mit den großen SW-Herstellern und deren Produkten skalieren : Outlook/Exchange, Photoshop, AutoCAD, CATIA ....
    So wirklich getan hat sich unter der Oberfläche nicht viel, wenn ich mir alleine die Funktionen bei AutoCAD über die Versionen ansehe, und dennoch 80% der Konsolenbefehle nahezu 1:1 mit der Ur-Version übereinstimmen in Grammatik & Funktion. Dito bei CATIA, aber bei beiden ist das so von der Zielgruppe anscheinend auch gewollt.
    Weiter geht's mit Outlook/Exchange : Im Kern arbeiten nur beide Produkte Hand-in-Hand, und haben nahezu seit Bestehen auch die gleichen Probleme....

    Wenn man sich nicht wirklich rantraut, wird aus einer Rübe keine Kartoffel, sondern bleibt eine Möhre - auch wenn sie dann anders heißt ...

  5. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: Pizzabrot 11.02.21 - 14:43

    :D es ist Version 9. Outlook kan man aber schon am Horizont erahnen. fragt sich nur wie schnell das Schiff bis dahin braucht

  6. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: Dino13 11.02.21 - 15:32

    Pizzabrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > :D es ist Version 9. Outlook kan man aber schon am Horizont erahnen. fragt
    > sich nur wie schnell das Schiff bis dahin braucht

    Darf ich fragen, ob du auch bei einer Versicherungsgesellschaft arbeitest?

  7. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: der_wahre_hannes 11.02.21 - 17:09

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pizzabrot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > :D es ist Version 9. Outlook kan man aber schon am Horizont erahnen.
    > fragt
    > > sich nur wie schnell das Schiff bis dahin braucht
    >
    > Darf ich fragen, ob du auch bei einer Versicherungsgesellschaft arbeitest?

    Oh je. Ich arbeite in einer kleinen Softwareschmiede, die eine Spezialsoftware für Versicherungen vertreibt. Wir müssen auch noch Lotus supporten... >_>

  8. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: LordSiesta 11.02.21 - 22:23

    anm256 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst Lotus/IBM/HCL (oder wem auch immer diese Softwareantiquität gerade
    > gehört) hat es seit ~15 Jahren aufgegeben, den Notes-Client noch irgendwo
    > weiterzuentwickeln. Eigentlich auch kein Wunder bei einer Software, die
    > seit 1989 eher schlecht als recht zusammengeflickt wird...

    Finde ich nicht, man sieht HCL Notes – heißt jetzt so – durchaus an, dass die noch nicht alle Hoffnung haben fahren lassen. Aber ja, eigentlich ist das so eine Software wie aus dem Artikel, die von Grund auf neu geschrieben gehört (so wie das HCL-Webmail). Das ist halt schwierig, wenn die ganzen drangebastelten Unternehmens-Anwendungen weiter funktionieren sollen.

    Was wäre auch die Alternative? Outlook? EGroupware?

  9. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: Pizzabrot 12.02.21 - 07:40

    Chemische Industrie

  10. Re: Musterbeispiel für Legacy-Software: Lotus Notes

    Autor: Schmiddi2021 12.02.21 - 10:00

    Da sieht man mal, dass die meisten Leute überhaupt keine Ahnung von dieser Software haben. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die schon erfolgreich am Markt etabliert war, bevor die meisten hier überhaupt geboren wurden. Bis heute laufen in zahlreichen Großkonzernen prozesskritische Anwendungen auf dem Domino Server und wenn man mal die jungen Leute fragt, was (Lotus) HCL Notes ist, kriegt man nunr die Antwort "irgend ein veralteter Mail- und Kalender Client". Das Mail und Kalender nie die wirkliche Stärke von Notes war ist unstrittig. Das Applikationssystem an sich ist aber durch kein anderes am Softwaremarkt zu ersetzen. Insbesondere seitdem HCL die Entwicklung massiv nach vorne treibt und auch offene Schnittstellen unterstützt, ist der Domino Server attraktiver denn je, da er alles mitbringt, was für die agile Anwendungsentwicklung für alle gängigen Umgebungen notwendig ist. Aber was will man erwarten wenn man nur Outlook, Word und Excel kennt. Traurig!

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