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  5. › Libreoffice 3.3.2: Release…

Cursor-Problem

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  1. Cursor-Problem

    Autor: M wie Meikel 11.03.11 - 10:28

    Stimmt, ich hatte mir die Tage mal LibreOffice 3.3.1 installiert, in der Hoffnung, das könne mit docx besser umgehen als das OpenOffice 3.2 aus Ubuntu 10.04 LTS (ist ja schon fast ein Jahr alt! *eg*). Konnte es zwar nicht (die Tabellen in dem entsprechenden Dokument waren noch kaputter als vorher), aber das Cursorproblem ist mir aufgefallen. Ich hatte es eigentlich schon wieder vergessen, als ich den Artikel hier gelesen habe.

    Hat OpenOffice.org 3.3 dieses Problem auch, oder kann das sein, dass LibreOffice 3.3 ziemliche Bananen-Software war? Scheint so, als wollten die um jeden Preis vor Oracle raus kommen.

  2. Re: Cursor-Problem

    Autor: blablub 11.03.11 - 12:08

    LibreOffice 3.3 kam nach OO 3.3. Zmindest die kostenpflichtige Version. Die identische, aber "freie" OO3.3 kam erst nach LibreOffice raus.

  3. Re: Cursor-Problem

    Autor: M wie Meikel 11.03.11 - 14:54

    blablub schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LibreOffice 3.3 kam nach OO 3.3. Zmindest die kostenpflichtige Version. Die
    > identische, aber "freie" OO3.3 kam erst nach LibreOffice raus.

    LibreOffice 3.3 kam einen Tag vor OpenOffice.org 3.3 raus. Da solche Termine schon mit einigem Vorlauf geplant werden (Entscheidung ein paar Tage vorher, ein, zwei Tage vorher Upload auf die Download-Server, etc...), glaube ich nicht so recht, dass das reiner Zufall war.

    Oracle Open Office (die kostenpflichtige Version, die früher StarOffice hieß) kam deutlich früher raus. Um die geht es hier nicht.

    Meiner Meinung nach hat ein Team beim anderen abgeschaut, da die LO-Leute die OOo-Prozesse und Gepflogenheiten kennen _und_ einen Tag früher raus kamen, tippe ich auf die. Einen Link zu einem Telco-Protokoll der OOo-Entwickler mit dem geplanten Termin hat irgendwer damals auch in einem Forum (hier? Heise?) gepostet.

    Das ist ja grundsätzlich auch nichts Schlimmes, dass die LO-Macher aber so schnell schon zwei Updates raus bringen, das zweite mit so einem auffälligen Bug wie dem Cursor-Problem, lässt das doch stark nach Bananensoftware aussehen.

  4. Re: welches Cursor-Problem?

    Autor: Karl-Heinz 11.03.11 - 20:51

    Welches Cursor-Problem denn? Mir wäre da nichts aufgefallen...

  5. Re: Cursor-Problem

    Autor: blablub 11.03.11 - 22:16

    Die Updategeschwindigkeit ist so geplant. Auch schon, bevor man diese Bugs kannte. Größenordnung: pro Monat ist ein Bugfix Update geplant. Steht irgendwo auf der LO Website.

  6. Re: Cursor-Problem

    Autor: Schlitzauge 12.03.11 - 16:52

    Gott ey (srry Gott), was is´n hier los?

    Wie kann man LibreOffice.org im Vergleich zu OpenOffice.org nur dermaßen kritisieren?
    Es ist durchaus löblich, eine solch schnelle Update-Politik einzuführen.
    Mich persönlich hat es immer angek***t, dass man Monate, wenn nicht sogar Jahre, darauf warten musste, bis die Jungs von Sun, jetzt Oracle, zich Fehlerkorrekturen in einem Paket released haben (Kritik liegt hier wohlgemerkt bei der Zeit, nicht den Fehlkorrekturen selbst!). Solche Kommentare, dass dies eher ein Zeichen für "Bananen-Software", also weniger qualitativere Software ist, halte ich für Unfug. Denn a.) baut LibreOffice.org nach derzeitigem Stand, vollständig auf dem Code von OpenOffice.org auf und b.) scheint es mir, als ob die Meisten noch nicht den Sinn bzw. den Grund für die Gründung von LibreOffice.org, verstanden haben.

    Niemand hatte wirklich den Code von OpenOffice.org kritisiert, sondern vielmehr die hirnrissig sture Lizenzpolitik von Oracle. Also hat man damit angefangen, sämtlichen Code, der nachweislich lizenz- und patentfrei ist, auch unter einem wirklichen FREIEN Projekt "The Document Foundation mit LibreOffice.org" weiter-, genauer gesagt, parallel zu OpenOffice.org fort zu führen. Grund ist der, dass man eine offenere / transparentere, sichere und lizenzfreie Weiterentwicklung einer FREIEN und zu MS-Office konkurrenzfähigen Office-Suite, haben wollte / möchte. Niemand wollte / möchte OpenOffice.org totreden, sondern nur die Freiheit dieser 100%en kostenlosen, ja quasi standardisierten Office-Suite, für die Zukunft garantieren.

    (Ja, srry wegen des Vergleichs mit MS-Office, aber neben MS-Office und Corel-Office, gibts nu mal keine wirklich anderen ernstzunehmenden Office-Suiten [erst recht nicht kostenlose, geschweigedenn freie] und der ursprüngliche Grund von OpenOffice.org, anfangs StarOffice, war es nunmal ein kostenloses Pendant zu MS-Office zu haben)

    Sun Microssystems Inc. seinerzeit stellte StarOffice ohne lizenzrechtliche Inhalte, wie Bilder oder kommerzielle Erweiterungen / Bestandteile, als kostenloses und LGPL-lizenziertes OpenOffice.org zur Verfügung.

    Nachdem Sun aber von Oracle letztens geschluckt wurde, kamen bei sehr vielen Zweifel bzgl. der Zukunft vieler Sun-Projekte auf. Das betraf / betrifft aber nicht nur OpenOffice.org, sondern auch OpenSolaris, MySQL und Java.

    Gut, an sich steht es jedem Hersteller und Entwickler frei, selbst über seine Produkte zu entscheiden, aber für jene Produkte mit einem solch großen Verbeitungsgrad und einer so großen Community die Blut und Schweiß da mit reingesteckt haben, gehört es für den Hersteller dazu, ein wenig Moiral, Taktgefühl und Verantwortung mitzubringen und das tat / tut Oracle nicht wirklich, sonst würden die sich, was OpenSolaris, Java und OpenOffice.org / The Document Foundation, angeht, nicht dermaßen sturstellen, sondern sich aktiv beteiligen können. Die Hände habe man Oracle ausgestreckt, leider vergebens.
    Wenn einem hier was vorzuwerfen ist, dann ja wohl Oracle. Oracle betont zwar weiterhin die freie Entwicklung, aber sicher kann sich da niemand sein und die kommerziellen Ankündigungen hinsichtlich dieser Produkte, sowie deren Entwicklung, wirft da auch kein gutes Licht drauf.

    Jeder hat Angst / befürchtet, dass mit einer solchen Undurchsichtigkeit, irgendwann das "kostenlos" wieder verschwindet und dass wieder herstellerabhängige Software-Produkte / Formate Alltag werden. Das war primär auch der Grund für die Gründung von "The Document Foundation".

    Bisher hat Oracle dahingehend noch keine Schritte unternommen und kommerzielle / patentierte Software-Lösungen eingebaut. Nach wie vor steht der Quellcode von OpenOffice.org unter der LGPL. Lediglich "OpenOffice.org" ist eine eingetragene und nicht freie Marke von Oracle. Sollte Oracle zukünftig damit anfangen, patentierte und lizenzpflichtige Software-Bestandteile in OpenOffice.org einzubauen, denn dazu sind sie berechtigt, gibt es immernoch LibreOffice.org als Ausweg und für den sicheren Fortbestand einer international frei verfügbaren , kostenlosen und standardisierten Office-Software-Lösung. Aus dem Grund, wird so lange der Quellcode von OpenOffice.org und LibreOffice.org, nahezu deckungsgleich sein. Lediglich was die Abhängigkeit zur Programmiersprache Java anbelangt, könnte es sehr viele Veränderungen geben, da Oracle, was Java angeht, sich auch nicht wirklich von der besten Seite zeigt.

    Es wird so sein bzw. ist bereits so, dass OpenOffice.org in seiner freien Version, die Grundlage / der Kern von LibreOffice.org sein wird. Zahlreiche angekündigte, aber noch nicht releaste freie Veränderungen von OpenOffice.org, fließen aufgrund der schnelleren Update-Politik von LibreOffice.org, bei LibreOffice.org auch eher ein ein, natürlich auch "getestet".

    Zugegeben, die schnellere Update-Politik kann zwar sehr schnell Fehler einbauen, wenn nicht genug getestet, dafür können diese aber auch genau so schnell wieder entfernt / korregiert werden. Das hat OpenOffice.org derzeit nicht zu bieten. In jedem Fall aber, ist / wird LibreOffice.org zum freien OpenOffice.org, nicht schlechter (werden). Andersherum, fließen viele Veränderungen hinsichtlich Funktionen von LibreOffice.org, auch bei OpenOffice.org mit ein, denn die LibreOffice.org-Gemeinde und die OpenOffice.org-Gemeinde arbeiten sehr eng miteinander zusammen. Ein Plus-Punkt bringt "The Document Foundation" und LibreOffice.org im Gegensatz zu OpenOffice.org aber noch mit, die größere Akzeptanz und Unterstützung (sowohl Marketing, als auch Entwicklung) einer größeren und internationalen Gemeinde, sowohl bei Privatanwendern, Organisationen (z.B. Free Software Foundation, der GNOME Foundation und der Open Source Initiative), von Firmen (z.B. Google, Canonical, Novell, RedHat), als auch ganze Regierungen (derzeit z.B. Brasilien, Indien, China und Russland, u.f.). Außerdem noch ein Großteil der alten OpenOffice.org-Community.
    Mehr Augen sehen und entwickeln nunmal besser, als ein Dickschädel. ^^

    Es spricht also nach wie vor nichts dagegen, OpenOffice.org einzusetzen. Ich setze es selber noch ein. Es kann aber auch nicht schaden, optional oder meinetwegen auch parallel auf LibreOffice.org zurückzugreifen.
    Und wegen der relativ großen Updates:
    Hier muss man einfach mal aus Programmierersicht sagen, dass gewisse Änderungen tief im Kern einer Software, auch häufig größere Änderungen an der Schale, und somit auch größere Datenveränderungen erfordern.

    Grüße

    Schlitzauge ;-)

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