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Ist Lyra denn auch "ohne" Verzögerung?

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  1. Ist Lyra denn auch "ohne" Verzögerung?

    Autor: Eheran 08.04.21 - 08:38

    Das ist für Telefonieren ja eine der Punkte, die die Codecs erfüllen müssen. Wenn Lyra erstmal xyz analysieren muss, um die Sprache an sich zu zerlegen, geht das wohl kaum sehr schnell, da Sprache auf einer Zeitskala von 100ms doch kaum vorkommt?
    Siehe hier für eine Grafik Bandbreite über Latenz von Codecs.

    Sowas ist auch schick.


    Was ich jedoch nicht so ganz verstehe, ist, wieso man heute noch extra für 3 kbit/s eine neuen Codec entwickelt. Wo haben wir denn derartig schlechte Datenraten, dass sich ein minimal bessere Codec lohnt?

  2. Re: Ist Lyra denn auch "ohne" Verzögerung?

    Autor: Tockra 08.04.21 - 08:56

    Quasi in Deutschland überall auf der Autobahn...

    Aber jetzt mal Spaß bei Seite, es ist immer gut, sparsame Methoden für Datenverarbeitung zu entwickeln.
    Es spart Bandbreite, Strom und weitere Kosten (abzüglich der Entwicklungskosten...).
    Man hört doch auch nicht auf daran zu forschen, wie man beispielsweise in bestimmten industriellen Prozessen Rohstoffe spart, nur weil wir von diesem Rohstoff genügend auf dem Planeten haben (z.B. Wasser, Salz, ...) !?

  3. Re: Ist Lyra denn auch "ohne" Verzögerung?

    Autor: Eheran 08.04.21 - 14:51

    Spart es Strom? Die De/En-codierung könnte deutlich aufwändiger sein. Pauschal sagen kann man das nicht. Ebenso bei "andere Kosten" wenn die Hardwareanforderungen plötzlich deutlich höher sind.

    Wo spart es Bandbreite? Mobil ist es eh wurscht, da gibt es keine 3 kbit/s Verbindungen, da hat man seine resource Blocks und weniger geht nicht, das sind 180 kHz Bandbreite. Darüber könnte man die Sprache schon unkomprimiert übertragen.

    Im Firmennetz? Selbst wenn an einem Standort 10'000 Mitarbeiter gleichzeitig telefonieren, durch eine Leitung, wären das bei 3kbit/s nur 4 MByte/s. Da kann es auch völlig problemlos 10x mehr sein, dafür aber die Qualität ordentlich.

    Im Internetz? Auch hier sind derartig geringe Bandbreiten irrelevant.

    Ich sehe einfach den Einsatzzweck nicht.

    >Man hört doch auch nicht auf daran zu forschen, wie man beispielsweise in bestimmten industriellen Prozessen Rohstoffe spart, nur weil wir von diesem Rohstoff genügend auf dem Planeten haben (z.B. Wasser, Salz, ...) !?

    Anders als bei Rohstoffen ist es genau umgekehrt: Mit der Zeit haben wir immer mehr Bandbreite bei immer weniger Aufwand zur Verfügung -> Preis pro Bandbreite sinkt immer weiter. Bei Rohstoffen haben wir hingegen immer weniger und es wird immer schwerer sie zu fördern -> Preis pro Menge steigt immer

  4. Re: Ist Lyra denn auch "ohne" Verzögerung?

    Autor: SIRprise 08.04.21 - 15:17

    Den Rechen und Energieaufwand des En/Decodings bekommt man wie immer abgefangen, indem der Codec in Hardware gegossen wird.
    Ein Anwendungsbeispiel könnten arme Gegenden mit schwachen Funkverbindungen sein. Auch in Notlagen (Infrastrukturausfälle) könnte es als Ersatz von Morsesignalen dienen und würde wenig Funkbandbreite benötigen und bei schwachem Signal noch funktionieren.

  5. Re: Ist Lyra denn auch "ohne" Verzögerung?

    Autor: SIRprise 08.04.21 - 15:20

    Eine Anwendungsmöglichkeit wären auch Unterwasserverbindungen (z.B. mit Ubooten oder Tauchern), weil da nur mit kleiner Bandbreite gearbeitet werden kann.

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