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die größten Innovationen schlechthin...

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  1. Re: die größten Innovationen schlechthin...

    Autor: The Ego 25.07.11 - 23:10

    wieso wird in diesem Forum nie eine Antwort auf die wirklich interessanten Fragen gegeben????

    Und mal nebenbei: nur weil etwas, was lange Bestandteil einzelner Apps war (also die konnten es ohnehin) und nun Bestandteil des der OS-API geworden ist (Funktion wurde zentralisiert) heißt dass noch lange nicht, dass restlos alle bis zum i-Punkt des iTunes-Icons dies auch nutzt!!

    Apple schraubt stehts nur an dem, was scheinbar in ist - ob es nun IN ist auf einem Desktop-OS Tablefunktionen zu implementieren (und wer Apple besser kennt: langfristig ohne auf kritik einzugehen erzwingt) sei dahingestellt

  2. Re: die größten Innovationen schlechthin...

    Autor: Yeeeeeeeeha 25.07.11 - 23:45

    The Ego schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wieso wird in diesem Forum nie eine Antwort auf die wirklich interessanten
    > Fragen gegeben????

    Ich versuchs mal. ;) Siehe unten.

    > Apple schraubt stehts nur an dem, was scheinbar in ist

    Hmm das stimmt so nicht, allerdings bekommt man die anderen Änderungen als normaler User meist nicht mit (das sind die, die bei der Keynote in einem Satz als "xxx API-Neuerungen" bezeichnet werden). Z.B. hat Apple mit Snow Leopard "klammheimlich" Grand Central Dispatch eingeführt, ein ziemlich cooles Lib zur Parallelisierung, das mittlerweile auch in FreeBSD, später dann Linux und Windows Einzug hielt. Werbung wurde damit nie gemacht. ;)

    Nur zum Rest:


    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel Zeit oder üble Schmerzen spare ich mir nun beim Schreiben einer
    > E-Mail im Vergleich zu Snow Leopard? Wie unterscheidet sich das in Lion?

    Solltest du eine Outlook-ähnliche Ansicht deines Email-Programms vorziehen, könnte dir der neue Standard-Anzeigemodus von Mail gefallen, der dreispaltig ist und zu den Überschriften etwas Content anzeigt. Zudem ist die Anzeige von Threads recht angenehm implementiert, vor allem da man den gesamten Dialogverlauf im Content-Fenster als "aufeinanderfolgende Briefe" sehen kann.
    Sollte dein MacBook ein 13"-Modell mit entsprechend niedriger Auflösung sein, könnte dir auch der Vollbildmodus gefallen. Da in diesem das Dock sowie die Titelleiste wegfällt, gewinnt man gerade bei kleineren 16:9-Dispays wertvollen vertikalen Screen Estate. (dabei ist der Vollbildmodus so implementiert, dass er die normale Arbeitsoberfläche nicht stört).

    > Wie viel Zeit oder üble Schmerzen spare ich mir nun beim Schreiben von
    > Dokumenten in Libre Office im Vergleich zu Snow Leopard? Wie unterscheidet
    > sich das in Lion?

    Sofern Libre Office die Versionierungs-API unterstützt, könnte Leopard im Extremfall SEHR üble Schmerzen ersparen, nämlich für den Fall, dass das Dokument beschädigt wird oder ein willentlich gelöschter Teil doch wiederhergestellt werden soll. Das lässt sich natürlich auch mit allen möglichen anderen Backup-Techniken erreichen, aber halt nicht ganz so unaufwändig. (Technisch ist die Versionierung übrigens nicht sonderlich beeindruckend gelöst, wirkt eher schnell hingeschustert - kein Feature des Dateisystems selbst)

    > Wie viel Zeit oder üble Schmerzen spare ich mir nun beim Surfen im Web im
    > Vergleich zu Snow Leopard? Wie unterscheidet sich das in Lion?

    Auf kleinen Screens gewinnt wieder der Vollbildmodus, aus oben genannten Gründen. Zudem ist ein neues, ebenfalls iOS-ähnliches Zoom-Feature eingebaut (zumindest in Safari), welches das Lesen von fitzeligem Text um einiges angenehmer macht und dabei irgendwie flüssiger und angenehmer funktioniert, als die bisherigen Zoom-Features der Browser. Des weiteren machen im Web die neuen Gesten tatsächlich Spaß. Lässt man sich mal auf der neue, "natürliche" Scrollen ein (ich versuche es seit einigen Tagen), wirkt es tatsächlich intuitiver als das bisherige Scrollen, vor allem horizontal (als Vergleich habe ich einen Windows-PC, auf dem ich das hier gerade tippe). Zudem ist das horizontale "Wischen" mit der Vor- und Zurück-Funktion des Browsers kombiniert, d.h. um zurück zu gehen benutzt man z.B. bei der Mighty Mouse nicht mehr die etwas holprige Geste "zwei Finger nach links -> letzte Seite plöppt auf", sondern wischt die aktuelle Seite nach rechts weg, unter der dann die letzte auftaucht. Das ist vor allem interessant, wenn man z.B. einen kurzen Blick zurück in ein Inhaltsverzeichnis werfen, die aktuelle Seite aber nicht ganz verlassen will (es wirkt eher wie ein Papierstapel, als Browserseiten).

    > Meine persönliche Vermutung ist bisher: ich bin keine Sekunde schneller und
    > produziere keine anderen Ergebnisse.

    Das ist richtig. Es geht beides. Wer seinen PC so oder so gut unter Kontrolle hat, wird nicht wirklich schneller voran kommen. Der Unterschied liegt in einem leicht gesteigerten Komfort.

    > Also was genau soll jetzt wirklich besser sein?

    Das oben beschriebene ist nichts weltbewegendes, aber durchaus positiv. Ging z.B: Microsoft beim Wechsel von XP auf Vista mit Hammer und Meißel an das System und beim Wechsel auf Windows 7 mit einer Feile, könnte man die oberflächlichen Änderungen von Snow Leopard auf Lion eher mit dem Sandpapier vergleichen. Snow Leo war schon ziemlich glatt, jetzt wurde einfach an der einen oder anderen Stelle etwas poliert.
    Der Kernel läuft jetzt immer in 64bit, Java wird in (hoffentlich) aktueller Version nachgeladen anstatt mitinstalliert, im Anmeldescreen hat man einen Button für den Ruhezustand, die Passworteingabe bei Screensavern erscheint jetzt über dem Screensaver und nicht einem schwarzen Screen, runte Buttons sind eckiger und etwas stimmiger, Registerkartentitel nicht mehr Aqua-Plastik-Blau usw.
    Mir wäre das Update auf keinen Fall 100¤ wert, aber für 24¤ kann man es schon wagen. Das fehlende iSync habe ich nie benutzt, FrontRow hätte ich gerne benutzt (weil hübsch) aber nie einen Sinn darin gefunden und Rosetta fehlt mir für exakt ein Terminal-Programm (da ein Uralt-Bernstein-Terminal inkl. Flimmern und Kissenverzerrung simuliert ;)), passt also.
    Ach ja und man kann wohl das gesamte Startvolume verschlüsseln, was bisher nicht ging. Sollte im mal machen (mobiler Rechner und so), war aber noch zu faul.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

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