1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › MacOS 10.12 im Test: Sierra…
  6. Thema

macOS ist fertig

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: macOS ist fertig

    Autor: jokey2k 25.09.16 - 13:34

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gasm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 8 Jahre alter Arbeitsrechner. Heiliger Bimbam.
    >
    > Hö?

    Er spielt sicher darauf an, dass dein Arbeitsrechner wahrscheinlich nicht zum Geld verdienen genutzt wird sondern um "privat" zu arbeiten.

    Eine firma sollte immer genug Geld abwerfen, dass man jährlich den PC tauschen könnte, wenn man dabei Arbeitszeit sparen kann

  2. Re: macOS ist fertig

    Autor: paris 25.09.16 - 13:36

    gasm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 8 Jahre alter Arbeitsrechner. Heiliger Bimbam.

    Also hier stehen auch noch Mengen 8 Jahrer alten Arbeitsrechner - btw sind die gut doppelt so schnell wie ein heutiges macbook - und laufen perfekt. Das einzige was da je nachgerüstet wurde waren iirc PCIeSSDs.

    Nur zur Erinnerung:
    Bei Windows&Linux PC war 2008 core i7 quad mit 3Ghz aufwärts normal.

    Der Nachteil gegenüber heutigen Systemen ist schlicht das mehr auf der Stromrechnung steht, deswegen laufen die auch nicht mehr 24/7 wie früher, sondern als reserve, fallback, backup und für peak-load. Aber ansonsten sind 2008er core i7s mit quad 3.2, quad 3.3 eben rund doppelt so schnell wie 2016er macbooks, macbook airs, imac etc. Bei den 2016er imacs kommt man - wenn man die maximalausstattung wählt - so in etwa in die leistungsklasse der 2008er core i7s.

    Aber: Versuch mal in einen 2016er imac eine 2016er Nvidia Tesla oder Quadro (oder überhaupt irgendeine hablwegs leistungsfähige und aktuelle GPU) zu nutzen.
    Am Rande: Das teuerste und stärkste was Apple 2016 an Grafik verkauft ist im mac pro - AMD Tahiti. Von 2011. :)

  3. Re: macOS ist fertig

    Autor: MrUNIMOG 26.09.16 - 01:39

    paris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur zur Erinnerung:
    > Bei Windows&Linux PC war 2008 core i7 quad mit 3Ghz aufwärts normal.

    Normal? Sicher nicht in leisen und sparsamen All-In-Ones wie dem iMac, Kompaktrechnern wie dem Mac mini und schon gar nicht in Notebooks...

    Der Mac Pro hatte 2008 Quad Core Xeons mit 2.8 bis 3.2 GHz, und zwar zwei davon.
    Von denen wird ein Großteil ebenfalls noch heute im Einsatz sein.

    > Aber ansonsten
    > sind 2008er core i7s mit quad 3.2, quad 3.3 eben rund doppelt so schnell
    > wie 2016er macbooks, macbook airs, imac etc. Bei den 2016er imacs kommt man
    > - wenn man die maximalausstattung wählt - so in etwa in die leistungsklasse
    > der 2008er core i7s.

    Wie bitte?

    Einen 2016er iMac gibt es (noch) gar nicht, und das Modell von Late 2015 hat in Vollausstattung einen Skylake i7-6700K verbaut, die aktuell stärkste Quad Core x86-CPU überhaupt.

    Dass ein 8 Jahre alter Nehalem Quad Core, zudem noch mit geringerem Takt, auch nur annähernd in dessen Leistungsklasse spielen soll, glaubst du doch wohl selber nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 01:41 durch MrUNIMOG.

  4. Re: macOS ist fertig

    Autor: Anonymer Nutzer 26.09.16 - 09:20

    MrUNIMOG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > paris schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur zur Erinnerung:
    > > Bei Windows&Linux PC war 2008 core i7 quad mit 3Ghz aufwärts normal.
    >
    > Normal? Sicher nicht in leisen und sparsamen All-In-Ones wie dem iMac,
    > Kompaktrechnern wie dem Mac mini und schon gar nicht in Notebooks...
    >
    > Der Mac Pro hatte 2008 Quad Core Xeons mit 2.8 bis 3.2 GHz, und zwar zwei
    > davon.
    > Von denen wird ein Großteil ebenfalls noch heute im Einsatz sein.
    >
    > > Aber ansonsten
    > > sind 2008er core i7s mit quad 3.2, quad 3.3 eben rund doppelt so schnell
    > > wie 2016er macbooks, macbook airs, imac etc. Bei den 2016er imacs kommt
    > man
    > > - wenn man die maximalausstattung wählt - so in etwa in die
    > leistungsklasse
    > > der 2008er core i7s.
    >
    > Wie bitte?
    >
    > Einen 2016er iMac gibt es (noch) gar nicht, und das Modell von Late 2015
    > hat in Vollausstattung einen Skylake i7-6700K verbaut, die aktuell stärkste
    > Quad Core x86-CPU überhaupt.
    >
    > Dass ein 8 Jahre alter Nehalem Quad Core, zudem noch mit geringerem Takt,
    > auch nur annähernd in dessen Leistungsklasse spielen soll, glaubst du doch
    > wohl selber nicht.

    Stimmt ja auch nicht. Intel hat pro Release der Generationen im Schnitt 10% Leistungszuwachs in der jeweiligen Preisstufe gehabt. Also sind das in 4 Generationen um die 50%. Nichts weltbewegendes wenn AMD das aus dem Stand mit dem ZEN wieder nahezu egalisiert. Grundsätzlich hat Intel viel Geld in die Fertigung gesteckt um mit den Die-Shrinks entsprechende Waverkosten einzusparen und damit mehr Marge zu bekommen. Intels Problem mit der 14nm Fertigung wird ihnen nun zum Verhängnis. Mangels Wettbewerb haben sie an der Leistung kaum etwas getan und in ihrem Steckenpferd, der Fertigung hingen sie 1-2 Jahre fest und haben den Vorsprung damit vergeigt. Wenn ich mir die Preisgestaltung anschaue: ist nicht Schade um Intel.

  5. Re: macOS ist fertig

    Autor: paris 26.09.16 - 15:46

    MrUNIMOG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > paris schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur zur Erinnerung:
    > > Bei Windows&Linux PC war 2008 core i7 quad mit 3Ghz aufwärts normal.
    >
    > Normal? Sicher nicht in leisen und sparsamen All-In-Ones wie dem iMac,
    > Kompaktrechnern wie dem Mac mini und schon gar nicht in Notebooks...
    >
    > Der Mac Pro hatte 2008 Quad Core Xeons mit 2.8 bis 3.2 GHz, und zwar zwei
    > davon.
    > Von denen wird ein Großteil ebenfalls noch heute im Einsatz sein.
    >
    > > Aber ansonsten
    > > sind 2008er core i7s mit quad 3.2, quad 3.3 eben rund doppelt so schnell
    > > wie 2016er macbooks, macbook airs, imac etc. Bei den 2016er imacs kommt
    > man
    > > - wenn man die maximalausstattung wählt - so in etwa in die
    > leistungsklasse
    > > der 2008er core i7s.
    >
    > Wie bitte?
    >
    > Einen 2016er iMac gibt es (noch) gar nicht, und das Modell von Late 2015
    > hat in Vollausstattung einen Skylake i7-6700K verbaut, die aktuell stärkste
    > Quad Core x86-CPU überhaupt.
    2016er imacs gibts. Dass Apple die 2016er imac mit Technik aus 2015/14 oder im 2016 eimermac von vor 3/4 Jahren oder wie - wie bei der eimermac grafik - sogar 2011er Jahre Technik (AMD Tahiti) verkauft bekommt, ist doch prima für Ihre Gewinne und für die Aktionäre.

    Es steht Dir natürlich frei, dich bei deiner Zeitrechnung an Apple zu orientieren, ich präferiere allerdings den gregorianischen Kalender. Wir können uns ja darauf einigen dass wir beide die imacs meinen, die Apple 2016 verkauft.

    >
    > Dass ein 8 Jahre alter Nehalem Quad Core, zudem noch mit geringerem Takt,
    > auch nur annähernd in dessen Leistungsklasse spielen soll, glaubst du doch
    > wohl selber nicht.
    Der 2016er 21 imac kommt mit einem dual core 1,6 Ghz, turbo 2,7.

    2008er Nehalems (nur zur Erinnerung quad core 3,2 Ghz i7 mit HT, Turbo 3,5 Ghz auf 8 Threads) sind einiges schneller als die Standard imacs (dual core 1,6, turbo 2,7).

    pi mal daumen gleichschnell wird man, wenn man die Flagschiffkonfiguration des 2016er 21 imacs zahlt - dann gibt’s im 2016er imac core i5 quad 2,8 turbo 3,2 ohne HT vs 3,2 base 3,5 turbo mit 8 HT.

    Je nach Szenario sollte der geringere Takt und die wenigeren Threads des 2016er Spitzenmodell des 21er imacs gegen die höhere Taktung und die doppelte Threadanzahl des 2008er i7 Nehalem durch die bessere Effizienz pro Zyklus locker aufgewogen werden.

    Das ist CPU seitig.

    Wo jedoch ein 2008er nehalem den 2016er imac völlig deklassiert - auch den 27er im maximal ausbau - ist Grafik. Anders als in den 2016er imacs, die ja gezielt GPU-seitig nicht erweiterbar sind, wie alle Apple-computer, kann man in einer 2008er nehalem auch heutige Grafik bis hin zu dual&triple Nvidia 1080er, Quadro, Tesla oder AMD 390er usw verbauen - und genau deswegen stehen die auch bei uns und vielen anderen Firmen auch heute noch im Einsatz - weil wir massig GPUs-seitige Prozesse laufen haben. Da fällr der Hauptnachteil der alten Technik - der hohe Stromverbrauch der CPU - anteilig kaum durch.

    Wenn man CPU-seitig schneller sein will, dann musst man, wie du selber schriebst zu den 2016er 27 Zoll Flagschiffen greifen, der 6700 ist ca +-50% schneller als nen 2008er Nehalem. Jedoch: Eben weiterhin kastrierte Notebookgrafik, chancenlos gegen vollwertige Grafikkarten die in jedem 2008er Nehalem prima laufen.

    Unsere heutige Workstations mit ihren 24, 32, 36 core und dual xeons, klar, die spielen in einer ganz anderen Liga. Aber in dem Segment hat Apple ja aufgegeben.

    Summa summarum: Du siehst ein 2016er 21 Zoll imac ist erheblich langsamer als ein 2008er Nehalem, erst das 2016 21er Spitzenmodell ist Augenhöhe, CPU seitig minimal schneller, Grafik hingegen chancenlos schlechter. Das 2016er 27 spitzenmodell (für 2500¤ basis, guter Witz :)) sollte ca. 50% mehr durchsatz cpu seitig bringen, kann aber GPU-seitig auch nicht ansatzweise mithalten, wenn der 2008er Nehalem schon die 3te Abschreibungsrunde mit GPUs fährt.

    Der Hauptgrund bei Arbeitsrechner 2008er Nehalems auszumustern ist schlicht die Stromrechnung. Man spart gut und gerne 50 Watt, und das ist bei 24/7 Dauerbetrieb unter Last ein relevanter Faktor in der betriebswirtschaftlichen Kalkulation.

  6. Re: macOS ist fertig

    Autor: MrUNIMOG 26.09.16 - 23:25

    paris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MrUNIMOG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > paris schrieb:
    >Bei den 2016er imacs
    > kommt
    > > man
    > > > - wenn man die maximalausstattung wählt - so in etwa in die
    > > leistungsklasse
    > > > der 2008er core i7s.
    > >
    > > Wie bitte?
    > >
    > > Einen 2016er iMac gibt es (noch) gar nicht, und das Modell von Late 2015
    > > hat in Vollausstattung einen Skylake i7-6700K verbaut, die aktuell
    > stärkste
    > > Quad Core x86-CPU überhaupt.
    > 2016er imacs gibts. Dass Apple die 2016er imac mit Technik aus 2015/14 oder
    > im 2016 eimermac von vor 3/4 Jahren oder wie - wie bei der eimermac grafik
    > - sogar 2011er Jahre Technik (AMD Tahiti) verkauft bekommt, ist doch prima
    > für Ihre Gewinne und für die Aktionäre.

    Macs werden in der Regel eindeutig bezeichnet durch den Zeitpunkt der Markteinführung. Wenn man also von einem 2016er iMac spricht, ist damit für gewöhnlich ein in diesem Jahr vorgestellter iMac gemeint, kein in diesem Jahr gekaufter. Beim aktuellen iMac handelt es sich um das Late 2015 Modell.
    Wo liegt denn das Problem, Technik aus 2015 zu verbauen, wenn es keine neuere gibt? Für den iMac angemessene Kaby Lakes sind schlicht bislang nicht verfügbar.

    > Es steht Dir natürlich frei, dich bei deiner Zeitrechnung an Apple zu
    > orientieren, ich präferiere allerdings den gregorianischen Kalender. Wir
    > können uns ja darauf einigen dass wir beide die imacs meinen, die Apple
    > 2016 verkauft.

    Darauf können wir uns einigen. Aber ein Mid 2012 MacBook Pro wird auch nicht zum 2016er Modell, bloß weil man es noch kaufen kann.

    > > Dass ein 8 Jahre alter Nehalem Quad Core, zudem noch mit geringerem
    > Takt,
    > > auch nur annähernd in dessen Leistungsklasse spielen soll, glaubst du
    > doch
    > > wohl selber nicht.
    > Der 2016er 21 imac kommt mit einem dual core 1,6 Ghz, turbo 2,7.
    >
    > 2008er Nehalems (nur zur Erinnerung quad core 3,2 Ghz i7 mit HT, Turbo 3,5
    > Ghz auf 8 Threads) sind einiges schneller als die Standard imacs (dual core
    > 1,6, turbo 2,7).
    >
    > pi mal daumen gleichschnell wird man, wenn man die Flagschiffkonfiguration
    > des 2016er 21 imacs zahlt - dann gibt’s im 2016er imac core i5 quad
    > 2,8 turbo 3,2 ohne HT vs 3,2 base 3,5 turbo mit 8 HT.
    >
    > Je nach Szenario sollte der geringere Takt und die wenigeren Threads des
    > 2016er Spitzenmodell des 21er imacs gegen die höhere Taktung und die
    > doppelte Threadanzahl des 2008er i7 Nehalem durch die bessere Effizienz pro
    > Zyklus locker aufgewogen werden.

    Moment, du sprachst explizit von Maximalausstattung, das wäre ein 27" iMac mit 4 GHz Quad Core i7-6700K, wie gesagt der momentan leistungsstärkste (x86-) Vierkern-Prozessor überhaupt.
    Also sogar höherer Takt und gleich viele Threads.
    Auch wenn das in einzelnen Anwendungsfällen abweichen mag, sollte der durch die Bank mehr als doppelt so viel leisten wie der stärkste Nehalem Quad Core.
    Aber auch gegen den im kleineren iMac erhältlichen 3.3 GHz Quad Core i7-5775R wird jeder Nehalem Quad Core gehörig alt aussehen.

    > Das ist CPU seitig.
    >
    > Wo jedoch ein 2008er nehalem den 2016er imac völlig deklassiert - auch den
    > 27er im maximal ausbau - ist Grafik. Anders als in den 2016er imacs, die ja
    > gezielt GPU-seitig nicht erweiterbar sind, wie alle Apple-computer, kann
    > man in einer 2008er nehalem auch heutige Grafik bis hin zu dual&triple
    > Nvidia 1080er, Quadro, Tesla oder AMD 390er usw verbauen - und genau
    > deswegen stehen die auch bei uns und vielen anderen Firmen auch heute noch
    > im Einsatz - weil wir massig GPUs-seitige Prozesse laufen haben. Da fällr
    > der Hauptnachteil der alten Technik - der hohe Stromverbrauch der CPU -
    > anteilig kaum durch.
    >
    > Wenn man CPU-seitig schneller sein will, dann musst man, wie du selber
    > schriebst zu den 2016er 27 Zoll Flagschiffen greifen, der 6700 ist ca +-50%
    > schneller als nen 2008er Nehalem. Jedoch: Eben weiterhin kastrierte
    > Notebookgrafik, chancenlos gegen vollwertige Grafikkarten die in jedem
    > 2008er Nehalem prima laufen.
    >
    > Unsere heutige Workstations mit ihren 24, 32, 36 core und dual xeons, klar,
    > die spielen in einer ganz anderen Liga. Aber in dem Segment hat Apple ja
    > aufgegeben.
    >
    > Summa summarum: Du siehst ein 2016er 21 Zoll imac ist erheblich langsamer
    > als ein 2008er Nehalem, erst das 2016 21er Spitzenmodell ist Augenhöhe, CPU
    > seitig minimal schneller, Grafik hingegen chancenlos schlechter. Das 2016er
    > 27 spitzenmodell (für 2500¤ basis, guter Witz :)) sollte ca. 50% mehr
    > durchsatz cpu seitig bringen, kann aber GPU-seitig auch nicht ansatzweise
    > mithalten, wenn der 2008er Nehalem schon die 3te Abschreibungsrunde mit
    > GPUs fährt.
    >
    > Der Hauptgrund bei Arbeitsrechner 2008er Nehalems auszumustern ist schlicht
    > die Stromrechnung. Man spart gut und gerne 50 Watt, und das ist bei 24/7
    > Dauerbetrieb unter Last ein relevanter Faktor in der
    > betriebswirtschaftlichen Kalkulation

    Dass ein Rechner von 2008 mit nachgerüsteter Grafikkarte diesbezüglich mehr leisten kann als jeder aktuelle iMac, habe ich doch nicht bestritten.
    Mir ging es lediglich um deine m.E. etwas abstrusen Behauptung zu den CPUs.

    Man muss aber dazu einfach sagen, dass du hier Äpfel mit Birnen vergleichst.
    Deine 2008er Arbeitsrechner sind sicherlich Workstations in fetten ATX oder E-ATX Gehäusen. Klar gab es die mit leistungsstarken Desktop-Grafikkarten, die sich natürlich auch austauschen lassen.
    Und da zerrst du nun einen kompakten, schicken, leisen und sparsamen All-in-one Rechner wie den iMac als dankbares Opfer für deinen Vergleich heran. Passt nicht so ganz...
    Einen 2008er Mac Pro kannst du übrigens auch mit den von dir genannten aktuellen Grafikkarten ausstatten, gar kein Problem.

    Über die Tahiti-GPUs im aktuellen (2013er) Mac Pro brauchst du dich übrigens nicht zu echauffieren. Bei AMDs Workstation-GPUs gibt es einfach nichts neueres. Die Apple-spezifischen FirePro D300, D500 und D700 entsprechen den normalen FirePro W5000, W7000 und W9000 Karten. Na gut, es gibt inzwischen eine einzige auf Hawaii-Basis, die W9100, aber die gab es noch nicht bei Einführung des neuen Mac Pro, und nur dafür hätte sich kein neues Modell gelohnt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 23:27 durch MrUNIMOG.

  7. Re: macOS ist fertig

    Autor: paris 27.09.16 - 21:35

    MrUNIMOG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > paris schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > MrUNIMOG schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > paris schrieb:
    > >Bei den 2016er imacs
    > > kommt
    > > > man
    > > > > - wenn man die maximalausstattung wählt - so in etwa in die
    > > > leistungsklasse
    > > > > der 2008er core i7s.
    > > >
    > > > Wie bitte?
    > > >
    > > > Einen 2016er iMac gibt es (noch) gar nicht, und das Modell von Late
    > 2015
    > > > hat in Vollausstattung einen Skylake i7-6700K verbaut, die aktuell
    > > stärkste
    > > > Quad Core x86-CPU überhaupt.
    > > 2016er imacs gibts. Dass Apple die 2016er imac mit Technik aus 2015/14
    > oder
    > > im 2016 eimermac von vor 3/4 Jahren oder wie - wie bei der eimermac
    > grafik
    > > - sogar 2011er Jahre Technik (AMD Tahiti) verkauft bekommt, ist doch
    > prima
    > > für Ihre Gewinne und für die Aktionäre.
    >
    > Macs werden in der Regel eindeutig bezeichnet durch den Zeitpunkt der
    > Markteinführung. Wenn man also von einem 2016er iMac spricht, ist damit für
    > gewöhnlich ein in diesem Jahr vorgestellter iMac gemeint, kein in diesem
    > Jahr gekaufter. Beim aktuellen iMac handelt es sich um das Late 2015
    > Modell.
    > Wo liegt denn das Problem, Technik aus 2015 zu verbauen, wenn es keine
    > neuere gibt? Für den iMac angemessene Kaby Lakes sind schlicht bislang
    > nicht verfügbar.
    >
    > > Es steht Dir natürlich frei, dich bei deiner Zeitrechnung an Apple zu
    > > orientieren, ich präferiere allerdings den gregorianischen Kalender. Wir
    > > können uns ja darauf einigen dass wir beide die imacs meinen, die Apple
    > > 2016 verkauft.
    >
    > Darauf können wir uns einigen. Aber ein Mid 2012 MacBook Pro wird auch
    > nicht zum 2016er Modell, bloß weil man es noch kaufen kann.
    >
    > > > Dass ein 8 Jahre alter Nehalem Quad Core, zudem noch mit geringerem
    > > Takt,
    > > > auch nur annähernd in dessen Leistungsklasse spielen soll, glaubst du
    > > doch
    > > > wohl selber nicht.
    > > Der 2016er 21 imac kommt mit einem dual core 1,6 Ghz, turbo 2,7.
    > >
    > > 2008er Nehalems (nur zur Erinnerung quad core 3,2 Ghz i7 mit HT, Turbo
    > 3,5
    > > Ghz auf 8 Threads) sind einiges schneller als die Standard imacs (dual
    > core
    > > 1,6, turbo 2,7).
    > >
    > > pi mal daumen gleichschnell wird man, wenn man die
    > Flagschiffkonfiguration
    > > des 2016er 21 imacs zahlt - dann gibt’s im 2016er imac core i5
    > quad
    > > 2,8 turbo 3,2 ohne HT vs 3,2 base 3,5 turbo mit 8 HT.
    > >
    > > Je nach Szenario sollte der geringere Takt und die wenigeren Threads des
    > > 2016er Spitzenmodell des 21er imacs gegen die höhere Taktung und die
    > > doppelte Threadanzahl des 2008er i7 Nehalem durch die bessere Effizienz
    > pro
    > > Zyklus locker aufgewogen werden.
    >
    > Moment, du sprachst explizit von Maximalausstattung, das wäre ein 27" iMac
    > mit 4 GHz Quad Core i7-6700K, wie gesagt der momentan leistungsstärkste
    > (x86-) Vierkern-Prozessor überhaupt.
    > Also sogar höherer Takt und gleich viele Threads.
    > Auch wenn das in einzelnen Anwendungsfällen abweichen mag, sollte der durch
    > die Bank mehr als doppelt so viel leisten wie der stärkste Nehalem Quad
    > Core.
    > Aber auch gegen den im kleineren iMac erhältlichen 3.3 GHz Quad Core
    > i7-5775R wird jeder Nehalem Quad Core gehörig alt aussehen.
    >
    > > Das ist CPU seitig.
    > >
    > > Wo jedoch ein 2008er nehalem den 2016er imac völlig deklassiert - auch
    > den
    > > 27er im maximal ausbau - ist Grafik. Anders als in den 2016er imacs, die
    > ja
    > > gezielt GPU-seitig nicht erweiterbar sind, wie alle Apple-computer, kann
    > > man in einer 2008er nehalem auch heutige Grafik bis hin zu dual&triple
    > > Nvidia 1080er, Quadro, Tesla oder AMD 390er usw verbauen - und genau
    > > deswegen stehen die auch bei uns und vielen anderen Firmen auch heute
    > noch
    > > im Einsatz - weil wir massig GPUs-seitige Prozesse laufen haben. Da
    > fällr
    > > der Hauptnachteil der alten Technik - der hohe Stromverbrauch der CPU -
    > > anteilig kaum durch.
    > >
    > > Wenn man CPU-seitig schneller sein will, dann musst man, wie du selber
    > > schriebst zu den 2016er 27 Zoll Flagschiffen greifen, der 6700 ist ca
    > +-50%
    > > schneller als nen 2008er Nehalem. Jedoch: Eben weiterhin kastrierte
    > > Notebookgrafik, chancenlos gegen vollwertige Grafikkarten die in jedem
    > > 2008er Nehalem prima laufen.
    > >
    > > Unsere heutige Workstations mit ihren 24, 32, 36 core und dual xeons,
    > klar,
    > > die spielen in einer ganz anderen Liga. Aber in dem Segment hat Apple ja
    > > aufgegeben.
    > >
    > > Summa summarum: Du siehst ein 2016er 21 Zoll imac ist erheblich
    > langsamer
    > > als ein 2008er Nehalem, erst das 2016 21er Spitzenmodell ist Augenhöhe,
    > CPU
    > > seitig minimal schneller, Grafik hingegen chancenlos schlechter. Das
    > 2016er
    > > 27 spitzenmodell (für 2500¤ basis, guter Witz :)) sollte ca. 50% mehr
    > > durchsatz cpu seitig bringen, kann aber GPU-seitig auch nicht
    > ansatzweise
    > > mithalten, wenn der 2008er Nehalem schon die 3te Abschreibungsrunde mit
    > > GPUs fährt.
    > >
    > > Der Hauptgrund bei Arbeitsrechner 2008er Nehalems auszumustern ist
    > schlicht
    > > die Stromrechnung. Man spart gut und gerne 50 Watt, und das ist bei 24/7
    > > Dauerbetrieb unter Last ein relevanter Faktor in der
    > > betriebswirtschaftlichen Kalkulation
    >
    > Dass ein Rechner von 2008 mit nachgerüsteter Grafikkarte diesbezüglich mehr
    > leisten kann als jeder aktuelle iMac, habe ich doch nicht bestritten.
    > Mir ging es lediglich um deine m.E. etwas abstrusen Behauptung zu den
    > CPUs.
    >
    > Man muss aber dazu einfach sagen, dass du hier Äpfel mit Birnen
    > vergleichst.
    > Deine 2008er Arbeitsrechner sind sicherlich Workstations in fetten ATX oder
    > E-ATX Gehäusen. Klar gab es die mit leistungsstarken Desktop-Grafikkarten,
    > die sich natürlich auch austauschen lassen.
    > Und da zerrst du nun einen kompakten, schicken, leisen und sparsamen
    > All-in-one Rechner wie den iMac als dankbares Opfer für deinen Vergleich
    > heran. Passt nicht so ganz...
    > Einen 2008er Mac Pro kannst du übrigens auch mit den von dir genannten
    > aktuellen Grafikkarten ausstatten, gar kein Problem.
    >
    > Über die Tahiti-GPUs im aktuellen (2013er) Mac Pro brauchst du dich
    > übrigens nicht zu echauffieren. Bei AMDs Workstation-GPUs gibt es einfach
    > nichts neueres. Die Apple-spezifischen FirePro D300, D500 und D700
    > entsprechen den normalen FirePro W5000, W7000 und W9000 Karten. Na gut, es
    > gibt inzwischen eine einzige auf Hawaii-Basis, die W9100, aber die gab es
    > noch nicht bei Einführung des neuen Mac Pro, und nur dafür hätte sich kein
    > neues Modell gelohnt.

    Sorry, aber du irrst gründlich und mehrfach.

    Erstens: Apple verkauft keine Fire W9000/8000/7000 usw. Die Tahiti-Chips im eimermac sind deutlich gedrosselt, bspw. liefert die D700 3.5 Tflops statt 4 Tflops auf der Fire 9000. Die D500 und D300 liegen mit ihren rund 2 Tflops grade mal auf dem Niveau heutiger 100¤ Karten.

    Zweitens: Die Fires haben ECC, was zwingend für zig prodessionelle Anwendungsszenarien ist. Genau das ist eine der zentralen Unterscheidungen zwischen Gamerkarter und Fire/Quadro/Tesla usw. Das fehlt bei den D-Karten. Die haben keinerlei ECC. Ganz normales VRAM. Eben keine Fire.

    Drittens: Heute aktuelle single GPUS haben schon im 300¤ Segment im Korridor 7.5-9 Tflops Leistung, multi GPU Brecher ala http://geizhals.de/powercolor-radeon-r9-390x2-devil-13-axr9-390-ii-16gbd5-a1320750.html?hloc=at&hloc=de über 10 Tflops für +-650¤. Sprich - eine einzige heutige GPU ist einiges schneller als zwei der debil überteuerten D700 mit gedrosselten 2011er Tahitis, die jede grade mal 3.5 Tflops schaffen.

    Viertens: Die kompletten Fire-Treiber gibt’s schlichtweg nichtmal für OSX. Wie auch. Es fehlt ja reihenweise zwingend nötige Basisfunktionalität im OS, von stereoskopie für DCI bis hin zu bluray-authoring. Ganz abgesehen davon, dass reihenweise professionelle CGI/VFX, CAD/CAM, Engineering usw Softwares mit optimierten Firetreibern unter OSX nicht existieren - 3ds max nur mal als Beispiel.

    Fünftens: Die komplette Fire serie ist umgestellt, auf Hawai, nicht mehr den 2011er Tahiti den Apple verkauft. Fire W9100/8100/7100 usw.
    http://geizhals.de/amd-firepro-w9100-100-505977-31004-45-40a-a1091838.html?
    hloc=at&hloc=de
    http://geizhals.de/amd-firepro-w8100-100-505738-31004-47-40a-a1132111.html?hloc=at&hloc=de
    http://geizhals.de/amd-firepro-w7100-31004-54-40a-a1152801.html?hloc=at&hloc=de

    Die haben 16 GB ECC, nicht 6 GB VRAM. Sind eben richtige Fires, nicht umgelabelte und runtergetaktete Standard Karten mit dem normalen VRAM wie jede Gamingkarte. Und die Module für Stereoskopie, SDI usw fehlen den Dxxxer zudem.

    Man bekommt eben nichtmal eine veraltete Fire W9000 mit ECC und vollem Takt, geschweige denn aktuelle Fire W9100, geschweige denn aktuelle 8.5 und mehr Tflops Karten ala GTX 1080 - man bekommt 2011er AMD Tahiti, gedrosselt, ohne ECC, mit max 3.5 Tflops. Und da Apple für die Kunden pcie blockt - eben ohne Mitbewerb, ohne Alternativen, zu debilen Preisen.

    Und zum Kernthema zurück:

    Wir haben etabliert, ein 2008er i7 PC ist schneller als macbook, der standard 21 imac, mac book air usw. Das ist ja nun klar. Erst die grösseren Modelle des 2016er imac-sortimentes sind dann in der Leistungsklasse der 2008er PCs, und das 2500¤ modell mit 6700K hat rund 50% mehr Tempo auf der CPU, aber eben nicht Klassen schneller wie heute aktuelle dual-xeon workstations mit ihren 32, 48 cpus.

    Die Ironie an der Sache: Selbst der Flaggschiff imac für 2500¤ ist in zig Szeanrien langsamer als ein 2008er i7 mit aktueller Grafikkarte. Schlicht weil der imac mit seiner Notebookgrafik klassen unterhalb heutiger 300¤ GPUs ala AMD mit 7.5 Tflops liegt - die heutigen 300¤ Karten haben mehr als Rechenleistung (und RAM durchsatz) als selbst ein Tandem aus dem Spitzemodell eimer mit 2 D700. Und Anwendungen bei denen GPU limitiert, und nicht CPU gibt’s en masse. Von CGI/VFX und Engineering beruflich bis hin zu privat schlicht Spielen.

    Und genau das war der Punkt: Ein 2008er i7 ist schneller als 2016er macbooks, standard 21er imacs, macbook airs - die ja durchaus zum arbeiten genutzt werden können.

  8. Re: macOS ist fertig

    Autor: MrUNIMOG 27.09.16 - 23:05

    paris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zum Kernthema zurück:
    >
    > Wir haben etabliert, ein 2008er i7 PC ist schneller als macbook, der
    > standard 21 imac, mac book air usw. Das ist ja nun klar. Erst die grösseren
    > Modelle des 2016er imac-sortimentes sind dann in der Leistungsklasse der
    > 2008er PCs, und das 2500¤ modell mit 6700K hat rund 50% mehr Tempo auf der
    > CPU, aber eben nicht Klassen schneller wie heute aktuelle dual-xeon
    > workstations mit ihren 32, 48 cpus.
    >
    > Die Ironie an der Sache: Selbst der Flaggschiff imac für 2500¤ ist in zig
    > Szeanrien langsamer als ein 2008er i7 mit aktueller Grafikkarte. Schlicht
    > weil der imac mit seiner Notebookgrafik klassen unterhalb heutiger 300¤
    > GPUs ala AMD mit 7.5 Tflops liegt - die heutigen 300¤ Karten haben mehr als
    > Rechenleistung (und RAM durchsatz) als selbst ein Tandem aus dem
    > Spitzemodell eimer mit 2 D700. Und Anwendungen bei denen GPU limitiert, und
    > nicht CPU gibt’s en masse. Von CGI/VFX und Engineering beruflich bis
    > hin zu privat schlicht Spielen.

    Dann bleibe ich jetzt mal gleich beim Kernthema, denn mit Workstation-Grafikkarten habe ich nicht eigentlich viel am Hut. Etwa dass die FirePro Dx00 keinen ECC VRAM haben, war mir gar nicht bewusst und verwundert mich. Dass es sich einfach um umgelabelte Gaming-Karten handelt, glaube ich jedoch nicht, schließlich müssen die mehrere Jahre 24/7 Betrieb aushalten.

    Ach ja, genau: Kernthema.
    Eine Desktop-Workstation von 2008 kann ja gerne leistungsstärker sein als aktuelle Notebooks oder All-In-Ones, das sind schlicht völlig andere Geräteklassen. Wie du selbst schreibst, stoßen aktuelle Workstations natürlich in ganz andere Leistungsregionen vor. Sogar der drei Jahre alte Mac Pro mit seinem einzelnen Xeon.

    > Und genau das war der Punkt: Ein 2008er i7 ist schneller als 2016er
    > macbooks, standard 21er imacs, macbook airs - die ja durchaus zum arbeiten
    > genutzt werden können.

    Mir fällt gerade auf, wir reden wohl etwas aneinander vorbei:
    Ich habe niemals angezweifelt, dass man mit 2008er Geräten heute noch wunderbar arbeiten kann. Das war wohl jemand anders.

  9. Re: macOS ist fertig

    Autor: paris 28.09.16 - 15:41

    MrUNIMOG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > paris schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und zum Kernthema zurück:
    > >
    > > Wir haben etabliert, ein 2008er i7 PC ist schneller als macbook, der
    > > standard 21 imac, mac book air usw. Das ist ja nun klar. Erst die
    > grösseren
    > > Modelle des 2016er imac-sortimentes sind dann in der Leistungsklasse der
    > > 2008er PCs, und das 2500¤ modell mit 6700K hat rund 50% mehr Tempo auf
    > der
    > > CPU, aber eben nicht Klassen schneller wie heute aktuelle dual-xeon
    > > workstations mit ihren 32, 48 cpus.
    > >
    > > Die Ironie an der Sache: Selbst der Flaggschiff imac für 2500¤ ist in
    > zig
    > > Szeanrien langsamer als ein 2008er i7 mit aktueller Grafikkarte.
    > Schlicht
    > > weil der imac mit seiner Notebookgrafik klassen unterhalb heutiger 300¤
    > > GPUs ala AMD mit 7.5 Tflops liegt - die heutigen 300¤ Karten haben mehr
    > als
    > > Rechenleistung (und RAM durchsatz) als selbst ein Tandem aus dem
    > > Spitzemodell eimer mit 2 D700. Und Anwendungen bei denen GPU limitiert,
    > und
    > > nicht CPU gibt’s en masse. Von CGI/VFX und Engineering beruflich
    > bis
    > > hin zu privat schlicht Spielen.
    >
    > Dann bleibe ich jetzt mal gleich beim Kernthema, denn mit
    > Workstation-Grafikkarten habe ich nicht eigentlich viel am Hut. Etwa dass
    > die FirePro Dx00 keinen ECC VRAM haben, war mir gar nicht bewusst und
    > verwundert mich. Dass es sich einfach um umgelabelte Gaming-Karten handelt,
    > glaube ich jedoch nicht, schließlich müssen die mehrere Jahre 24/7 Betrieb
    > aushalten.
    Also die Chips auf den Dx00 sind exakt die Gamerchips, frecherdings sogar ordentlich runtergetaktet. Bis zu 30% unter dem Takt der Gamerkarten. Ist ja auch zwingend, denn das Netzteil im Eimer hat grade mal 460 Watt - zuwenig für 2 GPUS der Ära + Xeon + Rest. Der Unterschied ist schlicht die Menge an VRAM, zumindest die D700 war vor 3 Jahren da Oberklasse. 24/7 halten die Karten heute alle aus, wir hatten bei Unmengen im Einsatz, davon viele 24/7 jetzt seit 4 Jahren keinerlei Ausfälle mehr. Wobei es, wenn die Systeme nicht in gefilterter Luft laufen, -auch bei den Dx00- Sinn macht in Intervallen zu entstauben und ggf. Lüfter/Lager zu erneuern/warten.



    > Ach ja, genau: Kernthema.
    > Eine Desktop-Workstation von 2008 kann ja gerne leistungsstärker sein als
    > aktuelle Notebooks oder All-In-Ones, das sind schlicht völlig andere
    > Geräteklassen. Wie du selbst schreibst, stoßen aktuelle Workstations
    > natürlich in ganz andere Leistungsregionen vor. Sogar der drei Jahre alte
    > Mac Pro mit seinem einzelnen Xeon.
    Jein, also ich bin da weitgehend bei Dir, aber die i7s waren 2008 nicht Workstations (das war auch damals Xeon) sondern Desktop, auch preislich, grade i7 920 usw waren echte preis/leistungs-knaller. Das schicke an der i7 Generation war, dass Intel noch viel Wettbewern hatte und die erste Runde desktops einfach auf den Workstation-chipsatz bekam (X58). Einer der Gründe warum die bei uns auch noch laufen, man kriegt in die eben vielmehr PCIe rein als in heutige i7s mit den standardchipsätzen, den später hat Intel ja begonnen quasi "consumer"-chipsätze für i7/5/3/pentium&celeron getrennt von den xeon-chipsätzen zu positionieren. Und wenn in einem System eben Raid-controller, 10Gbe Nic und ggf 2-3*aktuelle GPUs rödeln, sind die standard-chipsätze 2016 ironischerweise enger als die 2008er X58er.

    Daher nutzen manche -wenn sie OSX als Platform haben- eben auch die alten macpros statt dem eimer - schlicht weil ein alter 2011/12er macpro ERHEBLICH mehr GPU-Power bringen kann als ein 2016er eimer (oder 2013er eimer in deiner syntax).
    >
    > > Und genau das war der Punkt: Ein 2008er i7 ist schneller als 2016er
    > > macbooks, standard 21er imacs, macbook airs - die ja durchaus zum
    > arbeiten
    > > genutzt werden können.
    >
    > Mir fällt gerade auf, wir reden wohl etwas aneinander vorbei:
    > Ich habe niemals angezweifelt, dass man mit 2008er Geräten heute noch
    > wunderbar arbeiten kann. Das war wohl jemand anders.
    Ja, das scheint die Ursache unserer Hin- und Hers zu sein. Der uninformierte Post war schlicht der "2008er PC als Arbeitsgerät? Heiliger Bimbam" von GASM. Es gibt Gründe 2008er Hardware auszumustern / zu verkaufen, am wichtigsten die Stromrechnung. Aber wenn die 2008er Systeme - wie bspw bei uns - paarmal am Tag hochfahren und inkrementell Backup ziehen, ist da leistungsmässig kein Unterschied zwischen einem 2008er i7 und einem aktuellen Xeon, solange hinten "nur" 10/1 GbE liegt, und bei den kurzen on-zyklen fallen die paar Watt mehr kaum auf. Ebenso wenn die CPU nachrrangig und GPU vorrangig ist.

    Das alles zeigt übrigens überdeutlich, dass man als Kunde nur hoffen kann, dass AMDs ZEN endlich wieder massiv Wettbewerb liefert.

    Es ist ja nicht so, dass diese heftige Stagnation an Leistung im Desktopsegment technisch bedingt ist - heutige "normale" 36 core dual xeon systeme (oder gar 48 core) sind Leistungsmässig echt prima, und für viele Anwender ist es auch superb dass man nun ggf 512GB, Tbyte, Tbytes an RAM stecken kann.

    Bloss - anders als einst, als Intel AMDs heissen Atem im Nacken hatte bzw selber hinten lag - rutscht die Leistung eben preislich nur noch in Zeitlupe runter, und kommt nicht zum Desktopsegment, nun bald 10 Jahre.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ITERGO Informationstechnologie GmbH, Düsseldorf
  2. IDS Imaging Development Systems GmbH, Obersulm
  3. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  4. Ärztekammer Schleswig-Holstein Körperschaft des öffentlichen Rechts, Bad Segeberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)
  2. 1,99€
  3. 4,99€
  4. 4,98€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

  1. Red Dead Redemption 2 PC: Hohe Bildraten schaden nicht mehr der Gesundheit
    Red Dead Redemption 2 PC
    Hohe Bildraten schaden nicht mehr der Gesundheit

    Mit Updates versucht Rockstar Games, die technischen Probleme der PC-Version von Red Dead Redemption 2 zu lösen - inklusive eines kuriosen Fehlers bei hohen Bildraten. Die Entwickler haben eine Übersicht mit noch nicht korrigierten Bugs ins Netz gestellt.

  2. Auslandskoordination: Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf
    Auslandskoordination
    Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf

    Nach Vodafone nutzt jetzt auch die Telekom die Leistung ihrer LTE-Stadion an den Auslandsgrenzen. Während es bei Vodafone 50 Stationen waren, stellt die Telekom gleich 500 auf volle Leistung.

  3. Benzinpreis-Proteste: Internet in Iran bleibt weiter gesperrt
    Benzinpreis-Proteste
    Internet in Iran bleibt weiter gesperrt

    Seit mehreren Tagen ist das Internet in Iran nach blutigen Protesten weitgehend gesperrt. Nur fünf Prozent des normalen Traffics werden registriert.


  1. 17:44

  2. 17:17

  3. 16:48

  4. 16:30

  5. 16:22

  6. 16:15

  7. 15:08

  8. 14:47