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  5. › MacOS 10.12 im Test: Sierra…
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Würden lieber Finder weiterentwickeln

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  1. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Arkarit 21.09.16 - 08:28

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arkarit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DeathMD schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der Windows Explorer?! Fast jeder File Browser unter Linux ist besser
    > > als
    > > > der Explorer, sieh dir mal Dolphin an. Geht es beim Explorer über Strg
    > +
    > > C,
    > > > Strg + V hinaus, musst du auf Drittanbietersoftware setzen.
    > >
    > > Das stimmt.
    > >
    > > Aber das schöne an Windows ist ja: Man kann genau das tun, nämlich auf
    > > Drittanbietersoftware setzen. Und da findet man dann eben Software, die
    > > nahezu perfekt ist. Besser als auf jedem anderen System. Und das nicht
    > nur
    > > bei Dateibrowsern, sondern z.B. auch bei Multimonitorverwaltung,
    > > Startmenüs, Editoren und den zahlreichen anderen kleinen Tools, die man
    > so
    > > braucht.
    > >
    > > Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass eine der größten Stärken
    > von
    > > Windows seine über Jahrzehnte zuverlässige vollkommene Unvollkommenheit
    > > (Notepad.exe) ist. Das schafft einen Markt für Drittanbietersoftware,
    > der
    > > seinesgleichen sucht. Und da der Preis bei diesen kleinen Tools keine
    > > allzugroße Rolle spielt, versuchen viele Anbieter doch tatsächlich, mit
    > > Qualität zu punkten.
    >
    > Hä? Jetzt wirds aber etwas obskur. Das tolle an Windows ist also, dass es
    > scheiße ist. oO Interessant... Egal, aber worauf willst du mit deinem
    > zweiten Halbsatz? Du kannst auch unter Linux und macOS auf
    > Drittherstellersoftware setzen.

    Nur nicht auf derart hervorragende wie unter Windows.

    > Oder willst du jetzt ernsthaft die
    > Tatsache, dass man unter Windows einen halbgaren Kasten hingestellt bekommt
    > bei dem man erstmal zig andere Programme kaufen und installieren muss damit
    > das ganze halbwegs funktioniert als Vorteil hinstellen? WTF?!

    Halbgar sind alle anderen auch. Unter Windows kann man dem nur besser abhelfen, weil es dort eben bei weitem die besten Drittanbieterprogramme gibt. Und das liegt daran, dass der Markt so groß ist, weil es einerseits sehr verbreitet ist und andererseits aufgrund der miesen Tools so viel Bedarf gibt.

  2. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Wertec 21.09.16 - 08:46

    Arkarit schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------------
    > Nur nicht auf derart hervorragende wie unter Windows.

    Hast du mal Drittanbieter Software unter MacOS benutzt?

    Ich hab bis jetzt fast nur Positive Erfahrungen gemacht, was ich bei Windows nicht behaupten kann. Toolbars die der unbedarfte Anwender mitinstalliert? Noch nie gesehen. Die Entwickler halten sich an die Apple-Designrichtlinien, die Integration in MacOS ist fast immer hervorragend.

    Schau dir z.B. mal Amphetamine und Little Snitch an.

  3. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: picaschaf 21.09.16 - 08:50

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > > Hä? Jetzt wirds aber etwas obskur. Das tolle an Windows ist also, dass
    > es
    > > scheiße ist. oO Interessant... Egal, aber worauf willst du mit deinem
    > > zweiten Halbsatz? Du kannst auch unter Linux und macOS auf
    > > Drittherstellersoftware setzen.
    >
    > Nur nicht auf derart hervorragende wie unter Windows.

    YMMD xD

  4. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: atikalz 21.09.16 - 09:25

    Ist das „Sichern“ Dialog Input Field denn mit Sierra endlich mal breiter geworden?

    Oder muss man immer noch im winzigen 200px Breiten Kasten hin- und herscrollen, wenn man lange Dateinamen beim Speichern eingeben möchte?

    Siehe http://www.betalogue.com/2010/04/27/resizable-saveas/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.16 09:30 durch atikalz.

  5. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Wander 21.09.16 - 09:25

    Was ist denn daran so lustig? Natürlich gibt es auch unter OS X und Linux Distributionen wie Debian sehr gute "exklusiv" Anwendungen, aber Windows hat dann doch qualitativ und quantitativ oft noch viel mehr zu bieten.

    Um mal beim Thema Dateimanager zu bleiben. Was sind den ebenbürtige Alternativen zu Total Commander, Directory Opus, XYplorer oder Altap Salamander? Unter OS X fällt mir nur Path Finder ein, der wirklich gut ist, aber unter Debian und Co. hört es schon auf. Krusader ist praktisch tot - trotz etlicher Bugs ist der letzte stabile Release fast 10 Jahre her und alles was wir sonst haben ist eine 4 Jahre alte Beta. Double Commander ist auf einem guten Weg, allerdings weder qualitativ noch funktional ebenbürtig mit den oben genannten. Dolphin, Nautilus, Thunar, PCManFM, Caja und Nemo sind eher vergleichbar mit Finder oder Explorer. Sunflower, GNOME Commander, emelFM2, SpaceFM, Gentoo, Midnight Commander, ... sind ebenso keine brauchbaren Alternativen weil sie entweder tot sind, ihnen Funktionen fehlen, oder sie schlicht vollkommen instabil sind.

    Ja, es gibt unter Linux sehr sehr viele Dateimanager, aber Quantität alleine hilft eben nicht viel.

  6. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: eMaze 21.09.16 - 09:46

    ClausWARE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es nicht wirklich. Ok, wenn Win7 eine ganze HDD durchsucht braucht es
    > 10min. Wenn zB Total Commander 3 HDDs duchsucht brauchts unter 5min.
    > Irgendwas macht Win7 falsch, zB immer gleich nach Dateiname+Inhalt suchen,
    > egal was ich wirklich wollte.
    > Was bringt es 100erte Dateien zu finden unter denen auch die Gesuchte ist,
    > statt gleich die eine Richtige durch Angabe detailierterer Suchparameter.
    > Braucht man nicht immer, aber ohne ists nicht selten nutzlos mit Win selber
    > überhaupt zu suchen.


    Es muß ja nicht immer die GANZE Platte durchsucht werden, schon gar nicht nach dem Inhalt.

    Aber konkretes Beispiel:
    Beginnend mit XP hat Microsoft die Suche im Explorer konsequent verschlechtert. Kennt jemand noch diesen Suchhund als Assistenten? Ob es einen Index zumindest für die Dateinamen schon gab, weiß ich nicht mehr. Wenn, war er deaktiviert, weil die damaligen Rechner IMHO nicht genug Reserven dafür hatten. Sei's drum. Denn in der Suche ad-hoc (oder im Index) wurden nur Dateitypen berücksichtigt, die Windows als Text-Dateien kannte.

    Mit ein paar wilden Registry-Hacks konnte man die Suche zwar anpassen, aber mit dem Komfort war es vorbei und wird jedes Mal schlimmer. Bis Windows 2000 konnte man einfach sagen, ob man nach bestimmten Dateinamen sucht, ggf. welche Dateiendung und mit welchem Inhalt. Und der Clou: man hat einfach in aktuellen (Unter-)Ordnern gesucht, was die Datei- und Plattengröße relativiert.

    Heutzutage muß der ganze Kram erst mal indiziert werden. Nach Dateiinhalten kann man auch nur suchen, wenn der Dateityp unterstützt wird und Suchort kann man meist auch nur umständlich angeben.

    Es gab ja mal die Phase der Desktop-Suchmaschinen Anfang der 2000er. Das ist heute alles im OS, wo es IMHO auch hin gehört. Trotzdem vermisse ich selbst im Dolphin unter Linux (und im Explorer unter Win 10 erst recht) eine ganz stupide Suche ab hier nach Dateien mit Namen *xyz* und Text FINDEMICH.

    Ist nämlich nicht lustig, wenn man aus zig Dateien die eine sucht, von der man WEISS, daß sie da ist, aber die Suche den Mimetype nicht kennt, der Index zu alt ist oder sonst was. Eine *.cpp erkennt Windows halt nicht gleich als Text-Datei. :(

    Inzwischen nutze ich unter Windows zur Suche nach Dateinamen "Everything", daß den Fileindex von NTFS durchsucht (wieso kann MS das nicht?). Und zur Inhaltssuche nehme ich Agent Ransack, das genau das macht (und noch viel mehr kann), was ich als Minimum von einem Dateimanager erwarte: brute force nach Dateien/Inhalt suchen.

    Selbst unter Linux installiere ich für die schnelle Suche nach Dateien immer noch locate, weil Baloo und Nepomuk oder wie die aktuelle Suche gerade heißt, nicht immer das gelbe vom Ei ist.

    Heißt aber nicht, daß ich nicht auch einfach mal den gewünschten Filenamen im Anwendungsmenü eintippe, und aus zig irrelevanten inhaltlichen Treffern die gesuchte Datei rauspicke. So schön es ist, daß man inzwischen in Windeseile nach Meta-Daten von Bildern und in PDFs suchen kann, fehlt den meisten Betriebssystemen doch einfach eine ganz simple gestrickte Dateisuche ohne Firlefanz.

    Grüssle,
    eMaze

  7. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: grslbr 21.09.16 - 09:57

    Midnight Commander hat in dem Vergleich wohl mal gar nix zu suchen.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  8. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Wander 21.09.16 - 10:25

    eMaze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber konkretes Beispiel:
    > Beginnend mit XP hat Microsoft die Suche im Explorer konsequent
    > verschlechtert. Kennt jemand noch diesen Suchhund als Assistenten? Ob es
    > einen Index zumindest für die Dateinamen schon gab, weiß ich nicht mehr.
    > Wenn, war er deaktiviert, weil die damaligen Rechner IMHO nicht genug
    > Reserven dafür hatten. Sei's drum. Denn in der Suche ad-hoc (oder im Index)
    > wurden nur Dateitypen berücksichtigt, die Windows als Text-Dateien kannte.
    >
    > Mit ein paar wilden Registry-Hacks konnte man die Suche zwar anpassen, aber
    > mit dem Komfort war es vorbei und wird jedes Mal schlimmer. Bis Windows
    > 2000 konnte man einfach sagen, ob man nach bestimmten Dateinamen sucht,
    > ggf. welche Dateiendung und mit welchem Inhalt. Und der Clou: man hat
    > einfach in aktuellen (Unter-)Ordnern gesucht, was die Datei- und
    > Plattengröße relativiert.

    Und was soll daran heute anders sein? All das funktioniert hier mit Windows 10 (und ich bin ja wahrlich kein Freund des Explorers) auch ohne Probleme.

    > Heutzutage muß der ganze Kram erst mal indiziert werden. Nach Dateiinhalten
    > kann man auch nur suchen, wenn der Dateityp unterstützt wird und Suchort
    > kann man meist auch nur umständlich angeben.

    Nein, muss es nicht. Du kannst erstens festlegen welche Ordner indexiert werden sollen, und zweitens kannst du natürlich auch in nicht-indexierten Orten suchen.

    > Es gab ja mal die Phase der Desktop-Suchmaschinen Anfang der 2000er. Das
    > ist heute alles im OS, wo es IMHO auch hin gehört. Trotzdem vermisse ich
    > selbst im Dolphin unter Linux (und im Explorer unter Win 10 erst recht)
    > eine ganz stupide Suche ab hier nach Dateien mit Namen *xyz* und Text
    > FINDEMICH.

    Einfach ins Suchfeld tippen: "name:*xyz* inhalt:FINDEMICH"

    Fertig.

    > Ist nämlich nicht lustig, wenn man aus zig Dateien die eine sucht, von der
    > man WEISS, daß sie da ist, aber die Suche den Mimetype nicht kennt, der
    > Index zu alt ist oder sonst was. Eine *.cpp erkennt Windows halt nicht
    > gleich als Text-Datei. :(

    name:filesystem inhalt:g_is_empty

    Und voila, zwei Ergebnisse:
    filesystem.cpp
    filesystem.h

    > Inzwischen nutze ich unter Windows zur Suche nach Dateinamen "Everything",
    > daß den Fileindex von NTFS durchsucht (wieso kann MS das nicht?). Und zur
    > Inhaltssuche nehme ich Agent Ransack, das genau das macht (und noch viel
    > mehr kann), was ich als Minimum von einem Dateimanager erwarte: brute force
    > nach Dateien/Inhalt suchen.

    Microsoft wird den MFT vermutlich aus einem Grund nicht verwenden: Sie würden damit ihr Rechtemodell gefährden. Im MFT sind nämlich alle Dateien und Ordner aller Nutzer gelistet. D.h. man müsste beim Suchen auch berücksichtigen ob ein Nutzer überhaupt die gefundenen Dateien sehen darf. Das herauszufinden ist zwar möglich, aber eben mit Aufwand und Risiken verbunden (ein Fehler in der Implementierung macht weitere Exploits zur Rechteausweitung möglich). Wer damit kein Problem hat nutzt eben Everything Search - ist ja nicht so als ob Windows dem irgendwelche Steine in den Weg legt.

    Außerdem muss man hinzufügen: Die meisten Betriebssysteme ermöglichen überhaupt nicht einmal eine derart mächtige Software wie Everything, weil es nichts vergleichbares zum MFT oder USN gibt.

    > Selbst unter Linux installiere ich für die schnelle Suche nach Dateien
    > immer noch locate, weil Baloo und Nepomuk oder wie die aktuelle Suche
    > gerade heißt, nicht immer das gelbe vom Ei ist.

    Unter Linux hat das noch andere Gründe. Das Problem ist u.A. inotify - eine Funktion des Kernels mit der man das Dateisystem auf Änderungen überwachen kann. Denn im Gegensatz zu den Technologien unter Windows ist inotify langsam, speicher-intensiv und schwierig zu nutzen (anfällig für Race Conditions). Es war nie dafür ausgelegt Ordner rekursiv zu überwachen und deshalb haben Tracker, Baloo und Co. unter Linux keinen besonders guten Ruf. Leider gibt es auch nichts vergleichbares zum MFT oder USN unter Linux also gibt es entweder zwei Möglichkeiten: das Dateisystem regelmäßig komplett nach Änderungen durchsuchen und alles in einer Datenbank schreiben (locate), nur kleine Teile des Dateisystems überwachen und damit eine Datenbank aktuell halten (Baloo, Tracker) oder das Dateisystem bei jeder Suchanfrage durchlaufen (find).

    Ich versuche seit einigen Monaten eine vergleichbare Lösung zu Everything unter Linux umzusetzen, allerdings ist das leichter gesagt als getan.

  9. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Wander 21.09.16 - 10:28

    Keiner dieser Dateimanager hat etwas in dem Vergleich zu tun, genau darum geht es ja. Kein einziger davon ist eine ernstzunehmende Alternative.

  10. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: grslbr 21.09.16 - 10:36

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keiner dieser Dateimanager hat etwas in dem Vergleich zu tun, genau darum
    > geht es ja. Kein einziger davon ist eine ernstzunehmende Alternative.
    Der mc basiert auf einer lib für Pseudo-GUIs (ncurses), der ist für mich und viele andere Leute zum Dateimanagement auf headless Maschinen und per remote eine Wucht, aber wohl kaum ein Ersatz für einen grafischen, vollumfänglichen Dateimanager Richtung der anderen genannten.

    Ansonsten komme ich mit allen gleich gut klar, das meiste Dateimanagement macht aber bei mir zsh.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  11. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Fuchs 21.09.16 - 10:50

    Ulkig, genau mit dem glasigen Blick stelle ich mich euch zwei vor. Gut getroffen!

  12. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: eisbart 21.09.16 - 15:35

    Full Ack OP. Das Ding ist ein Drecksteil sondergleichen. Es geht weniger drum, dass das Ding nicht alle Funktionen von Windows Explorer/Dolphin/Nautilus abdeckt, sondern dass die Shortcuts und Bedienung einfach total unterirdisch und inkonsistent mit vielen anderen nativen Apps ist.

  13. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: leed 21.09.16 - 16:17

    Uiii gleich so viel Feedback. Und so viele Diskussionen über fortgeschrittene Funktionen, die nur ein Poweruser braucht.

    Vorab, ich nutze alle OS gemischt, daher auch meine Aussage für diesen Beitrag (ja bezieht sich nicht nur auf das UI, sondern auch wie das OS damit umgeht)

    Was mir am Finder fehlt
    -Es gibt keine Möglichkeit neue Dateien anzulegen. Mann muss kopieren & umbenennen, oder gleich Terminal aufmachen
    -Es fehlt ein Pfad, man sieht nicht wo man ist und muss die mühsame "Go to Folder" funktion aufrufen um irgendwo hin zu kommen
    -Allerlei nutzlose Shortcuts ("All my Files"), aber kein weg über Klicks in den Root Pfad zu Navigieren
    -Ist nicht fähig auf NTFS Platten zu schreiben. Geht nur FAT oder Mac eigene Formate.


    Was Linux angeht, da brauche ich die mitgelieferte Standardlösung, die leider schon seit Jahren Nautilus ist.
    -Vorteil, es kann so ziemlich jedes Dateisystem lesen
    -Vorteil, ist bezüglich Netzlaufwerke am effizientesten
    -Nachteil, kann nicht mit einem Klick auf den Namen umbenennen
    -ist grafisch nun wirklich nicht schön und bedarf für viele Anwendungen gebastel (z.B. installation von Compiz)

    Windows explorer
    -Selbst in Dialogen wie "Öffnen", kann ich beliebig Dateien umbenennen, kopieren, löschen, verschieben und sonst alles, was im normalen Fenster auch geht
    -Nachteil, unterstützt nur FAT und NTFS Systeme

    Generell bin ich ja nicht der Windowsfan, aber in Sachen Dateiexplorer haben sie, trotz wenig Weiterentwicklung, doch aus meiner Sicht die Nase vorn. Linux bietet nach wie vor mehr Möglichkeiten, aber der Zugriff darauf bedarf viel Konfiguration und gebastel. Finder finde ich einfach grottig. Klar gibt es einige versteckte Funktionen, aber grundsätzlich fehlen mir da zu viele Sachen die einfach zur Basis gehören sollten.

  14. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: evilgoto 21.09.16 - 17:58

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > evilgoto schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Sorry. aber wann hast du zuletzt mit OS X gearbeitet? Das ist schon
    > ewig
    > > nicht mehr so.
    > >
    > > Also gerade eben, das war so vor ungefähr 30 Sekunden, gab es bei 34
    > > Dateien noch 34 kleine Fenster.
    > > Ich würde doch auch behaupten, dass häufigere Use-Case in der Situation
    > ein
    > > Fenster ist, das die Dateigrößen zusammenrechnet.
    >
    > Er schrieb von 1000 Dateien, nicht von 34.
    > Bei mir war es übrigens bei 44 Dateien in einem Fenster. Kann auch
    > billdschirmgrössenabhängig sein. Das war auf einem 11er MBA.

    Oh, da bitte ich um Verzeihung. Ich war so doof, und habe "1000te Dateien" einfach als "viele" statt wortwörtlich "1000te" interpretiert.

    Danke Sheldon



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.16 17:58 durch evilgoto.

  15. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: Fuchs 21.09.16 - 18:43

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -Es gibt keine Möglichkeit neue Dateien anzulegen. Mann muss kopieren &
    > umbenennen, oder gleich Terminal aufmachen

    Ist eine Design-Entscheidung. Die Idee ist wohl, dass du in der jeweiligen Applikation die Datei anlegst. Kann man mögen oder nicht. Hätte jetzt aber auch nix dagegen, wenns in Finder gehen würde.

    > -Es fehlt ein Pfad, man sieht nicht wo man ist und muss die mühsame "Go to
    > Folder" funktion aufrufen um irgendwo hin zu kommen

    Unter "View / Show Path" Bar kannst du dir den Pfad anzeigen lassen. "Go to" finde ich jetzt zwar nicht gerade mühsam, aber ich benutze auch lieber CMD + Tab um irgendwo direkt hinzuspringen (Alfred / Spotlight)

    > -Allerlei nutzlose Shortcuts ("All my Files"), aber kein weg über Klicks in
    > den Root Pfad zu Navigieren

    Naja, eigentlich hat der User im Root Verzeichnis des Systems auch nichts verloren - und falls du das doch brauchst kannst du dir das Root Verzeichnis als Favorit einfach in der Sidebar ablegen.

    > -Ist nicht fähig auf NTFS Platten zu schreiben. Geht nur FAT oder Mac
    > eigene Formate.

    Joa, wenn man Windows und Mac verwendet kann das mit einer externen Festplatte nervig sein. Ich weiss nicht wer hier der Schuldige ist, Microsoft oder Apple. Unter Linux hat bei mir NTFS auch nie wirklich zuverlässig funktioniert.

    Alles in allem ist Finder sicher nicht die Krönung der Datei-Explorer, aber tut im allgemeinen was er soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.16 18:43 durch Fuchs.

  16. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: megaseppl 21.09.16 - 20:50

    evilgoto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh, da bitte ich um Verzeihung. Ich war so doof, und habe "1000te Dateien"
    > einfach als "viele" statt wortwörtlich "1000te" interpretiert.

    Bei 34 Dateien ist es übrigens ebenfalls bei mir ebenfalls nur ein Fenster.

  17. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: grslbr 21.09.16 - 21:53

    Was ist denn eurer Meinung nach der beste Filemanager unter Windows? Ironiefrei, interessiert mich.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  18. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: vbot 21.09.16 - 23:29

    Nutze OSX & Win10 parallel (Win Desktop Büro / MacBookPro Zuhause) am Mac bin ich mind. 35% ineffizienter, und das liegt zum großen Teil am Finder / ForkLift: ständiges Geschiebe, Verkleinern, Vergrößern, Verklicken, Verschieben statt Kopieren und umgekehrt, Vertun, Neusortieren - ein allgemeines Gefühl der Enge und Unübersichtlichkeit. Ich arbeite seit 16 Jahren mit Speed-/TotalCommander unter Win und kann einfach nicht verstehen, wie jemand das ganze OSX-"Dateimanager"-Gedönse intuitiv und schnell bedienen kann. Wahrscheinlich nutzen die richtigen MacCrackens eh nur das Terminal für alles.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.16 23:31 durch vbot.

  19. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: vbot 21.09.16 - 23:33

    grslbr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn eurer Meinung nach der beste Filemanager unter Windows?
    > Ironiefrei, interessiert mich.

    Ich empfehle TotalCommander: https://www.ghisler.com/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.16 23:34 durch vbot.

  20. Re: Würden lieber Finder weiterentwickeln

    Autor: evilgoto 22.09.16 - 00:09

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > evilgoto schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oh, da bitte ich um Verzeihung. Ich war so doof, und habe "1000te
    > Dateien"
    > > einfach als "viele" statt wortwörtlich "1000te" interpretiert.
    >
    > Bei 34 Dateien ist es übrigens ebenfalls bei mir ebenfalls nur ein Fenster.
    Hmm, kann man das irgendwo einstellen? Bei mir nämlich nicht.

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