1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Maschinelles Lernen: Chinas…

Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: Lebostein 02.12.19 - 12:32

    wenn es um Nachrichtenberichterstattung geht. Obwohl ich nicht glaube, dass man sowas wie Wasserzeichen von Kameras implementieren könnte, die eine nachträgliche Nachbearbeitung sichtbar machen. Vermutlich wäre das einfach zu umgehen. Wenn die Kamera ein Bidl mit Wasserzeichen generieren kann, dann kann es auch externe Software. Schwieriges Thema.

  2. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: Vion 02.12.19 - 12:42

    Gemessen an dem wie unsere Legislative bisher arbeitet wird folgendes passieren:
    Ein sehr allgemeines Gesetz wird europaweit beschlossen dass die Verfälschung von Daten in der Öffentlichkeit unter Strafe stellt wenn diese nicht gekennzeichnet sind. Das ganze wird zu einem zweiten §13, weil auch Memes und Kunst darunter fallen.
    Weil sich aber bestimmte Gruppierungen davon sehr viel versprechen wir das mit Lobbyismus durchgewunken. Kritiker werden als diebische Fälscher abgetan, die gerne das Internet schmutzig machen während sie selbst sich als Hüter der Ordnung feiern.

  3. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: ZeldaFreak 02.12.19 - 13:44

    Man muss aber auch Bearbeitung definieren. Eine Kamera passt ja schon einige Werte an und bearbeitet dadurch das Bild, damit es besser aussieht. Profis speichern die Bilder im RAW Format und machen diese Bearbeitung erst später. Diese Bearbeitung ist bestimmt nicht gemeint, ist aber trotzdem eine Manipulation.

    Wenn das Ziel ist, um Werbung so besser zu Kennzeichen, dass die Modells da eine Packung Photoshop bekommen haben, dann ist es durchaus Sinnvoll. Machen die doch schon in Frankreich. Ich kenne deren Gesetzestext nicht, aber solange es im Kontext Bewerben im öffentlichen Raum ist, ja auch "Insta" Seiten sind durchaus Werbung für die eigene Person. Solange Werben und bearbeiten von Personen, wo die Bearbeitung nicht auffällig sein soll, dann ist es gut. Offensichtliche Bearbeitungen wie Memes, wo die Person an sich nicht geshoppt wird bzw. offensichtlich geshoppt wird (anderes Gesicht drüber, Hundefilter etc.) sind ja dann nicht betroffen.

    Wasserzeichen kann man in die Tonne klopfen. Eine Methode aus dem 3D Modellen wäre zb. überall im Bild an ein paar Pixeln Daten zu schreiben. Ist halt unheimlich schwer. Bei 3D Modellen kann man das Mesh einfach verändern, so dass aber sich an der eigentlichen Form nichts mehr ändert. Pixel können 3 Byte fassen, mit Alpha 4. Solange die Pixel ähnlich sind, sieht man es nicht. Eine Konvertierung nach .jpg und die Daten sind Platt. Allgemein kann man die Daten relativ leicht sehen und verändern. Wenn im Bild mehrere Pixelcluster mit Daten versteckt sind, kann ich die sehen und leicht verändern und die Daten so löschen. Wenn ich ein eigenes Watermark setzten will, ist das errechnen ja auch einfach

  4. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: mackes 02.12.19 - 14:16

    Lebostein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn es um Nachrichtenberichterstattung geht. Obwohl ich nicht glaube, dass
    > man sowas wie Wasserzeichen von Kameras implementieren könnte, die eine
    > nachträgliche Nachbearbeitung sichtbar machen. Vermutlich wäre das einfach
    > zu umgehen. Wenn die Kamera ein Bidl mit Wasserzeichen generieren kann,
    > dann kann es auch externe Software. Schwieriges Thema.

    Ein Verbot würde m.E. über's Ziel hinausschießen, weil man damit eben auch die Kunstfreiheit eingreift. Eine deutliche Kennzeichnungspflicht und spürbare Strafen bei Nichtbeachtung hingegen halte ich für sinnvoll. Ob technische Mittel zum Erschweren von böswilliger Manipulationen wie die genannten "Wasserzeichen" sinnvoll sind, müssten Experten beurteilen.

  5. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: rolitheone 02.12.19 - 15:47

    Lebostein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn es um Nachrichtenberichterstattung geht. Obwohl ich nicht glaube, dass
    > man sowas wie Wasserzeichen von Kameras implementieren könnte, die eine
    > nachträgliche Nachbearbeitung sichtbar machen. Vermutlich wäre das einfach
    > zu umgehen. Wenn die Kamera ein Bidl mit Wasserzeichen generieren kann,
    > dann kann es auch externe Software. Schwieriges Thema.

    OK, Rawfotos aus einer Kamera müssen nachbearbeitet werden: Farbe, Schärfe: Kontrast: Weißabgleich etc. Muss das gekennzeichnet werden?
    Wenn ein Bild neu skaliert wird für eine Website, schon ist das Bild verändert, Kennzeichnen?
    Prinzipiell würde sehr schnell überall der "Hinweis" hingeklatscht werden müssen. Mit der Folge, dass den Hinweis niemand mehr wahrnimmt oder einfach nur jeden nervt, wie etwa die Cookie-Bestätigung.

  6. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: theonlyone 02.12.19 - 16:04

    rolitheone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lebostein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wenn es um Nachrichtenberichterstattung geht. Obwohl ich nicht glaube,
    > dass
    > > man sowas wie Wasserzeichen von Kameras implementieren könnte, die eine
    > > nachträgliche Nachbearbeitung sichtbar machen. Vermutlich wäre das
    > einfach
    > > zu umgehen. Wenn die Kamera ein Bidl mit Wasserzeichen generieren kann,
    > > dann kann es auch externe Software. Schwieriges Thema.
    >
    > OK, Rawfotos aus einer Kamera müssen nachbearbeitet werden: Farbe, Schärfe:
    > Kontrast: Weißabgleich etc. Muss das gekennzeichnet werden?
    > Wenn ein Bild neu skaliert wird für eine Website, schon ist das Bild
    > verändert, Kennzeichnen?
    > Prinzipiell würde sehr schnell überall der "Hinweis" hingeklatscht werden
    > müssen. Mit der Folge, dass den Hinweis niemand mehr wahrnimmt oder einfach
    > nur jeden nervt, wie etwa die Cookie-Bestätigung.

    Jede Bearbeitung zu Kennzeichnen wäre doch sinnvoll.

    Alles was man tut, oder was ein Automatismus erledigt wird schlichtweg protokolliert.

    In wie fern man das dann auf die Bilder verpackt damit es sichtbar und lesbar wird ist ein Thema für sich.

    ----

    Bei z.B. Bildern von Modells ist es eine gute Sache, wenn Manipulationen ala Photoshop zur Meldepflicht werden.

    In ein Digitales File könnte man sehr detaillierte Informationen packen.

    Für ein gedrucktes Bild reichen eventuell kleine Symbole für die Kategorien der Bearbeitung.

    (Farb / Licht / Schatten Korrekturen wie sie Automatisch durch Kameras gemacht werden, mit einfachem Symbol ; Retuschieren des Bildinhalts ala Photoshop mit einem anderen Symbol)

    Könnte man wohl durchaus eine sinnvolle Lösung etablieren.

  7. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: violator 02.12.19 - 16:30

    In den Nachrichten kann man Fotos schon während der Aufnahme "manipulieren". Es reicht schon wenn man Ausschnitt und Perspektive wählt, so dass es zur gewollten Aussage passt.

    Das berühmte Vietnamfoto mit den verbrannten Kindern wurde oft schon als verzerrend bezeichnet, weil drumrum noch mehr passiert ist, mit dem das Foto aber nicht so eine Wirkung gehabt hätte. (wobei das hier eher technisch bedingt war)

    Oder die Protestfotos von Politikern, nachdem was schlimmes passiert ist. Da stehen Merkel usw. wie eine Einheit, stark, blockierend auf einer Straße. Und auf nem anderen Bild ausm 2. Stock sieht das wie ein Witz aus, wo 10 Leutchen auf ner riesigen leeren Straße rumstehen.

    Oder der Klassiker "Rebellenjunge wirft Steine auf Soldaten/Israel/sonstwen" und von weiter weg ist das nur inszeniert mit 10 Fotografen drumrum.

    Oder einfach eine Bildunterschrift so schreiben wie mans gerne hätte, obwohl das Bild was anderes zeigt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.19 16:45 durch violator.

  8. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: violator 02.12.19 - 16:38

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte man wohl durchaus eine sinnvolle Lösung etablieren.

    Und wer prüft das dann alles?

  9. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: ibsi 02.12.19 - 20:43

    Jeder den es interessiert?

  10. Re: Man sollte allgemein Nachbearbeitung, auch bei Fotos, verbieten

    Autor: ephikles 03.12.19 - 08:01

    Abmahnanwälte, entweder zur eigenen Bereicherung oder beauftragt von der Konkurrenz, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dataport, Heide
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  4. ConceptPeople consulting gmbh, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Ãœberwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

  1. Drucker: Xerox verhandelt Übernahme mit HP-Inc.-Aktionären
    Drucker
    Xerox verhandelt Übernahme mit HP-Inc.-Aktionären

    Xerox redet offiziell mit HP-Investoren über die geplante Übernahme des Herstellers. Laut einer Präsentation, die von HP veröffentlicht wurde, sollen Cross-Selling und eine einheitliche Plattform für Kunden ein geschätztes Umsatzwachstum von 1 bis 1,5 Milliarden US-Dollar erbringen.

  2. VPN-Technik: Wireguard in Linux-Kernel eingepflegt
    VPN-Technik
    Wireguard in Linux-Kernel eingepflegt

    Nach der Aufnahme des angepassten Krypto-Codes ist auch die VPN-Technik Wireguard in einen wichtigen Entwicklungszweig des Linux-Kernels eingepflegt worden. Wireguard erscheint damit im kommenden Frühjahr wohl erstmals mit Linux 5.6.

  3. Exit Scam: Mehrere preiswerte Webhoster schließen gleichzeitig
    Exit Scam
    Mehrere preiswerte Webhoster schließen gleichzeitig

    Einige Anbieter von VPS (Virtual Private Server) und anderen Webhosting-Angeboten haben abrupt ihr Angebot geschlossen. Nutzer hatten nur zwei Tage für eine Datensicherung. Verdächtig: Die Benachrichtigung ist bei allen Hostern identisch - Nutzer fürchten einen Exit Scam.


  1. 16:32

  2. 16:26

  3. 15:59

  4. 15:29

  5. 14:27

  6. 13:56

  7. 13:33

  8. 12:32