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Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

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  1. Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.17 - 12:05

    Wäre nett wenn die Redaktion bei der Besprechung von Produkten
    auch entsprechende Alternativen in Bezug setzen würde.

    Wie vergleicht sich dieses Programm mit z.B. Kdenlive oder OpenShot?

    Wäre wünschenswert.

    .

  2. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: tommihommi1 30.06.17 - 12:06

    Blender gibt's auch noch

  3. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: mwo (Golem.de) 30.06.17 - 12:12

    Hallo,

    wir planen schon seit längerer Zeit einen Überblick über kostenlose und freie Schnittsoftware - können aber noch nichts genaueres über einen Veröffentlichungstermin sagen. Das Thema ist auf der Agenda.

  4. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: Keridalspidialose 30.06.17 - 12:38

    Hab ich was verpasst?

    Avid = Videoschnitt/Editing
    Blender = 3D-Rendering, Modellieren, etc.

    ???

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.17 12:39 durch Keridalspidialose.

  5. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: Arsenal 30.06.17 - 13:21

    https://danielpocock.com/quick-start-blender-video-editing

  6. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: tommihommi1 30.06.17 - 13:34

    Blender hat seit Jahren eine ziemlich mächtige NLE-Funktion. Man muss ein bisschen Zeit investieren, um das Fenster-Layout gut zu machen, dafür ist es sehr flexibel.

    https://www.blendernation.com/2017/02/14/basic-video-editing-using-v-s-e/

    https://de.wikibooks.org/wiki/Blender_Dokumentation:_Video_Sequence_Editor

  7. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: berritorre 30.06.17 - 13:57

    Würde da ja eher Shotcut sagen (gibts für Windows, Mac und Linux), den Kdenlive gibt es (brauchbar) wohl nur unter Linux, oder habe ich was verpasst? Kann ich daher nicht auf dem Firmenrechner installieren, auch wenn das eine oder andere Konzept/Feature interessant wäre (Immerhin: es gibt eine Beta-Version für Windows - mal sehen was da noch kommt).

    Avid Media Composter First gibt es nur für Mac und Windows zum Download (habe jedenfalls keine Linux-Version gefunden).

    Mit Openshot bin ich bisher nie so warm geworden, habe es aber auch schon länger nicht mehr angesehen. Aber es gibt Windows, Mac und Linxu versionen, das ist schon mal super. Das kann man dann auch Freunden auf anderen Systemen empfehlen und ihnen helfen. Bzw. auf dem Firmen-Rechner (Windows) und zu Hause (Linux) das gleiche Programm verwenden. Wie Shotcut.

  8. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: Trockenobst 30.06.17 - 15:28

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie vergleicht sich dieses Programm mit z.B. Kdenlive oder OpenShot?

    Ich nutze Sony Vegas 13 gelegentlich, vorher Sony Movie Studio das davon nur einen Bruchteil kostet. Mein Kumpel macht Industriewerbung, 2. Unit Shots und solche Sachen, ist aber weniger im Schnitt beteiligt, deswegen experimentieren wir beide ;)

    Grundsätzlich ist unsere Erfahrung, dass die OpenSource Tools bei einer hohen Speicherauslastung (32GB und up) und viele Einzelclips auf der Timeline zu abstürzen neigen, die wir in den Kommerztools praktisch nie haben. Ein Short Feature oder Werbung kann schon 20 Minuten mit vielen Schnitten und Audio haben, da kannst du es nicht haben dass beim Griff in die Audiospur das Ding stirbt. NO GO.

    Die meisten Unterschiede merkt man erst, wenn man tiefer in der Materie steckt, wie z.B. zig Video und Audioaufnahmen mit Timecode. Man selektiert dann 100 Aufnahmen und das Tool weiß wo die hingehören (steht ja die Zeit drin). Nicht alle Tools können das und dann ist das u.U. sehr viel Arbeit das genau zu synchronisieren.

    Grundsätzlich muss man viel Zeit an der Arbeit am Tool mitbringen, verstehen wie Dinge (meist umständlich) funktionieren. Da inzwischen Kommerztools keine 80¤ kosten, stellt sich die Frage: warum eigentlich? ;)

    Das selbe gilt für Farbkorrektur, Helligkeitspumpen, Dejittering etc. Wie bei Photoshop und anderen kommerziellen Tools können da Unterschiede in der Feinarbeit von Stunden zu Wochen drinstecken. Spätestens wenn man in den Kommerzplugins Live Anpassungen und Drehregler gewohnt ist und das andere einem ein Dialog mit Integerzahlen andrückt, ist dies der Unterschied zwischen (Semi-)Profi und Schülerzeitung.

    Richtig aufdrehen tun die Tools beim Multiprozessor-Support, beim Bake Out, also wenn man fertig ist mit dem Schnitt und dann das Endergebnis berechnet wird. Die unterliegenden Bibliotheken können das häufig nicht und in den meisten Fällen wäre das ein kompletter Rewrite der Anwendung. Das selbe gilt für die Unterstützung von OpenCL bei wichtigen Funktionen wie nachträgliches entzerren, rotieren, Farbanpassung etc. Auf einer i7 oder Ryzen 7 kann man beim Import vieler Dateien im Vegas sehen, dass mehrere Threads parallel arbeiten. Viele der OSS Tools fassen die anderen Threads nicht an. Schlimm.

    Wer seinen Output auch noch Konform machen muss, bekommt in den Kommerztools häufig fertige Profile für bestimmte Zielanwendungen. Man kann in den Foren der OpenSource Pendanten die vielen manuellen Einstellungen "nachforschen" wie man das auch dort irgendwie hinbiegt.

    tl;dr: Wer nur Youtube Videos und Familienvideos dreht und nahezu unlimitiert Zeit hat, kann mit den Basisfunktionen der Tools weit kommen. Für diese Zielgruppe gibt es alle Features. In der Regel will man aber Filme machen/drehen und nicht Filmeditor-Spezialist werden.

  9. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: satriani 30.06.17 - 16:13

    Wir arbeiten bei uns im Studio mit Blender und DaVinci Resolve v12.5.6 Studio von Blackmagic Design auf CentOS. Alle sind happy.
    Zurzeit arbeiten unsere Jungs von der Entwicklungsabteilung an DaVinci Resolve 14 Studio Beta auf Antergos (ArchLinux). Es gibt zwar paar Bugs, aber es rennt wie eine Rakete und macht richtig Spaß damit zu arbeiten. Was Color grading angeht, da braucht man nicht viel sagen, einfach nur köstlich :P

    ╔═══════════════════════════════════════════╗
      Was hat FreeBSD mit einem massiven Sonnensturm gemeinsam?
      Das Aus für Hacker !
    ╚═══════════════════════════════════════════╝



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.17 16:15 durch satriani.

  10. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: berritorre 30.06.17 - 16:17

    DaVinci Resolve scheint ein Hammertool zu sein. Hat mich aber erstmal richtig erschlagen. Und ich habe normalerweise kein Problem damit, mich erstmal etwas einzuarbeiten. Aber ich habe einfach keine guten Tutorials für Videoschnitt mit Resolve gefunden und dann irgendwann aufgegeben. Bin dann bei Shotcut gelandet. Klar, hat nicht so viele Features und da lässt sich noch einiges verbessern, aber es gab sehr gute Anfänger-Tutorials die mir das Leben erleichtert haben. Aber Resolve steht weiterhin auf der Liste... ;-)

  11. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: Trockenobst 30.06.17 - 20:48

    satriani schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir arbeiten bei uns im Studio mit Blender und DaVinci Resolve v12.5.6
    > Studio von Blackmagic Design auf CentOS. Alle sind happy.

    Welchen Codecs/Formate liefern die Kameras/Externen in euren Projekten und mit welchen Codec wird der finale RenderOut gemacht? Resolve ist natürlich ein Hammertool wenn man auch noch passende LUTs hat, aber das System für Import/Export zu wechseln wäre mir dann zu doof.

  12. Re: Vergleich mit Kdenlive und OpenShot?

    Autor: satriani 01.07.17 - 12:44

    Hauptsächlich CinemaDNG RAW, QuickTime ProRes, und MXF OP1A (MPEG-4/H.264/AVC)

    http://documents.blackmagicdesign.com/DaVinciResolve/20160408-ebf601/DaVinci_Resolve_12.5_Supported_Codec_List.pdf

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