1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Microsoft: Erster Insider-Build…

Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: niabot 19.08.15 - 11:25

    Dieses Feature gibt es unter Linux schon seit einigen Jahren und es nennt sich zram. Wenn ich aber dem Artikel folge, dann komprimiert Windows aktiv sich nicht ändernde RAM-Bereiche, während Linux "nur" erst dann komprimiert, falls es sonst swappen müsste.

    Bleibt die Frage danach was effektiver ist. Teils habe ich das Gefühl das es durchaus besser ist frühzeitiger RAM-Bereich auszulagern (oder zu duplizieren RAM+Disk, RAM wird gelöscht falls Platz eng wird) als erst bis zum Limit zu warten.

  2. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: ThorstenMUC 19.08.15 - 11:48

    Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass man das Feature bei heute üblichen RAM-Bestückungen noch signifikant merkt.

    Mein Ultrabook hat schon 10GB RAM - mein Desktop 16GB.

    Beide nutzen im Normalbetrieb diesen verfügbaren Speicher nicht mehr als 50% aus. Die Swap-Partition ist jeweils auf SSDs, so dass diese bei Gebrauch auch relativ flott wäre - aber halt jetzt schon sehr selten genutzt wird.

    Meine 64bit Anwendungen dürften sich eigentlich am RAM bedienen - aber selbst längere Lightroom Entwicklungs-Sitzungen haben bisher nicht so viel RAM genutzt... PS Elements ist jetzt auch endlich 64bit... da steht demnächst ein größerer Composing an - evtl. rentiert sich der RAM-Ausbau dann (mal abgesehen vom Caching, was natürlich jetzt schon Vorteile bringt).

  3. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: Kleba 19.08.15 - 11:50

    niabot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Feature gibt es unter Linux schon seit einigen Jahren und es nennt
    > sich zram. Wenn ich aber dem Artikel folge, dann komprimiert Windows aktiv
    > sich nicht ändernde RAM-Bereiche, während Linux "nur" erst dann
    > komprimiert, falls es sonst swappen müsste. so wie ich den Artikel verstehe macht Windows es doch auch erst wenn der Speicher knapp wird, oder?

    > Wenn der Arbeitsspeicher in Windows 10 knapp wird, werden ungenutzte
    > Speicherbereiche komprimiert anstatt diese auf die Festplatte zu schreiben.

    Ebenso liest es sich in dem Blog-Beitrag
    > In Windows 10, we have added a new concept in the Memory Manager called a
    > compression store, which is an in-memory collection of compressed pages. This
    > means that when Memory Manager feels memory pressure, it will compress unused
    > pages instead of writing them to disk.

    LG
    Kleba

  4. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: Experte1904 19.08.15 - 12:01

    Mein Desktop-PC verfügt über 16GB RAM. Ich habe den virtuellen Speicher gänzlich ausgeschaltet und bin noch nie an die Grenzen gekommen. Ich glaube auch nicht, dass man die Änderungen unbedingt bemerken wird.

    Läuft Lightroom 6 problemlos und flott unter Windows 10?

  5. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: HubertHans 19.08.15 - 12:58

    niabot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Feature gibt es unter Linux schon seit einigen Jahren und es nennt
    > sich zram. Wenn ich aber dem Artikel folge, dann komprimiert Windows aktiv
    > sich nicht ändernde RAM-Bereiche, während Linux "nur" erst dann
    > komprimiert, falls es sonst swappen müsste.
    >
    > Bleibt die Frage danach was effektiver ist. Teils habe ich das Gefühl das
    > es durchaus besser ist frühzeitiger RAM-Bereich auszulagern (oder zu
    > duplizieren RAM+Disk, RAM wird gelöscht falls Platz eng wird) als erst bis
    > zum Limit zu warten.

    Wozu braucht man das? Speicherkompression kostet einfach nur Systemleistung. Das will man am normalem Desktop sicher nicht. Da lagert man lieber aus. Und bei Linux willst du nicht auslagern. Denn dann wird es richtig langsam. Windows lagert zum Glueck schon aus, bevor der RAM zu knapp wird. Denn was fuer den aktuellen Betrieb nicht benoetigt wird, kann auch raus. Den freien RAM als Cache zu benutzen ist effizienter.

    Speicher zu komprimieren macht nur bei sehr arg kleinen Geraeten Sinn, wo nur 1 oder 2 GByte RAM zur Verfuegung stehen. (Windows 8/ 10 benoetigt am Desktop ca 1,6 - 1,9GByte fuer sich selbst/ Treiber und kleine Applikatinen) Das wird dann aber nicht unbeddingt schneller. Denn die Datenkompression kostet Leistung. Und Leistung betrifft CPU-Last und Datentransferrate RAM.

    Und deswegen komprimiert der Speichermanager nur, wie schon beschrieben, wenn massiver Bedarf besteht. On the fly: Never!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.15 12:59 durch HubertHans.

  6. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: zettifour 19.08.15 - 13:29

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > niabot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieses Feature gibt es unter Linux schon seit einigen Jahren und es
    > nennt
    > > sich zram. Wenn ich aber dem Artikel folge, dann komprimiert Windows
    > aktiv
    > > sich nicht ändernde RAM-Bereiche, während Linux "nur" erst dann
    > > komprimiert, falls es sonst swappen müsste.
    > >
    > > Bleibt die Frage danach was effektiver ist. Teils habe ich das Gefühl
    > das
    > > es durchaus besser ist frühzeitiger RAM-Bereich auszulagern (oder zu
    > > duplizieren RAM+Disk, RAM wird gelöscht falls Platz eng wird) als erst
    > bis
    > > zum Limit zu warten.
    >
    > Wozu braucht man das? Speicherkompression kostet einfach nur
    > Systemleistung. Das will man am normalem Desktop sicher nicht. Da lagert
    > man lieber aus. Und bei Linux willst du nicht auslagern. Denn dann wird es
    > richtig langsam. Windows lagert zum Glueck schon aus, bevor der RAM zu
    > knapp wird. Denn was fuer den aktuellen Betrieb nicht benoetigt wird, kann
    > auch raus. Den freien RAM als Cache zu benutzen ist effizienter.
    >
    > Speicher zu komprimieren macht nur bei sehr arg kleinen Geraeten Sinn, wo
    > nur 1 oder 2 GByte RAM zur Verfuegung stehen. (Windows 8/ 10 benoetigt am
    > Desktop ca 1,6 - 1,9GByte fuer sich selbst/ Treiber und kleine
    > Applikatinen) Das wird dann aber nicht unbeddingt schneller. Denn die
    > Datenkompression kostet Leistung. Und Leistung betrifft CPU-Last und
    > Datentransferrate RAM.
    >
    > Und deswegen komprimiert der Speichermanager nur, wie schon beschrieben,
    > wenn massiver Bedarf besteht. On the fly: Never!

    Bei OS X wird ers komprimiert und dann ausgelagert:
    http://macs.about.com/od/macoperatingsystems/fl/Understanding-Compressed-Memory-in-OS-X.htm

  7. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: nille02 19.08.15 - 13:47

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Speicherkompression kostet einfach nur Systemleistung.

    Auslagern auf eine HDD kostet mehr Leistung als Daten vorher zu komprimieren.

  8. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: Anonymer Nutzer 19.08.15 - 14:09

    Die Aussage, das ein anderes OS ein Feature schon lange kann, hat immer etwas von einem Sch**nzvergleich. Ist doch egal, wer was seit wann konnte. Windows kann es jetzt und das ist für Windowsuser relevant.

  9. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: TC 19.08.15 - 14:51

    Naja, das man bei Desktops direkt 16GB verbaut ist klar, meist kostet schon der Versand fast so viel wie ein 4GB Riegel. Aber marktüblich bei Laptops und Tablets sind immer noch eher 4GB, 8 gibts oft nur gegen saftigen Aufpreis. Bei uns hier hat jedes mobile Gerät auf 4, mein alter Laptop sogar nur 2 (technisches Maximum). Ehrlich gesagt wüsst ich aber auch nicht wofür man 8 bei nem Convertible oder Ultrabook brauchen könnte, die niedlichen Prozessörchen darin limitieren doch eh jede anspruchsvolle Anwendung...

  10. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: Elmenhorster 19.08.15 - 16:18

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass man das Feature bei heute üblichen
    > RAM-Bestückungen noch signifikant merkt.
    >
    > Mein Ultrabook hat schon 10GB RAM - mein Desktop 16GB.
    >
    > Beide nutzen im Normalbetrieb diesen verfügbaren Speicher nicht mehr als
    > 50% aus. Die Swap-Partition ist jeweils auf SSDs, so dass diese bei
    > Gebrauch auch relativ flott wäre - aber halt jetzt schon sehr selten
    > genutzt wird.
    >
    > Meine 64bit Anwendungen dürften sich eigentlich am RAM bedienen - aber
    > selbst längere Lightroom Entwicklungs-Sitzungen haben bisher nicht so viel
    > RAM genutzt... PS Elements ist jetzt auch endlich 64bit... da steht
    > demnächst ein größerer Composing an - evtl. rentiert sich der RAM-Ausbau
    > dann (mal abgesehen vom Caching, was natürlich jetzt schon Vorteile
    > bringt).

    Windows läuft auch auf Billig-Tablets, welche nur 1GB RAM haben. Da die darin verwendeten Atoms aber inzwischen verhältnismäßig leistungsstarke Quad-Core-Prozessoren sind, macht es schon sinn, diese ein bisschen arbeiten zu lassen, da der geringe RAM das größere Problem ist.

  11. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 19.08.15 - 16:40

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Speicherkompression kostet einfach nur Systemleistung.
    >
    > Auslagern auf eine HDD kostet mehr Leistung als Daten vorher zu
    > komprimieren.

    Solange beides abschaltbar ist und bleibt ist es doch egal. Vorher gab es nur Auslagern auf HDD. Jetzt gibt es alternativ Kompression. Solang es einen Registry-Key für beides gibt reicht mir das.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  12. Re: Verbessertes Speichermanagement? Wurde aber auch mal Zeit.

    Autor: HubertHans 20.08.15 - 11:25

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Speicherkompression kostet einfach nur Systemleistung.
    >
    > Auslagern auf eine HDD kostet mehr Leistung als Daten vorher zu
    > komprimieren.

    Jain.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. OMIRA GmbH, Ravensburg
  2. noris network AG, Nürnberg, Aschheim (bei München), München, Berlin
  3. J. Bauer GmbH & Co. KG, München
  4. OEDIV KG, Bielefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  4. 599€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck