Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Microsoft Lifecycle: Verkauf von…

OpenSuse 13.2

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. OpenSuse 13.2

    Autor: Pinguin 01.11.14 - 14:11

    Hallo Redaktion, da Ihr ja so viel kostenlose Werbung für Windows mach, hier mal etwas Werbung für Linux. OpenSuse 13.2 kommt in 2 Tagen!

  2. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: Anonymer Nutzer 01.11.14 - 14:32

    Pinguin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Redaktion, da Ihr ja so viel kostenlose Werbung für Windows mach,
    > hier mal etwas Werbung für Linux. OpenSuse 13.2 kommt in 2 Tagen!

    Genau wie 2000 andere Linux-Distributionen.

  3. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: Dadie 01.11.14 - 14:34

    Pinguin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Redaktion, da Ihr ja so viel kostenlose Werbung für Windows mach,
    > hier mal etwas Werbung für Linux. OpenSuse 13.2 kommt in 2 Tagen!

    Und in 4 Tagen kommt FreeBSD 10.1. Nur müssen wir eben damit leben, dass sich relativ wenige Lese dafür interessieren. Vielleicht ändert sich das, wenn genug Leser die Seite mit OpenSuse oder FreeBSD ansurfen. Ich wage dies aber zu bezweifeln. Zumindest die Linux Nutzer die mir bekannt sind, haben allgemein keine gute Meinung zu OpenSuse. Und die BSD User die mir bekannt sind haben ebenfalls meist keine gute Meinung bezüglich FreeBSD. Darum wage ich es mal zu bezweifeln, dass hier groß Artikel zu dem einen oder anderen gemacht werden.

    Golem hat sich aber geöffnet für freie Autoren. Schreib doch einfach einen fundierten schönen Artikel zu OpenSuse 13.2 und frag die Golem-Redaktion ob sie diesen veröffentlichen wollen. Das wäre quasi eine Win-Win-Situation IMO.

  4. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: Koto 01.11.14 - 14:56

    Ist ein Artikel zu Linux auch Automatisch Werbung?

  5. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: nolonar 01.11.14 - 15:09

    Pinguin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Redaktion, da Ihr ja so viel kostenlose Werbung für Windows mach,
    > hier mal etwas Werbung für Linux. OpenSuse 13.2 kommt in 2 Tagen!

    Du willst Werbung für OpenSuse?
    Hier ist meine Werbung für OpenSuse:


    Von allen Linux Distributionen würde ich von OpenSuse am meisten abraten.
    Hier ist meine Erfahrung damit:
    1. OS installieren.
    2. Updates installieren (wie üblich, wenn man neue PCs kauft oder Betriebssysteme installiert)
    3. Computer neu starten.
    4. OpenSuse will nicht mehr starten.

    Ist mir sowohl mit OpenSuse 9, 10, als auch 11, auf 2 unterschiedlichen PCs passiert.
    Spart euch die Mühe und installiert lieber etwas anderes, z.B. Ubuntu, oder auch Windows. Wer das Geld hat, kann sich auch ein Mac zulegen um so auf OSX Zugriff zu erhalten.

    Alles ist besser als OpenSuse. Finger weg von dem Schrott.

  6. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: burzum 01.11.14 - 15:31

    nolonar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Updates installieren (wie üblich, wenn man neue PCs kauft oder
    > Betriebssysteme installiert)
    > 3. Computer neu starten.
    > 4. OpenSuse will nicht mehr starten.

    Das ist so ziemlich genau die Erfahrung die ich mit *jeder* Distribution ab einem gewissen Punkt gemacht habe. Nach irgendeinem Update ging *immer* irgendwas was nicht mehr wie vorher wenn es denn überhaupt noch ging.

    > Alles ist besser als OpenSuse. Finger weg von dem Schrott.

    Guter Rat, nicht nur für Suse.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  7. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: C00kie 01.11.14 - 15:39

    @nolonar: Das ist bedauerlich. Aber ja, OpenSUSE hatte in den alten Versionen die Angewohnheit, dass die automatische Hardwareerkennung nicht immer perfekt funktionierte. Seit Version 12.2 hat OpenSUSE aber eine anständige Qualität, eigentlich. Du musst bedenken, dass sich mit der Weiterentwicklung des Linux Kernels auch neue Features und Treiber in aktuelleren Versionen finden. Das kommende 13.2 ist insofern auch eine Nachricht wert, weil es praktisch ein rolling release unter dem Namen Tumbleweed wird. Du solltest es einfach nochmal ausprobieren.

    Ubuntu, Windows und OSX sind eben nicht die einzigen Betriebssysteme, und auch nicht die einzigen Varianten, die eine Berichterstattung wert sind. Auch wenn ein Ubuntu eine Linux Distribution ist, hat es doch einen eher eigenwilligen kommerziellen Hintergrund und neigte in der Vergangenheit dazu, Datensammelei einführen zu wollen, die manchen Nutzern sauer aufstößt. Zudem hat Ubuntu auch schon immer mit recht fehlerbehafteten neuen releases gekämpft. In den ersten Wochen nach einem neuen release war erstmal eine Update-Orgie angesagt. Das ging so weit, dass ich persönlich erst Monate nach einem neuen release upgegraded habe.
    Dass Windows und OSX Datenkraken sind, samt Sicherheitslücken, die gezielt vorgehalten werden bis es wirklich notwendig ist, sie wegen breitem Missbrauch zu schließen, dürfte mittlerweile ja dank Snoweden und co bekannt sein.

    @Pinguin und Dadie:
    Danke, dass ihr OpenSUSE und FreeBSD erwähnt, gerade FreeBSD verdient mehr Aufmerksamkeit als freies, sicheres und zuverlässiges OS. Es ist nur für Menschen empfehlenswert, die kein Problem damit haben, ein Handbuch zu lesen, sich weiterzubilden, das System kennenzulernen, mit Texteditoren zu konfigurieren und viele Arbeiten in einer Shell durchzuführen... aber für diese Zielgruppe eben äußerst interessant. Vor allem als der weniger experimentelle Bruder von Linux, für Leute, denen ein robustes System wichtiger ist als haufenweise neue features, die schneller entwickelt als getestet werden. ;)
    Zudem ist FreeBSD übrigens weitestgehend binärkompatibel zu Linux und hat eine riesige Anzahl an verfügbaren Anwendungen in der Ports-Sammlung und den Paketen.

    @burzum: Deswegen habe ich persönlich auch erst kürzlich einen intensiveren Blick auf FreeBSD geworfen. Das ist weniger Frickelsoftware und ein anständiges, echtes UNIX.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.14 15:41 durch C00kie.

  8. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: Trockenobst 01.11.14 - 16:17

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist so ziemlich genau die Erfahrung die ich mit *jeder* Distribution ab
    > einem gewissen Punkt gemacht habe. Nach irgendeinem Update ging *immer*
    > irgendwas was nicht mehr wie vorher wenn es denn überhaupt noch ging.

    Mein NAS habe ich mit CentOS bespielt. Dann bis auf automatische Securityupdates für ganz wenige Pakete nichts geupdatet. Irgendwann wollte upgraden und lt Forum war das auch Problemlos. Schon bei ersten REBOOT kam ein Fehler und im Forum hießt es dann lapidar und plötzlich(!) "Ja, das passiert bei einigen, hoffe du hast ein Komplettupdate gemacht!". Einige waren dann etwa 50%.

    Linux ändert sich eben auch alle 2-3 Jahre in einer Weise, die eben nicht kompatibel sind, bei Rolling Releases kann das schon alle 6 Monate sein.

    Deswegen habe ich seit Jahren meine Linux-Systeme auf SSD,Usb Stick oder eigene Platte. Daten werden immer gemountet, fertig. Da Linux sich relativ schnell neu installieren lässt und meine Anforderungen auch auf dem Server moderat sind, ist das Plätten des Systems 1 Jahre die einfachere Lösung.

  9. Kleiner OT zu FreeBSD

    Autor: Dadie 01.11.14 - 16:30

    C00kie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @nolonar: Das ist bedauerlich. Aber ja, OpenSUSE hatte in den alten
    > Versionen die Angewohnheit, dass die automatische Hardwareerkennung nicht
    > immer perfekt funktionierte. Seit Version 12.2 hat OpenSUSE aber eine
    > anständige Qualität, eigentlich. Du musst bedenken, dass sich mit der
    > Weiterentwicklung des Linux Kernels auch neue Features und Treiber in
    > aktuelleren Versionen finden. Das kommende 13.2 ist insofern auch eine
    > Nachricht wert, weil es praktisch ein rolling release unter dem Namen
    > Tumbleweed wird. Du solltest es einfach nochmal ausprobieren.
    >
    > Ubuntu, Windows und OSX sind eben nicht die einzigen Betriebssysteme, und
    > auch nicht die einzigen Varianten, die eine Berichterstattung wert sind.
    > Auch wenn ein Ubuntu eine Linux Distribution ist, hat es doch einen eher
    > eigenwilligen kommerziellen Hintergrund und neigte in der Vergangenheit
    > dazu, Datensammelei einführen zu wollen, die manchen Nutzern sauer
    > aufstößt. Zudem hat Ubuntu auch schon immer mit recht fehlerbehafteten
    > neuen releases gekämpft. In den ersten Wochen nach einem neuen release war
    > erstmal eine Update-Orgie angesagt. Das ging so weit, dass ich persönlich
    > erst Monate nach einem neuen release upgegraded habe.
    > Dass Windows und OSX Datenkraken sind, samt Sicherheitslücken, die gezielt
    > vorgehalten werden bis es wirklich notwendig ist, sie wegen breitem
    > Missbrauch zu schließen, dürfte mittlerweile ja dank Snoweden und co
    > bekannt sein.
    >
    > @Pinguin und Dadie:
    > Danke, dass ihr OpenSUSE und FreeBSD erwähnt, gerade FreeBSD verdient mehr
    > Aufmerksamkeit als freies, sicheres und zuverlässiges OS. Es ist nur für
    > Menschen empfehlenswert, die kein Problem damit haben, ein Handbuch zu
    > lesen, sich weiterzubilden, das System kennenzulernen, mit Texteditoren zu
    > konfigurieren und viele Arbeiten in einer Shell durchzuführen... aber für
    > diese Zielgruppe eben äußerst interessant. Vor allem als der weniger
    > experimentelle Bruder von Linux, für Leute, denen ein robustes System
    > wichtiger ist als haufenweise neue features, die schneller entwickelt als
    > getestet werden. ;)
    > Zudem ist FreeBSD übrigens weitestgehend binärkompatibel zu Linux und hat
    > eine riesige Anzahl an verfügbaren Anwendungen in der Ports-Sammlung und
    > den Paketen.
    >
    > @burzum: Deswegen habe ich persönlich auch erst kürzlich einen intensiveren
    > Blick auf FreeBSD geworfen. Das ist weniger Frickelsoftware und ein
    > anständiges, echtes UNIX.

    Was man hier ggf. im Bezug zu FreeBSD anmerken sollte. Das Handbuch von FreeBSD (selbst das Deutsche) ist ziemlich gut und in der Regel sehr hilfreich und aktuell. Für die meisten Konfigurationsdatein gibt es ausgiebige Dokumentation und nahe zu alle Konfigurationsdatein sind nach demselben Schema (Syntax/Semantik) aufgebaut.

    Leider hat FreeBSD dennoch mehr als genug andere Probleme. Zwar läuft viel der Linux Software "Out-Of-The-Box", aber eben leider nicht jede und leider auch nicht ein großer Teil. Zu viele Entwickler von Software interessieren sich z.B. nicht dafür, dass es bestimmte Verzeichnisse oder Kernel-Calls nur unter Linux gibt (Stichwort udev). Und dank Systemd und Wayland wird das Ganze in naher Zukunft auch nicht unbedingt besser! Hinzu kommt die wirklich große GCC Abhängigkeit in der Linux-Welt der Software und der wechsel bei FreeBSD von GCC zu LLVM/clang.

    Bei Treiber muss man im Prinzip immer Abstriche machen. 3D-Beschleunigung gibt es effektiv nur mit Intel und Nvidia. Und im Bezug auf Wifi und BT muss man auch ziemlich drauf achten welchen Hersteller man hat. Gerade bei Notebooks ist das ein ziemliches Problem. Genau die Broadcom Karten für die es keinen offenen Treiber gibt werden unglaublich gerne verbaut. Bei Linux wird das Afaik seit Jahren so gehandhabt, dass ein Wrapper um dem Wrapper des Wrappers für den Kernel 2.7.x Treiber gemacht wird. Im Grunde ist das eine einzige Mutation die aber relativ gut funktioniert. (Nur schön ist IMO was anderes). ACPI ist auch ein ziemliches Problem. Die Hersteller von Geräten scheinen sich nicht wirklich an einen Standard zu halten oder halten zu wollen. Deswegen sollte man sich hier definitiv immer vorher informieren ob das Notebook vollständig unterstützt wird.

    Wenn dann alles klappt erhält man aber ein sehr konsistentes System. Was auch letztlich der Hauptgrund für mich war überall wo es möglich und sinnig war FreeBSD zu nutzen. Dinge werden in der Regel auf dieselbe Art gelöst. Die Struktur ist einheitlich und Konfigurationsdatein befolgen in der Regel demselben Schema (Syntax/Semantik). Ein bisschen wie Windows (nicht im negativen Sinne). Mit jeder Version zwar etwas anders aber im Kern immer noch gleich. Und einmal gelernte Arbeitsschritte veraltern nicht so schnell wie es bei Linux doch relativ häufig der Fall ist.

    Ansonsten gibt es soweit ich mitbekommen habe einen längeren "Krieg" zwischen FreeBSD und Open/NetBSD in dem FreeBSD immer wieder vorgeworfen wird unsicher oder "broken-by-design" zu sein. Aber hab mich daran bisweilen noch nicht wirklich beteiligt. Und natürlich der alte "Glaubenskrieg" BSD vs GPL. Man kommt aber auch gut klar ohne diesen Hass.

  10. Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: kopfschüttel 01.11.14 - 16:33

    Was mach ich nur falsch?

    Da verwende ich Suse/Opensuse seit Jahren, seit der Version 4.2.
    Und was ist? Es hat immer gut funktioniert - eine absolut langweilige Distri!
    Und wo habe ich das Zeug nicht überall installiert?
    Destops, Server, Notebooks, Netbooks, Virtuelle.
    Privat und auf kommerziellen Systemen.

    Ich mach was falsch!

  11. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: Dadie 01.11.14 - 16:54

    kopfschüttel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mach ich nur falsch?
    >
    > Da verwende ich Suse/Opensuse seit Jahren, seit der Version 4.2.
    > Und was ist? Es hat immer gut funktioniert - eine absolut langweilige
    > Distri!
    > Und wo habe ich das Zeug nicht überall installiert?
    > Destops, Server, Notebooks, Netbooks, Virtuelle.
    > Privat und auf kommerziellen Systemen.
    >
    > Ich mach was falsch!

    Hardware-Auswahl? Nutzung? Ansprüche? Verhalten? Im Grunde das Allgemeine wenn Person A sagt "Das ist doof" und Person B sagt "Das ist toll". Kann einfach sein, dass du immer die richtige Hardware heraus gesucht hast. Oder dass die Art wie du das System benutzt zu einer geringen Fehler-Wahrscheinlichkeit führt.

    Teilweise sind es kleine Dinge im Leben, wie das Keyboard-Layout, die große Unterschiede erzeugen können. (Und JA ich hatte schon Systeme die instabiler mit einer deutschen Tastatur liefen).

    Dazu kommt die große Auswahl an Software. Alleine welches Filesystem man wählt kann häufig darüber entscheiden wie stabil oder instabil ein System am Ende ist. Und selbiges gilt auch für den Desktop oder so ziemlich jede Software. Ich habe z.B. schon Leute darüber fluchen hören wie instabil und schlecht Windows sei nur weil FF einen BSOD erzeugt (der ggf. mit Chrome nicht passiert wäre). Dabei kann der normale User oft gar nicht feststellen was genau die Ursache war. Teilweise werden Fehler einer Software dem Betriebssystem zugeschrieben und andersherum.

    Und natürlich kommt dazu noch die eigene Einstellung. Wenn man ein System mag verzeiht man ihm auch die kleinen Schwächen. Mag man das System nicht werden aus kleinen Problemen riesige Monster!

    Du machst also nichts falsch, sondern scheinbar nur anders. Nicht besser, nicht schlechter, einfach nur anders.

  12. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: C00kie 01.11.14 - 16:58

    kopfschüttel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mach ich nur falsch?
    >
    > Da verwende ich Suse/Opensuse seit Jahren, seit der Version 4.2.
    > Und was ist? Es hat immer gut funktioniert - eine absolut langweilige
    > Distri!
    > Und wo habe ich das Zeug nicht überall installiert?
    > Destops, Server, Notebooks, Netbooks, Virtuelle.
    > Privat und auf kommerziellen Systemen.
    >
    > Ich mach was falsch!

    Du hast einfach nur Glück mit der Hardware. Wenn man Hardware hat, die gute Treiber unter Linux hat, und vielleicht noch dazu ein paar best practices einhält und nur das Nötigste installiert, dann kann man sicherlich den Eindruck haben, dass es ein super stabiles System ist. Ich habe schon häufiger so Sachen gehört wie "OpenSUSE is a rock-solid distribution.". Aber Tatsache ist, dass es sehr, sehr viel unterschiedliche Hardware in allen möglichen Kombinationen gibt und nicht jeder Treiber der beste ist. Und wenn man anfängt, viele unterschiedliche Programme zu nutzen und modernere Funktionen zu verwenden, dann geht in der breiten Nutzerbasis immer wieder etwas kaputt. Auch davon hört und liest man viele Geschichten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass gerne mal etwas zerbröselt in der Linuxwelt. Und ich halte jeden, der Linux als ein super stabiles und zuverlässiges System darstellt für entweder einen Lügner, einen Fanboy oder jemanden, der in einer hochspezialisierten Umgebung nur ein minimales System aufsetzt, dafür nur den jeweiligen stable Zweig nutzt und genau weiß, was er tut.
    Ich habe vor etwa 2 Monaten versucht, OpenSUSE als einziges OS zu verwenden auf meinem PC, nachdem ein Fehler mit einem Windows Update mir mein System zerballert hat. Ich sage nur so viel: ich hatte schon an Tag zwei mit einer frischen OpenSUSE 13.1 Installation einen kompletten System-Freeze. Es war kein brandneues release und ich habe nichts besonderes damit gemacht. So etwas DARF meiner Meinung nach einfach nicht passieren. Auch sonst habe ich immer wieder mit Problemen zu kämpfen gehabt, auf verschiedenen Computern. Ich halte Linux mittlerweile für eine Bastlerware mit minderwertigem Spaghetticode, an der so viel und so schnell herumentwickelt wird, dass man mit dem Testen nicht mehr nachkommt und der enduser zur Laborratte wird, auch in einem stable Zweig. Linux hat damit sein Ansehen bei mir verloren, und kommt nicht mehr für mich in Frage. Das ist auch der Grund, warum ich mich neuerdings stärker mit FreeBSD befasse.
    Und dafür nehme ich auch Einschränkungen beim Komfort und der Auswahl meiner Hardware hin. :)

  13. Re: OpenSuse 13.2

    Autor: smeexs 01.11.14 - 16:59

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist so ziemlich genau die Erfahrung die ich mit *jeder* Distribution
    > ab
    > > einem gewissen Punkt gemacht habe. Nach irgendeinem Update ging *immer*
    > > irgendwas was nicht mehr wie vorher wenn es denn überhaupt noch ging.
    >
    > Mein NAS habe ich mit CentOS bespielt. Dann bis auf automatische
    > Securityupdates für ganz wenige Pakete nichts geupdatet. Irgendwann wollte
    > upgraden und lt Forum war das auch Problemlos. Schon bei ersten REBOOT kam
    > ein Fehler und im Forum hießt es dann lapidar und plötzlich(!) "Ja, das
    > passiert bei einigen, hoffe du hast ein Komplettupdate gemacht!". Einige
    > waren dann etwa 50%.
    >
    > Linux ändert sich eben auch alle 2-3 Jahre in einer Weise, die eben nicht
    > kompatibel sind, bei Rolling Releases kann das schon alle 6 Monate sein.
    >
    > Deswegen habe ich seit Jahren meine Linux-Systeme auf SSD,Usb Stick oder
    > eigene Platte. Daten werden immer gemountet, fertig. Da Linux sich relativ
    > schnell neu installieren lässt und meine Anforderungen auch auf dem Server
    > moderat sind, ist das Plätten des Systems 1 Jahre die einfachere Lösung.

    oder man setz auf die lts versionen , vor dem upgrade sicherheits halber den home ordner sichern auch wenn ich den bis jetzt noch nicht gebraucht hab , von lts zu lts mein ich .

  14. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: kopfschüttel 01.11.14 - 17:12

    Und schon wieder einen Fehler gemacht! Den Ironie-tag vergessen! Ich Trottel.

    Richtig, es kommt darauf an, welche Einstellung man hat, welche Hardware man hat, ...
    Wie schon erwähnt, habe ich Suse auf den unterschiedlichsten Systemen installiert - von ganz klein bis ganz ganz groß.
    Und natürlich gab es hier und da auch Probleme. Aber mit anderen Distri gab es auch Probleme. Auch mit dem ach so beliebigen und unfehlbaren Ubuntu.
    Und gerade bei Problemen bietet Suse mehr Möglichkeiten bereits bei der Installation eingreifen zu können. Nur ein bis zwei Häkchen wegnehmen und ich sehe, wie vielfältig ich einen Rechner konfigurieren kann. Herrlich - so macht das Spass. Aber muss wissen, was man da macht!
    Aber egal!

    Was mich aber schon erstaunt, sind Sätze wie "die Distri xy ist Schrott"
    Da unterstelle ich mal dem Schreiberling, dass er ein Layer 8 Problem hat.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.14 17:30 durch kopfschüttel.

  15. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: C00kie 01.11.14 - 17:22

    kopfschüttel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da unterstelle ich mal dem Schreiberling, dass er ein Layer 8 Problem hat.

    Gnihihihi, Recht hast du. *g*

    Und was den Ironie-Tag angeht: Reinem Text fehlen halt Intonation, Mimik und Gestik, was hier und da das Deuten etwas erschwert. Also ja, der tag wäre angebracht gewesen. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.14 17:24 durch C00kie.

  16. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: nolonar 01.11.14 - 17:27

    kopfschüttel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, es kommt darauf an, welche Einstellung man hat, welche Hardware
    > man hat
    , ...
    > [...]
    > Da unterstelle ich mal dem Schreiberling, dass er ein Layer 8 Problem hat.

    Aha, wenn die Hardware also den Mindestanforderungen gerecht ist, dem System aber trotzdem nicht passt, haben wir also ein User Problem...

    Sorry, diese Logik musst du mir erstmals etwas näher bringen, denn auf Anhieb werde ich sie nicht verstehen.

  17. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: kopfschüttel 01.11.14 - 17:30

    C00kie schrieb:

    > Du hast einfach nur Glück mit der Hardware.

    Ich habe geschrieben, ich verwende Suse seit 4.2. Die ist im Mai 1996 erschienen.
    Vorher hat Suse Slackware verteilt. Den Schuhkarton mit Disketten habe ich noch.
    Und seitdem soll ich immer Glück mit der Hardware gehabt haben?
    Über die Jahre habe ich vergessen, wie viele Systeme ich aufgesetzt habe.
    Und nicht nur Suse, auch andere wie Debian, Fedora, Mandriva, Ubuntu. Oder Solaris, True64. Auch artfremdes wie VMS, MS Windows.
    Und immer soll ich Glück gehabt haben?

    Ich gehe jetzt Lotto spielen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.14 17:44 durch kopfschüttel.

  18. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: C00kie 01.11.14 - 17:34

    kopfschüttel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und immer soll ich Glück gehabt haben?
    >
    > Ich gehe jetzt Lotto spielen!

    Wenn du gewinnst, wäre es nur fair, wenn du mir als deinen Motivator 50% abdrückst. :)

    Vielleicht hast du dich aber auch einfach nur gut informiert und unterbewusst unkomplizierte / kompatible Hardware gewählt. Aber da du ja schon geschrieben hast, dass du hier und da auch mal auf Probleme gestoßen bist, ist ja alles in Ordnung und es lag eben nicht immer am Glück. Gewinn trotzdem mal ein Milliönchen für uns beide, ja? ^^

  19. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: kopfschüttel 01.11.14 - 17:40

    Falsch zitiert! Bitte noch mal lesen.

    Das "Layer 8 Problem" bezieht sich auf solche unsinnigen pauschalen Aussagen.
    Aber das war jetzt vielleicht doch zu schwer.
    Sorry! Mein Fehler

  20. Re: Hilfe! Ich bin wahnsinnig!

    Autor: C00kie 01.11.14 - 17:50

    nolonar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kopfschüttel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Richtig, es kommt darauf an, welche Einstellung man hat, welche Hardware
    > > man hat, ...
    > > [...]
    > > Da unterstelle ich mal dem Schreiberling, dass er ein Layer 8 Problem
    > hat.
    >
    > Aha, wenn die Hardware also den Mindestanforderungen gerecht ist, dem
    > System aber trotzdem nicht passt, haben wir also ein User Problem...
    >
    > Sorry, diese Logik musst du mir erstmals etwas näher bringen, denn auf
    > Anhieb werde ich sie nicht verstehen.

    "Mindestanforderungen" ist schon die falsche Denke. Auch wenn eine Hardware bestimmte Anforderungen erfüllt, etwa genug Speicher oder Rechenleistung oder die richtige vorhandene Schnittstelle, heißt das nicht, dass sie perfekt und fehlerfrei funktionieren wird. Es gibt viele unterschiedliche Hersteller, die alle ihr eigenes Süppchen kochen und nicht jeder Treiber funktioniert mit der Hardware des gleichen Typs von allen Herstellern. Manche Hersteller geben grundsätzlich auch keine Informationen über die Funktionsweise ihrer Produkte oder gar eigene Linux Treiber heraus, sodass diese Hardware dann nur von Linux unterstützt werden kann, wenn sich ein paar findige freiwillige Entwickler die Zeit nehmen, da reverse engineering zu betreiben, zu experimentieren und einen Treiber zu schreiben. Je komplexer die Hardware ist, desto schwieriger und aufwändiger wird das Ganze dann aber und oftmals sind nicht alle Funktionen der Hardware in diesen selbstgebastelten Treibern unterstützt. Und dass sie bugfrei sind, ist auch nicht gesagt.
    In einer perfekten Welt würde jeder Hardwarehersteller auch für alle Betriebssysteme die es gibt Treiber erstellen, oder zumindest offenlegen, was dafür notwendig ist, dass das geschieht. Leider ist dem eben nicht so, und viele wollen ihre Patente schützen, etc. Deshalb kann es vorkommen, dass eine Hardware, obwohl sie die technischen Anforderungen erfüllen würde, dem System eben "nicht passt", denn ohne gute, bzw. funktionierende Treiber ist es ein nutzloses Stück Elektroschrott.

    Soviel dazu. Allein schon daraus lässt sich ablesen, dass du eher der Typ Anwender bist, bei dem alles einfach zu funktionieren hat. Was bei so einem Bastelsystem durchaus als user Problem bezeichnet werden kann. Linux erfordert eben hier und da auch etwas Einarbeitung oder zumindest ein bisschen grundlegende Information. Das war aber auch nicht anders, als wir alle das erste mal Windows benutzt haben. Wir alle mussten lernen, was Setups sind, wo man Einstellungen findet, wie man mit Viren und Abstürzen umgeht, was Defragmentieren heißt und was ein Treiber ist. Manches davon wissen manche Anwender traurigerweise auch nach Jahren noch nicht.

    Und es ging hauptsächlich um deine Aussage, dass eine bestimmte Distribution "Schrott" ist. Das ist in der Regel einfach falsch, weil die meisten Mängel auf alle Linux Distributionen zutreffen und wenn mal nicht, dann haben auch die Distributionen ohne den jeweiligen Mangel ihre eigenen Probleme. Wie schon gesagt, auch ein Ubuntu, so beliebt es sein mag, ist meilenweit davon entfernt, perfekt und fehlerlos zu sein.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen
  2. PAUL HARTMANN AG, Heidenheim an der Brenz
  3. VPV Versicherungen, Stuttgart
  4. ERGO Group AG, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,24€
  2. 3,99€
  3. 2,99€
  4. 5,25€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
      Watch Dogs Legion angespielt
      Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

      E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


        1. Messaging: Google will Einführung von SMS-Nachfolger RCS forcieren
          Messaging
          Google will Einführung von SMS-Nachfolger RCS forcieren

          Seit Jahren ist die Rede davon, dass RCS bald SMS als Nachrichtenstandard ablösen wird - viel passiert ist bisher nicht. Jetzt will Google das Format in weiteren Märkten einführen. Android-Nutzer können dann Nachrichten mit Bildern verschicken, ohne einen Messenger-Dienst zu verwenden.

        2. Aus 7TV wird Joyn: ProSiebenSat.1 erweitert sein Streaming-Angebot
          Aus 7TV wird Joyn
          ProSiebenSat.1 erweitert sein Streaming-Angebot

          Der Privat-TV-Sender ProSiebenSat.1 hat sein bisheriges Streaming-Angebot überarbeitet. Statt 7TV gibt es Mediatheken und Live-TV künftig im Dienst namens Joyn. Viel Komfort bekommen Kunden aber nicht.

        3. Hochwasser: Wo die Telekom-Vermittlungsstelle auf Stelzen steht
          Hochwasser
          Wo die Telekom-Vermittlungsstelle auf Stelzen steht

          Auf einer nordfriesischen Insel ist ADSL für einige Kunden der Telekom endlich Vergangenheit. Sie können jetzt bis zu 250 MBit/s buchen. Angebunden ist die Insel nur per Richtfunk.


        1. 11:11

        2. 11:02

        3. 10:51

        4. 10:42

        5. 10:30

        6. 10:13

        7. 09:54

        8. 08:45