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Dann doch lieber Linux

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  1. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: BLi8819 12.12.14 - 10:19

    > natürlich braucht es dann immer 1-2 Stunden und mehrere Neustarts, bis man im nächsten Level des Spiels "Windows Update" angekomen ist, bevor man irgend eine Kleinigkeit, für die man es braucht, machen kann

    Wieso stellst du die Windows Updates nicht einfach aus bzw. auf manuell, wenn du es nur so selten Benutzt?

  2. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: throgh 12.12.14 - 14:34

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zum Teil revolutionär für moderne PC-Betriebssysteme sind, und von der
    > sich die Linux-Projekte ein Stück abschneiden sollten.
    > Allein das Verwenden von Netzwerklaufwerken oder gar kompletten
    > Cloud-Services auf Linux ist derzeit noch eine Katastrophe, die so noch aus
    > dem letzten Jahrtausend stammt, weil es sich an absolut lächerlichen
    > Lizenz- aber auch Philosophie-Problemen aufhängt (letzteres zum Thema UNIX
    > sowie Dateisysteme, DeviceTree und auch systemd + co).

    Wer braucht konkrete CLOUD-Anbindung? Es wird bei dem Szenario nicht wirklich gefragt für WEN das konkret etwas sein soll, aber ALLE müssen es natürlich haben, weil es neu und cool sein soll. Ebenso gilt: Wenn du der Meinung bist, dass der Fortschritt zu langsam ist ... beginne mit einer eigenen Initiative. Es gibt genügend Beispiel dafür! Sich in das gemachte Nest zu setzen und nur mit dem Status "Anwender" zu argumentieren ist schlicht wie einfach nur falsch. Gerade in Anbetracht WO wir uns hier befinden!

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer ernsthaft sagt, dass Linux für Privatnutzer an PCs derzeit problemloser
    > und einfacher oder gar produktiver ist, der ist abseits jeder Diskussion.
    > Gewöhnlich kommen da auch Kommentare, wie Abhörversuche durch Microsoft
    > oder "regelmäßige Bluescreens". Und die wenigen Leute, die auf diese Themen
    > nicht eingehen, sondern Fakten beachten, die versuchen dann zu erklären,
    > wie man von Windows auf Linux umsteigen kann, ohne groß behindert zu
    > werden. Was nicht wahr ist und auch nicht wahr sein sollte. Windows und
    > Linux für Desktop-PCs sind 2 komplett verschiedene Projekte mit komplett
    > verschiedenem Einsatzziel.

    Aha, also lieber die Argumente ausgrenzen, die Ohren mit der Handinnenfläche gegen die tonale Ausgestaltung von außen verschließen und nichts hören, richtig? Wie sieht es denn dann mit der Ausgestaltung der Systeme aus? Schnell und einfach, damit aber auch irgendwie alle Daten irgendwo verteilt? Oder lieber ein konkretes Konzept dahinter? Und nein: Es sind nicht 2 komplett verschiedene Projekte. Das redest du dir nur schön wie immer, Nephtys!

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sieht man allein schon an der "einfachen Benutzung und klarem Workflow"
    > von beidem. Bei Linux setzen die "Poweruser" darauf, dass alle möglichen
    > Aufgaben simpel automatisiert bzw. auch einfach nur zusammen gefasst werden
    > können. Unter Windows dagegen wird nicht auf Automatisierung gesetzt,
    > sondern auf ultra einfache Konfiguration.
    >
    > Das ist auch der Grund, warum sich beide Zielgruppen in Diskussionen nicht
    > verstehen können. Wenn jemand von "Workflow" bei Windows redet, dann meint
    > er Out-of-the-box, während ein Linux-Nutzer an Personalisierungs- und
    > Automatisierungsfähigkeiten denkt.
    >
    > Fakt ist: Das meiste spielt sich heutzutage in 3rd-Party-Applikationen ab
    > bei PCs. Und gerade da sind beide Betriebssysteme lächerlich veraltet und
    > beinahe unbrauchbar. Wie es richtig geht? Mit Clients, auf denen
    > Anwendungen einfach mit Docker oder ähnlichen Lösungen ausgeführt werden,
    > und Managed-Code für jeglichen OS-Code, der eine Sicherheitslücke
    > darstellen könnte.
    > Windows hat da jedoch das Problem, dass es auf Abwärtskompatibilität
    > getrimmt ist, und diesen Schritt niemals gehen wird.
    > Linux dagegen hat das Problem, dass es fast schon religiös angebeten wird
    > als die Lösung aller Probleme. Das ist es aber einfach nicht. Klar,
    > Open-Source ist langfristig vermutlich eine Zwangsbedingung bei
    > Betriebssystemen. Aber Linux ist leider auch ewig veraltet und sehr
    > unpassend für moderne PCs (embedded und für server und co einwandfrei,
    > ebenso wie alte Terminals, aber nicht für die Welt der Browser und
    > hochkomplexen IDEs...). Es ist gut. Aber es wird auf einem Erfolg
    > ausgeruht, der schon lange vergangen ist. Und "demokratisch" ist die
    > Entwicklung von Linux schon garnicht, deshalb kann man da auch nichts
    > ändern.

    Okay, jetzt lassen wir die hübschen Buzzwords zur Seite denn diese kannst du mehr als gut herunterpredigen: Wenn du von einem modernen PC redest solltest du zunächst für jeden Leser definieren, was du konkret darunter verstehen möchtest. Zwischen den Zeilen meine ich schon etwas davon gelesen zu haben, aber eher nebulös und unkonkret. Du willst also mehr Sicherheit und Anwendungs- wie auch Betriebssystemschicht voneinenader trennen? Gut. Aber auch hier: Mehr als nur Schlagworte habe ich bislang von dir nicht gelesen.

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux oder Windows? Keins von beidem. So einfach. Ich möchte keine
    > Kompromisse bei meinem OS haben.
    >
    > PS: Von Mac will ich lieber garnicht erst anfangen, sonst schreibe ich hier
    > noch Monate lang...

    Tja und was ist dann dein Vorschlag? BSD vielleicht als bessere Lösung?

  3. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 12.12.14 - 14:56

    Ich starte die Updates sogar manuell. Will doch braver Windows-User sein ;-)

  4. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: widardd 12.12.14 - 16:21

    sp1derclaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Mal das Gleiche in den Kommentaren: "Ich wechsele zu Linux". Die
    > wenigsten werden das tatsächlich machen und von denen, die es machen,
    > wechseln 90% nach einem Monat zurück.
    Das ist aber kein Problem von Linux.
    Das sind einfach die falschen Gründe für den Wechsel, und der Trotz hilft dabei auch nicht gerade.
    Ein Linux passt ja nicht plötzlich in mein Anwendungsszenario nur weil mich Redmond enttäuscht hat.

    Nicht soviel auf die lauten Schreihälse im Netz geben, das verzerrt die Realität. ;)

  5. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: DNAofDeath 12.12.14 - 22:00

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > throgh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aha und du weißt woher, dass Linux für den Desktop ungeeignet ist?
    > > Ausprobiert?
    >
    > Immer wieder und immer wieder kommt man an den Punkt wo es nur noch im Weg
    > ist. Die Kritikpunkte werden auch immer als Features verkauft.
    >
    > Die größte Ironie an der Geschichte ist, mit Docker geht man einen Weg, den
    > die Fanboys immer als Nachteil angesehen haben.

    Ja mit Docker geht eine > 2k Mitarbeiter Firma die z.B. aktuelle .NET-Tools und einen M$-Driven Workflow hat sicher den besten Weg, kostet ja auch nur Millionen, das 'mal eben' umzuswitchen.

    Dieses ganze Linux/Windows/Whatever Gebashe und diese dreckige Scheinheiligkeit mancher Leute ist langsam echt zum ABKOTZEN.

    Wer noch immer nicht verstanden hat, dass die Wahl des OS direkt mit dem GEWÜNSCHTEN VERWENDUNGSZWECK und der PERSON DIE ES NUTZT zusammenhängt, der soll sich doch bitte begraben gehen.

    Es GIBT KEINE PATENTLÖSUNG IN DER IT!!!!

    Oma Gretchen fühlt sich mit Windows wohler, weil vertrauter, es war ihr erstes System.
    Opa Hans hingegen hat sich von seinem Sohn, der lieber Linux verwendet, Linux näher bringen lassen und schwört mittlerweile drauf, als Umsteiger kann er aber auch Gretchen dabei helfen wenn sie Windows Probleme hat.
    Das StartUp 'HansPeter Solutions' hat schlichtweg kein Kapital, um sich einen komplett durchlizensierten M$-Workflow zu kaufen, und setzt lieber auf 3rd-Party-Tools und Open Source Software um den eigenen Entwicklungprozess effizient zu gestalten.
    Bei der BigMoney-Bank sieht es da schon anders aus, hier werden seit 15 Jahren M$-Tools eingesetzt, die Infrakstruktur ist mittlerweile hochskalierbar, enorm stabil, es herrsch CI und Rapid-Development vor, die Firma ist mit diesen Gerätschaften extrem effizient.
    Im Designer-Studio PlotterDesigns setzt man eher auf einfache Vernetzung, Cloudsynchronisation und stabile, zuverlässige und leistungsfähige Systeme, für ihre Arbeiten im Bereich Animationen, 3D-Design und CAD werden hier die neusten Mac-Pros eingesetzt.

    In KEINEM diese Anwendungsfälle würde ich auch nur EINMAL versuchen irgendeine Partei zum Wechsel zu bewegen, und das obwohl ich Linux zu kompliziert finde, Apples Firmenpolitik fürn Arsch ist, M$ viel zu teuer und die meisten OS-Tools ein unmögliches Oberflächen-Design haben und sau schlecht dokumentiert sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.12.14 22:01 durch DNAofDeath.

  6. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: uwe81 12.12.14 - 22:24

    Auch wenn ich selbst bei Windows geblieben bin nach folgendem OS-Weg:
    Windows (98)
    zu Linux (Suse, Debian)
    zu FreeBSD
    zu Windows (XP)
    zu Ubuntu
    zu Windows (7, 8.1)

    Bei einem nicht aktuellen oder neu installierten Windows alle Updates einzuspielen ist ein Krampf. Warum die es nicht schaffen, als Update eine _aktuelle_ Version von etwas bereitzustellen, ist mir echt nicht klar. Da hole ich mir bei einem neu installierten Win 7 den IE 11 aus den Updates und muss nach einem Neustart erstmal 10 Sicherheitspatches für den IE 11 einspielen. WTF????? Liefert den doch direkt MIT Patches aus.

  7. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 12.12.14 - 22:32

    uwe81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn ich selbst bei Windows geblieben bin nach folgendem OS-Weg:
    > Windows (98)
    > zu Linux (Suse, Debian)
    > zu FreeBSD
    > zu Windows (XP)
    > zu Ubuntu
    > zu Windows (7, 8.1)

    Ich habe den Weg etwas anders hinter mir:
    MS-DOS/Win3.11
    Windows 95
    Windows 98
    Windows NT 4.0
    Windows 2000
    Linux (Debian, Ubuntu, Mint).

    Letzteres seit 2006, also lange genug, um sagen zu können, es fehlt mir nix :-)


    > Bei einem nicht aktuellen oder neu installierten Windows alle Updates
    > einzuspielen ist ein Krampf. Warum die es nicht schaffen, als Update eine
    > _aktuelle_ Version von etwas bereitzustellen, ist mir echt nicht klar. Da
    > hole ich mir bei einem neu installierten Win 7 den IE 11 aus den Updates
    > und muss nach einem Neustart erstmal 10 Sicherheitspatches für den IE 11
    > einspielen. WTF????? Liefert den doch direkt MIT Patches aus.

    Tja, das ist nur eines der vielen WTFs, was man bei Microsoft immer wieder erfährt. Deshalb (unter anderem) bin ich ja weg davon :-)

  8. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: uwe81 12.12.14 - 22:53

    Jo, den Dos 6 und Win95-Teil hatte ich auch, damals gab es aber noch keine echte alternative, daher nicht aufgelistet.

    Damals war Linux einfach noch nicht so weit. Zu meiner FreeBSD-Phase fand ich dann BSD ziemlich genial, aber auch nur wenn man alles aus den Ports kompilierte. Was auf einem 133MHz-Rechner bei KDE schonmal dauerte..... Wenn dann regelmäßig ein Update kam war man halt mehr am Kompilieren als am Arbeiten.

    Ubuntu / Kubuntu war dann in Ordnung, auf einem altersschwachen Laptop habe ich derzeit immernoch Lubuntu. Dann brauchte meine Frau einen neuen Rechner, da kam dann halt Windows drauf (ist sie gewohnt, hat MS Office).

    Mittlerweile sind halt die meisten Betriebssysteme so, dass sie einfach laufen. Entscheidender sind da die Anwendungen und die Treiber. Bei Treibern liegt Windows halt vorne, bei Anwendungen hängt es davon ab was man braucht.
    Softwareentwicklung ist halt in Visual Studio / C# unter Windows toll, alles andere ein riesengroßer Krampf. C++, Ruby, Haskell immer unter Linux.
    Bei Office ist derzeit MS Office halt auch noch der Standard. Und meines Erachtens nach auch deutlich besser. Klar reicht LibreOffice für die meisten Standardbriefe, aber für meine Frau als Lehrerin kostet MS-Office 100 Euro, ist ein tägliches Arbeitswerkzeug, man hat die bessere Software und keine Kompatibilitätsproblemen zu Kollegen.
    Dann gibt es halt noch Spezialprogramme (Software für die in der Schule verwendeten SmartBoards, Steuerprogramme etc.) die auch nur unter Windows laufen.

    Klar, bei Linux habe ich alles in der Hand, kann viel mehr selbst steuern und auch scripten. Dafür ist man eben ab vom Mainstream und hat gelegentlich zu kämpfen. Bei Windows ist es eben ein friss oder Stirb. Aber wenn man halt keine außergewöhnlichen Anforderungen hat und alle paar Jahre mal 200 Euro für ein neues Windows und Office ausgibt ist es ein sehr sorgenfreies Leben.

    Für Online-Banking habe ich dann allerdings doch wieder Lubuntu in einer VM.....

    So, und warum ich mich jetzt in eine Linux vs Windows-Diskussion selbst reingequatscht habe weiß ich auch nicht.

  9. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Belial 12.12.14 - 22:56

    LinuxNerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein fest mit der "cloud" verdongeltes Windoofs

    Wenn du wie bei Office die Wahl zwischen einem Abo-Modell und einer einmaligen Produktaktivierung hast, ist das nicht fest mit der Cloud "verdongelt".

    > wird einem wohl immer
    > weniger Freiheiten übrig lassen seine eigenen Daten und Dienste selbst zu
    > kontrollieren.

    Unter Linux hast du nur deswegen eine geringere Einbindung in die Cloud, weil die Anbieter Linux nicht unterstützen.

    Unter Windows hast du die Wahl, ob du Skydrive nutzt oder es sein lässt; ob du ein iCloud-Drive einrichtest oder eben nicht. Unter Linux fehlt die mangels Anbieter die Wahlmöglichkeit - das ist für mich kein Feature.

    Linux mag dank Open Source transparenter sein. Aber sobald man einen proprietären Dropbox-Client installiert, kannst du auch unter Linux nur darauf vertrauen, dass der Entwickler keinen Unfug auf deinem System macht.

    > Das ist dann wohl nix mehr für mich, spätestens wenn der
    > Windows7 support ausläuft werde ich dann wohl endgültig wechseln.

    Wozu? Die meisten Menschen verwenden Windows, weil es am Ende doch einfacher zu bedienen ist und weniger Pflege bedarf als ein herkömmliches Desktop-Linux. Daran wird sich auch in 5 oder 10 Jahren höchstwahrscheinlich nichts geändert haben, und wir greifen aus Bequemlichkeit weiterhin zu Windows.

  10. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 12.12.14 - 23:24

    uwe81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So, und warum ich mich jetzt in eine Linux vs Windows-Diskussion selbst
    > reingequatscht habe weiß ich auch nicht.

    Haha, na dann!

    Nunja, jedenfalls noch mein Senf dazu, warum ich Linux mag und Windows nicht: Ich finde, Microsoft hat es zu verantworten, *dass* sich die meisten User nicht mehr auskennen, dass sie nicht wissen, was eine Datei ist (z.B. im Vergleich zu einem Programm), dass sie nicht wissen, was Dateitypen sind, dass sie nichts mit einem Pfad im Dateisystem anzufangen wissen, etcpp. Das GUI-Design von Windows war einfach mit jeder neuen Version ein Schritt mehr in Richtung "Verdummung" ausgelegt, indem es immer weiter verschleierte, was man da gerade *wirklich* am tun ist, und der User damit auch nicht durchs Benutzen automatisch die Grundlagen aufschnappt, sondern nur irgendwelche Abstrakten Klickwege, die sämtliche "Ahnung" unterwandern oder deren Erlangen verhindern.

    Noch eine Anmerkung zur Hardware/Treibern: Da finde ich nicht, dass Windows die Nase vorn hat! Normalerweise muss unter Windows für alles ein Treiber installiert werden. Das habe ich unter Linux so noch nie erlebt. Entweder, die Hardware funktioniert mit Linux, dann funktioniert sie sofort, oder sie funktioniert nicht, dann gibt es auch keinen Treiber dafür. Als verantwortungsbewusster Konsument achtet man natürlich beim Kauf darauf, um solche Hardware einen Bogen zu machen.
    Das betrifft zumindest die "einfachen" Distributionen wie Ubuntu, Mint (weniger LMDE, aber ein bisschen auch das noch), und wahrscheinlich noch einige andere (SuSE?) - Klar hat man mit Debian etwas mehr Arbeit (wobei das nicht die Treiber an sich betrifft, sondern eher die Einrichtung der Hardware als solcher). Ich hatte bisher nur einen oder zwei Fälle, wo ich eine Firmware für ein Gerät suchen musste, und an die entsprechende Stelle kopieren musste, damit der Treiber (der in der Distro erhalten war) funktionierte.

    Bei Windows hingegen ist es eher ein ewiger Krampf, die Treiber zu finden, wenn sie nicht von Windows selbst gefunden werden. Und wenn es dann auch nur etwas ältere Hardware ist, kann es passieren, dass der Hersteller überhaupt keine Treiber mehr bereitstellt, also muss man entweder auf die nächste Windows-Version warten und hoffen, dass sie dort mitgeliefert werden, oder aber die Treiber (und potentiell sonstwas noch alles) von einer mehr oder weniger unsicheren Quelle im Web beziehen.

    Zu Office-Paketen kann ich nichts sagen, da ich diese nur in äußerst geringem Umfang einsetze, da hat mir OpenOffice bzw. jetzt LibreOffice auch schon zu Windows-Zeiten immer ausgereicht.

    Und dass Schulsoftware (zumindest, wenn die Schüler sie benutzen sollen) auf ein proprietäres Betriebssystem angewiesen ist, ist eigentlich ein unhaltbarer Zustand, der kartellrechtlich verfolgt werden müsste.


    So, nu is aber wirklich gut! :-)

  11. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: smeexs 13.12.14 - 00:22

    nein, skype hatte früher keine werbung , der linux client hat bis heute keine und schaut im prinzip so aus wie der windows client früher.

  12. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: The_Soap92 13.12.14 - 05:29

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nunja, jedenfalls noch mein Senf dazu, warum ich Linux mag und Windows
    > nicht: Ich finde, Microsoft hat es zu verantworten, *dass* sich die meisten
    > User nicht mehr auskennen, dass sie nicht wissen, was eine Datei ist (z.B.
    > im Vergleich zu einem Programm), dass sie nicht wissen, was Dateitypen
    > sind, dass sie nichts mit einem Pfad im Dateisystem anzufangen wissen,
    > etcpp. Das GUI-Design von Windows war einfach mit jeder neuen Version ein
    > Schritt mehr in Richtung "Verdummung" ausgelegt, indem es immer weiter
    > verschleierte, was man da gerade *wirklich* am tun ist, und der User damit
    > auch nicht durchs Benutzen automatisch die Grundlagen aufschnappt, sondern
    > nur irgendwelche Abstrakten Klickwege, die sämtliche "Ahnung" unterwandern
    > oder deren Erlangen verhindern.

    Hm, also ich finde nicht, dass MS die Leute durch Windows verdummt hat. Wenn man mal vergleicht, wieviele Leute heutzutage Computer/Laptops/Tablets benutzen, ist das ein Riesenunterschied zu den Anfängen der Computergeschichte. Jahrzehntelang waren nur die Nerds qualifiziert genug damit umzugehen. Mit den Windows Versionen wurden es immer mehr Leute die den einfachen Einstieg in eine Computerisierte Welt wagen konnten. Denkst du der einfache Politiker hätte Zeit sich alles in Maschinensprache anzulernen oder die Grundlagen der Informatik anzueignen? Geschweige denn die Hausfrau, der Postbote, die Sekretärin und so weiter und sofort?

  13. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 13.12.14 - 08:56

    Das ist zwar der Verdienst von Microsoft in den 90ern und der ersten Hälfte der 00er Jahre: Dass sie es geschafft haben, dass auf jedem Schreibtisch ein PC steht...
    ...aber: Auch in diesen "Frühen Zeiten" war man ohne das Wissen z.B. um verschiedene Dateitypen (oder die anderen Beispiele, die ich zuvor erwähnt habe) nicht in der Lage, einen Computer zu bedienen. Es verlangt niemand Maschinensprache (ist ja bei Linux auch nicht nötig, nicht mal irgend eine Hochsprache - ich kann ja nicht mal bash scripten, obwohl ich seit 8 Jahren Linux Anwender bin - aber eben Anwender...), aber es gibt eben doch so ein gewisses Grundlagenwissen, und das sollte man unbedingt haben, das ist wie beim Auto (z.B. wie tankt man, wo ist Gas, Bremse, Kupplung etcpp). Microsoft hat halt nicht nur (wie z.B. auch Apple) daran gearbeitet, dieses notwendige Wissen zu verringern, sondern auch zugleich aktiv daran gearbeitet, es direkt zu verhindern, und den Anwender zu belügen. Ab Vista/7 ist dann sogar noch eine Lügenschicht dazu gekommen, die versucht, den Anwender zu entmündigen, z.B. indem Dateien an anderen Orten auf den Laufwerken angezeigt werden, als sie wirklich sind (ich habe mal nach einer Datei gesucht, die ich glaube gerade in Windows Mediaplayer abgespielt wurde, dabei also auf die Eigenschaften gegangen, um den Speicherort zu erfahren, der lt. Explorer ein ganz anderer war). Sowas verdummt den Anwender nicht nur aktiv, sondern entmündigt ihn auch, und das ist ein echtes Problem. Statt dessen sollte ein GUI doch eigentlich eher "enablen"....

  14. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: nille02 13.12.14 - 10:51

    uwe81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem nicht aktuellen oder neu installierten Windows alle Updates
    > einzuspielen ist ein Krampf. Warum die es nicht schaffen, als Update eine
    > _aktuelle_ Version von etwas bereitzustellen, ist mir echt nicht klar.

    Dokumentierte und Definierte Patchlevel.

  15. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: nille02 13.12.14 - 10:57

    diskless bist du es?

  16. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: BLi8819 13.12.14 - 16:47

    hää... vorher schriebst du

    > natürlich braucht es dann immer 1-2 Stunden und mehrere Neustarts, bis man im nächsten Level des Spiels "Windows Update" angekomen ist, bevor man irgend eine Kleinigkeit, für die man es braucht, machen kann)

    und nun sagst du, du hast die Updates auf Manuell gestellt?
    Das passt nicht zusammen.

  17. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 13.12.14 - 17:04

    Doch, das passt. Ich starte ja immer die Updates. Ich weiß halt nur: Wenn ich mal das Windows auf dem einen Rechner starte (der normalerweise natürlich auch mit Linux betrieben wird), dann brauche ich erst mal ein paar Stunden, die ich diesen Rechner nicht benutzen kann, während das Windows sich mit Updates versorgt, bevor ich dann das damit machen kann, weshalb ich Windows brauchte (was meistens nur wenige Minuten dauert). Ist halt Windows, da erwarte ich keine Produktivität...

  18. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 13.12.14 - 19:34

    Produktivität geht - wenn überhaupt - nur von Dir selbst aus, nicht von Deinem PC. Wenn Du mit dieser Einstellung einen Rechner bedienst, kannst Du natürlich auch keine Produktivität (von Dir) erwarten. Darüber hinaus ist mir außer den an einer Hand abzählbaren Windows-Servicepacks noch kein Update untergekommen, das den Rechner über Stunden blockiert. Hört sich für mich alles sehr nach PEBKAC an.

  19. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 13.12.14 - 20:47

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Produktivität geht - wenn überhaupt - nur von Dir selbst aus, nicht von
    > Deinem PC. Wenn Du mit dieser Einstellung einen Rechner bedienst, kannst Du
    > natürlich auch keine Produktivität (von Dir) erwarten. Darüber hinaus ist
    > mir außer den an einer Hand abzählbaren Windows-Servicepacks noch kein
    > Update untergekommen, das den Rechner über Stunden blockiert. Hört sich für
    > mich alles sehr nach PEBKAC an.


    Das mit der Produktivität stimmt natürlich, wobei ich unter Windows auch nicht erwarten würde, produktiv sein zu können. Zumindest nicht in den Maßen, wie ich es unter anderen Systemen sein kann. Aber egal, davon mal ganz abgesehen: Lass die Windows-Updates einfach mal ein Jahr oder so aus, und installiere dann alle, die kommen, auf einmal. Dann weißt Du, von welcher Blockierung ich rede (zumindest bei Win7 ist das so, die neueren Windowse musste ich zum Glück noch nicht bedienen).

  20. Re: Dann doch lieber Linux

    Autor: Zwangsangemeldet 13.12.14 - 20:53

    Nein, ich bin Zwangsangemeldet (weil man früher ja noch ohne Anmeldung hier schreiben konnte).
    Hast Du auch irgendwas konstruktives beizutragen? Oder wenigstens zum Thema?
    Da kommt dann wahrscheinlich sowas wie "Windows ist toll", aber eine derartige Meinung lässt sich ja leicht mit mangelnder Kompetenz entschuldigen (die Leute, die sich wirklich auskennen, meckern schließlich auch dauernd über Windows, obwohl sie es benutzen).

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