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Wie wäre es mal mit Linux

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Pooser 09.10.21 - 12:13

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (Nein, Libre-Office, Gimp und Darktable sind dafür kein Ersatz!)

    Naja, mit diesen Programmen geht mehr aber das Umfeld muss mitziehen. Diese Progs sind immer noch auf Einzelplatzlösungen ausgelegt. Auch ist zB PS dem DT nicht in allen Punkten überlegen. Wenn du aber PS gerade in seinen starken Seiten brauchst, möchten andere DT, weil es deren Bedürfnissen mit seinen Pros hilft.

  2. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 09.10.21 - 12:22

    Rolf Schreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linix war und bleibt halt ein OS für Enthusiasten/Bastler.

    Deswegen waren die meisten Umstiege auf Linux, die ich in meinem Umfeld in den letzten drei, vier Jahren beobachtet habe, wohl auch Normaluser, die damit einfach nur in Ruhe und ohne von der Technik genervt zu werden ihren Kram machen wollen? Einer davon ein ausgewiesener Computerhasser, der die Technik nur widerwillig nutzt, weil's ohne halt nicht mehr geht. Der Umstieg auf Linux Mint kam, nachdem ihn Microsoft zu lange und zu aufdringlich zum Umstieg von 7 auf 10 zu nötigen versucht hat, und der ist seitdem happy, für ihn war's eine Erleichterung.

    Ausgereifte, konservative Distros wie Linux Mint, die nicht meinen, alle paar Jahre das UI neu erfinden zu müssen und dabei dann nicht nur alles anders, sondern auch vieles schlechter machen, sind gerade für Normaluser heute im Zweifelsfall die deutlich weniger lästige und weniger nervige Alternative. Es wird erst dann tricky, wenn besondere Anforderungen ins Spiel kommen, wo die Anwendungen nicht leicht zu finden sind oder ganz fehlen, oder wenn trotz aller Fortschritte im Linuxbereich die Hardwareunterstützung nicht auf Anhieb vollständig ist. Das wiederum kommt tendenziell eher bei sehr neuer Hardware und dort auch bevorzugt eher im Laptop/Notebook-Bereich vor. Gerade etwas ältere Geräte werden mitunter schon bei der Betriebssysteminstallation besser unterstützt als von Windows, wo man sich vor allem im Laptop/Notebookbereich, wenn man ein Gerät neu aufsetzten muss, erst mal mühsam die Treiber im Netz zusammensuchen muss.

  3. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 09.10.21 - 12:27

    xPandamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Niaxa schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Eigentlich sind das die falschen Fragen. Selbst wenn Linux 1zu1 das
    > > Gleiche
    > > > könnten, kann es immer noch sein, dass die meisten Nutzer Windows
    > > > bevorzugen.
    > > >
    > > > Linux muss man nicht nutzen, nur weil es da ist. Man muss es auch
    > mögen
    > > und
    > > > das ist etwas, was sich nicht von der Hand weisen lässt. Windows
    > > benutzen
    > > > seh viele sicher nicht nur, weil sie nix anderes kennen, sondern weil
    > > sie
    > > > es mögen.
    > >
    > > Windows kann man eigentlich nur mögen, wenn man nichts anderes kennt.
    >
    > Oder man kennt anderes und nutzt es gerade deswegen. Gibt sonst halt nur
    > Linux (was mir bisher IMMER irgendwie einen Strich durch die Rechnung
    > gemacht hat) oder MacOS, was für mich so oder so nicht in Frage kommt.

    Ich sehe bei mir aktuell tatsächlich auch die Gefahr, dass Linux mir nach bald fünf Jahren, in denen es gut funktioniert hat, einen Strich durch die Rechnung macht, und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehe, und ob ich doch noch eine Lösung finde. Wenn ich aber wirklich nochmal zu Windows zurückginge, dann weil ich muss, nicht weil ich Windows mag. Im Gegenteil, nach der Zeit mit Linux weiß ich jetzt erst so richtig, wie berechtigt mein Nicht-Mögen auch vorher schon war, und um wieviel Größenordnungen schöner und besser Linux sein kann.

  4. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: violator 09.10.21 - 12:28

    Ok, aktuell hab ich hier sogar ein Problem: ich hätte gerne, dass mein Linux-PC im LAN gefunden wird. An mehreren Win10-PCs werden alle Geräte hier angezeigt, egal was, nur der Linux-PC nicht. Am Linux-PC ist das Windows-Netzwerk auch einfach nur leer und zeigt nichts an. Alle anderen Geräte im Netz werden auch nicht angezeigt.

    "Lösung" im Netz: Samba installieren (je nach Forum auch gerne noch 4 weitere Sachen), Sachen im Terminal ausführen, Sachen mit Root in ne Configdatei schreiben, Sachen im Terminal ausführen, etc. Klappt nur nix.

    Und wenn ich nen Ordner freigeben will gibts da die tolle Fehlermeldung "the permission for wrong number of arguments prevent other users from accessing this share". Was immer das heißen soll.

    Hab da letztens 3 Stunden rumgefrickelt und dann keinen Nerv mehr gehabt. Alleine schon weils bei Linux für nix ne Lösung gibt wie "geh in Option xy und klicke hier", sondern alles nur über kryptische Terminalbefehle gemacht werden muss. Bei Win10 kann Netzwerk einrichten auch manchmal dauern, aber das ist wenigstens immer übersichtlich, nachvollziehbar und danach weiß man wie es geht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.21 12:31 durch violator.

  5. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Oktavian 09.10.21 - 12:36

    > Naja zumindest Office läuft im Browser.

    Na komm. Okay, das ist schon beeindruckend, was MS da hinbekommen hat, aber trotzdem ist Office im Browser nur ein kleines Subset der vollen Funktionalität. Das ist unterwegs echt manchmal praktisch, aber als Werkzeug für jeden Tag wollte ich das dann doch nicht.

  6. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 09.10.21 - 12:37

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider habe ich aktuell tatsächlich kein Linux als reguläres Desktop-OS zum
    > ersten mal seit vielen Jahren im Einsatz, und schuld ist die Situation rund
    > X11/Wayland in Bezug auf einige moderne Anwendungsszenarien.
    > Anders als früher nutze ich heute mehrere Monitore, mit jeweils sehr
    > unterschiedlichen Auflösungen und Darstellungen, die jeweils fractional
    > scaling benötigen [...]

    Darf ich fragen, wozu man sowas braucht?

    Ich komme mit meinen zwei alten 20-Zöllern bisher noch aus, nur in einer heißen Arbeitsphase Anfang des Jahres hätte ich gerne vier gehabt, also noch zwei über den vorhandenen, aber auch da hätte ich dann ganz gerne gleiche Dimensionen und Auflösungen gehabt, damit ich meine Fenster jederzeit auf der so entstandenen Gesamtfläche frei herumschieben kann, ohne dass da irgendein Bruch in der Darstellung zwischen zwei Bildschirmen ist. Und wenn mir das nicht reicht, denke ich, werde ich wohl auf einen Ultrawide-Monitor wechseln.

  7. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 09.10.21 - 12:51

    Ich hab's vor fünf Jahren versucht, und habe die paar Windows-Anwendungen, für die ich unter Linux bisher keinen Ersatz finde, entweder unter Wine installiert, oder, wo das nicht klappt, in einer VirtualBox-VM mit Windows (7, später auf 10 aktualisiert), das ich da dann nur noch als Programmstarter brauche.

    Das lief eigentlich ganz hervorragend, bis ich für die Bildbearbeitung DxO PhotoLab entdeckt habe, denn eins von dessen Hauptfeatures, die AI-Entrauschung, ist nur mit GPU-Unterstützung (sowas wie eine GTX 1060 sollte es mindestens sein) von der Geschwindigkeit her brauchbar, und bisher kriegt man die zumindest nicht in praxistauglicher Art und Weise in eine VM rein. (Die eine Lösung, die ich kenne, würde dem Host-OS die GPU wegnehmen, das dann nur noch die Onboard-Grafik zur Verfügung hätte.) Deswegen steht jetzt erst mal ein zweiter PC mit der Minimalausstattung für diese Aufgaben neben dem Hauptrechner. Ok, den kann ich immer noch aus Linux heraus per Remote-Desktop nutzen, aber schön ist das nicht. Und aus der Misere kommen wir, so wie's schon immer war, nur raus, wenn mehr Software auf Linux portiert wird. Oder zumindest die Windows-Version so angepasst wird, dass sie mit Wine/Proton läuft...

  8. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: BeFoRe 09.10.21 - 13:11

    demon driver schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------. Gerade etwas ältere Geräte werden mitunter
    > schon bei der Betriebssysteminstallation besser unterstützt als von
    > Windows, wo man sich vor allem im Laptop/Notebookbereich, wenn man ein
    > Gerät neu aufsetzten muss, erst mal mühsam die Treiber im Netz
    > zusammensuchen muss.

    Das hat sich seit Windows 10 meiner Meinung massiv verbessert. Ich habe Win10 schon auf den unterschiedlichsten Geräten, teils 10 Jahre alt installiert und alle notwendigen Treiber wurden vollautomatisch aus dem Netz geladen und alles hat direkt funktioniert. Selbst ne AVM Fritz!Card einfach einstecken, Updates suchen und los geht's.

    Muss man MS auch Mal loben.

  9. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: xPandamon 09.10.21 - 13:44

    BeFoRe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---. Gerade etwas ältere Geräte werden mitunter
    > > schon bei der Betriebssysteminstallation besser unterstützt als von
    > > Windows, wo man sich vor allem im Laptop/Notebookbereich, wenn man ein
    > > Gerät neu aufsetzten muss, erst mal mühsam die Treiber im Netz
    > > zusammensuchen muss.
    >
    > Das hat sich seit Windows 10 meiner Meinung massiv verbessert. Ich habe
    > Win10 schon auf den unterschiedlichsten Geräten, teils 10 Jahre alt
    > installiert und alle notwendigen Treiber wurden vollautomatisch aus dem
    > Netz geladen und alles hat direkt funktioniert. Selbst ne AVM Fritz!Card
    > einfach einstecken, Updates suchen und los geht's.
    >
    > Muss man MS auch Mal loben.

    Ich kann nur von meinem Fall berichten, habe versucht einen alten EEE PC 1000H tun Laufen zu bekommen. Zorin OS Lite war nett, nur gab es mit ein paar Programmen Probleme, die Internetverbindung war lahm und instabil und Steam lief auch nur mit Umwegen. Hab danach Windows 7 raufgemacht, läuft einwandfrei, sogar besser als Linux, alles funktioniert wie gehabt. Ausgeliefert wurde es mir XP, dass da alle Treiber mitmachen ist glücklicher Zufall

  10. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Niaxa 09.10.21 - 14:25

    Komisch habe 15 Jahre Linux und Windows Erfahrungen im Priv und Work Bereich und liebe beides.

  11. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Niaxa 09.10.21 - 14:26

    Wie gesagt ich mag beides nicht missen und nutze beides täglich.

  12. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Dakkaron 10.10.21 - 02:17

    Hab ich letztens probiert. Hab es leider nicht geschafft, die Scroll-Geschwindigkeit meines Touchpads zu ändern (die war unbrauchbar schnell) oder das Umschalten zwischen Intel-Grafikkarte und Nvidia-Grafikkarte zum Laufen zu kriegen.

    Beides ziemliche Basissachen die unter Windows keinen zweiten Gedanken brauchen, aber unter Linux (hab mehrere Disteos getestet) trotz langjähriger Entwicklungserfahrung mit Linux ohne GUI (embedded und Server) nicht lösbar waren. Auch mit Kommandozeile und Config-Files ist es nach einem Tag Arbeit nichts geworden.

  13. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Sybok 10.10.21 - 06:33

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf ich fragen, wozu man sowas braucht?

    Typische Linuxuser-Antwort, wenn mal wieder etwas nicht funktioniert. ;-)

    Ich betreibe per KVM-Switch 2 4K-Monitore abwechselnd an meinem Windows-PC und an meinem Arbeitsnotebook mit Debian, welches 4K für externe Displays nicht unterstützt. Unter Windows gar kein Problem, denn die Displays würden dann einfach mit 1080p angesteuert und fertig. Unter Linux? Ohne viel Bastelei war es nicht möglich, das zufriedenstellend zum Laufen zu bekommen. Ich musste mir sowohl für den SDDM (separat) als auch für die Xsession xrandr-Skripte basteln und dann noch ein Erkennungsskript, welches mein xsession-Script bei Verbindung der Monitore erneut lädt, weil Linux sonst beim Switch zu meinem Windows PC und zurück die Settings wieder vergessen hat und versuchte, die Displays in 4K anzusteuern, was jedoch nicht möglich ist, weshalb die Bildschirme schwarz blieben. Auch erkennt es die Monitore mal als DP3+4 und mal als DP5+6, obwohl man nichts verändert hat. Darauf muss man in den Skripten auch reagieren. Was für eine Frickelei - und das im Jahr 2021! Liegt übrigens nicht am KVM-Switch, ich habe es auch ohne diesen probiert und dieselben Probleme gehabt.

    > Ich komme mit meinen zwei alten 20-Zöllern bisher noch aus, nur in einer
    > heißen Arbeitsphase Anfang des Jahres hätte ich gerne vier gehabt, also
    > noch zwei über den vorhandenen, aber auch da hätte ich dann ganz gerne
    > gleiche Dimensionen und Auflösungen gehabt, damit ich meine Fenster
    > jederzeit auf der so entstandenen Gesamtfläche frei herumschieben kann,
    > ohne dass da irgendein Bruch in der Darstellung zwischen zwei Bildschirmen
    > ist. Und wenn mir das nicht reicht, denke ich, werde ich wohl auf einen
    > Ultrawide-Monitor wechseln.

    Na viel Spaß beim Umstieg auf 2 Jahrzehnte neuere Monitore. Mit gut abgehangener Hardware kommt Linux natürlich gut zurecht, mit aktueller Hardware oft nur mit viel Gebastel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 06:37 durch Sybok.

  14. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: LoudHoward 10.10.21 - 08:11

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, aktuell hab ich hier sogar ein Problem: ich hätte gerne, dass mein
    > Linux-PC im LAN gefunden wird. An mehreren Win10-PCs werden alle Geräte
    > hier angezeigt, egal was, nur der Linux-PC nicht. Am Linux-PC ist das
    > Windows-Netzwerk auch einfach nur leer und zeigt nichts an. Alle anderen
    > Geräte im Netz werden auch nicht angezeigt.
    >
    > "Lösung" im Netz: Samba installieren (je nach Forum auch gerne noch 4
    > weitere Sachen), Sachen im Terminal ausführen, Sachen mit Root in ne
    > Configdatei schreiben, Sachen im Terminal ausführen, etc. Klappt nur nix.
    >
    > Und wenn ich nen Ordner freigeben will gibts da die tolle Fehlermeldung
    > "the permission for wrong number of arguments prevent other users from
    > accessing this share". Was immer das heißen soll.
    >
    > Hab da letztens 3 Stunden rumgefrickelt und dann keinen Nerv mehr gehabt.
    > Alleine schon weils bei Linux für nix ne Lösung gibt wie "geh in Option xy
    > und klicke hier", sondern alles nur über kryptische Terminalbefehle gemacht
    > werden muss. Bei Win10 kann Netzwerk einrichten auch manchmal dauern, aber
    > das ist wenigstens immer übersichtlich, nachvollziehbar und danach weiß man
    > wie es geht.

    In SUSE oder openSUSE in Yast2 gehen, Dateifreigabe und Rechnername eingeben und fertig wuerde ich sagen.

    https://documentation.suse.com/sles/15-SP1/html/SLES-all/cha-gnome-network.html

    5.4.2



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 08:17 durch LoudHoward.

  15. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: NaruHina 10.10.21 - 08:46

    Linux ist schön und gut wenn man nur YouTube Und Facebook macht, jeder der ernsthaft damit was arbeiten will kommt an Microsoft System nicht vorbei woran das liegt ist einfach.
    Ohne Software Unterstützung sind Linux Systeme einfach wertlos, unbrauchbar, und eine Krücke.

    Ernsthafte Alternative Software gibt es auch nicht, also ist ein Umstieg nicht möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 08:49 durch NaruHina.

  16. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: NaruHina 10.10.21 - 08:52

    Linux kann man nur mögen wenn man nix anderes kennt.
    Mangelnde einfache Lösungen bei Problemen, das fängt schon damit an wifi zum laufen zu bekommen. Und Hartz irgendwo bei Software auf die nicht zum laufen zu bekommen ist oder die es garnicht erst für das System gibt.

  17. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: LH 10.10.21 - 09:55

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf ich fragen, wozu man sowas braucht?

    Weil man gleichzeitig die Vorteile eines High-DPI Displays möchte, aber auch gleich andere Monitore im Einsatz hat, sei es weil sie kalibriert sind, oder weil sie andere Anforderungen erfüllen (z.B. den Monitoren aus dem Kundenkreis entsprechen, sodass man keine Überraschungen erlebt).

    Im Grunde ist das "warum" auch unwichtig, es ist schlicht eine Funktion, die sauber funktionieren muss, wenn Linux in Zukunft im Markt bestehen möchte. MacOS kann es nahezu perfekt, Windows zumindest gut genug, damit die meisten Nutzer damit leben können. Linux hat gute Ansätze, und könnte irgendwo dazwischen landen, aber zumindest in meinem Test hat es leider wie gesagt nicht zuverlässig funktioniert.

    Vielleicht erobern tatsächlich Breitbildschirme in Zukunft stärker den Markt, und der Wunsch nach mehreren Monitoren rückt in den Hintergrund. Persönlich kann ich mir das aber nicht als allgemeine Lösung vorstellen, verschiedene Monitore haben oft eben auch verschiedene Aufgaben und Anforderungen, es wird sicher ein Thema bleiben.

  18. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: LH 10.10.21 - 09:58

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist schön und gut wenn man nur YouTube Und Facebook macht, jeder der
    > ernsthaft damit was arbeiten will kommt an Microsoft System nicht vorbei
    > woran das liegt ist einfach.

    Dem kann ich nicht zustimmen. Auch wenn mein persönliches Szenario aktuell leider nicht funktioniert (siehe oben), so ist in meiner Firma Linux auch auf dem Desktop verbreitet. Natürlich kann man damit ernsthaft arbeiten, sonst gäbe es unsere (und andere) Firmen nicht. Nicht jeder arbeitet den ganzen Tag nur in Word und Excel, es gibt viele Anwendungsfälle, bei denen diese Anwendungen und ähnliche Dienste keine Rolle spielen.
    Abgesehen davon dürfte es nach deinem Verständnis z.B. auch keine Profis auf Macs geben, aber es dürfte unbestritten sein, dass das nicht zutrifft. Deine These ist also falsch.

  19. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: NaruHina 10.10.21 - 10:30

    Miscrosft 365.
    Siemens Steuerung
    Andere steueungssoftware von Special Hardware.
    CAD
    Games (Proton ist derzeit eine Krücke! Und gefrikel aufgrund diverser anti cheat software)
    Diverse Schnitt und bildbearbeitungsspftware (teils auch für mac verfügbar)

  20. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: tomatentee 10.10.21 - 10:52

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rolf Schreiter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Linix war und bleibt halt ein OS für Enthusiasten/Bastler.
    >
    > Genau so ist es, auch wenn das manche immer noch nicht wahrhaben wollen :).
    >
    Das ist die negative Sichtweise darauf. Linux verfolgt ein anderes Konzept als Windows: Es versteckt seine Komplexität nicht, ist im Kern aber bedeutend simpler als Windows.

    Das hat den Nachteil, dass auch einfache Aufgaben es erfordern, sich zumindest grundlegend mit dem System zu beschäftigen und zu verstehen, wie es funktioniert. Der Vorteil davon ist, dass komplexe Dinge auf dem gleichen Weg gelöst werden und man diese einfach lösen kann. Wenn man sich auf die Logik einlässt ist es wesentlich weniger bastelig als Windows.

    Daher würde ich das andersrum formulieren: Linux ist ein OS für Profis und Enthusiasten, die sich einarbeiten wollen und können. Dann ist es unheimlich mächtig. Für die "will mich nicht mit beschäftigen" Fraktion ist es dadurch allerdings völlig ungeeignet. Sprich: Einfach ein anderes Konzept und andere Zielgruppe als Windows.

    Das "Problem" ist, wenn man Mal "drin" ist fühlt sich alles extrem einfach und intuitiv an. Service neu starten? systemctl service restart. Webserver konfig ändern? vi /etc/nginx. Updates? apt update && apt dist-upgrade -y. Browser installieren? apt install firefox. (Unter Windows wüsste ich aus dem Stegreif ohne Suchfunktion für keinen dieser Tasks wo er mittlerweile in der UI vergraben ist.)

    Das alles folgt der gleichen, sehr überschaubaren logik, sieht für jemanden der nie damit zu tun hatte aber wahnsinnig einschüchternd aus. Daher so Kommentare wie die des OP hier: er hat diese "einstiegshürde" schon so lange hinter sich gelassen, dass er überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann, dass sich das für jemanden nicht völlig natürlich anfühlen könnte.

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