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Wie wäre es mal mit Linux

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  1. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 10.10.21 - 12:27

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Darf ich fragen, wozu man sowas braucht?
    >
    > Typische Linuxuser-Antwort, wenn mal wieder etwas nicht funktioniert. ;-)

    Na, das ist aber jetzt trotz Zwinkersmiley eine typische, rein anti-Linuxer-vorurteilsgetriebene Unterstellung, obwohl die Frage hier ja nun wirklich nur vom Interesse am Sachverhalt motiviert war...

    Zumal ja von zwei (oder noch mehr) unterschiedlich auflösenden Monitoren an verschiedenen Rechnern mit verschiedenen Betriebssystemen die Rede war.

    > Ich betreibe per KVM-Switch 2 4K-Monitore abwechselnd an meinem Windows-PC
    > und an meinem Arbeitsnotebook mit Debian, welches 4K für externe Displays
    > nicht unterstützt.

    Ok, das ist ja sogar nur ein eher triviales Setup, wo's dann umso ärgerlicher ist, wenn's nicht klappt.

    > Unter Windows gar kein Problem, denn die Displays würden
    > dann einfach mit 1080p angesteuert und fertig. Unter Linux? Ohne viel
    > Bastelei war es nicht möglich, das zufriedenstellend zum Laufen zu
    > bekommen.

    Blöd.

    > Ich musste mir sowohl für den SDDM (separat) als auch für die
    > Xsession xrandr-Skripte basteln und dann noch ein Erkennungsskript, welches
    > mein xsession-Script bei Verbindung der Monitore erneut lädt, weil Linux
    > sonst beim Switch zu meinem Windows PC und zurück die Settings wieder
    > vergessen hat und versuchte, die Displays in 4K anzusteuern, was jedoch
    > nicht möglich ist, weshalb die Bildschirme schwarz blieben. Auch erkennt es
    > die Monitore mal als DP3+4 und mal als DP5+6, obwohl man nichts verändert
    > hat. Darauf muss man in den Skripten auch reagieren. Was für eine Frickelei
    > - und das im Jahr 2021! Liegt übrigens nicht am KVM-Switch, ich habe es
    > auch ohne diesen probiert und dieselben Probleme gehabt.

    Ok, das ist natürlich ätzend.

    Interessehalber, was für einen KVM-Switch benutzt du? Mein Dual-Monitor-Setup sieht bisher so aus, dass drei Rechner direkt an zwei Bildschirmen angeschlossen sind und Tastatur, Maus, Webcam über einen USB-Switch laufen. Ich hatte mir unlängst mal einen Billig-China-Dual-Monitor-4x-KVM-Switch besorgt, der aber entgegen der Indizien im Netz doch nur gespiegelte Displays hinkriegt, keinen über beide Schirme gespannten Desktop...

    Ich hab jetzt mal spaßeshalber meinen Raspberry Pi 4 mit Ubuntu MATE, der bisher direkt am 4K-TV hing, via 1080p-HDMI-Switch angeschlossen, um mal zu schauen, was dann passiert – aber siehe da, der 1080p-Switch liefert ein einwandfreies 4K-Signal. Da war ich wohl ein bisschen naiv, zumal mir bei näherem Hinsehen hätte auffallen müssen, dass der für jeden Rechner nur einen Videoeingang hat, was dann ja schon eine gewisse Eigenintelligenz erfordert hätte für die gewünschte Funktionalität...

    > > Ich komme mit meinen zwei alten 20-Zöllern bisher noch aus, nur in einer
    > > heißen Arbeitsphase Anfang des Jahres hätte ich gerne vier gehabt, also
    > > noch zwei über den vorhandenen, aber auch da hätte ich dann ganz gerne
    > > gleiche Dimensionen und Auflösungen gehabt, damit ich meine Fenster
    > > jederzeit auf der so entstandenen Gesamtfläche frei herumschieben kann,
    > > ohne dass da irgendein Bruch in der Darstellung zwischen zwei Bildschirmen
    > > ist. Und wenn mir das nicht reicht, denke ich, werde ich wohl auf einen
    > > Ultrawide-Monitor wechseln.
    >
    > Na viel Spaß beim Umstieg auf 2 Jahrzehnte neuere Monitore. Mit gut
    > abgehangener Hardware kommt Linux natürlich gut zurecht, mit aktueller
    > Hardware oft nur mit viel Gebastel.

    Da hab ich bei meinen eigenen Gerätschaften eigentlich keine Angst; ich befürchte da noch am ehesten, dass der ältliche Windows-Arbeitslaptop aus einem einzigen Videoausgang die Auflösung des Ultrawide-Monitors nicht zustandebekommt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 12:30 durch demon driver.

  2. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 10.10.21 - 12:34

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Darf ich fragen, wozu man sowas braucht?
    >
    > Weil man gleichzeitig die Vorteile eines High-DPI Displays möchte, aber
    > auch gleich andere Monitore im Einsatz hat, sei es weil sie kalibriert
    > sind, oder weil sie andere Anforderungen erfüllen (z.B. den Monitoren aus
    > dem Kundenkreis entsprechen, sodass man keine Überraschungen erlebt).

    Ok, und die müssen dann gleichzeitig laufen? So richtig kann ich mir das immer noch nicht vorstellen.

    > Im Grunde ist das "warum" auch unwichtig [...]

    War auch rein interessehalber gefragt.

    > es ist schlicht eine Funktion, die sauber funktionieren muss, wenn Linux in
    > Zukunft im Markt bestehen möchte [...]

    Ich stimme völlig zu, dass so ein Setup funktionieren muss. Was speziell den Markt angeht, würde ich das allerdings doch eher für eine Nischenanwendung halten.

  3. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: demon driver 10.10.21 - 12:41

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Miscrosft 365.
    > Siemens Steuerung
    > Andere steueungssoftware von Special Hardware.
    > CAD
    > Games (Proton ist derzeit eine Krücke! Und gefrikel aufgrund diverser anti
    > cheat software)
    > Diverse Schnitt und bildbearbeitungsspftware (teils auch für mac verfügbar)

    Teils auch für Linux verfügbar, ansonsten im Wesentlichen Spezialsoftware für Spezialanwendungen. Daraus lässt sich nicht schließen, dass Linux als Allround-Desktop-System nicht brauchbar wäre. Das Gegenteil ist der Fall; gerade für die klassischen Desktop-Office-Anwendungen ist es mehr als nur brauchbar, bis hin zur Softwareentwicklung, wenn man nicht gerade proprietäre Windowsanwendungen entwickelt.

    Zudem lässt sich vieles Windows-Spezifische immer noch entweder unter Wine oder notfalls in der VM betreiben.

    Es geht nicht alles, aber für einen klassischen Bürorechner reicht's oft sehr wohl. Auch wenn deine Privatanforderungen vielleicht nicht erfüllt werden.

  4. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: Tiles 10.10.21 - 12:41

    >... Deine These ist also falsch.

    Du erklärst hier grade die Ausnahme zur Regel, und schlussfolgerst dann auch noch daraus dass die Regel falsch ist :D

    Fakt ist, du könntest problemlos alles auf Windows machen was du jetzt schon auf Linux machst. Andersrum ist das aber einfach nicht möglich. Ich kann als Grafiker, Musiker und Entwickler auf Linux den Laden zu machen. Meine Software gibts da nicht. Und ich brauche noch nicht mal was wirklich exotisches. Das ist grösstenteils Standardequipment wie es auf Windows von Millionen Usern benutzt wird. Meine DAW zum Beispiel.

    Wenn du wissen willst von was du dich auf Linux alles abklemmst dann schau dir bitte winehq an. Alles unter Platin. Und winehq listet noch nicht mal alles an Windows Software was es so gibt, sondern nur was sie versucht haben zum Laufen zu bringen.

    Und dann weisst du auch wieso die Leute selbst dann nicht auf Linux umsteigen würden wenn du ihnen einen Hunderter mit jedem Distro Download in die Hand drücken würdest. Weil es für den Grossteil der Leute einfach nicht geht. Und darüber haben die User auch schon lang mit den Füssen abgestimmt.

  5. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Sybok 10.10.21 - 12:42

    Ich habe den hier: https://www.amazon.de/gp/aw/d/B095YV21Z9/

    Die Teile sind leider recht teuer, zumindest wenn man 2x 4K-DP haben möchte. Für ein Display ist es günstiger, für niedrigere Auflösungen ebenfalls.

    Bei Windows hat man beim Umschalten halt das übliche nervige Flackern beim mehrmaligen Neuzeichnen des Desktops (inkl. schwarzem Bildschirm) - etwas, was Linux tatsächlich allgemein deutlich besser beherrscht. Bringt natürlich nichts, wenn Otto Normalo dafür dann erst mal xrandr-Skripte basteln muss. ;-)

    Zum Glück ist das für mich eher Herausforderung als Hindernis gewesen, aber Durchschnittsnutzern brauchst Du mit sowas nicht ankommen, die winken da sofort ab.

  6. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 10.10.21 - 12:47

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe den hier: www.amazon.de
    >
    > Die Teile sind leider recht teuer, zumindest wenn man 2x 4K-DP haben
    > möchte. Für ein Display ist es günstiger, für niedrigere Auflösungen
    > ebenfalls.

    Verstehe, danke! Müsste für mich leider mindestens drei Ports haben.

    > Bei Windows hat man beim Umschalten halt das übliche nervige Flackern beim
    > mehrmaligen Neuzeichnen des Desktops (inkl. schwarzem Bildschirm) - etwas,
    > was Linux tatsächlich allgemein deutlich besser beherrscht. Bringt
    > natürlich nichts, wenn Otto Normalo dafür dann erst mal xrandr-Skripte
    > basteln muss. ;-)
    >
    > Zum Glück ist das für mich eher Herausforderung als Hindernis gewesen, aber
    > Durchschnittsnutzern brauchst Du mit sowas nicht ankommen, die winken da
    > sofort ab.

    Klar. Wobei man natürlich auch den Laptop noch als (Mit-) Schuldigen identifizieren könnte; warum unterstützt der denn nicht einfach auch 4K ;-)

  7. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: LH 10.10.21 - 12:52

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme völlig zu, dass so ein Setup funktionieren muss. Was speziell
    > den Markt angeht, würde ich das allerdings doch eher für eine
    > Nischenanwendung halten.

    Nicht wirklich, zumindest nicht im allgemeinen. Wer ein Notebook verwendet, hat das Szenario sogar noch deutlich häufiger. Wir haben in der Firma MacBooks, und diese laufen meistens zusammen mit Monitoren. Die MacBooks haben aber sehr hohe Auflösungen, entsprechend ist ein Fraction-Scaling notwendig. Die Monitore laufen aber oftmals mit Standardauflösungen ohne Skalierung. Das ist dort kein Problem, mit Linux wäre es leider aktuell ungünstig, wenn meine Erfahrungen allgemeingültig sind.

    Zum Glück laufen unsere Linux-Laptops (auch solche haben wir in der Firma) mit Auflösungen, die kein Fraction-Scaling notwendig machen, aber das ist eben nur NOCH kein Problem. Neuere Geräte haben oft auch im PC-Laptop Bereich hohe Auflösungen, und dann wird es wichtiger, sofern man beide Monitore in jeder Situation (Extern + Eingebaut) nutzen möchte.
    Bei einer reinen Spiegelung ist es oftmals weniger Problematisch, z.B. bei Präsentationen, aber das ist eben nicht immer der Fall. Mac-User können hier aber ohne Sorge auch beide Displays nutzen, bei neuen Laptops ist dass dann bei Linux nicht mehr so leicht, wenn man Fraction-Scaling nutzen möchte.

    Schlussendlich sind solche Probleme für viele normale Nutzer dann ärgerlich und Linux wird dann nach meiner Erfahrung nie wieder angefasst. Persönlich nutze ich Linux seit 22 Jahren, und mir ist bewusst, dass sich diese Probleme mit der Zeit lösen werden, aber das ist eben nicht bei allen der Fall.

    Aber die Frage war ja, warum man es nicht mal mit Linux probiert, und das ist mein Grund, warum es aktuell bei mir nicht auf dem Desktop im Einsatz ist.
    Ich hoffe auf die Zukunft, aber momentan geht es eben nicht ohne Kompromisse, die ich nicht eingehen werde.

  8. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: demon driver 10.10.21 - 13:01

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >... Deine These ist also falsch.
    >
    > Du erklärst hier grade die Ausnahme zur Regel, und schlussfolgerst dann
    > auch noch daraus dass die Regel falsch ist :D
    >
    > Fakt ist, du könntest problemlos alles auf Windows machen was du jetzt
    > schon auf Linux machst. Andersrum ist das aber einfach nicht möglich. Ich
    > kann als Grafiker, Musiker und Entwickler auf Linux den Laden zu machen.
    > Meine Software gibts da nicht.

    Es gibt durchaus Software für Grafiker, es gibt eine ganze Menge Software für Musiker (einschließlich einer ganzen Reihe von DAWs), und es gibt massenhaft Tools für Entwickler einschließlich der drei wichtigsten Entwicklungsumgebungen.

    Dass es speziell DEINE Software nicht gibt, mag Grund genug sein, dass Linux für DICH nicht taugt, es aber erlaubt definitiv nicht den Schluss, dass Linux generell nicht für Grafiker, für Musiker, für Entwickler (ausgerechnet) taugen würde.

    > Wenn du wissen willst von was du dich auf Linux alles abklemmst dann schau
    > dir bitte winehq an. Alles unter Platin [...]

    Das sind Informationen, die gewisse Hinweise geben, aber keinen objektiven Überblick. Sie geben nämlich zum einen keinen Hinweis auf die Abwesenheit nativer Alternativen, und zum anderen verheimlichen sie den Umstand, dass man zwingend benötigte Windows-Anwendungen in den allermeisten Fällen in der VM laufen lassen kann.

    > Und dann weisst du auch wieso die Leute selbst dann nicht auf Linux
    > umsteigen würden wenn du ihnen einen Hunderter mit jedem Distro Download in
    > die Hand drücken würdest. Weil es für den Grossteil der Leute einfach
    > nicht geht. Und darüber haben die User auch schon lang mit den Füssen
    > abgestimmt.

    Der "Großteil der Leute" braucht keine Spezialsoftware für Grafiker, keine Spezialsoftware für Musiker, keine Spezialsoftware für Entwickler. Die Logik deiner Argumentation lässt doch einiges zu wünschen übrig. Der "Großteil der Leute" wird spätestens seit ein paar Jahren von den konservativeren Distros tatsächlich sehr ordentlich bedient, und deswegen sind in meinem Umfeld in jüngerer Zeit gerade solche "normalen Leute" zu Linux gewechselt und happy damit. Nur je mehr Spezialanwendungen gebraucht werden, umso größer wird die Gefahr, dass es nicht klappt. Aber auch da geht der Trend, wiewohl langsam, hin zum Besseren.

    Und wenn User "schon lang mit den Füßen abgestimmt" haben, dann kann es durchaus sein, dass sie nicht auf dem neuesten Stand sind.

  9. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: demon driver 10.10.21 - 13:07

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich stimme völlig zu, dass so ein Setup funktionieren muss. Was speziell
    > > den Markt angeht, würde ich das allerdings doch eher für eine
    > > Nischenanwendung halten.
    >
    > Nicht wirklich, zumindest nicht im allgemeinen. Wer ein Notebook verwendet,
    > hat das Szenario sogar noch deutlich häufiger. Wir haben in der Firma
    > MacBooks, und diese laufen meistens zusammen mit Monitoren [...]

    Ok... Ich hab immer lieber zwei stationäre Monitore in Betrieb und lasse den Laptop dann zugeklappt auf oder unter dem Tisch... Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man das so machen möchte.

    > Aber die Frage war ja, warum man es nicht mal mit Linux probiert, und das
    > ist mein Grund, warum es aktuell bei mir nicht auf dem Desktop im Einsatz
    > ist.
    > Ich hoffe auf die Zukunft, aber momentan geht es eben nicht ohne
    > Kompromisse, die ich nicht eingehen werde.

    Ok, verstehe!

  10. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: EP17 10.10.21 - 13:23

    Linux wäre eine Alternative - wenn es dann eine Alternive für mich wäre. Mein Problem: Es gibt nicht DAS Linux, sondern etliche Varianten. Also welches ist gut für mich?

    Im Laufe der Jahre habe ich es immer mal wieder getestet und bin jedes Mal reumütig zu Windows zurückgekehrt, da Linux eben nicht so einfach funktioniert, wie ich es gern hätte. Daran hat sich leider nichts geändert.

    Nun stehe ich vor Windows 11 und hoffe inständig, daß die Programmierer in Redmond noch mal in sich gehen und deutliche Korrekturen vornehmen. Sonst wird das ein Flop wie Vista.

  11. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: Tiles 10.10.21 - 13:31

    >Es gibt durchaus Software für Grafiker, es gibt eine ganze Menge Software für Musiker (einschließlich einer ganzen Reihe von DAWs),

    Ja. Aber nicht auf Linux. Und die "ganze Reihe von DAWs" erschöpft sich in LMMS und Ardour. Nichts was ich als Profi auch nur mit der Kneifzange anlangen würde. Bitwig ist schon wieder proprietäres Teufelszeug das AUCH auf Linux läuft. Damit darf ein Hardcore GPL'er doch schon gar nicht mehr spielen.

    Und du klemmst dich von der ganzen Peripherie ab. Die DAW ist nur das Herzstück. Du brauchst ein Audiointerface, VST's, externe Hardware wie ein Midi Keyboard oder einen Mixer, und und und.

    Auf Linux sinnvoll Musik machen GEHT einfach NICHT.

    >und es gibt massenhaft Tools für Entwickler einschließlich der drei wichtigsten Entwicklungsumgebungen.

    Welche Entwicklungsumgebungen meinst du denn? Ich bin Spieleentwickler. Hast du schon mal versucht Unreal auf Linux zum Laufen zu kriegen? Da habe ich einen gestandenen Informatiker dran verzweifeln sehen. Auf Windows installierst du das, und es läuft. Einfach so. Und Unity ist immer noch in der Beta. Nach nunmehr über 12 Jahren rumgefummel. Und auch hier, du installierst es auf Windows und es tut einfach.

    Das Gefummel um etwas auf Linux zum laufen zu kriegen was da nicht nativ läuft zahlt mir keiner.

    >Dass es speziell DEINE Software nicht gibt, mag Grund genug sein, dass Linux für DICH nicht taugt, es aber erlaubt definitiv nicht den Schluss, dass Linux generell nicht für Grafiker, für Musiker, für Entwickler (ausgerechnet) taugen würde.

    Es taugt für 98% aller User nichts. Das haben die wie gesagt schon lang mit den Füssen abgestimmt. Und das ist auch nicht meine spezielle Software, sondern ganz allgemeine gängige Windows Software.

    Ich empfehle noch mal, schau dir winehq an. Da siehst du von was du dich alles abklemmst.

    >Das sind Informationen, die gewisse Hinweise geben, aber keinen objektiven Überblick. Sie geben nämlich zum einen keinen Hinweis auf die Abwesenheit nativer Alternativen, und zum anderen verheimlichen sie den Umstand, dass man zwingend benötigte Windows-Anwendungen in den allermeisten Fällen in der VM laufen lassen kann.

    Nein. Das sind Fakten. Jede Software ein einzelner Fakt für sich. Es geht auch nicht um Zwang, niemand zwingt mich meine Programme zu nutzen. Sondern um Bedarf. Ich brauche das Zeug. Und diesen Bedarf kann Linux nicht abdecken.

    Davon ab, wieso sollte ich etwas emulieren wenn ich es nativ laufen lassen kann? Emulation kostet im günstigsten Fall Leistung und im ungünstigsten Fall geht es gar nicht. Siehe alles unterhalb von Platin auf winehq.

    >Der "Großteil der Leute" braucht keine Spezialsoftware für Grafiker, keine Spezialsoftware für Musiker, keine Spezialsoftware für Entwickler.

    Das ist doch Quatsch. Und du hast ganz bestimmt nicht zu bestimmen was für Software ich oder irgendjemand anders brauche. Wir reden auch nicht von Spezialsoftware. Sondern ganz normale gängige Software unter Windows wie sie millionenfach verkauft wird. Stell dir vor, die Leute sind sogar bereit Geld dafür auszugeben. Auf Windows gibt es einen riesengrossen Markt mit einem üppigen Angebot für jeden Bedarf.

    Du kommst mir grade vor wie jemand der nur den Fuchsschwanz kennt und jetzt rumrennt und jedem Schreiner erzählen willst dass der Fuchsschwanz jedem langen muss. Niemand braucht eine Kreissäge. Oder Gott bewahre einen Elektrohobel. Und gebohrt wird gefälligst mit der Fuchsschwanzspitze!

    >Der "Großteil der Leute" wird spätestens seit ein paar Jahren von den konservativeren Distros tatsächlich sehr ordentlich bedient,

    Nein. Einfach nur Nein. Siehe winehq als Faktencheck.

    Im Softwarecenter ist nichts dabei was mir auch nur irgendwie in meiner professionellen Pipeline nützlich ist. Und auch Hobbyisten würde ich dringenst raten sich was brauchbares zu suchen. Sich mit den Standardprogrammen unter Linux rumzuplagen ist verschwendete Lebenszeit.

    >Nur je mehr Spezialanwendungen gebraucht werden, umso größer wird die Gefahr, dass es nicht klappt. Aber auch da geht der Trend, wiewohl langsam, hin zum Besseren.

    Welchen Trend meinst du? Dass die Leute einfach aufhören irgendwas zu tun weil sie es auf Linux gar nicht können?

    >Und wenn User "schon lang mit den Füßen abgestimmt" haben, dann kann es durchaus sein, dass sie nicht auf dem neuesten Stand sind.

    Ja, ich weiss. User doof, Windows doof, Welt doof, Universum doof. Alles Geisterfahrer. Nur der eine Linux Fanatiker, der weiss Bescheid!!! Und 2% sind eh viel mehr als 98%.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 13:47 durch Tiles.

  12. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Tiles 10.10.21 - 13:32

    Och, dann kommt eben Windows 12. Wir wissen doch dass jedes zweite Windows ein Flop ist :)

  13. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: demon driver 10.10.21 - 14:59

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es gibt durchaus Software für Grafiker, es gibt eine ganze Menge Software
    > > für Musiker (einschließlich einer ganzen Reihe von DAWs),
    >
    > Ja. Aber nicht auf Linux.

    Ich rede hier schon von Linux.

    > Und die "ganze Reihe von DAWs" erschöpft sich in
    > LMMS und Ardour. Nichts was ich als Profi auch nur mit der Kneifzange
    > anlangen würde. Bitwig ist schon wieder proprietäres Teufelszeug das AUCH
    > auf Linux läuft. Damit darf ein Hardcore GPL'er doch schon gar nicht mehr
    > spielen.

    Aha. Du versuchst also, existierende, professionelle Software unter den Tisch fallen zu lassen, weil es in irgendeiner Nische der Linuxwelt irgendwo ein paar Extremisten gibt, die eine ideologische Antihaltung gegenüber nicht-offener Software haben? Was geht mich das an oder sonst irgendjemanden, der eine Software nutzen will? Das ist prototypische Hetzpropaganda mit der Unwahrheit. So funktioniert ganz sicher keine sinnvolle, unvoreingenommene Betrachtung eines Sachverhalts.

    > Und du klemmst dich von der ganzen Peripherie ab. Die DAW ist nur das
    > Herzstück. Du brauchst ein Audiointerface, VST's, externe Hardware wie ein
    > Midi Keyboard oder einen Mixer, und und und.

    Ich bin ja nur Amateurmusiker und habe den Spielerei-Level in der PC-Nutzung dabei noch nicht wirklich überschritten, aber das alles gibt's nach meinem Überblick doch auch mindestens in Ansätzen unter Linux, die sicher nicht jedem reichen müssen, aber manchen sehr wohl reichen können. Das gibt's ja nicht alles deswegen unter Linux, weil mit Linux keiner auf etwas ernsthafterem Level Musik machen würde. Und dass mein MIDI-Keyboard unter Linux nicht funktionieren würde, ist mir auch noch nicht aufgefallen.

    > Auf Linux sinnvoll Musik machen GEHT einfach NICHT.

    Sagst du. Stand wann?

    > > und es gibt massenhaft Tools für Entwickler einschließlich der drei
    > > wichtigsten Entwicklungsumgebungen.
    >
    > Welche Entwicklungsumgebungen meinst du denn? Ich bin Spieleentwickler [...]

    Ach so. Also nicht nur die Nische "Entwickler", sondern in dieser Nische die Winz-Nische "Spieleentwickler". Damit willst du für "98%" sprechen? Das funktioniert nicht, und wenn du noch so laut und überheblich und allwissend auftrittst. (Übrigens erinnere ich mich dunkel, das Thema speziell mit der Unreal Engine irgendwo vor ein paar Monaten mal diskutiert gesehen zu haben, und würde die Möglichkeit nicht völlig ausschließen, dass du auch da nicht auf dem Laufenden bist.)

    > >Dass es speziell DEINE Software nicht gibt, mag Grund genug sein, dass
    > Linux für DICH nicht taugt, es aber erlaubt definitiv nicht den Schluss,
    > dass Linux generell nicht für Grafiker, für Musiker, für Entwickler
    > (ausgerechnet) taugen würde.
    >
    > Es taugt für 98% aller User nichts [...]

    Dazu ist von mir alles gesagt; deine Replik bringt hier keine neuen Aspekte, insofern muss ich darauf nicht nochmal eingehen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 15:16 durch demon driver.

  14. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: Tiles 10.10.21 - 15:13

    >Aha. Du versuchst also, existierende, professionelle Software unter den Tisch fallen zu lassen, weil es in irgendeiner Nische der Linuxwelt irgendwo ein paar Extremisten gibt, die eine ideologische Antihaltung gegenüber nicht-offener Software haben? Das ist prototypische Hetzpropaganda mit der Unwahrheit. So funktioniert ganz sicher keine sinnvolle, unvoreingenommene Betrachtung eines Sachverhalts.

    Häbitte? Du bist doch der Extremist der hier rumlügt. 98% nutzen kein Linux. Fakt.

    Und welche professionelle Software soll das sein? Da bin ich aber mal gespannt welchen Bären du mir jetzt schon wieder aufbinden willst. Verbrenn dir aber nicht die Zunge, ich kenne mich mit dem Mist sehr gut aus. Ich mache das beruflich.

    >Ich bin ja nur Amateurmusiker

    Und ausgerechnet du willst mir erzählen mit was ich zu arbeiten habe? Ich bin Profi. Mir langt dein Fuchsschwanz nicht.

    Und als Hobbymusiker solltest du erst recht wissen von was du dich da alles abklemmst.

    >Ach so. Also nicht nur die Nische "Entwickler", sondern in dieser Nische die Winz-Nische "Spieleentwickler".

    Wow. So viel geballtes Unwissen. Der Spielemarkt ist inzwischen grösser als die Filmindustrie. Diese "Nische" macht Milliardeumsätze. Und ich kann auf Windows ALLES entwickeln. Auf Linux nicht.

    Linux ist einfach keine Alternative zu Windows. Selbst in seiner Königsdisziplin Softwareentwicklung nicht.

    >Dazu ist von mir alles gesagt; deine Replik bringt hier keine neuen Aspekte, insofern muss ich darauf nicht nochmal eingehen.

    Ah, ein Mimimi mit dir rede ich nicht mehr. Im Fakten leugnen sind Leute wie du schon immer gross gewesen. Vor allem wenn ihr ertappt werdet und euch die Argumente ausgehen.

  15. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Sybok 10.10.21 - 16:55

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sybok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe den hier: www.amazon.de
    > >
    > > Die Teile sind leider recht teuer, zumindest wenn man 2x 4K-DP haben
    > > möchte. Für ein Display ist es günstiger, für niedrigere Auflösungen
    > > ebenfalls.
    >
    > Verstehe, danke! Müsste für mich leider mindestens drei Ports haben.

    Gibt es m.W. auch, aber die sind dann halt noch mal merklich teurer.

    > > Bei Windows hat man beim Umschalten halt das übliche nervige Flackern
    > beim
    > > mehrmaligen Neuzeichnen des Desktops (inkl. schwarzem Bildschirm) -
    > etwas,
    > > was Linux tatsächlich allgemein deutlich besser beherrscht. Bringt
    > > natürlich nichts, wenn Otto Normalo dafür dann erst mal xrandr-Skripte
    > > basteln muss. ;-)
    > >
    > > Zum Glück ist das für mich eher Herausforderung als Hindernis gewesen,
    > aber
    > > Durchschnittsnutzern brauchst Du mit sowas nicht ankommen, die winken da
    > > sofort ab.
    >
    > Klar. Wobei man natürlich auch den Laptop noch als (Mit-) Schuldigen
    > identifizieren könnte; warum unterstützt der denn nicht einfach auch 4K ;-)

    Tja: Arbeitgeber sind bei der Hardwareausstattung ihrer Mitarbeiter erfahrungsgemäß oft weniger spendabel als man mit seiner Hardware zu Hause zu sich selbst ist! ;-) Aber ich will mich nicht beschweren, ist ansonstne schon ein gutes Arbeitsgerät. Super leise und flott.

  16. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: menno 10.10.21 - 17:37

    Hm, ich mag Linux. Hab’s installiert auf meinem Arbeitslaptop und meinem Desktop.
    Mein MacBook Pro liegt meist nur rum, mein Windows Convertible meistens auch.
    Nö, ich kenne „alles“ und bin mit Linux sehr zufrieden.

  17. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: Tiles 10.10.21 - 18:11

    Dann passts. Erlaubt ist was funktioniert :)

  18. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: demon driver 10.10.21 - 18:51

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Aha. Du versuchst also, existierende, professionelle Software unter den
    > Tisch fallen zu lassen, weil es in irgendeiner Nische der Linuxwelt
    > irgendwo ein paar Extremisten gibt, die eine ideologische Antihaltung
    > gegenüber nicht-offener Software haben? Das ist prototypische
    > Hetzpropaganda mit der Unwahrheit. So funktioniert ganz sicher keine
    > sinnvolle, unvoreingenommene Betrachtung eines Sachverhalts.
    >
    > Häbitte? Du bist doch der Extremist der hier rumlügt.

    Wenn du möchtest, dass deine Postings gesperrt werden, kann ich gerne Meldung machen, dann geht das noch schneller.

    > 98% nutzen kein Linux. Fakt.

    Ein neues Beispiel für deine Argumentationsnot. "98% nutzen kein Linux" hab ich nicht bezweifelt, du sagst aber Linux "taugt für 98% aller User nichts", und das ist was völlig anderes und ausschließlich deine unmaßgebliche Privatmeinung, die du hier nur mit deinen speziellen Anforderungen aus deiner speziellen Winznische zu begründen versucht. Mal im Ernst, bei dem Verständnis von Logik willst du Programmierer sein?

    > Und welche professionelle Software soll das sein [...]

    Bitwig, worauf sich das bezog, hattest doch du selbst genannt.

    > >Ich bin ja nur Amateurmusiker
    >
    > Und ausgerechnet du willst mir erzählen mit was ich zu arbeiten habe?

    Böswillige Falschunterstellung. Welchen Teil von Anwendungen, die sicher nicht jedem reichen müssen, aber manchen sehr wohl reichen können, hast du nicht verstanden, dass du auf die Idee kommst, sowas behaupten zu dürfen?

    > Ich bin Profi. Mir langt dein Fuchsschwanz nicht.

    Das kannst du noch so sehr raushängen lassen, es hilft nicht gegen die Tatsache, dass du hier mit auf deine irrelevanten Spezialanforderungen zugeschnittenen Nullargumenten und Falschbehauptungen übelste Propaganda betreibst.

    > Und als Hobbymusiker solltest du erst recht wissen von was du dich da alles
    > abklemmst.

    Du weißt es anscheinend nicht, und auf meine konkreten Einwände gegen deine Falschbehauptungen (MIDI-Keybard) gehst du natürlich nicht ein.

    Zumal niemand "alles" braucht.

    > >Ach so. Also nicht nur die Nische "Entwickler", sondern in dieser Nische
    > die Winz-Nische "Spieleentwickler".
    >
    > Wow. So viel geballtes Unwissen. Der Spielemarkt ist inzwischen grösser als
    > die Filmindustrie. Diese "Nische" macht Milliardeumsätze. Und ich kann auf
    > Windows ALLES entwickeln. Auf Linux nicht.

    Ja, schon klar, heute programmiert die halbe Welt Spiele, und nichts davon geht mit Linux, und deswegen "geht" Linux für einen "Großteil der Leute" nicht. Willst du die Merkbefreiung auf Papier oder reicht dir die elektronische Form?

    > Linux ist einfach keine Alternative zu Windows. Selbst in seiner
    > Königsdisziplin Softwareentwicklung nicht.

    Ja, du hast Ahnung.

    > >Dazu ist von mir alles gesagt; deine Replik bringt hier keine neuen
    > Aspekte, insofern muss ich darauf nicht nochmal eingehen.
    >
    > Ah, ein Mimimi mit dir rede ich nicht mehr. Im Fakten leugnen sind Leute
    > wie du schon immer gross gewesen. Vor allem wenn ihr ertappt werdet und
    > euch die Argumente ausgehen.

    Ja, klar. Schau mal in den Spiegel. *kopfschüttel* *plonk*

  19. Re: Die selbe Laier seit Jahren….

    Autor: Tiles 10.10.21 - 20:13

    >Wenn du möchtest, dass deine Postings gesperrt werden, kann ich gerne Meldung machen, dann geht das noch schneller.

    Du meldest mich weil ich nicht deiner Meinung bin? Ist das die neue Linux Art der Diskussion? :D

    Hast du schon mal den Spruch so wie es in den Wald schallt so schallt es auch heraus gehört? Ich passe mich nur deinem Ton an. Ich lasse mich genauso wenig gern anpflaumen wie du. Beleidigungen gehören aber wirklich nicht hier rein.

    >Bitwig, worauf sich das bezog, hattest doch du selbst genannt.

    Das ist eine Windows Software die AUCH auf Linux läuft. Wo ist deine LINUX Software die mich angeblich überzeugen soll dass mir auf LINUX nichts fehlt ? Na?

    Bitwig ist noch nicht ganz da wo Ableton, Cubase, FL Studio und andere sind. Aber schon ganz brauchbar.

    Aber selbst mit der hast du das Problem mit dem Equipment. Es gibt unzählige Hardware und Instrumente die auf Linux einfach nicht laufen. Aber auch das hatte ich schon erwähnt.

    >Ja, schon klar, heute programmiert die halbe Welt Spiele, und nichts davon geht mit Linux, und deswegen "geht" Linux für einen "Großteil der Leute" nicht. Willst du die Merkbefreiung auf Papier oder reicht dir die elektronische Form?

    Danke, dass du dich hier grade selber zum Affen machst langt mir vollkommen.

    Wenn man sich die Userzahlen auf den Entwicklerforen der grossen Game Engines anschaut könnte man übrigens wirklich den Eindruck bekommen dass die halbe Welt Spiele programmiert. Aber das nur am Rande. Und Spieleentwicklung ist auch wieder nur ein Teil dessen wovon du dich abklemmst. Der Softwaremarkt für alles und jeden ist auf Windows riesig. Wo es einen Bedarf gibt gibts auch mindestens eine Windows Software dafür.

    Ich verweise noch mal auf WINE und das winehq. Da siehst du einen Teil dessen von was du dich auf Linux abklemmst. Das ist was der Grossteil der Leute auf Windows nutzt. Dieser Grossteil von dem du felsenfest behauptest dass DU besser weisst was SIE brauchen. Aber auch diesmal wirst du die Fakten natürlich komplett ignorieren.

    >Ja, du hast Ahnung.

    Ja. Habe ich. Ich mache den Scheiss beruflich und verdiene damit mein Geld. Und was ist deine Qualifikation? Linux an und ausmachen?

    Weisste, wenn du einfach sagen würdest, schau her, ich weiss dass Linux seine Limits hat, aber mir langt Linux vollkommen wäre das Gespräch schon beendet. Erlaubt ist was funktioniert.

    Aber so ist es ja nicht. Du behauptest immer noch steif und fest dass jedem Linux langen muss. Dass es niemandem auch nur an irgendwas fehlen wird. Trotz gegenteiligen Beweisen. Und willst mir als Profi sogar vorschreiben mit was ich zu arbeiten habe. Und das ist an Arroganz eigentlich kaum noch zu überbieten.

    Und immer noch drückst du dich um die Faktenlage. 2% Linux auf dem Desktop <- DA sitzt der Exot. DAS ist die Spezialanwendung von der du hier schon seit einer ganzen Weile fabulierst.

    Und ich sage es oft und gern, als Musiker, Grafiker und Entwickler kann ich auf Linux den Laden zu machen. Weil es meine Hard und Software da nicht gibt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.21 20:19 durch Tiles.

  20. Re: Wie wäre es mal mit Linux

    Autor: frostbitten king 10.10.21 - 20:41

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, aktuell hab ich hier sogar ein Problem: ich hätte gerne, dass mein
    > Linux-PC im LAN gefunden wird. An mehreren Win10-PCs werden alle Geräte
    > hier angezeigt, egal was, nur der Linux-PC nicht. Am Linux-PC ist das
    > Windows-Netzwerk auch einfach nur leer und zeigt nichts an. Alle anderen
    > Geräte im Netz werden auch nicht angezeigt.
    >
    > "Lösung" im Netz: Samba installieren (je nach Forum auch gerne noch 4
    > weitere Sachen), Sachen im Terminal ausführen, Sachen mit Root in ne
    > Configdatei schreiben, Sachen im Terminal ausführen, etc. Klappt nur nix.
    >
    > Und wenn ich nen Ordner freigeben will gibts da die tolle Fehlermeldung
    > "the permission for wrong number of arguments prevent other users from
    > accessing this share". Was immer das heißen soll.
    >
    > Hab da letztens 3 Stunden rumgefrickelt und dann keinen Nerv mehr gehabt.
    > Alleine schon weils bei Linux für nix ne Lösung gibt wie "geh in Option xy
    > und klicke hier", sondern alles nur über kryptische Terminalbefehle gemacht
    > werden muss. Bei Win10 kann Netzwerk einrichten auch manchmal dauern, aber
    > das ist wenigstens immer übersichtlich, nachvollziehbar und danach weiß man
    > wie es geht.
    Hier mal ein Gedankenanstoß. Wenn unter Windows was mit dem Netzwerk oder so nicht klappt kommt immer dieser tolle bla reperieren screen. Das Ding hat noch nie Probleme gelöst. Unter Linux kannst wenigstens Hand anlegen wenn du weißt wie du Fehler findest (wenns hilfreiche logs usw gibt). Wenn in windows sowas nicht geht bist meist komplett aufgeschmissen. Jedes mal irgendwelche schwindlichen Foren gefunden wo dann immer Inder in schlechtem Englisch mit pseudo Empathie antworten. Hey I'm sorry for your experience bla blah idgaf, have you tried xy (which is totally unhelpful here cause it has nothing to do with the problem at hand).

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