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  5. › Microsofts x86-Emulator für ARM…

Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

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  1. Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: sttn 08.12.16 - 10:20

    Wen das gefällt ... ok.

    Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich ist.

  2. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Onkel Ho 08.12.16 - 10:29

    Naja solange es für Office und Email reicht - wäre mir das schon völlig ausreichend. Ich denke nicht, dass man das dann als Laptopersatz oder dergleichen nutzen kann.

    Crysis werden wohl die wenigsten drauf zocken wollen. Aber für unterwegs ist das doch ganz praktisch...

  3. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.16 - 10:31

    > Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich ist.

    Die Alternative wäre momentan gar keine Emulation, das ist dann wie fahren ohne Motor. Je nach Anwendung und Hardware kann Emulation "good enough" sein.

  4. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Schnapsbrenner 08.12.16 - 10:32

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja solange es für Office und Email reicht - wäre mir das schon völlig
    > ausreichend. Ich denke nicht, dass man das dann als Laptopersatz oder
    > dergleichen nutzen kann.
    >
    > Crysis werden wohl die wenigsten drauf zocken wollen. Aber für unterwegs
    > ist das doch ganz praktisch...
    Zustimmung zum ersten Teil.
    Beim zweiten bin ich gespannt, wie gut es läuft. Emulation != Emulation :)

  5. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: igor37 08.12.16 - 10:42

    Lieber angezogene Handbremse als sich mit Android-Apps herumzuschlagen. Und so schlecht scheint es ja gar nicht zu laufen, unterwegs ist das wohl gut genug für viele Nutzer.

  6. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Klau3 08.12.16 - 10:59

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Alternative wäre momentan gar keine Emulation, das ist dann wie fahren
    > ohne Motor. Je nach Anwendung und Hardware kann Emulation "good enough"
    > sein.

    ++

  7. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Onkel Ho 08.12.16 - 11:13

    Schnapsbrenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Onkel Ho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja solange es für Office und Email reicht - wäre mir das schon völlig
    > > ausreichend. Ich denke nicht, dass man das dann als Laptopersatz oder
    > > dergleichen nutzen kann.
    > >
    > > Crysis werden wohl die wenigsten drauf zocken wollen. Aber für unterwegs
    > > ist das doch ganz praktisch...
    > Zustimmung zum ersten Teil.
    > Beim zweiten bin ich gespannt, wie gut es läuft. Emulation != Emulation :)

    Ooops - Der letzte Satz war eher für den ersten Teil gedacht :-D

  8. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Nogul 08.12.16 - 11:51

    Letztendlich wohl Kostenfrage.

    Wenn mehr als genug Hardwareleistung da ist, wozu in Software investieren?
    Wem nützt es wenn eine Anwendug doppelt so schnell auf die Eingabe des Nutzers wartet?

    Der Stundensatz für Programmierer ist so hoch, dass man bei Android auf Java VM setzt statt direkt auf die Maschine zu gehen.

    Das war mal anders als Rechenleistung sehr teuer war.

  9. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: aetzchen 08.12.16 - 12:58

    Naja der Vergleich hinkt wohl ein bisschen. Es ist ja nicht so, dass es keine anderen Autos gibt die effizient auf dieser Straße fahren können. Wieso sollte ich in einen Ferrari einen Motor vom Trabant einbauen. Windows ist nicht das Allheilmittel…

  10. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Kleine Schildkröte 08.12.16 - 14:05

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wen das gefällt ... ok.
    >
    > Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich ist.

    Dummes gerede. Das stimmt schon lange nicht mehr. Heute können die professionellen Emulatoren alle Compiler genannt werden. Da wird nichts mehr interpretiert. Das war vor Dekaden so. Heute interpertiert niemand mehr, höchsten im Entwicklermodus.

  11. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: HubertHans 08.12.16 - 17:40

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sttn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wen das gefällt ... ok.
    > >
    > > Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich ist.
    >
    > Dummes gerede. Das stimmt schon lange nicht mehr. Heute können die
    > professionellen Emulatoren alle Compiler genannt werden. Da wird nichts
    > mehr interpretiert. Das war vor Dekaden so. Heute interpertiert niemand
    > mehr, höchsten im Entwicklermodus.

    Naja. So einfach ist das nicht.

    Das OS des Host benoetigt Systemleistung. Das fehlt der VM.
    Der Hypervisor selbst benoetigt Systemressourcen. Auch das Mapping der virtuellen Hardware etc benoetigt Rechen-/ Systemleistung.
    Und auch wenn CPUs/ Netzwerkarten (SRIOV/ NETDMA)/ Grafikkarten quasi durch "direkte" Kanaele mit der VM kommunizieren koennen, benoetigt auch das immer noch mehr Ressourcen, als der Native Betrieb auf dem Host. Das ist physikalisch nunmal so. Man kann nur die Effizienz dessen erhoehen.

  12. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Kleine Schildkröte 08.12.16 - 18:01

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sttn schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > Wen das gefällt ... ok.
    > > >
    > > > Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich ist.
    > >
    > > Dummes gerede. Das stimmt schon lange nicht mehr. Heute können die
    > > professionellen Emulatoren alle Compiler genannt werden. Da wird nichts
    > > mehr interpretiert. Das war vor Dekaden so. Heute interpertiert niemand
    > > mehr, höchsten im Entwicklermodus.
    >
    > Naja. So einfach ist das nicht.
    >
    > Das OS des Host benoetigt Systemleistung. Das fehlt der VM.
    > Der Hypervisor selbst benoetigt Systemressourcen. Auch das Mapping der
    > virtuellen Hardware etc benoetigt Rechen-/ Systemleistung.
    > Und auch wenn CPUs/ Netzwerkarten (SRIOV/ NETDMA)/ Grafikkarten quasi durch
    > "direkte" Kanaele mit der VM kommunizieren koennen, benoetigt auch das
    > immer noch mehr Ressourcen, als der Native Betrieb auf dem Host. Das ist
    > physikalisch nunmal so. Man kann nur die Effizienz dessen erhoehen.

    Du willst mich veralbern oder? Denk am besten noch einmal genau nach, was du wirklich brauchst und welche Teile du wie umsetzt, was dazwischen liegt und wo die Emulationsumgebung anfängt, wenn sie überhaupt eine haben.

    Wir reden hier von Software, welche eine API benutzt, die Bibliotheken nutzt, die von Systemkomponenten bereitgestellt Funktionen nutzt, welche von Treibern umgesetzt werden. Jetzt erzähl mir bitte nicht, die haben eine x64 CPU emuliert um Windows darauf laufen zu lassen.

    Sie fangen einfach irgendwo an und dann wird durchcompiliert. Ob sie es adhoc machen, einmalig mit cache (anzunehmen) oder gar beim speichern/installieren (auch denkbar), macht keinen unterschied. Was du ausführst sind übersetzte und nicht interpertierete Geschichten. Die Zwischenschichten sind die selben, die Treiber sind unterschiedlich. Fertig.

    Es gibt sicherlich noch einige gemeinheiten, aber das interessiert nur Treiberentwickler. Deine Anwendung, die im Userspace hantiert, ist so weit von der Hardware, dass eine Emulation hier nicht richtig ist.

    PS: Wenn ich den Modus falsch verstanden habe, dann sagt mir bescheid. Windows 10 sollte aber auf ARM laufen, ohne Emulation. Das waren die vorgabe. Der erste Versuch das zu bewerkstelligen (RT) ging ja direkt in die Hose, weil es keine Portierung war.

  13. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: matok 08.12.16 - 21:46

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wen das gefällt ... ok.

    Wer sich aufgrund von rein technischen Gründen von der Nutzung abhalten lässt.... ok.

    > Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich ist.

    So what? Hardware ist ohne Software nichts wert. Mit diesem Emulator ergeben sich neue Wege die Hardware zu nutzen. Am Ende zählt das, was hinten rauskommt. Wenn es nutzbar ist, ist es total egal, ob ein Emulator Leistung frisst oder nicht.

  14. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Pjörn 08.12.16 - 22:12

    Kleine Schildkröte schrieb:


    > PS: Wenn ich den Modus falsch verstanden habe, dann sagt mir bescheid.
    > Windows 10 sollte aber auf ARM laufen, ohne Emulation. Das waren die
    > vorgabe. Der erste Versuch das zu bewerkstelligen (RT) ging ja direkt in
    > die Hose, weil es keine Portierung war.

    Weil WinRT in direkter Konkurrenz zur JRE stand, bzw steht. Einige Windows NT Kernel sollten aber grundsätzlich auf ARM lauffähig sein. Nur hat das wiederum nicht zufolge, dass auch Win32-Anwendungen grundsätzlich auf ARM lauffähig sind.

    Ave Arvato!

  15. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Kleine Schildkröte 08.12.16 - 22:47

    Pjörn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    >
    > > PS: Wenn ich den Modus falsch verstanden habe, dann sagt mir bescheid.
    > > Windows 10 sollte aber auf ARM laufen, ohne Emulation. Das waren die
    > > vorgabe. Der erste Versuch das zu bewerkstelligen (RT) ging ja direkt in
    > > die Hose, weil es keine Portierung war.
    >
    > Weil WinRT in direkter Konkurrenz zur JRE stand, bzw steht. Einige Windows
    > NT Kernel sollten aber grundsätzlich auf ARM lauffähig sein. Nur hat das
    > wiederum nicht zufolge, dass auch Win32-Anwendungen grundsätzlich auf ARM
    > lauffähig sind.

    WinRT vs JRE war uninteressant. Der Genickbruch war einfach keine Win32 Anwendungen auf ARM. Was will ein Unternehmen mit RT, wenn alle Apps sowieso neu entwickelt werden müssen. Da geht man dann gleich zu Apple oder Android, wenn man es mobil brauchte. Da wurde kurzerhand das Interface zweitentwickelt. War schmerzhaft, aber besser als es auf Win RT zu tun.

    Windows war schon lange intern auf ARM lauffähig. Entsprechende Meldungen waren schon um 2000 zu hören. Es wurde aber nie in den Markt gedrückt, aus welchen Gründen auch immer.

    Wenn du dir anschaust, was Win32 Anwendungen von Windows sehen, dann sind es lediglich die Bibliotheken, welche sicherlich auf ARM portiert wurden bzw. übersetzt.

    Eine Win32 Anwendung ist daher nichts anderes als bytecode in x64 Befehlssätzen. Soetwas nach ARM oder was auch immer zu übersetzen, machen wir schon seit einem halben Jahrhundert mit allen möglichen Platformen - frag Cobol, die kennen sich aus.

    Daher sieh es nicht als Emulation. Sieh es als übersetzen. Emulation ist ein interpretieren. Hier aber siehst du auch, dass Windows dir als Applikation korrekt erzählt, dass es auf einem ARM läuft.

    Es ist einfach eine andere CPU, dein Programm wird transparent übersetzt und fertig. Das ist ohne große Probleme möglich, solange man die Eigenheiten der Intelbefehle beibehält. Diese mögen teilweise kravierend sein, aber Mustererkennung in den Befehlssätzen dürfte genug Möglichkeiten bieten, die typischen aber seltenen ASM-Schweinerreien, die nur Menschen verbrechen, gebührend zu berücksichtigen und beizubehalten.

  16. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: HubertHans 09.12.16 - 10:39

    Kleine Schildkröte schrieb:
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    > HubertHans schrieb:
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    > > Kleine Schildkröte schrieb:
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    > > > sttn schrieb:
    > > >
    > >
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    > > > > Wen das gefällt ... ok.
    > > > >
    > > > > Aber es wird nicht das aus der Hardware herausgeholt, was möglich
    > ist.
    > > >
    > > > Dummes gerede. Das stimmt schon lange nicht mehr. Heute können die
    > > > professionellen Emulatoren alle Compiler genannt werden. Da wird
    > nichts
    > > > mehr interpretiert. Das war vor Dekaden so. Heute interpertiert
    > niemand
    > > > mehr, höchsten im Entwicklermodus.
    > >
    > > Naja. So einfach ist das nicht.
    > >
    > > Das OS des Host benoetigt Systemleistung. Das fehlt der VM.
    > > Der Hypervisor selbst benoetigt Systemressourcen. Auch das Mapping der
    > > virtuellen Hardware etc benoetigt Rechen-/ Systemleistung.
    > > Und auch wenn CPUs/ Netzwerkarten (SRIOV/ NETDMA)/ Grafikkarten quasi
    > durch
    > > "direkte" Kanaele mit der VM kommunizieren koennen, benoetigt auch das
    > > immer noch mehr Ressourcen, als der Native Betrieb auf dem Host. Das ist
    > > physikalisch nunmal so. Man kann nur die Effizienz dessen erhoehen.
    >
    > Du willst mich veralbern oder? Denk am besten noch einmal genau nach, was
    > du wirklich brauchst und welche Teile du wie umsetzt, was dazwischen liegt
    > und wo die Emulationsumgebung anfängt, wenn sie überhaupt eine haben.
    >
    Du willst also erzaehlen, das die VM nativ von den APIs des Host gefuettert wird. Aha. Ich denke nicht, Tim. Das solltest du mal eben genauer aufschluesseln. Koennte interessant werden.

    > Wir reden hier von Software, welche eine API benutzt, die Bibliotheken
    > nutzt, die von Systemkomponenten bereitgestellt Funktionen nutzt, welche
    > von Treibern umgesetzt werden. Jetzt erzähl mir bitte nicht, die haben eine
    > x64 CPU emuliert um Windows darauf laufen zu lassen.
    >
    Niemand hat davon geredet, eine CPU zu emulieren. je nach VM ist das aber durchaus moeglich.

    > Sie fangen einfach irgendwo an und dann wird durchcompiliert. Ob sie es
    > adhoc machen, einmalig mit cache (anzunehmen) oder gar beim
    > speichern/installieren (auch denkbar), macht keinen unterschied. Was du
    > ausführst sind übersetzte und nicht interpertierete Geschichten. Die
    > Zwischenschichten sind die selben, die Treiber sind unterschiedlich.
    > Fertig.
    >

    Aja. Deswegen muessen Laufwerke und bei Bedarf Netzwerkkarten und Laufwerke auf andere Ebenen abstrahiert werden. Oder warum muessen Netzwerkkarten/ Grafikkarten und CPU usw spezielle Funktionen bieten, damit die Hardware besser und direkt genutzt werden kann. Der Sinn der VM ist es, die Clients vom Host zu trennen. Es macht konzeptionell keinen SInn, das das auf einmal nativ auf dem Host lauft, ohne Zwischenschichten. Wie der Hypervisor arbeitet ist ein ganz anderes Thema. TROTZDEM BRAUCHT DAS ZUSAETZLICHE RESSOURCEN. Oder denkst du, Magie hilft hier, das die VM 100% der Systemleistung des Host bekommt. Wie soll das gehen? ERKLAERE MIR DAS BITTE!

    Das OS und die hardware des Host benoetigt keinen RAM fuer sich? Keine CPU Zeit? Keine Zeit, um die Hardware anzusteuern? Keine Speicherbandbreite? Funktioniert alles ohne das der Host Ressourcen benoetigt. Und die VM laeuft ohne irgendwelche Reibunsverluste direkt auf Ebene des Host. Sry, du redest irgendwie Zeug. Nochmal die Frage:

    Warum muss Hardware spezielle Unterstuetzung fuer VMs bieten, damit man weniger Reibungsverluste hat. Und warum kann die VM trotzdem nicht nativ auf die Hardware zugreifen. Letzteres erklaert sich schon dadurch, das mehere Systeme auf die Hardware gleichzeitig zugreifen. Wer koordiniert das. Und wie soll die VM 100% der Ressourcen des Host bekommen. Perpetum mobile?



    > Es gibt sicherlich noch einige gemeinheiten, aber das interessiert nur
    > Treiberentwickler. Deine Anwendung, die im Userspace hantiert, ist so weit
    > von der Hardware, dass eine Emulation hier nicht richtig ist.
    >
    Du legst dich hier auf Emulation fest. Emulation ist jedoch eine Teilaufgabe der VM. Audiogeraete. Sonst nennen wir die Emulation in diesem Fall einfach Virtualisierung. Du verwechselst Emulation scheinbar mit Simulation.

    Im Falle von ARM auf x86 wird eine Emulation stattfinden muessen. Wie die VM das technisch umsetzt ist nochmal ein anderer Schuh. x86 Code laeuft nicht nativ auf einer ARM CPU. Das es hier einen Compiler braucht ist logisch und nichts neues.


    > PS: Wenn ich den Modus falsch verstanden habe, dann sagt mir bescheid.
    > Windows 10 sollte aber auf ARM laufen, ohne Emulation. Das waren die
    > vorgabe. Der erste Versuch das zu bewerkstelligen (RT) ging ja direkt in
    > die Hose, weil es keine Portierung war.

    Windows 10 koennte entsprechend kompiliert werden. Aber eben nicht alle x86 Anwendungern. Und ohne Aufwand laesst sich auch nicht Windows 10 einfach so auf ARM compilieren. Zumindest nicht im Nachhinein. Wer soll das denn fuer die 5 Geraete testen?

  17. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: HubertHans 09.12.16 - 10:42

    Kleine Schildkröte schrieb:
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    > Pjörn schrieb:
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    > > Kleine Schildkröte schrieb:
    > >
    > >
    > > > PS: Wenn ich den Modus falsch verstanden habe, dann sagt mir bescheid.
    > > > Windows 10 sollte aber auf ARM laufen, ohne Emulation. Das waren die
    > > > vorgabe. Der erste Versuch das zu bewerkstelligen (RT) ging ja direkt
    > in
    > > > die Hose, weil es keine Portierung war.
    > >
    > > Weil WinRT in direkter Konkurrenz zur JRE stand, bzw steht. Einige
    > Windows
    > > NT Kernel sollten aber grundsätzlich auf ARM lauffähig sein. Nur hat das
    > > wiederum nicht zufolge, dass auch Win32-Anwendungen grundsätzlich auf
    > ARM
    > > lauffähig sind.
    >
    > WinRT vs JRE war uninteressant. Der Genickbruch war einfach keine Win32
    > Anwendungen auf ARM. Was will ein Unternehmen mit RT, wenn alle Apps
    > sowieso neu entwickelt werden müssen. Da geht man dann gleich zu Apple oder
    > Android, wenn man es mobil brauchte. Da wurde kurzerhand das Interface
    > zweitentwickelt. War schmerzhaft, aber besser als es auf Win RT zu tun.
    >
    > Windows war schon lange intern auf ARM lauffähig. Entsprechende Meldungen
    > waren schon um 2000 zu hören. Es wurde aber nie in den Markt gedrückt, aus
    > welchen Gründen auch immer.
    >
    > Wenn du dir anschaust, was Win32 Anwendungen von Windows sehen, dann sind
    > es lediglich die Bibliotheken, welche sicherlich auf ARM portiert wurden
    > bzw. übersetzt.
    >
    > Eine Win32 Anwendung ist daher nichts anderes als bytecode in x64
    > Befehlssätzen. Soetwas nach ARM oder was auch immer zu übersetzen, machen
    > wir schon seit einem halben Jahrhundert mit allen möglichen Platformen -
    > frag Cobol, die kennen sich aus.
    >
    > Daher sieh es nicht als Emulation. Sieh es als übersetzen. Emulation ist
    > ein interpretieren. Hier aber siehst du auch, dass Windows dir als
    > Applikation korrekt erzählt, dass es auf einem ARM läuft.
    >
    > Es ist einfach eine andere CPU, dein Programm wird transparent übersetzt
    > und fertig. Das ist ohne große Probleme möglich, solange man die
    > Eigenheiten der Intelbefehle beibehält. Diese mögen teilweise kravierend
    > sein, aber Mustererkennung in den Befehlssätzen dürfte genug Möglichkeiten
    > bieten, die typischen aber seltenen ASM-Schweinerreien, die nur Menschen
    > verbrechen, gebührend zu berücksichtigen und beizubehalten.

    Das ist mal eine sinnvollere und interessante Erklaerung dazu. Das hat dann aber mit einer VM nichts mehr zu tun. Klingt eher wie ein Wrapper.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.16 10:43 durch HubertHans.

  18. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie Fahren mit angezogener Handbremse ...

    Autor: Kleine Schildkröte 09.12.16 - 11:13

    HubertHans schrieb:
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    > Kleine Schildkröte schrieb:
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    > > Pjörn schrieb:
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    > > > Kleine Schildkröte schrieb:
    > > >
    > > >
    > > > > PS: Wenn ich den Modus falsch verstanden habe, dann sagt mir
    > bescheid.
    > > > > Windows 10 sollte aber auf ARM laufen, ohne Emulation. Das waren die
    > > > > vorgabe. Der erste Versuch das zu bewerkstelligen (RT) ging ja
    > direkt
    > > in
    > > > > die Hose, weil es keine Portierung war.
    > > >
    > > > Weil WinRT in direkter Konkurrenz zur JRE stand, bzw steht. Einige
    > > Windows
    > > > NT Kernel sollten aber grundsätzlich auf ARM lauffähig sein. Nur hat
    > das
    > > > wiederum nicht zufolge, dass auch Win32-Anwendungen grundsätzlich auf
    > > ARM
    > > > lauffähig sind.
    > >
    > > WinRT vs JRE war uninteressant. Der Genickbruch war einfach keine Win32
    > > Anwendungen auf ARM. Was will ein Unternehmen mit RT, wenn alle Apps
    > > sowieso neu entwickelt werden müssen. Da geht man dann gleich zu Apple
    > oder
    > > Android, wenn man es mobil brauchte. Da wurde kurzerhand das Interface
    > > zweitentwickelt. War schmerzhaft, aber besser als es auf Win RT zu tun.
    > >
    > > Windows war schon lange intern auf ARM lauffähig. Entsprechende
    > Meldungen
    > > waren schon um 2000 zu hören. Es wurde aber nie in den Markt gedrückt,
    > aus
    > > welchen Gründen auch immer.
    > >
    > > Wenn du dir anschaust, was Win32 Anwendungen von Windows sehen, dann
    > sind
    > > es lediglich die Bibliotheken, welche sicherlich auf ARM portiert wurden
    > > bzw. übersetzt.
    > >
    > > Eine Win32 Anwendung ist daher nichts anderes als bytecode in x64
    > > Befehlssätzen. Soetwas nach ARM oder was auch immer zu übersetzen,
    > machen
    > > wir schon seit einem halben Jahrhundert mit allen möglichen Platformen -
    > > frag Cobol, die kennen sich aus.
    > >
    > > Daher sieh es nicht als Emulation. Sieh es als übersetzen. Emulation ist
    > > ein interpretieren. Hier aber siehst du auch, dass Windows dir als
    > > Applikation korrekt erzählt, dass es auf einem ARM läuft.
    > >
    > > Es ist einfach eine andere CPU, dein Programm wird transparent übersetzt
    > > und fertig. Das ist ohne große Probleme möglich, solange man die
    > > Eigenheiten der Intelbefehle beibehält. Diese mögen teilweise kravierend
    > > sein, aber Mustererkennung in den Befehlssätzen dürfte genug
    > Möglichkeiten
    > > bieten, die typischen aber seltenen ASM-Schweinerreien, die nur Menschen
    > > verbrechen, gebührend zu berücksichtigen und beizubehalten.
    >
    > Das ist mal eine sinnvollere und interessante Erklaerung dazu. Das hat dann
    > aber mit einer VM nichts mehr zu tun. Klingt eher wie ein Wrapper.

    Die Frage ist nun, was ist eine VM. Zum einen hast du die VM als komplette Emulation einer Instanz (host vs. guest) und dann diese VM einer JavaVM, welches eine Umgebung (sandbox) ist. Dazwischen gibt es dann jede Grauschattierung.

    Wrapper sind zwischenschichten, die sich zwischen dir und dem Objekt der Begierde schieben. Hier in diesem Fall wird der Bytecode der Applikation verändert und ist somit kein Wrapper.

    Es ist eine einfache (aber umfängliche) Laufzeitumgebung, welche die Applikation übersetzt bevor oder während diese ausgeführt wird. Sicherlich nicht trivial aber auch keine Raketenwissenschaft.

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    Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.

  3. Günther Schuh: Streetscooter-Gründer will Unternehmen zurückkaufen
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    Der Elektroautohersteller Streetscooter steht offenbar vor dem Verkauf. Der Aachener Maschinenbauprofessor und Mitbegründer Günther Schuh will das Unternehmen angeblich von der Deutschen Post zurückerwerben.


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