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Wofür cFos steht...

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  1. Wofür cFos steht...

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.11 - 11:00

    Ganz einfach, das kleine c steht für CAPI und das Fos steht für die ersten drei Buchstaben von FOSSIL, ausgeschrieben also CAPI FOSSIL.

    CAPI (Common ISDN Application Programming Interface) ist ein Treiberstandard für ISDN-Karten und FOSSIL (Fido Opus SEAdog Standard Interface Layer) diente ursprünglich zur Implementierung von Treibern für serielle Schnittstellen zum Zugang in diverse BBS-Netze. Mit cFos konnte man sich also per ISDN u. a. ins Fidonet einwählen.

    Nachdem die Tiernetze verschwanden, bestand auch kein Bedarf für ein CAPI FOSSIL mehr. Für den Zugang zum Internet über ISDN setzte sich NDISWAN durch. Mit dem Auftauchen von DSL erlangte eine gänzlich andere Software, die aber auch cFos genannt wurde, etwas Verbreitung, als sie für einige Provider Windows 98 mit einem kostenpflichtigen PPPoE-Treiber ausstatteten.

    Die Qualität dieser Software (und der von T-Online) war eher durchwachsen, was Robert Schlabbach zum Anlaß nahm, das kostenlose RASPPPoE als Ersatz zu schreiben. Mit dem Erscheinen von Windows XP, welches einen stabilen PPPoE-Treiber serienmäßig mitgebrachte, verschwand auch der Bedarf dafür endgültig.

    Seitdem lebt die Software als Schlangenöl weiter, ähnlich wie "RAM-Verdoppler", "Internetbeschleuniger", "Internet Security Suites" und andere Tuning-Tools. Praktischen Nutzwert hat sie auf aktuellen Betriebssystemen keinen, das Potential für vielfältige Probleme ist hingegen groß. Von der Installation kann daher nur abgeraten werden.

  2. Re: Wofür cFos steht...

    Autor: Lokster2k 12.05.11 - 14:40

    Dass cfos viele Probleme verursachen kann, seh ich auch so und was die grundlegenden Treibereigenschaften angeht bin ich auch nicht anderer Meinung...die Traffic-Shaping Komponente war jedoch schon deutlich spürbar...mein WG-Kollege konnte weiterhin saugen und ich konnt mit nem 25er Ping weiterhin DoD zocken...Schlangenöl findich mal etwas arg übertrieben, wobei die Software heutzutage bei entsprechender Geldbörse schon obsolet geworden ist. Damals wars ne echt gute und kostengünstige Lösung, wenn man häufig größere Datenmengen runtergalden hat, oder mit mehreren Rechnern und Nutzern am Netz hing (2004 rum)...

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